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LS 9 Livespurmitschnitt

  • RockHard
  • 21. Dezember 2012 um 13:02
  • RockHard
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    • 21. Dezember 2012 um 13:02
    • #1

    Hallo liebe Mitforumuser,
    ich bin seit einigen Tagen neu hier und hab auch gleich mal eine Frage.
    Ein Kollege und ich haben uns diese woche ein LS 9 - 32 zugelegt. Da Yamaha so schicke erweiterungs Solts eingebaut hat und diese wir noch nicht mit irgendwelchen Karten besetz haben, fragen wir uns was die beste alternative ist um diese Löcher zu stopfen.
    Da wir das Pult vor allem live anwenden wollen, aber auch ab und an zu recording zwecke benutzen wollen wäre es sinnvoll:

    - Adat karten mit passendem Interface
    - Ethernet mit passender Soundkarte für den PC
    - oder andere Vorschläge
    zu wählen?

    Ich danke schon jetzt für eure Antworten.

  • simonstpauli
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    • 21. Dezember 2012 um 13:12
    • #2

    Wenn keine Soundkarte für den PC vorhanden ist, würde ich Dante wählen.
    http://www.yamahaproaudio.com/global/en/prod…dante_my16_aud/
    2 Karten geben 32 Kanäle aus und es gibt 2 Lizenzen für die Virtual Soundcard dazu, mit dieser kann ein Rechner mit der LAN-Schnittstelle aufnehmen, die Kanäle werden als ASIO bereitgestellt.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • SebastianJaeger
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    • 21. Dezember 2012 um 14:02
    • #3

    Oder zwei Yamaha MY16AT und ein Interface mit ADAT Anschlüssen, z.B. RME DIGI-Face, dann hast Du allerdings nur 24 bzw. 26 Inputs.

    Gruß

    Sebastian

    Jäger-Audiosolutions - Tools vom Tontechniker für Tontechniker
    http://www.jaeger-audiosolutions.de Cat Multicores, Speakon Multicores, Rednerpultmulticores etc., CNC Bearbeitung

  • oton
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    • 21. Dezember 2012 um 23:08
    • #4

    vor DANTE hätte ich auch ADAT empfohlen, weil es einfach die meisten Interfaces dafür gibt. Allerdings finde ich inzwischen auch DANTE um einiges praktikabler, keine fummeligen Lichtleiterkabel, kein Interface, einfach nur LAN-Kabel, Treiber und los geht es.

    Dazu eröffnet es einem einige neue Vernetzungs/Anschlußmöglichkeiten, da inzwischen doch viele Hersteller auf DANTE setzen.

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

  • simonstpauli
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    • 22. Dezember 2012 um 03:32
    • #5
    Zitat von "oton"

    vor DANTE hätte ich auch ADAT empfohlen, weil es einfach die meisten Interfaces dafür gibt. Allerdings finde ich inzwischen auch DANTE um einiges praktikabler, keine fummeligen Lichtleiterkabel, kein Interface, einfach nur LAN-Kabel, Treiber und los geht es.

    Dazu eröffnet es einem einige neue Vernetzungs/Anschlußmöglichkeiten, da inzwischen doch viele Hersteller auf DANTE setzen.


    Ja, das ist schon ziemlich lässig, VSC installieren, Netzwerkkabel in den Rechner und aufnehmen. Meine prägende Erfahrung war eine Spontanaufnahme für einen Videodreh, wir hatten zufällig eine Dante-Karte im Pult und der Gitarrist seinen Laptop mit Logic. Flugs eine Demo-Lizenz geholt (läuft 14 Tage) und aufgenommen. Einfacher geht es kaum. Dafür sind die Karten etwas kostspieliger. Wenn man also schon ein Interface für den Rechner hat, ändert sich die Kalkulation etwas.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
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  • RockHard
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    • 23. Dezember 2012 um 17:14
    • #6

    Ach das hört sich ja echt easy und unkompilziert an, wäre eine echt Überlegung wert und glaub dass mach ich dann auch.
    Wenn man schon gleich dabei ist, welche software würdet ihr dazu empfehlen cubebase?
    Ich danke für die schnellen Antworten und wünsche euch ein frohes Fest!

