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preislisten - indexanpassung

  • dechnikusch
  • 10. Januar 2012 um 17:06
  • dechnikusch
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    • 10. Januar 2012 um 17:06
    • #1

    n´abend
    wollte meine preislisten wieder mal bei jahresbeginn durchrechnen und die indexanpassungen ( lt. statistisches zentralamt ) berücksichtigen.

    da gibt es halt aber 4 verschiedene bereiche : ( lt. statistik-austria )
    - verbraucherpreisindex
    - baukostenindex
    - baupreisindex
    - tariflohnindex

    was könnte ich als 60 % dienstleister und 40 % verleiher von o.a. werten hernehmen ?

    wie behandelt ihr diese problematik ?

    stecker - drucker - schrauber - horcher - schieber - ...

  • mringhoff
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    • 10. Januar 2012 um 17:49
    • #2

    Da Du den Job ja schon länger machst, kannst Du ja vermutlich selber beurteilen, inwieweit Du diverse Preise einfach nach oben setzen kannst. Welchen Faktor Du dabei nimmst, ist doch egal, meist rundet man doch auf eine glatte Zahl auf/ab.

    Generelle Preiserhöhungen haben wir aber noch nie gemacht. Einmal gekauftes Equipment wird "kalkuliert" zu einem bestimmten Vermietpreis. Einfach nach 4 Jahren mehr verlangen, obwohl das Material ja immer älter wird, ist erstmal nicht so logisch. Meist wird dann die Ersatz- oder Folgeinvestition etwas höher vermietet (ist neuer, oft auch besser etc.)
    Falls mal ein Gerät besonders gut geht oder der Verschleiß höher ist wie anfangs gedacht, wird vielleicht mal nachgebessert, aber nicht per Gießkanne, sondern eben ausgewählt.

    Preiserhöhungen beim Personal oder bei sonstige Kosten (LKW etc.) werden halt einfach angepasst, wie sie kommen.

    Preiserhöhungen beim Material betreffen in erster Linie mal die Dryhire-Kunden. Hier kommt es auch sicher besser, wenn nur ein paar wichtige Geräte (z.B. die gut vermietbaren) erhöht werden, als pauschal alles.

    Bei Fullservice-Jobs fallen Preiserhöhungen bei Neukunden sowieso nicht auf, hier zählt ja im Prinzip nur der Gesamtpreis verglichen mit der Leistung. Bei Bestandskunden mit jährlich wiederholenden Veranstaltungen nach dem Motto "so wie letztes Jahr" steht man dann etwas in Argumentationsnot. Hier kann man aber dann sicher auch immer wieder mal ein paar Euros beim Personal mehr kalkulieren, ebenso bei Fahrtkosten. Das sind so Bereiche, die in der allgemeinen Wahrnehmung als kostensteigernd hängenbleiben und wofür man wohl auch am meisten Verständnis bekommt.
    Ansonsten kann man es ja auch mal so sehen, daß man einen jahrelang treuen Kunden auch deshalb "belohnt", daß man den Preis nicht erhöht. (Kommt sicher auch auf die Gesamtkalkulation an). Manchmal läuft es nämlich gerne auch andersrum: "jetzt machen wir das schon das dritte Mal mit Euch, jetzt hätten wir gerne mal einen Nachlass dafür bzw. dies und jenes mal gratis zusätzlich etc.

    Indexanpassungen kenne ich nur vom Wohnungsmietmarkt her...

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  • slaytalix
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    • 11. Januar 2012 um 05:51
    • #3

    Adaptierung höchstens bei kalkulatorischem Unternehmerlohn & bei Fahrtkosten durch die höchsten Spritpreise im Jahr 2011. Bei den Betriebskosten zu den Geräten-Kostenstellen muß man sehen wie Lampenverschleiß.

