Hallo zusammen,
für ein Bauvorhaben im Innenbereich wird von der Bau-Behörde eine Prognose bzw. ein Gutachten über zu erwartende Schallimmissionen gefordert.
Der Betrieb ist im Prototypenbau für Fahrzeugtechnik tätig und erstellt mit CNC-Maschinen Produktionshilfen etc. für die Autoindustrie. Das Gebiet ist als Mischgebiet eingestuft; im Mischbetrieb sind metallverarbeitende Betriebe nicht zulässig. Das geplante Gewerbe ist zwar Metallverarbeitung im weitesten SInne, aber da diese Einschränkung eigentlich auf Schlosserreien, Kfz-Werkstätten etc.abzielt, kann das Vorhaben genehmigt werden, wenn der Nachweis erbracht wird, dass es sich um ein atypisches Gewerbe handelt, das die Schallschutzvorgaben des Mischgebiets nicht verletzt.
Das Gutachten soll daher nachweisen, dass für die im Betrieb anfallenden Tätigkeiten die im Mischgebiet einzuhaltenden Lärmschutzvorgaben erfüllt werden und die Genehmigung möglich ist.
Dazu sind anhand der anfallenden Tätigkeiten, der zum Einsatz kommenden Maschinen und der geplanten Gebäudegeometrie Prognosen zu erstellen, welche Lärmbelastung für die Umgebung entstehen, ob die VOrgaben eingehalten werden und welche konstruktive Maßnahmen (Bauausführung) getroffen werden müssen, um dies zu erreichen.
Ein erster Gebäude-Entwurf liegt vor, die weitere Ausarbeitung soll die Ergebnisse der Schallschutz-Berechnungen berücksichtigen und gegebenfalls darauf angepasst werden.
Alle Gutachter und TA-Lärm-Profis, die sich in der Lage sehen, diese Arbeit zufriedenstellen auszuführen, sollen sich mit mir in Verbindung setzen. Nähe zum Raum Karlsruhe wäre gut, da mit Sicherheit der ein oder andere Ortstermin erforderlich sein wird. Die Behörde bevorzugt Gutachten durch TÜV oder DEKRA, also sollte die Prognose einen schönen Stempel mit gutklingenden Einträgen wie "amtlich beglaubigter Gutachter" o.ä. enthalten können.
Fragen an mich als verantwortlichen Architekten und schonmal Danke für die Mithilfe!
Viele Grüße aus Karlsruhe.
FF