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AA VLP2500 Limiter?

  • thorbjörn andresen
  • 1. November 2012 um 16:27
  • thorbjörn andresen
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    • 1. November 2012 um 16:27
    • #1

    Hi,

    ich hab mir mal 2 VLP2500 besorgt. (sind noch nicht da)

    nun steht da etwas von "Built-in clip limiter"

    Gut... nur weil ne Rote LED "CLIP" zeigt, ist es für mich kein Limiter ;)

    heißt, IST in dieser Endstufe auch tatsächlich ein LIMITER?! :?:

    Ich konnte darübe rnichts brauchbares Finden im netz...
    Die Endstufen sollen nun 4x doppel 15" Bandpässe ansteuern (a 1,2Kw)

    Wäre mir nun wichtig das die Endstufe nun nicht mehr als 1300 pro kanal raushaut :)

    ich hab zwar ein behringer Ultradrive.. aber bevor ich DA nun durchblicke wie ich nen Limiter berechne, hoffe ich doch lieber auf simple vorhandene Limiter :) - wenn dieser denn vorhanden ist - :)

  • marcoboy
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    • 1. November 2012 um 19:17
    • #2

    Reden wir über das hier ? http://www.adjaudio.com/ProductDetails.aspx?ItemNumber=1350&MainId=1&Category=Amps

    Ich weiß ja nicht wo die Verkäufer die Leistungsangaben herholen Im Datenblatt steht 2x 1100W @ 4 OHM. Allerdings fehlt ein wichtiger Parameter im Datenblatt. Der Gainfaktor bzw. die Spannung wo die Stufe ihre maximale Leistung abgibt. Ich glaub das ganze kann man nach Party-Pa schieben.

    Das mit dem Gainfaktor kann man auch messen aber ein Produkt wo unterschiedliche Leistungsangaben und wichtige Dinge im Datenblatt fehlen kann man nicht ernst nehmen.

  • wora
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    • 1. November 2012 um 23:37
    • #3
    Zitat von "marcoboy"

    ...Ich glaub das ganze kann man nach Party-Pa schieben.

    Das mit dem Gainfaktor kann man auch messen aber ein Produkt wo unterschiedliche Leistungsangaben und wichtige Dinge im Datenblatt fehlen kann man nicht ernst nehmen.


    das sehe ich genau so.

    thorbjörn, ohne dir nahe treten zu wollen: kauf dir doch ein paar fachbücher und lese diese gründlich durch. und nebenbei kannst du dann erste erfahrungen mit hobbybands sammeln. das hilft, glaub mir, ich habe auch genau so angefangen ;) danach bleiben immer noch genug fragen, die man hier stellen kann.
    aber erstmal ne PA kaufen und dann schauen, wie man damit umgeht, das finde ich ehrlich gesagt ein bisschen problematisch. denn ohne grundwissen und erfahrung kann man für die ohren des publikums durchaus auch ein paar sachen falsch machen. ich will dir hier natürlich nichts unterstellen, aber ich habe da so ein paar erfahrungswerte aus der praxis.

    buchempfehlungen gab es hier schon reichlich.
    siehe: Buch-Site

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Kracky
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    • 2. November 2012 um 02:00
    • #4

    http://www.adjaudio.com/pdffiles/vlp2500.pdf, Seite 6 Punkt 36 steht eindeutig das diese Endstufe einen Limiter hat, ob und wie dieser funktioniert ist wieder ein ganz anderes Thema aber ich denke da wird sich hier niemand finden der hierzu eine 100% stimmige Aussage treffen kann.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • Jonnytrance
    Gast
    • 2. November 2012 um 06:41
    • #5
    Zitat von "thorbjörn andresen"

    ich hab zwar ein behringer Ultradrive.. aber bevor ich DA nun durchblicke wie ich nen Limiter berechne, hoffe ich doch lieber auf simple vorhandene Limiter :) - wenn dieser denn vorhanden ist - :)


    Ohne Durchblick kannst du einfach den Limiter von DCX so einstellen, das der etwas früher reagiert als Clip-Led des Ampes.
    Sonst kann ich die Meinung von wora nur teilen.

  • thorbjörn andresen
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    • 2. November 2012 um 14:44
    • #6

    Danke für die Antworten...

    Aber nur "Kracky" hat tatsächlich eine Antwort auf die Frage gegeben ;)

    Die Daten hab ich vom Music-Store...
    die Endstufe wird - warum auch immer - auf div. Seiten mit 2x1300 angegeben.

    aber auch die 2x1100 reichen... ;)

    Ich werd mal mit dem Ultradrive einiges versuchen.... denke da muss man wohl tatsächlich beim Betrieb mal dran arbeiten.

