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Shure UHF Antenne welche kaufen?

  • nicogreek
  • 26. Mai 2012 um 10:34
  • nicogreek
    Beiträge
    302
    • 26. Mai 2012 um 10:34
    • #1

    Hallo

    laut Shure sollte für die alte U-Serie folgende Antenne kaufen
    http://www.huss-licht-ton.de/product_info.p…/info/1460.html

    Oder darf man auch folgende benutzen?
    http://www.soundcom.de/shop/de/detail…-g3-522419.html

    1.) Sind um einiges kleiner
    2.) erheblich günstiger


    Danke und Grüße Nico

  • simonstpauli
    Profi
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    • 26. Mai 2012 um 16:47
    • #2

    Da Funkwellen Markenagnostiker sind kannst Du im Prinzip jede taugliche Antenne kaufen. Es zählen nur die technischen Daten.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • sw474
    Gast
    • 26. Mai 2012 um 17:34
    • #3

    ... wobei die zweite so wie ich das sehe eine Lambda/4 Antenne ist, die erste eine Lambda/2 Antenne.
    Die Lambda/2 Antenne hat (zumindest theoretische) Vorteile beim Empfang über längere Strecken. Den Preis für das Shure Modell halte ich aber für reichlich überzogen, bei anderen Herstellern gibts die Lambda/2 BNC Antenne für den 800MHz Bereich auch für ca. 15,- EUR.

    Gruß, Stefan

  • DJheini
    Moderator
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    4
    • 26. Mai 2012 um 18:04
    • #4
    Zitat von "sw474"

    ... wobei die zweite so wie ich das sehe eine Lambda/4 Antenne ist, die erste eine Lambda/2 Antenne.


    Wobei die Abbildung von der Sennheiser Antenne nur ein Beispiel ist!

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • simonstpauli
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    • 26. Mai 2012 um 18:16
    • #5
    Zitat von "sw474"

    ... wobei die zweite so wie ich das sehe eine Lambda/4 Antenne ist, die erste eine Lambda/2 Antenne.
    Die Lambda/2 Antenne hat (zumindest theoretische) Vorteile beim Empfang über längere Strecken. Den Preis für das Shure Modell halte ich aber für reichlich überzogen, bei anderen Herstellern gibts die Lambda/2 BNC Antenne für den 800MHz Bereich auch für ca. 15,- EUR.

    Gruß, Stefan


    Das ist so richtig.

    Ein kleines Detail noch: Die Lambda/2-Antenne von Shure hat eine eigene Ground Plane. Das kann Vorteile haben, wenn man mal schnell mit einem kurzen Kabel die Antenne absetzen möchte.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • Jens Droessler
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    • 27. Mai 2012 um 06:43
    • #6

    Im Prinzip kannst du bei passiven Rundstrahl-Antennen alles nehmen, was den passenden Frequenzbereich hat, also z.B. auch die von JTS etc. Die größeren haben tatsächlich Vorteile beim Empfang, das macht schonmal den Unterschied zwischen "läuft rund" und "oh Gott, Aussetzer!".

  • nicogreek
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    • 27. Mai 2012 um 10:16
    • #7

    Hallo

    Danke an alle für eure Ratschläge!

    Die kleinen Lambda/4 Antennen würden theoretisch passen, aber für lange Strecken wahrscheinlich nicht geeignet sein?!

    Kann man da pauschal sagen das man mit Lambda/4 nur 30m schafft und mit den Lambda/2 50m? Obwohl ich mir vorstellen kann das so ein Aussage sehr schwierig ist, oder???


    Nico

  • djvomght
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    • 27. Mai 2012 um 11:19
    • #8

    Hallo,

    nein, das kann man pauschal nicht so sagen, das hängt extrem von den örtlichen Gegebenheiten ab. Ist es drinnen oder draußen, befinden sich Hindernisse in der Strecke (Publikum ist auch eines), wie stark ist der örtliche Störnebel...
    Moderne Empfänger haben einen Soundcheckmodus, diesen aktivieren und mit dem Sender die Fläche abgehen, die später vom Akteur auch begangen wird, der Empfänger protokolliert dabei Feldstärkenmaxima und-minima, dann ist man halbwegs auf der sicheren Seite.

    Die weiter oben im Bild gezeigte Lambda-Halbe-Antenne ist übrigens genaugenommen keine Groundplane, sondern eine sog. Sperrtopf-Antenne *klugscheiß

    Schöne Pfingsten
    Jörg

  • tufkaklto
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    • 27. Mai 2012 um 12:50
    • #9
    Zitat von "simonstpauli"

    Da Funkwellen Markenagnostiker sind kannst Du im Prinzip jede taugliche Antenne kaufen. Es zählen nur die technischen Daten.


