An den Endstufen der FP+ Serie kann man mit Dip-Schalter auf der Rückseite den Voltage Protection Limiter (VPL) und die Spannungsverstärkung (Gain) einstellen, d.h. ich kann die maximale Ausgangsspannung pro Kanal begrenzen.
So wie ich es im Manual verstanden habe, ist der VPL Limiter ein Peak-Limiter und bezieht sich auf den Scheitelwert.
Wenn ich z.b. eine 15" Fullrange Kiste mit Pmax=500W RMS/8Ohm Belastbarkeit an einem Kanal einer FP10000Q betreiben möchte,
würde ich den VPL auf 101V einstellen:
P=(Ueff²/R) = (101V/1,41)²/8Ohm = 641,4W
Der nächst kleinere VPL Wert ist 80V, was 400W entsprechen würde.
Um auf 500W zu limitieren muss also zusätzlich noch am Controller limitiert werden: (Der Amp-Gain sei L_amp=35db.)
Umrechnung 500W-> Pegel in dbu
L_Pmax=20*log(Wurzel(500W*8Ohm)/0,775V)=38,23dbu
Daraus ergibt sich ein Limiter-Threshold am Controller von:
L_Pmax - L_amp=38,23dbu-35db=3,23dbu
Ist diese Art der Berechnung korrekt? Wie sollten Attack und Release Zeiten im Controller konfiguriert sein?
Zusatzfrage: Was genau verändert die Einstellung Mode: Hard/Soft?
Viele Grüße, Andreas