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  5. Boxen und Amps

Zwei verschiedene Amps im Bassbereich.

  • georgenomex
  • 15. März 2013 um 11:00
  • georgenomex
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    • 15. März 2013 um 11:00
    • #1

    Hallo Zusammen!

    Ich muss als Notlösung zwei verschiedene Amps an den Bässen mischen (MC² E100 und PL380).
    Meine Frage dazu ist ob Phasenverschiebungen zu erwarten sind oder ob das in klanglicher Hinsicht unbedenklich ist.

    Messequipment habe ich leider kein geeignetes um das selbst herauszufinden.

    greetz
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    Encyclopedia Dramatica - Austria

  • LechnerTom
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    • 15. März 2013 um 17:46
    • #2

    Da keiner der beiden Amps einen DSP hat, gehe ich von vernachlässigbaren Laufzeiten aus und es sollte deshalb keine Phasenprobleme geben. Auch daß beide bei 20Hz nur 0.2 bzw. 0.3dB Abfall aufweisen, deutet auf sehr niedrige untere Grenzfrequenzen und damit praktisch im Nutzbereich null Phasenverschiebung hin.
    Die einzige Möglichkeit einer Phasenproblematik die ich hier sehe, wäre eine Verpolung.

  • Jens Droessler
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    • 16. März 2013 um 09:29
    • #3

    Sagen wir mal, es ist nicht ideal, aber es wird dir sicher nicht die Veranstaltung versauen.

  • madmax
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    • 16. März 2013 um 10:16
    • #4

    Bei Links ein Amp -- rechts der andere kann man höchstens sehr schön hören, welche Kiste real mehr Dampf am Bass hat. Shootout unter Livebedingungen.
    Wenn du bissel Zeit hast; kannst ja mal rumexperimentieren am Controller bzw. EQ (mal hier, mal da paar dB puschen) und hier berichten...

    Never stop a running System

  • georgenomex
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    • 17. März 2013 um 14:21
    • #5

    Danke für die Antworten, hätte mich ehrlich gesagt auch gewundert wenns Probleme beim Mischen der Amps gibt.

    Da wir 2-3 Veranstaltungen mit dem Setup fahren werden kann ich ja dann mal vom Vergleich der Amps berichten.

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  • hermste
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    • 17. März 2013 um 14:37
    • #6

    Am einfachsten und sichersten ist die Sache natürlich, wenn du eine Phasengangmessung der beiden Subwooferstacks mit realem Aufbau machst. Ist eine Sache von 5 Minuten.

  • ImmerLauter
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    • 18. März 2013 um 10:45
    • #7

    die Amps verschieben die Phase unterschiedlich. In manchen Datenblättern ist die Phasenverschiebung auch in den technischen Daten angegeben.
    Bei Powersoft stand es in den älteren Datenblättern der K-Serie drin, 270°. Manche Amps verschieben um 15° oder 42°, ist immer unterschiedlich und nicht von einem DSP abhängig.
    Auch Endstufen ohne DSP verschieben die Phase.
    Wenn du also Amps an gleichen Chassis mischt, hast du unterschiedliche Phasenlage bei der Schallabstrahlung.

  • Jens Droessler
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    • 18. März 2013 um 15:01
    • #8

    Mir kam auch gerade in den Sinn: Ist die E100 nicht Class D? Dann wird die Phasendifferenz dank Ausgangsfilter nicht ganz zu verachten sein...

  • LechnerTom
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    • 18. März 2013 um 15:57
    • #9

    "die Amps verschieben die Phase unterschiedlich. In manchen Datenblättern ist die Phasenverschiebung auch in den technischen Daten angegeben.
    Bei Powersoft stand es in den älteren Datenblättern der K-Serie drin, 270°. Manche Amps verschieben um 15° oder 42°, ist immer unterschiedlich und nicht von einem DSP abhängig.
    Auch Endstufen ohne DSP verschieben die Phase. "

    Lol ...wer kann mir IRGENDEINE Schaltung / Übertragungsfunktion nennen, die sich rein analog (also ohne DSP) bauen lässt, welche die Phase breitbandig (also im Durchlassbereich) um 270°, 15° oder 42° schiebt. Richtig, das gibt es nicht. Die Phase wird immer nur im Sperr- oder Übergangsbereich eines Filters geschoben und ist im Durchlassbereich immer ~0 oder ~180° (bei Verpolung).