    Stimmt nicht ganz

    In der Praxis konnten wir mit Sennheiser Antennen auf Shure Strecken deutliche Probleme bemerken, erst der Tausch auf die richtige Antenne hat das Problem sofort behoben.
    Und die Antennen waren schon im richtigen Frequenzband.

    Ich wäre vorsichtig und würde mal probieren.

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  • simonstpauli
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    • 27. Mai 2012 um 21:28
    • #10
    Zitat von "klauston"

    Stimmt nicht ganz

    In der Praxis konnten wir mit Sennheiser Antennen auf Shure Strecken deutliche Probleme bemerken, erst der Tausch auf die richtige Antenne hat das Problem sofort behoben.
    Und die Antennen waren schon im richtigen Frequenzband.

    Ich wäre vorsichtig und würde mal probieren.


    Das ist interessant, kann aber trotzdem nichts mit dem Markennamen zu tun haben sondern nur mit den technischen Werten.

    Zitat von "djvomght"

    Die weiter oben im Bild gezeigte Lambda-Halbe-Antenne ist übrigens genaugenommen keine Groundplane, sondern eine sog. Sperrtopf-Antenne *klugscheiß

    Schöne Pfingsten
    Jörg


    Danke für den Hinweis, ich habe mich schon gefragt, wie Shure das macht, sie schreiben halt, daß man für die Lambda/2 keine Groundplane braucht.

    Von Allem ab benutze ich die Shure Lambda/2 gerne an Sennheiser-Strecken.

    Was ich auch sehr mag ist die abstimmbare GZA von Sennheiser, leider nur bis 800MHz, wobei das ja wieder voll auf den Punkt ist heute...

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
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  • djvomght
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    • 28. Mai 2012 um 01:01
    • #11
    Zitat von "simonstpauli"


    Danke für den Hinweis, ich habe mich schon gefragt, wie Shure das macht, sie schreiben halt, daß man für die Lambda/2 keine Groundplane braucht.

    Freut mich, daß es dich freut :)

    Antennentechnik ist ja ein Kapitel für sich :)
    Die Groundplane ist ein Viertelwellenstab mit einer Erdnachbildung, die ebenfalls aus Viertelwellenstäben (Radials) besteht, die im rechten Winkel zu ersterem angeordnet sind. Diese Antenne hat einen Wellenwiderstand von 37,5 Ohm. Wenn man die Stäbe der Erdnachbildung nach unten neigt, erhöht sich der Wellenwiderstand der Konstruktion. Bei einem Neigungswinkel von 45° und 3 Radials erhält man die bekannte Triple Leg Antenne mit Z= 50Ohm. Wenn man dies gedanklich fortführt, vereinigen sich die Radials bei einem Neigungswinkel von 90° zu einem einzigen Stab, und man hat einen Halbwellendipol.mit Z= 75Ohm. Dieser müßte eigentlich symmetrisch gespeist werden, da bei Anschluß eines unsymmetrischen Koaxialkabels sogenannte Mantelwellen auftreten. Bei der Sperrtopfantenne führt man nun das Speisekabel durch eine Dipolhälfte hindurch, diese Hälfte bildet einen Sperrkreis für die Mantelwellen. Eine andere Möglichkeit, eine Halbwellendipol zu speisen ist die sog. Endspeisung. Da ein endgespeister Dipol aber einen sehr hohen Wellenwiderstand hat, erfordert das natürlich Anpassungsmaßnahmen. Im einfachsten Fall verwendet man einen Viertelwellentrafo, der aus einem eine Viertelwellenlänge langen Trichter besteht. Der Schirm des speisenden Koaxkabels wird an den Trichter angeschlossen, die Seele führt durch den Trichter mittig hindurch und ist mit dem Dipol verbunden.
    Alles klar? Aber ich fürchte, wir schweifen ab.

    Gruß Jörg

  • Audiowerk
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    • 28. Mai 2012 um 09:26
    • #12

    Starke Erklärung, Kollege. Muss ich noch zwei Mal lesen, damit ich sie ganz verstanden habe... Hut ab

  • wora
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    • 28. Mai 2012 um 12:06
    • #13
    Zitat von "djvomght"