    Rückstellungen für Neuinvestitionen

    Apollo Audio & E-Bike Rental.

    https://apolloaudioandebike.jimdo.com

    https://apollo-audioservice.jimdofree.com/

  • mringhoff
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    • 11. Januar 2012 um 09:34
    • #4

    Die theoretischen Überlegungen aus der Betriebswirtschaft stimmen natürlich, aber in der Praxis läufts doch ganz anders ab:
    Meist richtet sich der Vermietpreis der Geräte danach, was der adequate Mitbewerberkreis dafür in etwa verlangt. Ist man zu teuer, macht man weniger Geschäft, ist man zu billig verspielt man sich Ertragschancen.
    (Man darf sich nur nicht mit den falschen Mitbewerbern vergleichen: ein seriöser Anbieter interessiert es nicht, was die Garagen-Discobude vom Nachbardorf verlangt)

    Bei den Gesamtangeboten spielen die einzelnen Vermietpreise noch viel weniger eine Rolle. Hier muss das Gesamtpaket stimmen. Ist es dem Kunden zu "teuer", kann man ja mal 4 Movingheads streichen, vielleicht passt es dann? Zwischen Budgetorientierung und Preisverhandlungen liegt ein großer Unterschied.
    Die Angebote werden ja auch immer etwas mit dem Hintergrundwissen über den Kunden ausformuliert. Die eine Firma will es perfekt und 100%ig zuverlässig. Der Verhandlungspartner ist oft ein mit dem Event beauftragter Mitarbeiter, dem von der Geschäftsführung sicher eins auf die Mütze gegeben wird, wenn was schief läuft. Da spielt der Etat eine untergeordnete Rolle und das Angebot kann höher ausfallen.
    Der andere Kunde fragt wegen seiner privaten Feierlichkeit nach und muss jeden Euro aus eigener Tasche bezahlen. Oder eine gemeinnützige Einrichtung mit knapper Kasse... Da fällt ein Angebot sicher wieder etwas anders aus.

    Wie weit man sich hier verbiegt, muss jeder selber entscheiden. Je nach Auftragslage, Ertrag und Kalkulation...

    Da spielen dann Gedanken wie die einzelnen Gerätekostenstellen kaum noch eine Rolle....

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  • marcoboy
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    • 12. Januar 2012 um 21:17
    • #5

    So sieht es aus die Preise erhöhen ganz toll um dann wieder Rabat zu geben. Da an dieser Stelle nicht zu wackeln ist würde ich versuchen die Nebenkosten zu senken. Vielleicht das alte Gerät weiter nutzen.. Neuanschaffungen verschieben. Mach ich schon seit Jahren so die meisten Geräte sind schon 5-10 Jahre alt. Der Mitbewerber der täglich Geld vom Vater verprasst hat da ganz anderen Druck vom Papi.

    Wenn wir ehrlich sind wer nimmt denn von einen Kunden die Preis die in der Liste stehen? Am Ende steht ein großer Rabat. Dabei muss man extrem Aufpassen sich nicht komplett nackig zu machen. Das geht so was von schnell.

  • mringhoff
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    • 13. Januar 2012 um 08:16
    • #6
    Zitat von "marcoboy"

    So sieht es aus die Preise erhöhen ganz toll um dann wieder Rabat zu geben.


    alter Trick. Machen Möbelhäuser und Elektronikriesen auch nicht anders :)
    Wird der Trick zu offensichtlich, geht der Schuss aber nach hinten los.

    Rabatte an sich - mal jetzt ohne Marketinghintergedanken - sind auch nichts schlimmes. Es gibt viele Kunden, die den Normalpreis bezahlen (im Gesundheitswesen sind es z.B. die Privatpatienten) und die somit den Laden am Laufen halten.
    Dann gibt es ein paar Randgruppen, die sich das nicht leisten können (Schüler, klamme Vereine etc.). Hier gibts ein paar Prozent Rabatt. Wer das nicht will, wird dann auch immer weniger Kunden aus dem Segment haben, was ja eigentlich betriebswirtschaftlich nicht schlecht ist, solange der Normalkundenstamm groß genug ist.(Im Gesundheitswesen gibts ja auch schon einige Privatarztpraxen).

    Oder es gibt Rabatte an Kollegen und ist somit eine Art Großhändler, damit der Kollege das Material zum Normalpreis weitervermieten kann.


    Zitat von "marcoboy"

    Da an dieser Stelle nicht zu wackeln ist würde ich versuchen die Nebenkosten zu senken.