    "Mir kam auch gerade in den Sinn: Ist die E100 nicht Class D? Dann wird die Phasendifferenz dank Ausgangsfilter nicht ganz zu verachten sein..."

    Selbiges gilt auch für das Class-D-Ausgangsfilter, das erst im Übergangsbereich / Sperrbereich >20kHz die Phase ernsthaft schiebt und im Bassbereich ziemlich genau 0° aufweist.

  • LechnerTom
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    • 18. März 2013 um 16:02
    • #10

    OK, eine "Ausnahme" wäre der "Allpass", aber sogar der schiebt die Phase nicht breitbandig gleich sondern nur im Übergangsbereich von 0 ... -180°.
    Es ist aber nicht wirklich anzunehmen, daß ein Hersteller einen solchen - noch dazu mit einer Übergangsfrequenz im Bassbereich - in einen Amp einbaut ;)

  • Jens Droessler
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    • 18. März 2013 um 22:34
    • #11

    Richtig soweit. Wie siehts allerdings mit der Umwandlung des Eingangssignals nach PWM aus? Geht das latenzfrei vonstatten?

  • rockline
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    • 18. März 2013 um 22:49
    • #12

    Das ist doch nur eine analoge Modulation. Geht latenzfrei..

  • ImmerLauter
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    • 19. März 2013 um 08:53
    • #13

    http://ramaudio.com/pdf/RAM_SSeries_catalogue.pdf

    Phase Response 20Hz - 20kHz = 15deg

  • chris216
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    • 19. März 2013 um 11:20
    • #14

    Wenn du schon zitierst, dann auch richtig: da steht "plus minus" 15degrees, also mitnichten konstante 15 Grad Phasenwinkel zwischen Ein-und Ausgang...

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • LechnerTom
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    • 19. März 2013 um 12:04
    • #15

    Ja klar, an den Grenzbereichen des Übertragungsbereiches (also 20Hz und 20kHz) beginnt er, die Phase zu schieben. Dazwischen ist die Phase über weite Strecken ziemlich genau Null.

  • ImmerLauter
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    • 19. März 2013 um 12:44
    • #16

    wenn ihr meint dass z.B. 15° bei RAM zu 270° bei Powersoft nicht tragisch sind dann mischt weiter eure Amps.......

  • chris216
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    • 19. März 2013 um 18:57
    • #17

    Wo findet man denn diese Phasenangabe bei Powersoft? Ich hab grad mal interessehalber das Datenblatt von der K10 durchgelesen, da finde ich (und die Dokumentensuche) aber keine Angaben.

    Würde mich schon aus rein wissenschaftlicher Sicht sehr interessieren...

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • tufkadib
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    • 19. März 2013 um 20:27
    • #18

    Vielleicht ist das ja die Kühlkörpertemperatur ... :D

    Überall, wo man irgendwas analog filtert, kommt es zu Phasenverschiebungen. Ist nun mal so.


    MfG
    DirkB

  • surfvill
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    • 19. März 2013 um 22:36
    • #19

    Bei VAs, die etwas über mein kleines Besteck (1xFohhn FB3-8Ohm/2xFH3) hinausgehen, stelle ich eine zweite FH3 (4Ohm) dazu. Da der Bass der kleinen Variante von zwei gebrückten Kanälen einer Powersoft Digam LQ2804 gespeist wird, brauche ich einen zweiten Amp für den zusätzlich Bass. Das macht bei mir eine Camco DL1500. Da ich im Vorfeld Phasenschweinereien der PWM-Stufe vermutete, probierte ich ein bisschen mit den "Phasendrehern" und dem Shortdelay eines DCX herum (nur Hörtest) und stellte fest, dass es nur außerhalb des 0-Grad(und 0-ms)-Bereiches weniger Pegel gab, d.h. ich behaupte, dass meine Digam da nichts oder nur wenig dreht.

    Grüße vom Ostseestrand

    André Ludewig

    https://www.mv-entertainment.de

  • Jens Droessler
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    • 19. März 2013 um 22:45
    • #20

    Äh, hast du keinen Hochpass für die Subs?

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