    Antennentechnik ist ja ein Kapitel für sich :)
    Die Groundplane ist ein Viertelwellenstab mit einer Erdnachbildung, die ebenfalls aus Viertelwellenstäben (Radials) besteht, die im rechten Winkel zu ersterem angeordnet sind. Diese Antenne hat einen Wellenwiderstand von 37,5 Ohm. Wenn man die Stäbe der Erdnachbildung nach unten neigt, erhöht sich der Wellenwiderstand der Konstruktion. Bei einem Neigungswinkel von 45° und 3 Radials erhält man die bekannte Triple Leg Antenne mit Z= 50Ohm. Wenn man dies gedanklich fortführt, vereinigen sich die Radials bei einem Neigungswinkel von 90° zu einem einzigen Stab, und man hat einen Halbwellendipol.mit Z= 75Ohm. Dieser müßte eigentlich symmetrisch gespeist werden, da bei Anschluß eines unsymmetrischen Koaxialkabels sogenannte Mantelwellen auftreten. Bei der Sperrtopfantenne führt man nun das Speisekabel durch eine Dipolhälfte hindurch, diese Hälfte bildet einen Sperrkreis für die Mantelwellen. Eine andere Möglichkeit, eine Halbwellendipol zu speisen ist die sog. Endspeisung. Da ein endgespeister Dipol aber einen sehr hohen Wellenwiderstand hat, erfordert das natürlich Anpassungsmaßnahmen. Im einfachsten Fall verwendet man einen Viertelwellentrafo, der aus einem eine Viertelwellenlänge langen Trichter besteht. Der Schirm des speisenden Koaxkabels wird an den Trichter angeschlossen, die Seele führt durch den Trichter mittig hindurch und ist mit dem Dipol verbunden.
    Alles klar? Aber ich fürchte, wir schweifen ab.

    Gruß Jörg


    ja, alles klar ;)
    als gelernter funkelektroniker ist mir das zwar alles nicht ganz unbekannt, aber so auf den punkt hab ich das auch noch nicht gelesen!
    deshalb auch von mir: vielen dank!

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • djvomght
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    • 28. Mai 2012 um 17:53
    • #14

    Gern.

    Gruß Jörg

  • shure
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    • 31. Mai 2012 um 11:44
    • #15

    Ohne nun allzu sehr in die Theorie ab zu drifteten (dazu ist mein Studium zu lange her :) noch ein paar offizielle Worte:

    Generell können natürlich Antennen und Antennenzubehör unterschiedlicher Hersteller gemischt werden. Es ist auf den Wellenwiderstand zu achten - und meines Wissen haben hier alle Funkmikrofonhersteller 50 Ohm.

    Unsere Lambda/2 Antenne hat die Masse mit eingebaut (wir reden nicht von Ground Plane) - und kann demzufolge mittels Koaxial-Kabel abgesetzt werden. Die Lambda/4 (die bei uns bei der SLX Serie mit dabei sind) müssen am Gerät dran bleiben.

    In der Praxis wird aber mit der Lambda/2 auch einen besseren Empfang wahrgenommen.

    Hoffe das hilft etwas weiter.
    Besten Gruß

    Jürgen Schwörer
    Senior Applications Engineer
    Shure Distribution GmbH
    Jakob-Dieffenbacher-Str. 12
    75031 Eppingen
    Telefon: 07262 - 9249151

    *** bitte keine PN sondern direkt an: schwoerer_juergen@shure.com

  • nicogreek
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    • 31. Mai 2012 um 12:03
    • #16
    Zitat von "shure"

    Unsere Lambda/2 Antenne hat die Masse mit eingebaut (wir reden nicht von Ground Plane) - und kann demzufolge mittels Koaxial-Kabel abgesetzt werden. Die Lambda/4 (die bei uns bei der SLX Serie mit dabei sind) müssen am Gerät dran bleiben.


    Danke für den Kommentar!! Nur was meinst du mit: "Die Lambda/4 (die bei uns bei der SLX Serie mit dabei sind) müssen am Gerät dran bleiben"????

    Das die Lambda/4 nicht für die Frontmontage geeignet sind mittels Koaxialkabel?

    Danke

  • shure
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    342
    • 31. Mai 2012 um 14:42
    • #17
    Zitat von "nicogreek"

    Danke für den Kommentar!! Nur was meinst du mit: "Die Lambda/4 (die bei uns bei der SLX Serie mit dabei sind) müssen am Gerät dran bleiben"????

    Das die Lambda/4 nicht für die Frontmontage geeignet sind mittels Koaxialkabel?


    Sorry für die Verwirrung ... wenn ich sage am Gerät bleiben - so sollte das eher bedeuten: an einem Rackgerät bleiben.
    Frontmontage oder auch am Antennensplitter ....

    Besten Gruß

    Jürgen Schwörer
    Senior Applications Engineer
    Shure Distribution GmbH
    Jakob-Dieffenbacher-Str. 12
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    Telefon: 07262 - 9249151

    *** bitte keine PN sondern direkt an: schwoerer_juergen@shure.com

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