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Digitalpult-Updates

  • schallereignissortierer
  • 18. September 2012 um 11:39
  • guma
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    • 18. September 2012 um 22:57
    • #21

    @ Schallereignissortierer

    Offensichtlich sind da doch etliche Leute anderer Meinung als Du. Da wir das Thema auch schon früher im thread "Digitalpultverwaltung im ...." hatten, kann ich mich noch recht gut an die Meinungen hierzu erinnern.

    Ich denke, Marcus hat das schön auf den Punkt gebracht. Ob die Firmen ihre Pulte zeitgerecht updaten, hängt auch einach mit der Liga zusammen, in der sie spielen, Wechselwirkungen diesbezüglich nicht ausgeschlossen. :wink:
    Der Ausgangspunkt der Diskussion war ja dergestalt, dass ich der Meinung war, dass ein Intervall von ~ 3 Wochen zwischen dem firmware update für die Pulteigner und dem allgemeinen Zugang für den offline Editor dieses Konfliktfeld entschärfen sollte. Warum man sich dann an meinem Beispiel so hochziehen muß, weiß ich nicht. Wers nach drei Wochen nicht geschafft hat, ist ne Schlafmütze und hat Schelte verdient. :wink: Es ist ja sowieso kein DiGiCo - Thema, weil da eben die update Frequenz nicht so ist, dass jemand Stress mit zu vielen updates haben sollte und es ist kein DiGiCo Thema weil der update Vorgang als solcher nicht Pampa kompatibel ist, will sagen, es würde sowieso keiner auf die Idee kommen...

    Aus der genannten früheren Diskussion war mein Ergebnis eher das, dass ich in dem genannten Fall viel zu charmant und höflich war. Das besagte Pult damals war ein Gerät mit hoher Verbreitung und es war offensichtlich so, dass weder der Pultbetreuer noch der Cheffe so wirkliche Blicker dieses Mischgeräts waren. Die "update Angst" kam definitiv aus der überforderungsecke. Ich würde heute für ein "Reinstecken-booten-O.K.-Update-Pult die "Methode Klaus" wählen.

  • schallereignissortierer
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    • 18. September 2012 um 23:34
    • #22
    Zitat von "guma"

    @ Schallereignissortierer

    Offensichtlich sind da doch etliche Leute anderer Meinung als Du. Da wir das Thema auch schon früher im thread "Digitalpultverwaltung im ...." hatten, kann ich mich noch recht gut an die Meinungen hierzu erinnern.


    Das will ich ja auch gar nicht bestreiten.

    Zitat

    Ich denke, Marcus hat das schön auf den Punkt gebracht. Ob die Firmen ihre Pulte zeitgerecht updaten, hängt auch einach mit der Liga zusammen, in der sie spielen, Wechselwirkungen diesbezüglich nicht ausgeschlossen. :wink:
    Der Ausgangspunkt der Diskussion war ja dergestalt, dass ich der Meinung war, dass ein Intervall von ~ 3 Wochen zwischen dem firmware update für die Pulteigner und dem allgemeinen Zugang für den offline Editor dieses Konfliktfeld entschärfen sollte. Warum man sich dann an meinem Beispiel so hochziehen muß, weiß ich nicht. Wers nach drei Wochen nicht geschafft hat, ist ne Schlafmütze und hat Schelte verdient. :wink:


    Es geht doch bitte nicht darum, dass "man" es nach drei Wochen geschafft haben muss, sondern darum, dass es meiner Meinung nach nicht angehen kann, dass mal eben Dritte ungefragt auf fremde Pulte eine neue Software aufspielen wollen.

    Du kannst doch nicht einfach über fremdes Eigentum verfügen und wenn Du nicht mit der Liga Musikanten auf Tour bist, die sowas in den Verträgen regeln, solltest Du als ausführender Techniker soweit vorbereitet sein, dass Du zur Not verschiedene Versionen Deiner Show bei hast, damit Du eben auch mit der letzten Vorgänger Firmware Version Eure Show fahren kannst.