  • marcoboy
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    • 2. November 2012 um 16:51
    • #7

    Ohne die Angabe der Eingangspannung kann dir hier niemand helfen auf welchen Wert du den DCX einstellen müsstest.
    Als Profi würde ich erst mal messen was wirklich aus der Kiste kommt. Dann habe ich die Eingangsspannung bei dem die Stufe ihre volle Leistung bei der Angeschlossen Last z.Bsp 8 Ohm abgibt. Wenn man Eingangspannung und Ausgangsspannung ins Verhältnis setzt erhält man den Gainfaktor. Damit kann man ausrechnen welche Spannung an den Lautsprecherausgängen anliegt bei z.Bsp 0,775V Eingangsspannung.

    Wenn man den Limiter einstellt rechnet man zurück. Von der Leistung des Lautsprechers, die Spannung welche dazu nötig ist. Die Verstärkung der Endstufe kommt man zur Eingangspannung die diese benötigt. Die Eingangspannung wird durch den Controller begrenzt.

    So einfach ist das :D Man muss bei einstellen Pegelrechnung beherrschen. Die Limiter beim DCX sind dbFS basierend 22dBu = 9,757V. Um die Spannung auf 0,775V zu begrenzen muss der Limiter -22dbFS gestellt werden.

    Da wird dein großes Problem sein. Du kannst den Limiter des DCX nicht weiter als -22dbFS stellen. Ich nehme an das die Empfindlichkeit dieser Endstufe wie beim Thomann bei 0,775V liegen wird. Die Stufe wird wahrscheinlich trotzdem Clippen. Diese Endstufen werden so gebaut sein das sie bei 0dBu ihre volle Leistung abgeben. Typisch in diesen Preissegment, deswegen schweigt sich das Datenblatt dazu aus.

  • thorbjörn andresen
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    • 2. November 2012 um 19:17
    • #8

    Dann werd ich die kiste so einstellen, das er einspringt sobald die AMPs ins Clipping gehen...

    soll halt nur auf nummer sicher sein, falls ich bei nem Event mal nicht anwesend sein sollte, und da wieder DJs stehen die nicht raffen das die Roten LEDs am Pult auch was zu bedeuten haben :lol:

    Hab nun grad für die TOPs noch eine QSC GX5 gekauft. ist angegeben mit 2x700W/RMS ... die TOPs haben 800... sollte trotzdem reichen , oder?!
    Bei der kanal "Einzellast" sind 850RMS angegeben... somit erhoffe ich mir eine gewisse reserve in der AMP...

  • studi
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    • 4. November 2012 um 20:11
    • #9

    Die Endstufe reicht nicht aus... werden die meisten Teilnehmer hier sagen. 50% "Überdimensionierung" (gerne auch 100%) sollten schon drin sein. Bei einer unterdimensionierten Stufe ist die Gefahr der Zerstörung der Lautsprecher durch Clipping immer größer als bei einer überdimensionierten Endstufe. Wenn man mit einer überdimensionierten Stufe fährt, kann man mit dem DCX die Spitzenleistung begrenzen (Wert abhängig vom Musikstil). Sollte man doch mal zuviel Leistung auf die Pappen geben, hört man den Protest der Pappen (Klirr, Anschlagen der Spule), kommt aber meist mit etwas Zurücknehmen des Pegels weiter. Beim Clipping erwischt es dagegen i. d. R. irreversibel die Hochtöner und damit ist die Vorstellung zu Ende. Aber auch die anderen Pappen können Gleichstrom nur begrenzt ab.

  • thorbjörn andresen
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    40
    • 4. November 2012 um 21:57
    • #10

    naja... von diesen völlig übertriebenen mehrleistungen halte ich nun auch äußerst wenig...
    klar, ein tick mehr ist immer gut als Reserve... aber nun 50-100% Mehr ist nun wirklich übertrieben.

    wenn man die Endstufe so laufen lässt das sie eben max kurz auf clip blinkt, dann ist keinerlei Gefahr vorhanden.
    es ist eben nur keine "Reserve" vorhanden... bzw. die wirkliche Macimalleistung ist nun eben nicht abrufbar...

    die QSC scheint aber eben eher mit weniger Leistung angegeben zu sein... so wie ich es bereits gelesen habe...
    ... aber gut... ich hör es mir einfach an... dann weiß ich mehr ;9

  • thorbjörn andresen
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    40
    • 4. November 2012 um 22:10
    • #11

    ich habe mich nun extra für eine "Namenhafte" AMP entschieden... zudem diese auch mal schön leicht ist...
    alternativ könnte man natürlich eine T-AMP mit 2x1,2KW nehmen...