  • secluded
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    • 23. Dezember 2012 um 17:59
    • #7
    Zitat von "RockHard"

    Wenn man schon gleich dabei ist, welche software würdet ihr dazu empfehlen cubebase?


    Würde ich 'mal nicht Nein sagen, wenn Du eh schon am Geld ausgeben bist :)

    sec

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • oton
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    • 23. Dezember 2012 um 18:21
    • #8

    Eigentlich ist die Softwarefrage relativ nebensächlich ... man benutzt das was man schon kennt, meine Kunden verwenden oder die Studios in den ich das später weiterverarbeite.

    Die gängigsten Programme sind wohl Cubase, Logic & Pro Tools, für Livemitschnitte habe ich was Zuverlässigkeit angeht auch schon sehr gute Erfahrungen mit Reaper (http://www.reaper.fm) gemacht.

    Falls du auf Mac/Linux-Basis arbeitest, gibt es auch eine sehr schöne Freeware, http://www.ardour.org

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  • nojunk
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    • 23. Dezember 2012 um 20:28
    • #9
    Zitat von "oton"

    Falls du auf Mac/Linux-Basis arbeitest, gibt es auch eine sehr schöne Freeware, http://www.ardour.org

    leider nicht mehr :(
    aber mit einen kleinen obulus kann man's dann runterladen :)

    No, it's not too loud. You're just too old!
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    Technik haben viele - WIR können sie auch bedienen :)

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  • oton
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    • 23. Dezember 2012 um 22:12
    • #10

    naja, ich habe damals schon freiwillig 50 Dollar bezahlt, nachdem ich das Demo zwei Wochen laufen hatte ... einigen wir uns auf FAST Freeware ... ich bin froh, das es solche Enthusiasten gibt, die für wenig Geld hervorragende Software entwickeln ... wenigstens ein paar Serverkosten und ein ein Abendessen für die vernachlässigte Freundin der Programmierer sollten drin sein .. :D

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  • nojunk
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    • 23. Dezember 2012 um 23:05
    • #11
    Zitat von "oton"

    naja, ich habe damals schon freiwillig 50 Dollar bezahlt, nachdem ich das Demo zwei Wochen laufen hatte ... einigen wir uns auf FAST Freeware ... ich bin froh, das es solche Enthusiasten gibt, die für wenig Geld hervorragende Software entwickeln ... wenigstens ein paar Serverkosten und ein ein Abendessen für die vernachlässigte Freundin der Programmierer sollten drin sein .. :D

    ich seh's ja auch so :wink: - schöne feiertage! :D

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  • Christian Engel
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    • 2. Januar 2013 um 10:36
    • #12

    Moins,

    ich würde die ADAT-Lösung noch nicht abschreiben. Du kriegst damit relativ kostengünstig eine 32 in/32 out Schnittstelle zum Pult. Eigentlich ganz praktisch, um mal eben zusätzliche Mic-Preamps anzuschließen. Das Recording könntest du mit 24-Kanälen über einen ebenfalls günstig erhätlichen Alesis HD-24 erledigen. Das ist eine absolut stabil laufende Hardware-Lösung. Mit ADAT-Kabeln hatte ich eigentlich noch keine Probleme...
    Weiterhin denkbar und möglicherweise etwas zukunftsorientierter wäre der Ansatz, Ethersound zu verwenden. Damit rückt die Verwendung eines digitalen Multicore-Systems in Verbindung mit der LS-9 in greifbare Nähe und du kannst gleichzeitig über ein Ethersound-PC-Interface Mitschnitte anfertigen. Allerdings kostet diese Lösung erheblich mehr und - soweit ich weiß - sind Ethersound-PC-Interfaces bislang lediglich als PCI-Karte erhältlich.