    Aber das Ganze soweit eskalieren zu lassen, dass der "DfO" Dir Schläge androht, während Du ihn als Depp bezeichnest, hat mit professioneller Arbeit nicht allzu viel zu tun.

    Machen Sie das hauptberuflich oder verdient die Frau dazu?

  • oton
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    • 19. September 2012 um 00:19
    • #23
    Zitat

    Ansonsten frage ich mich, wie man mit besagter Show auf blauen Dunst losfahren kann, ohne ein "Safety" in Form einer downgegradeten Show bei sich zu haben, um eben zu verhindern, dem Management sein Versagen erklären zu müssen, weil man es (wer auch immer) versäumt hat, eben diesen Punkt aktuelle FW mit in den Rider aufzunehmen.

    Das wären eine Menge Versionen, wenn ich da z.B. an die Yamaha Updates denke ... :wink:

    Das mit dem "reinschreiben" halte ich so, das ich, wenn ich ein File mitbringe und Kontakt habe, meistens auch noch einmal erwähne, das bitte die aktuelle Softwareversion auf dem Pult ist. Leider ist es oft so, das ich als (hauptsächlich) FOH-Mann keinen direkten Kontakt habe, und oft nicht mal genau weiss was mich erwartet.
    Deswegen erwarte ich wiederum, das jede anständige Firma ihr Pulte updateted, und das wird auch von 100% meiner Kollegen so gesehen. Da gibt es keine Entschuldigung.

    Noch mal zu den verschiedenen Versionen, ich habe inzwischen von den 4-5 Bands, die ich regelmäßig betreue, jeweils ein VI6, ein VI4, ein VI1, ein, M7, ein LS9, ein PM5D, ein A&H, ein SD8 und ein SD9 File, nicht für alle alles, aber inzwischen ist doch eine Menge zusammengekommen .... wenn ich jetzt das Ganze noch auf zig Update-Varianten aufbohren müsste, brächte ich glaube ich eine Datenbank, um die Files zu finden ... von dem Handling zig unterschiedlicher Soundmanager-Versionen und Editoren etc. pp. mal ganz abgesehen.

    vielleicht fällt dir jetzt auf das die Idee doch eher Schwachsinn ist ... nichts für ungut ...

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

  • schallereignissortierer
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    • 19. September 2012 um 00:33
    • #24

    Kommt letztendlich drauf an, wie die aktuelle Show entstanden ist.

    Irgendwann muss sie ja ihren Weg auf einen Stick gefunden haben.

    Wenn Sie jeweils auf der Vorgänger Version der pultspezifischen Firmware entstanden ist und nunmehr auf die aktuelle Version upgedatet wurde, wäre sowohl "Aktuell" als auch Safety in Form von "Aktuell - 1" vorhanden.

    Mehr würde ich auch nicht bereit halten, aber die vorletzte Version hätte ich immer in der Hinterhand, weil sie vermutlich eh (noch) vorhanden ist.

    Machen Sie das hauptberuflich oder verdient die Frau dazu?

  • guma
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    • 19. September 2012 um 00:42
    • #25
    Zitat von "schallereignissortierer"

    Aber das Ganze soweit eskalieren zu lassen, dass der "DfO" Dir Schläge androht, während Du ihn als Depp bezeichnest, hat mit professioneller Arbeit nicht allzu viel zu tun.

    Ah, hoppla ... Das hast Du Dir aber ganz nett anders zusammen gepackt, als ich es gesagt habe.
    Ich sagte, dass ich mir damals erlaubt habe aufgrund meiner Kompetenz für dieses Y-Produkt höflich um Erlaubnis zu fragen, ob ich das Pult updaten kann. Ich war mit der Art, wie man mich dort behandelt hat, nicht einverstanden, habe aber dann von Hand meinen Kram neu zusammengebastelt und dann in der alten Version hochgeladen.
    Heute 2 Jahre später erlaube ich mir, dieses Ereignis als Zusammentreffen mit Deppen abzuhaken..
    Ich hatte den Kollegen vor Ort nicht als Deppen bezeichnet und er hat mir nicht als Folge davon gedroht, so ein Quatsch !