    Das war ja hier nicht die Frage. Es gibt natürlich viele Möglichkeiten, die Rentabilität zu erhöhen. Eine davon ist eben, die Preise anzuheben.
    Ich würde sogar sagen, die Frage war genau eben so gestellt, wie man "an dieser Stelle daran wackeln" kann... :)

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  • marcoboy
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    • 13. Januar 2012 um 09:43
    • #7

    Da wir eben in der Marktwirtschaft leben werden Preise leider kaum noch kalkuliert sondern mit dem Blick aus den Fenster gemacht. Wenn man Kunden hat die das wieder ausgleichen kann man auch mal gemein sein. Problem gibt nur wenn man nicht Kosten deckend arbeitet. Also so günstig ist das es die eigentlichen Kosten nicht deckt. Leider machen das viele weil doch immer wieder Fremdkapital von wem auch immer in die Firma wandert. Diese ganze drückerei nutzt am Ende nur den Kunden. Deswegen kann ich auf solche Kunden verzichten. Entweder die wollen eine Professionelle Arbeit und zahlen das oder sie lassen es. Fakt ist aber auch wenn man seine Kostenstruktur im Blick hat kann man auch günstige Preise machen ohne sich in den Ruin zu treiben. Das im Lebensmittelhandwerk genau so schlimm bestellt ist wissen doch viele. Bei uns wäre dann noch eine Möglichkeit die Verpackungsgrößen oder die Rezepturen zu ändern. Wie wäre es wenn man einfach einen Treiber ausbaut oder eine 500W Endstufe mit eigentlich 100w vermietet?

    Genau so ist es bei den Lebensmitteln der Verbraucher wird verarscht. Er will das ja auch so, wie in unseren Bereich.

    Besser als Preise zu erhöhen um dann sie wegen dem Wettbewerb nicht durchsetzen zu können ist es immer gut im Hintergrund effizienter zu werden. Oder seine Rabat schlachten zu überdenken. Oder immer neue Kunden zu gewinnen!

  • mringhoff
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    • 13. Januar 2012 um 20:23
    • #8
    Zitat von "marcoboy"

    Da wir eben in der Marktwirtschaft leben werden Preise leider kaum noch kalkuliert sondern mit dem Blick aus den Fenster gemacht.


    Klar gibts Marktpreise, die man je nach Kundenklientel nicht einfach missachten kann.
    Aber dennoch wird kalkuliert (zumindest von denen, die den Job etwas ernsthafter betreiben):
    Erzielbarer Vermietpreis: XY - bei bestimmten Einkaufspreis ergibt das dann eine bestimmte Amortisationsschwelle. Ab hier fragt sich der Betriebswirt: rechnet sich das dann? Schaffe ich es in einer tragbaren Zeit ein Gerät 50/80 mal zu vermieten, damit es überhaupt erstmal seine Kosten hereinspielt? Oder ist es rentabler, sich das zuzumieten?
    Kaufe ich das Gerät, um damit wirtschaftlichen Ertrag erwirtschaften zu wollen oder eher aus Imagegründen?

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  • marcoboy
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    • 14. Januar 2012 um 14:17
    • #9

    Selbst wenn du den Anschaffungpreis durch 80 teilst und die kosten für Lagerung,Wartung,Versicherung z.Bsp für ein 15000€ teures Pult rechnen würdest kommt ein Mietpreis heraus. Den niemand bereit wäre zu zahlen. Den Gewinn lasse ich erst mal weg. denn aus den 15000 müssten eigentlich 20000 oder sogar 25000 werden. Und? ist das so? Warum geht das nicht? Aber ich glaube wir lassen das jetzt lieber hier. Das ist schon etwas zu weit entfernt vom dem was hier gefragt wurde.

  • mringhoff
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    • 14. Januar 2012 um 18:58
    • #10
    Zitat von "marcoboy"

    Und? ist das so? Warum geht das nicht?


    Im hochpreisigen und dann auch professionellem Sektor sind Mietpreise von rund 2% des Anschaffungspreise gängig und auch im Markt durchsetzbar. Je nach Sektor kann das mal nach unten und oben abweichen.
    Aber 200,- EUR Mietpreis für ein Produkt, das 10.000,- EUR netto EK kostet ist doch nichts außergewöhnliches, zumindest hier im Süden von Deutschland und in den städtischen Bereichen.
    Daß die Preise in manchen Regionen von Deutschland um einiges niedriger sein können (Ostdeutschland/Berlin/ländliche Gebiete etc.), ist leider auch so...