    Beste Grüße
    Chris

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • simonstpauli
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    • 2. Januar 2013 um 11:12
    • #13
    Zitat von "cen-music"

    Moins,

    ich würde die ADAT-Lösung noch nicht abschreiben. Du kriegst damit relativ kostengünstig eine 32 in/32 out Schnittstelle zum Pult. Eigentlich ganz praktisch, um mal eben zusätzliche Mic-Preamps anzuschließen. Das Recording könntest du mit 24-Kanälen über einen ebenfalls günstig erhätlichen Alesis HD-24 erledigen. Das ist eine absolut stabil laufende Hardware-Lösung. Mit ADAT-Kabeln hatte ich eigentlich noch keine Probleme...
    Weiterhin denkbar und möglicherweise etwas zukunftsorientierter wäre der Ansatz, Ethersound zu verwenden. Damit rückt die Verwendung eines digitalen Multicore-Systems in Verbindung mit der LS-9 in greifbare Nähe und du kannst gleichzeitig über ein Ethersound-PC-Interface Mitschnitte anfertigen. Allerdings kostet diese Lösung erheblich mehr und - soweit ich weiß - sind Ethersound-PC-Interfaces bislang lediglich als PCI-Karte erhältlich.

    Beste Grüße
    Chris


    Guter Einwand, mit ADAT kann man preisgünstige Preamps+Wandler einsetzen.

    Mit Ethersound kann man die Ethersound-Stageboxen von Yamaha einsetzen, als zukunftssicher würde ich es dennoch nicht bezeichnen, denn Yamaha hat bei der CL-Serie auf Dante umgestellt. Mit Dante kann man inzwischen auch die neuen RIO-Stageboxen steuern (also vom LS9 aus Gains setzen) und die Gain Compensation im Verbund mit CL-Serie-Pulten nutzen. Und ohne Soundkarte aufnehmen.

    Hier ein paar Infos von Yamaha zum Einbinden und Steuern der Stageboxen:

    http://www.yamahaproaudio.com/global/en/prod…elftraining.jsp

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
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  • Christian Engel
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    • 2. Januar 2013 um 11:13
    • #14

    Ich schrieb ja auch "zukunftsorientiert" ;)

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • simonstpauli
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    • 2. Januar 2013 um 11:26
    • #15
    Zitat von "cen-music"

    Ich schrieb ja auch "zukunftsorientiert" ;)


    Auch das nicht, wie Käufer der M7CL-ES schon erfahren haben ;)

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  • stepu
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    • 2. Januar 2013 um 14:41
    • #16

    Moin,

    man muss schauen, welche Vorteile ADAT oder Dante hat.

    Dante:
    + 16Ins 16Outs auf einer Karte, ein Kabel für 32 Kanäle in den PC
    + LAN-Schnittstelle, die ohne Interface in den Rechner geht (Virtual Soundcard jkauft man ja mit)
    + Einpegeln: Gibt man zum Recorden nicht LineOuts auf Dante raus? Ergo müsste man ja nur einmal einpegeln und hat Live- und Rec-Gains erledigt...
    + Karten im Pult, kein Extra rack nebenbei
    - MY16Dante nur mit Yamahapult nutzbar

    ADAT:
    + Standalone Recording Lösung, wenn man 1HE Micpreamps hat
    + flexiblere Anbindung an andere Geräte möglich (ADAT ist schätze ich weiterverbreitet als Dante, bisher)


    Man sieht, Dante ist cool, wenn man die Resthardware schon hat. Mir fehlen immer noch 1HE 8CH Micpreamps mit Dante...
    Und Shure ULXD Funken gibt mittlerweile schon mit Dante out...


    mfg stefan

    Ey Digger, ich bin Plugger, nich Rigger!

  • Soundkreation
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    • 8. März 2013 um 13:58
    • #17

    Hallo zusammen.

    Wollte mal fragen, zwecks Erfahrungen bei Recording via Dante.

    Wie schaut es bei der Stabilität bei der Aufnahme aus, bei Verwendung eines Macbooks.

    Danke schon mal.

    Gruß

  • guma 13. Februar 2021 um 07:48

    Hat das Thema aus dem Forum Audio on PC nach Live Sound Recording verschoben.

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