  • wora
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    • 19. September 2012 um 03:31
    • #26

    in meinen ridern steht schon seit jahren der satz "xx...pult mit aktueller Software".
    was soll man denn noch in die rider schreiben? wenn da zu viel text steht, liest sie am ende kein mensch mehr...
    die technische anweisung ist bei uns übrigens grundsätzlich vertragsbestandteil. und weil die agentur die sache schliesslich verkaufen muss ist sie auch darauf bedacht, das die forderungen keinesfalls zu üppig ausfallen!
    ich muss allerdings auch einwerfen, das nur wenige agenturen über die nötigen kenntnisse verfügen, sowas überhaupt zu überprüfen... die meisten schicken einfach den "irgend einen"-rider raus :?
    aber letzteres sollte man uns technikern wirklich nicht anlasten!

    trotz dieser vorsichtsmaßnahmen bekam ich schon mehrfach pulte mit alten versionen vor die nase, auf denen meine files nicht laufen wollten. da man als mitreisender tontechniker vor ort aber so gut wie nie die zeit hat, sich komplette files neu auf alte softwareversionen zu erstellen, ist die einzige möglichkeit das ordentliche update des pultes. aber das macht man dann auch "nicht einfach so", sondern stimmt das mit dem pultbetreuer ab. das finde ich ebenso selbstverständlich!
    und zum glück gab es auch noch nie probleme beim updaten, das hat immer reibungslos funktioniert!

    zur show verwaltung:
    bei mir "wachsen" die showfiles mit der zeit mit. änderungen an der kanalbelegung gibt es bei manchen bands dauernd, ebenso wie sonstige anderen wünsche... dabei sind auch änderungen der mikrofonierung nicht unmöglich. wenn ich also ein altes file von der vorgängerversuion nehme, dann passt meine vorbereitung nicht gut. und je länger das firmware-update her ist, desto grösser sind auch die unterschiede zum aktuellen file.
    und wie o-ton schon schrieb: je mehr pulte dazu kommen, desto grösser ist der verwaltungsaufwand für aktuelle und ältere files... deshalb habe ich immer nur die aktuellen files dabei.

    ich habe mit den eigenen pultfiles in den letzten jahren ausschliesslich gute erfahrungen gemacht, weil man dann vor ort einfach mehr zeit für andere essentielle dinge hat, z.b. sich besser auf die gestellten monitore oder die PA einzuschiessen! ... oder um den soundcheck für die künstler zu verkürzen.

    für mein verständnis ist es jedenfalls so, das der dienstleister dafür verantwortlich ist, dass seine technik auf dem aktuellsten stand ist.
    schliesslich bekommt er sein geld für den service, den er bietet.
    das ich kein problem sehe, wenn sich der verleiher aus bug-vermeidungsgründen mehrere wochen zeit für das update lässt (von mir aus auch 4wochen), hatte ich ja schon erwähnt. aber zwei monate oder gar ein halbes jahr, das finde ich schon frech - und dann kann ich auch mal stinkig werden.
    wer diese argumente nicht verstehen will, sollte sich bitte ein anderes betätigungsfeld suchen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • schallereignissortierer
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    • 19. September 2012 um 07:32
    • #27
    Zitat von "guma"


    Ah, hoppla ... Das hast Du Dir aber ganz nett anders zusammen gepackt, als ich es gesagt habe.
    Ich sagte, dass ich mir damals erlaubt habe aufgrund meiner Kompetenz für dieses Y-Produkt höflich um Erlaubnis zu fragen, ob ich das Pult updaten kann. Ich war mit der Art, wie man mich dort behandelt hat, nicht einverstanden, habe aber dann von Hand meinen Kram neu zusammengebastelt und dann in der alten Version hochgeladen.
    Heute 2 Jahre später erlaube ich mir, dieses Ereignis als Zusammentreffen mit Deppen abzuhaken..
    Ich hatte den Kollegen vor Ort nicht als Deppen bezeichnet und er hat mir nicht als Folge davon gedroht, so ein Quatsch !

