Zitat von "blitzfritz"Hi Kob1, wieder sehr off topic - aber wie siehst Du die von Tonzwerg genannten Nachteile des Pro2?
GEQ beim iLive in jedem Buss, mit 1.9 sogar in verschiedenen Ausführungen -> super.
Faderflip über das gesamte Pult (2 Ebenen), beim Midas(1und2) über die rechte Bank zum durchscollen. So wie das ganze Midas Konzept der Navigation, man muss sich das Scrollen verinnerlichen, so funktioniert das gesamte Pult, ich seh da keine Nachteile.
Vorteile seh ich DSP-seitig beim iLive. Midas und Klark haben aber eine sehr schöne Hardwarelösung für die GEQs - DN9331. Hab schon damit gearbeitet, macht wirklich Spaß. Führt mich gleich dazu dass sich die GEQs prima per iPad steuern lassen (wie beim iLive) allerdings ein einer VIEL hübscheren App, nicht so kastriert wie die Gratis App von A&H.
Mit 6 Bändern PEQs in den Bussen hab ich aber auch keinen Bedarf mehr an GEQs. Da muss schon viel faul sein an PA und Raum.
Ein Copy/Paste Knopf fehlt Beim Midas, das stimmt. Allerdings können die Copy Funktionen bei Midas einfach mehr. (zB auf alle Kanäle übertragen)
OT: Grundsätzlich bin ich aber auch der Meinung, dass die von tonzwerg erwähnten Einstellungen passieren sollten, wenn noch kein Künstler auf der Bühne ist und somit auch die nötige Zeit gegeben ist.
Mixes kopiert hab ich selber noch nicht, kann dazu nichts sagen. Mit Copy/Paste und Mix ist iLive da sicher schneller, ja.
Kein Touchscreen ist mir lieber als ein LS9-Großer der nur in der Nacht sichtbar ist. Zudem war genau wegen selbigem unser iLive schon bal bei Service.
Einige Fremdtechniker haben von ihrer Band schon mal ordentlich eins auf die Mütze bekommen, weil sie mehr auf den Mini Screen schaun als auf die Bühne. Bei Midas hab ich das noch nicht beobachten können, vielleicht auch weil die Screen Anordnung(über den Fadern)&Größe um einiges sinnvoller ist.
Das durchsteppen der EQ Bänder ist eine etwas nervige Angelegenheit und wird erst ab dem Pro3 deutlich besser. Dafür sind mir die LED Kränze von A&H über den Potis ein ewiges Rätsel. Mehr als "linear oder nicht" sagen die nicht wirklich aus.
Gleiche Knöpfe für Mute PFL SEL und MIX zu verbauen ist auch nicht unbedingt vorteilhaft(A&H). Den Sel Knopf mit dem Display zu verbinden find ich intuitiv (Midas).
Auxweg ist bei Midas leider fix, dafür ist das Kanäle doppeln mit der Gainstruktur auch doppelt so schön und va rauschfrei.
Aufteilung von GEQ und FX ist eine Einstellung in den Preferences. DSP Power hat das iLive dafür mehr.
Für Sidechainfilter gibts ein Poti und ich glaub 4 Tasten fix.
Mutegruppen für Auxe find ich jetzt nicht so schlimm, zumal diese auch nicht so verstümmelt sind wie bei A&H.
FixedBusse sind doch Gruppen , ich versteh das Problem nicht.
Apropos Routing:
+ Kanal auf Matrix
+ Direktzugriff für ST und Mono Routing
+ Dynamics-EQ Order
weiters:
+ Direktzugriff auf Auxsends und Master ohne Layerwechsel (Hardware inkl Meter)
+ Hochfahren und Showladen ohne Kaffeepause machbar
+ Channel Safes immer sicht- und editierbar
+ Pult bleibt bei Sonneneinstrahlung ganz
+ Potis und Fader touchsensitiv
+ Szenen und Showmanagement ist eine Klasse für sich
Beim iLive hab ich irgendwie das Gefühl wie mit einer Fernbedienung mit halbleeren Batterien.
Schnellere Faderbewegungen fühlen sich immer etwas "hintennach" an, ich spiel zB gern menschlicher GatedVerb auf Snaredrums.
Midas macht für mich den stabilern Eindruck, Hardware und Softwaretechnisch.
Naja, irgendwie vergleichen wir hier 2 grundlegend verschiedene Systeme. Beide mit Vor und Nachteilen, aber zum Lachen (spöttisch) hat mich noch keines gebracht.
LG