Wenn irgendwas staatlich war; wurde eher mehr als weniger im Westen eingekauft. Vom Fernsehen sowieso.
Zu Dynacord und Sennheiser hatte man allerbeste geschäftliche Beziehungen. Obwohl es hier auch hervorragende Mikros gab.
Ich hab' kurz nach der Wende in Chemnitz mal ein altes Fernsehstudio vom späteren MDR besichtigt. Da ist dir der Mund offen stehengeblieben. Da standen Sony-Kameras; da konnte man sich zum Stückpreis seinerzeit ein Einfamilienhaus bauen.
Da die Sache dort 'in Auflösung' war, "durfte" ich mir paar Kleinigkeiten einsacken. ![]()
Ansonsten gabs hier schon Sachen, welche sich im Westen bestens verticken ließen. Man sollte sich nur nicht von den Grenzorganen erwischen lassen.
Bei 'ner Band mit 'ner Ladung klassischer Instrumente aus der Klingenthal-Markneukirchener Ecke ('Musikwinkel' oder Geithainer Studiomonitore (standen seinerzeit in jedem westdeutschen Rundfunkstudio) war das nicht so auffällig.
Aber bei Antiquitäten, Meißner Porzellan oder paar Praktikas sah die Sache schon ganz anders aus...
Geschäfte wurden übrigens auch mit Gold gemacht. Da ist man dann aber auch ganz schnell mal 20 Jahre in Bautzen eingefahren...