    Die mit einem anderen, häufig geupdateten Fabrikat erlebte Sch... dass ich mein file vor Ort von Hand "downgraden" mußte, weil der Depp vor Ort mir Schläge androhte, wenn ich sein Pult upgrade, ist doch für beide Seiten unschön. Das bleibt mit dieser Politik weitgehend aussen vor.

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  • karel noon
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    • 19. September 2012 um 07:37
    • #28

    Mich würden ja mal konkrete beispiele interessieren von den "vorsichtigeren" Kollegen zum Thema Update.

    Welche desaströsen erlebnisse bei Updates gab es da? Mit welchen Mischpulten? (andere Geräte sind erst mal uninteressant).
    Wie häufig gab es Updates mit danach auftretenden neuen Bugs? Machten diese dann eine Show unmöglich?

    Ich kenne diese abwartende Haltung aus der Informatik und auch aus der Industrie (Nichtauslieferung erster hand). Ich glaube aber das sie im Bereich der digitalen Mischpulte eher auf Angst und/oder Unwissenheit vorgeschoben wird.

    Ich gehöre auch zu den Leuten die wenn schon mit file, dann auch mit dem aktuellen anreisen!

    Ich verbringe im Lager verschiedener Verleiher auch viel zeit mit Updates, und das kostet denjenigen also Geld, selbst wenn das Pult dann bis zum nächsten Update gar nicht raus geht.

    Vielleicht liegt da ja auch das Problem, Updates kosten Geld, und sei es nur in Form von zeit.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

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  • guma
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    • 19. September 2012 um 08:24
    • #29

    In dem Fall damals war es blöderweise so, dass ich zum "von Hand" editieren, auch in eine alte, zur alten firmware Version kompatible Editor-Version mußte, der genau das feature 'channel library', das meine offline Strickerei erheblich erleichtert hätte, fehlte. Daher habe ich das auch in besonders ärgerlicher Erinnerung.

    Wem die persönliche Lernkurve, nachdem wir ja inzwischen 2012 schreiben und es doch die eine oder andere Gelegenheit gegeben haben sollte, entprechende Erfahrungen zu sammeln, bezüglich des update Verhaltens etwas anderes erzählt, als "wir machen das immer und das zügig" ist in meinen Augen nicht vorsichtig sondern vernagelt. :wink:

  • Jeremy
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    • 19. September 2012 um 08:33
    • #30
    Zitat von "wora"


    das ich kein problem sehe, wenn sich der verleiher aus bug-vermeidungsgründen mehrere wochen zeit für das update lässt (von mir aus auch 4wochen), hatte ich ja schon erwähnt. aber zwei monate oder gar ein halbes jahr, das finde ich schon frech - und dann kann ich auch mal stinkig werden.
    wer diese argumente nicht verstehen will, sollte sich bitte ein anderes betätigungsfeld suchen.

    Ich bringe durchaus Verständnis für beide Seiten der Diskussion mit - auf der einen Seite die Techniker, die zu Recht mit der Verfügbarkeit aktuellen Werkzeugs rechnen können sollten, auf der anderen Seite die Verleiher, die aus welchen Gründen auch immer nicht sofort auf den allerneuesten Update-Zug aufspringen und lieber eine angemessene Zeit warten, bis die Qualitäts-Endkontrolle (sprich die Schnell-Updater) grünes Licht gegeben hat.

