Hallo Leute. Ich stehe etwas auf dem Schlauch. Ich will einen EQ in den Insertweg an meinem analogen Pult einschleifen. Der EQ hat aber nur XLR Ein- und Ausgänge. Wie muss ich den XLR Stecker richtig anlöten? Ist es besser am XLR Stecker Pin 1 und 3 zu brücken oder reicht Pin1 Masse und Pin 2 Signal. Die Insertbuchse am Pult ist natürlich Klinke.
EQ mit XLR in den Insertweg einschleifen
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Ist der EQ für die PA?
Wenn ja würde ich nicht über die Inserts gehen, sondern direkt aus dem Pult in den EQ und von dort in die Amps.Wenn Du ein Kabel löten willst und pro Kanal jeweils nur eine Insertbuchse hast brauchst Du zwei Stereoklinkenstecker.
Dann musst Du mal ins Manual Deines Pultes schauen wie die Insertbuchsen belegt sind.
Der Schaft am Klinkestecker ist auf jeden Fall schonmal der Schirm. Auf den Tip und Ring kommen dann der Send bzw. der Return.
Am XLR belegst Du dann nur die Pins 1&2 Pin 3 kannst Du noch auf Masse legen.Gruß
Sebastian
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Ja der EQ ist für die PA. Ich will das mal so probieren. Wäre ein klein bisschen weniger Verkabelung. Ich gehe aus den Masterinserts des Pult pro Kanal mit Stereoklinke raus und dann mit XLR in den EQ rein und wieder raus. Die Frage war nur muss ich an den XLR Stecker Pin 1 und 3 Brücken oder nicht.
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Du willst den EQ asymmetrisch bedienen. Da muss natürlich 1 & 3 gebrückt werden, eingangs- wie ausgangsseitig.
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Ich kann da keinen Vorteil erkennen.
Eher nur den Nachteil, dass der EQ dann unsymmetrisch im Signalfluss hängt.Gruß
Sebastian
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Hallo,
wenn du die Brücke wegläßt, hängt ein Bein des symmetrischen Eingangs in der Luft! Das ist in jedem Fall eine Störquelle.
Wenn du deine Kabel ganz fein machen willst, dann nimm 2 mal symmetrische Leitung. Im XLR- Stecker bzw. der -Kupplung wird ganz normal beschaltet, die Brücke liegt in der Klinke. Vorteil: der Schirm dient nicht mehr als Signalleitung.Gruß Jörg
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es wäre zunächst mal zu klären, ob die master-inserts deines pultes überhaupt symmetrisch belegt sind. erst dann kann man empfehlen, die inserts symmetrisch auszuführen.

eine gute idee stellt die beschaltung von djvomght dar. also wenn brücke, dann erst im klinkenstecker.
und ja, man macht da normalerweise eine brücke zwischen pin1 und pin3... aber vorsicht, es gab z.b. weit verbreitete equalizer von Klark-Teknik, die waren auf pin3 heiss! dann muss die brücke selbstverständlich zwischen 1 und 2 gemacht werden!bei diesem kurzen signalweg kann man aber auch unsymmetrisch beschalten, das ist in der regel kein problem weil der strom am FOH normalerweise der selbe ist wie für´s pult auch. somit gibt es da also keine brummprobleme.
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Ein echter Insert macht sehr wohl Sinn, es geht um den Abgriffpunkt, weil der vom Pegel her dann gleich bleibt.
Sonst wie Wora sagte, welcher EQ ist es?
welches Pult genau?
Denn da waren auch Unterschiede, was Tip und Ring Belegung angeht -
Das scheint aber wohl unzweifelhaft ein asymmetrischer Insert am Pult zu sein. Und da hat man keine andere Wahl, als asymmetrisch zu fahren, es sei denn, man fängt das Basteln an, was hier nicht nur unzweckmäßig albern, sondern auch unnütz wäre. Die kurze Schleife hin und zurück zum EQ, das sind ein paar Meter, da passiert dem Signal nichts. Die Symmetrierung in der Ausgangsstufe des Masterboards im Pult bleibt davon ja unberührt. Von daher verstehe ich nicht, warum hier wieder so ein gigantischer Aufwasch um ein derart lächerliches Problem gemacht wird, das real gar keines darstellt.
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Audiowerk
Ja der Insert Ausgang am Pult ist unsymmetrisch. Geht doch bei einer normalen Klinken Insertbuchse auch garnicht anders.Ich habe heute beide Varianten getestet, also mit Brücke und ohne Brücke an den XLR zwischen Pin 1 und 3. Ohne Brücke ist der Pegelverlust 6db, mit Brücke gibt es keinen Pegelverlust. Also Daumen hoch für die Variante mit der Brücke zwischen Pin1 und 3.