    Aber die 2% sollten doch von einer professionellen Bude zu schaffen sein. Das sind 50 Vermietungen zum Normalpreis, also vielleicht 60 Vermietungen in der Realität (z.B. Dryhire vom Kollegen). Wer das, je nach Kostenstruktur nicht in 2-3 Jahren auf die Reihe bekommt, um danach den Gewinn einzufahren, der dürfte langfristig im Markt scheitern. Diese komischen Geschichten vom reichen Papa oder die Erbschaft von der Oma sind doch nur plakative Einzelfälle, nichts repräsentatives, und wenn Realität, dann eher mit Strohfeuercharakter. Wer nicht gelernt hat, vernünftig zu wirtschaften, der ist mittelfristig weg vom Fenster. Die mit der Erbschaft dann einfach drei Jahre später...

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  • marcoboy
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    • 18. Januar 2012 um 18:28
    • #11

    Nunja leider verschwindet kaum jemand vom Markt und wenn kommt der nächste. Die meisten machen das nebenbei und daher kommt das kapital. Auch um Verluste aufzufangen oder es ist ihr gegönntes Hobby. Da liegt das eigentliche Problem. Noch ein Problem ist das die Technik so unheimlich billig geworden ist. Die Qualität lassen wir mal aus dem Spiel. Jemand den Beitrag über Brötchen gesehen? Warum das Bäckerhandwerk pleite geht? Alles TK Ware nichts gebacken. Qualität und Handwerk spielt keine Rolle mehr nur noch der Preis. Der Verbraucher will das so.

    Genau solch eine Tendenz haben wir in unseren Gewerbe. Der Kunde will das so. Vielmals musste ich schon Festellen das für den Mist gleich viel oder mehr bezahlt wurde. Also gutes Professionelles, gut aber eben alt. Der Kunde traut sich gar nicht mehr ein professionelles Unternehmen anzufragen weil er von vorn herein der Meinung hat " ist sowie so zu teuer". Deswegen sollten wir unser aussehen der Website überdenken :roll: Beliebt ist auch bei den Mitbewerbern" na den brauchen sie nicht zu fragen ist zu teuer" Ich glaube das man mit dem Professionell auch viele Kunden vertreibt wenn es um das Alltagsgeschäft geht. Vielleicht sollte ich auch einen Discounter gründen :D

    Die Erwartung der Kunden hat sich extrem geändert und ich glaube manchmal sind wir Profis zu perfekt.

  • mringhoff
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    • 18. Januar 2012 um 21:07
    • #12
    Zitat von "marcoboy"

    Nunja leider verschwindet kaum jemand vom Markt


    doch, schon oft genug miterlebt.
    Manchmal ist es auch so, daß man zwar offiziell aufhört und in eine Festanstellung geht (meist auch branchenfremd), trotzdem noch das ein oder andere Zeug im Keller hat. Aber im Grunde genommen ist das auch "weg vom Markt"

    Zitat von "marcoboy"

    und wenn kommt der nächste. Die meisten machen das nebenbei und daher kommt das kapital. Auch um Verluste aufzufangen oder es ist ihr gegönntes Hobby. Da liegt das eigentliche Problem.


    wer das "nebenher" macht, der hat auch gar keine Zeit, den Laden vernünftig zu führen. Mit diesen Nebenherbuden wollen wir uns doch nicht wirklich vergleichen oder?
    Bei Tante Emmas 60. Geburtstag oder beim Grillabend beim Schützenverein muss man als professionelle VT-Bude nun wirklich nicht dabei sein....

    Zitat von "marcoboy"

    Der Kunde traut sich gar nicht mehr ein professionelles Unternehmen anzufragen weil er von vorn herein der Meinung hat " ist sowie so zu teuer".(...) Ich glaube das man mit dem Professionell auch viele Kunden vertreibt wenn es um das Alltagsgeschäft geht.


    das kommt wiederum auch auf den Kunden an.
    Es gibt sehr viele Kunden (vor allem Firmen), die eine teure Veranstaltung planen. Da geht es um Image. Und das lassen die sich nicht von irgendwelchen Discobuben zerstören, nur weil sie günstiger sind.
    Hier zählt neben dem Budget vor allem die Leistung, also die Qualität.