    Man kann sicher auch geteilter Meinung drüber sein, wie lange diese Frist laufen soll - vier Wochen, zwei Monate, was auch immer. Aber zumindest in der, nennen wir sie mal "Karenzzeit", sollte der Techniker sein für die Vorgängerversion geeignetes File schon dabeihaben und damit die Show fahren können. Es geht schließlich nicht drum, wer jetzt Recht hat, sondern eine Show stattfinden zu lassen. Wenn im Updatezyklus allerdings schon mehrere Umläufe überschritten wurden, hat auch mein Verständnis irgendwann Grenzen. Das lässt nämlich tiefe Einblicke in die Sorgfalt zu, mit der sich der Dienstleister um seinen Krempel kümmert.

    Was ich mich in diesem Zusammenhang frage: Warum ist eigentlich noch kein Pulthersteller auf die Idee gekommen, in die Pulte eine kleine UTMS-Einheit einzubauen, die, natürlich nur nach vorheriger Freigabe durch eine befugte Person und mit entsprechender Authentifizierung (gerne auch in Hardware, bietet sich ja an), den Download der jeweiligen Updates direkt vor Ort ermöglicht? Dadurch wäre wenigstens das Problem des Updates aus ungeprüfter Quelle vom Tisch - und: Ja, ich würde jemanden, den ich zum ersten Mal an meinem Pult stehen habe, auch vorerst mal als "ungeprüfte Softwarequelle" betrachten. Möglicherweise ließe sich dadurch auch der Verbleib des einen oder anderen vom Laster gefallenen Pultes einfacher aufklären ...

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • schallereignissortierer
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    • 19. September 2012 um 08:46
    • #31
    Zitat von "guma"

    In dem Fall damals war es blöderweise so, dass ich zum "von Hand" editieren, auch in eine alte, zur alten firmware Version kompatible Editor-Version mußte, der genau das feature 'channel library', das meine offline Strickerei erheblich erleichtert hätte, fehlte. Daher habe ich das auch in besonders ärgerlicher Erinnerung.


    Das ist natürlich ganz ohne Frage mehr als ärgerlich, aber bezeichnet letztendlich auch die Crux an der ganzen Update und Neue Version Inkompatibilität.

    Stell Dir vor, Du verschickst eine Mail mit wichtigen Infos an wen auch immer, kriegst keine Antwort und gehst davon aus, dass alles im Lot ist.

    Vor Ort erfährst Du dann aber, dass der Kollege die Mail leider nicht lesen -oder überhaupt auch nur als Mail erkennen- konnte, weil er READ 3.221asssasgfd hat, Deine mail aber mit READ 3.221asss_b_sgfd geschrieben wurde.

    Also das ein Pult eine neue Version garnicht liest, ist eigentlich ein Unding.
    Das es natürlich mit manchen Features eines neuen Showfiles (TAP Delay meinetwegen) nichts anfangen kann, wäre ja okay, aber man hätte dann immerhin die Show als solches drauf -eben ohne TAP delay- aber immerhin Show.

    Früher waren Shows gefährdet, weil der Gitarrist eine Sehnenscheidenentzündung hat, oder sich die Sängerin den Kehlkopfkattarrh mal eben noch mit Cortison wegspritzen lassen muss, heutzutage ist ein Show File inkompatibel ...

    Machen Sie das hauptberuflich oder verdient die Frau dazu?

  • guma
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    • 19. September 2012 um 08:55
    • #32

    Hm, nö ich sehe das so, dass Aufwärtskompatibilität Pflicht ist ( machen ja auch alle so ) Abwärtskompatibilität ( neues file in alter software ) jedoch nicht. Das kann man definitiv nicht den Herstellern anlasten.

  • tufkamar
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    • 19. September 2012 um 09:07
    • #33
    Zitat von "guma"

    Hm, nö ich sehe das so, dass Aufwärtskompatibilität Pflicht ist ( machen ja auch alle so ) Abwärtskompatibilität ( neues file in alter software ) jedoch nicht. Das kann man definitiv nicht den Herstellern anlasten.