    Aber vielleicht kann mir ja jemand anhand der Daten sagen, was von der QSC zu halten ist (behalten, oder wieder weg)
    GX5 Stereo Power Amplifier Specifications:
    Power rating:
    8Ω / both channels driven / 1 kHz: 500 W
    8Ω / single channel driven / 1 kHz; 600 W
    4Ω / both channels driven / 1 kHz; 700 W
    4Ω / single channel driven / 1 kHz; 850 W
    2Ω / both channels driven / 1 kHz: 350 W
    Distortion (typical): 20 Hz - 20 kHz: 1 dB below rated power 8Ω: less than 0.05% / 4Ω: less than 0.1%
    Signal to Noise: (20 Hz - 20 kHz) 100 dB
    Input Sensitivity: 1.2 Vrms
    Voltage Gain (8Ω): 34.4 dB
    Output Circuitry: 2-tier Class H
    Power Requirements (1/8 power, pink noise at 4Ω, 120 V):6A
    Frequency Response: 20 Hz - 20 kHz, +0, 1 dB
    Dynamic Headroom (4Ω): 2 dB
    Damping Factor: 100
    Input Impedance (Ω): Greater than 20k (balanced)
    Maximum Input Level: +24 dB (16 Vrms)
    Input Connectors (each channel): 3-pin XLR and 1/4" TRS, balanced, parallel Phono, unbalanced
    Output Connectors (each channel) Speakon®, 1/4", Binding Posts
    Amplifier and Load Protection: Short circuit, open circuit, thermal, RF protection
    Load protected against DC faults
    Front Panel Controls and Indicators: Gain controls, 21 detents
    Red Clip LEDs, proportional, 0.1% THD threshold

  • wora
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    • 5. November 2012 um 01:27
    • #12
    Zitat von "thorbjörn andresen"

    naja... von diesen völlig übertriebenen mehrleistungen halte ich nun auch äußerst wenig...
    klar, ein tick mehr ist immer gut als Reserve... aber nun 50-100% Mehr ist nun wirklich übertrieben...


    diese aussage zeigt, das du da offenbar noch ein paar wissenslücken hast.
    wie viel dB mehr pegel benötigt man denn für die doppelte leistung? 3dB? 6dB? 10dB? nachlesen gilt nicht, sowas muss man als techniker aus dem ff wissen.

    die forderung "+50% oder +100% mehr ampleistung" ist durchaus eine sinnvolle grössenordnung.
    wenn man das maximum aus seinen pappen harausholen möchte, dann muss der amp zwingend mehr können als die speaker. ein solchermaßen "überdimensionierter" verstärker kann die lautsprecher in jeder lage gut antreiben und hat auch eine entsprechend niedrige ausgangsimpedanz, um die elektronische rückmeldung der membranbewegung zu bedämpfen. das macht sich nicht nur im klang, sondern auch in der haltbarkeit der chassis bemerkbar.
    vor allem bei den heute immer weiter verbreiteten schaltnetzteilamps und auch den class-d designs sollte man darauf achten, dass die leistung ein paar dB höher ausfällt, weil diese netzteile oft schneller an ihre grenzen kommen wie früher die schweren eisenteile.

    aber natürlich kann man lautsprecher auch mit schwächeren amps antreiben, keine frage! ich fahre auch nicht alle meine systeme mit doppelter ampleistung, denn manchmal benötige ich eben keine maximalpegel.
    man muss dabei aber sehr darauf achten, die amps nicht ins clipping zu fahren, denn endstufenclipping macht auf dauer jeden lautsprecher kaputt!
    mit kleineren amps verschenkt man aber natürlich endschalldruck, das bedeutet wenn´s zur sache gehen soll muss man mehr bässe und amps mitnehmen als eigentlich nötig.
    wenn du bereit wärst, dich ein bisschen in die thematik einzulesen, könntest du solche aussagen wie oben ganz leicht vermeiden. denn diese mehrleistungen sind keineswegs grundsätzlich übertrieben!

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • thorbjörn andresen
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    • 5. November 2012 um 13:39
    • #13

    oh sorry ...
    ist der Nachteil beim schreiben, da kommen "irnonie" , oder das "zwischen den Zeilen" selten rüber...

    Ich kenne das Verhältniss zur doppelten Lautstärke/Leistung , db etc..

    ... - nein, aber nicht wie man einen limiter berechnet - ;)

    Und wenn ich sage "ICH finde 50%-100% übertrieben" heißt es, das es lediglich für MEINE Bedürfnisse übertrieben ist... :)

    Es ist dann eben auch eine Kostenfrage.. natürlich würde ich mir sonst gern zwei drei Digiam ins Rack schrauben, aber das ist derzeit nicht möglich ...

    Darum versuche ich nun Preis/Leistung gut abdecken zu können...
    Daher hab ich nun auch "Empfehlungen" bekommen, zb. lieber die AA VLP2500 , statt der T-Amp2400 zu nehmen.. zwar 100Watt weniger, soll aber Bassstärker sein und mehr output bringen als die T-Amp...

    Gleiches gilt für die QSC ... statt einer Behringer Euro mit 2x900 RMS sollte ich die QSC mit 2x700/850 nehmen...
    (zumal die QCS wohl nen sehr guten "Limiter" hat...heißt, diese fährt sich selbst wieder unter Clip -- wen zu doll)

    ........ um es sonst kurz zu machen.... schraub ich mir nun lieber eine T-AMP mit 2x1,2KW für 800W Tops ins Rack, oder wird die QSC auch nen guten Job machen?! :)

    Beste Grüße

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