    In dem Discoparty-Segment mag das sicherlich wieder anders aussehen. Und selbst da gibt es Unterschiede. Nicht jeder Veranstalter oder Gastronom hat die Devise "billig saufen - billige Technik".
    Wer solche Kunden hat, sollte mal in sich gehen, ob er in diesem Bereich wirklich arbeiten möchte.

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  • marcoboy
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    • 19. Januar 2012 um 09:06
    • #13

    Doch doch.. Der Geiz ist geil geht durch alle schichten. Das Problem bei billiger Technik ist ja nichts ekliges dran wie jetzt gerade aktuelle Antibiotika Hähnchen. Der Verbraucher greift doch zum billigen. Alle Kunden sind auch Verbraucher und wie sie es beim Einkaufen lernen sich nach dem billigsten zu bücken. So geht das dann in anderen Bereichen weiter. Sicher ich überlebe auch von Kunden die sich nicht bücken. Aber ich merke das es Kunden auch immer mehr schwer fällt. Auch großen Industriekunden wächst der Spardruck enorm. Soll nicht heißen das es der nächste Dorf DJ dann macht. Sondern andere die nicht kalkulieren können und dich unter druck setzen. Da sind wir wieder beim Thema! Kann man eine Preiserhöhung überhaupt durchsetzen? Wenn nicht alle das gleiche machen aber das ist ja Verboten. Machen die großen aber auch nicht anderes weil es die einzige Möglichkeit ist nicht zu sterben. Dem Verbraucher ist das nicht mehr auszureden sich stets nach dem billigsten zu bücken.

    Hat der Verbraucher es nötig ? Ja denn schuld sind die Unternehmen selber mit ihren billig Löhnen und ihrer Lohnrückerdei im Auftrag der Banken. Rendite Rendite den Rest gab die Globalisierung.

    Aber ich finde es auch wichtig hier darüber zu Diskutieren. Vielleicht wird ja einen seine Preisgestaltung klar und er fragt sich warum ich das eigentlich mache? Oder warum ich kein neues Digitalpult brauche und mich lieber mit dem Kollegen vertrage der eins hat.

    Die ganze Unterhaltungsgastronomie ist auf den sterben Ast. 50cent Party, Eintritt frei, und Freigetränke billig Spirituosen. Es mag Regionen geben wo das besser läuft aber selbst in Berlin wo der Bär los ist, geht es nur wenigen wirklich gut.

  • mringhoff
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    • 20. Januar 2012 um 10:33
    • #14
    Zitat von "marcoboy"

    Der Geiz ist geil geht durch alle schichten. Das Problem bei billiger Technik ist ja nichts ekliges dran wie jetzt gerade aktuelle Antibiotika Hähnchen. Der Verbraucher greift doch zum billigen.


    Das ist nur wenn man die Sachlage nicht versteht. Wer sich nicht auskennt, sieht den Qualitätsunterschied nicht, dann ist es nur verständlich, wenn man zur preiswerteren Alternative greift.

    So ist es in der Technik ebenfalls. Solche Kunden, die keine Ahnung haben, gehen nach dem Preis. Aber professionelle Agenturen, Firmen u.a. haben sehr wohl Ahnung, zwar nicht immer direkt von der Technik, aber von den Dienstleistungen.
    Selbst Hochzeitspaare oder Leute mit runden Geburtstagen haben einen Anspruch, daß es eine gute Feier wird. Da sucht man nach dem besten Preis-Leistungsverhältnis. Wem das alles egal ist, der sucht nach dem billigsten Anbieter.

    Jedem VT-Anbieter bleibt es frei zu entscheiden, inwieweit er sich seinen Kundenstamm heraussucht. Will man jeden Job haben, dann landet man zwangläufig in der Billigecke.
    Vernünftige Kunden zu haben bedeutet öfters auch mal "Nein" zu sagen.

    Das Argument "dann macht es ein anderer" soll keine Drohung sein, sondern eine Erleichterung....


    Aber mal zurück zum Thema Preislistenanpassung: Der Threadstarter fragt ja nicht, ob er seine Preise anheben kann, sondern WIE.
    Offenbar sieht er Potential dazu.

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