    öhm, die Bezeichnung ist anders herum:

    Abwärtskompatibel: Alte Files lassen sich in neuer Software lesen
    Aufwärtskompatibel: Neues Files lassen sich in alter Software lesen.

    Letzteres ist eigentlich fast ein Ding der Unmöglichkeit - woher soll die Entwicklung wissen, welches Datenformat die nächste, noch nicht entwickelte Software hat?

  • guma
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    • 19. September 2012 um 10:24
    • #34

    Wenn das so ist, habe ich offensichtlich ein Problem mit der Terminologie. :?
    Ich hoffe trotzdem, dass man verstehen kann wie rum es gemeint ist.

  • nojunk
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    • 19. September 2012 um 11:02
    • #35
    Zitat von "wora"

    in meinen ridern steht schon seit jahren der satz "xx...pult mit aktueller Software".
    was soll man denn noch in die rider schreiben? wenn da zu viel text steht, liest sie am ende kein mensch mehr...

    vielleicht brown M&Ms :lol: :lol: :lol: *duckundweg*

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    Technik haben viele - WIR können sie auch bedienen :)

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  • wora
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    • 19. September 2012 um 13:10
    • #36
    Zitat von "nojunk"

    ...vielleicht brown M&Ms :lol: :lol: :lol: *duckundweg*


    ähmmm.. damit ich jetzt auch ein bisschen grinsen kann: kannst du mir das "M&Ms" erklären?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • wora
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    • 19. September 2012 um 13:20
    • #37
    Zitat von "Jeremy"

    ...Wenn im Updatezyklus allerdings schon mehrere Umläufe überschritten wurden, hat auch mein Verständnis irgendwann Grenzen. Das lässt nämlich tiefe Einblicke in die Sorgfalt zu, mit der sich der Dienstleister um seinen Krempel kümmert...


    ein pult, das sogar mehrere versionssprünge "verpasst" hat, habe ich persönlich noch nicht gesehen. das wäre dann aber wirklich ein krasses anzeichen für die unfähigkeit des besitzers.

    in meiner meinung weiche ich aber nicht ab und weiss, das viele kollegen das ganz genau so sehen:
    - wenn das pult vom besitzer nur für eigene veranstaltungen benutzt wird, dann kann er damit selbstverständlich machen was er will.
    - wenn der besitzer das pult vermietet um den service für eine veranstaltung mit fremdmischern zu beiten, dann muss er diesen service aber auch leisten. und der kleinste gemeinsame nenner ist dabei logischerweise eine aktuelle softwareversion.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • simonstpauli
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    • 19. September 2012 um 14:56
    • #38
    Zitat von "wora"


    ähmmm.. damit ich jetzt auch ein bisschen grinsen kann: kannst du mir das "M&Ms" erklären?


    Die kamen im Van-Halen-Rider von 1982 vor.

    http://www.thesmokinggun.com/backstage/hall-fame/van-halen-82

    Es war der Versuch, herauszufinden, ob lokale Veranstalter auch den Rider lesen. Die sollten dann nämlich anrufen und fragen, ob das mit den M&Ms ernst gemeint ist. Dieses Prinzip ist auch heute bei vielen Ridern zu finden.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • wora
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    • 19. September 2012 um 15:16
    • #39

    ah ja, interessant. davon hatte ich bislang noch nie was gehört.
    ein deutlicher beweis, das ich zum rider erstellen noch nie abgeschrieben habe ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • nojunk
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    • 19. September 2012 um 19:50
    • #40
    Zitat von "wora"

    ah ja, interessant. davon hatte ich bislang noch nie was gehört.
    ein deutlicher beweis, das ich zum rider erstellen noch nie abgeschrieben habe ;)

    danke an chistian für die schnelle antwort, für wolfgang anbei noch der link zum schmunzeln http://www.youtube.com/watch?v=YwHO2HnwfnA :lol:

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