Danke an alle für eure Tips. Ich denke das Thema kann beendet werden. -
Zitat von "hypomann"
Audiowerk
Ja der Insert Ausgang am Pult ist unsymmetrisch. Geht doch bei einer normalen Klinken Insertbuchse auch garnicht anders.
Einfachen Burschen vom Lande wie mir ist das klar, du hattest es ja im Startpost auch so erwähnt. Unsere Akademiker hier brauchten allerdings wohl nochmal eine spezielle Bestätigung, um sämtliche Zweifel und Eventualitäten ausschließen zu können. Bis zu diesem Zeitpunkt lautet die Strategie in solchen Fällen aber stets, maximale Konfusion zu verursachen, anstatt zeitnah und unbürokratisch zu sagen, was Sache ist. :roll:Nebenbei hast du jetzt auch die spannende Erfahrung gemacht, was der Abfall einer Phase bedeutet. Lernen durch Tun am Objekt ist doch durch nichts zu ersetzen
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Auch wenn Du andere lächerlich machst, es ändert nichts daran, das unterschiedliche Pulthersteller unterschiedliche Belegungen für Send und Return haben.
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hier sind ja wieder super fachleute am start.
ok, es ist jetzt abschliessend geklärt, dass der insertpunkt hier unsymmetrisch ist.
irgendwie ist es aber doch schade, dass der unsymmetrisch eingeschleifte EQ kein DN27 war, sonst wäre das urteil über die ach so einfache verkabelung sicher etwas nüchterner ausgefallen... :lol:nein, der umgang mit technik ist leider nicht immer so einfach wie man es manchmal gerne hätte.
und deshalb lohnt es sich auch nachzufragen, bevor man wirklich sinnvolle tipps abgibt. das ist zumindest meine erfahrung seit 30 jahren. -
+1
ja, das mit dem DN27 kenne ich auch.
Und wenn man diese Erfahrungen hat dann fragt man eben und geht nicht sofort auf Konfrontation und stellt sowas als Geschwätz hin.
Eher umgekehrt, es zeugt von wenig Erfahrung sowas einfach zu negieren.
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Beim DN27 kommt es ja darauf an, ob es die unsymmetrische oder die trafosymmetrierte Version ist. Und natürlich ist er auf 3 heiß, was bei der symmetrischen Version egal ist, bei der unsymmetrischen zu einigem Kopfschütteln geführt hat. Dazu möchte ich noch erwähnen, daß der heutige Quasi-Standard "2 heiß" zu der Bauzeit des DN27 noch nicht existierte, es gab einige Geräte, die "3 heiß" waren.
Und beim Pult natürlich auf die Tip/Ring-Belegung, da kenne ich nette Aktionen bei Ersatzpulten, die dann andersherum belegt waren und dadurch die komplette Insert-Verkabelung umgestrickt werden musste.
Wenn man mehr als ein Pult / Siderack hat ist die ultimative Lösung für Inserts meiner Meinung nach ein Multipin-System, belegt nach Firmenstandard, Siderack-Verkabelung nach Geräten, Auflösungen nach Pult-Standard. Dem Multipin ist es egal, ob das Pult Tip Send oder Ring Send oder 2x Klinke symmetrisch oder XLR Send/Return hat. Es wird einfach immer passend aufgelöst und man kann immer beliebig tauschen.
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Zitat von "simonstpauli"
...Dazu möchte ich noch erwähnen, daß der heutige Quasi-Standard "2 heiß" zu der Bauzeit des DN27 noch nicht existierte, es gab einige Geräte, die "3 heiß" waren...
und dazu möchte ich erwähnen, das sich die pin2-belegung erst im laufe der 80er/90er jahre in europa durchgesetzt hat.
davor gab es folgende regeln (soweit ich mich noch erinnere :lol:
amerika pin2=hot, europa pin3=hotdie Klark-Teknik EQs kamen aus england und waren also pin3=hot belegt.
aber weil es so gute geräte waren, wurden sie noch viel länger produziert als andere europäische gerätschaften, so dass sie sich auch im neuen "pin2-zeitalter" noch lange halten konnten - und dann manchmal zu einigen irritationen führten, vor allem wenn sie unsymmetrisch in inserts eingeschleift wurden
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Zitat von "wora"
und dazu möchte ich erwähnen, das sich die pin2-belegung erst im laufe der 80er/90er jahre in europa durchgesetzt hat.
davor gab es folgende regeln (soweit ich mich noch erinnere :lol:
amerika pin2=hot, europa pin3=hotdie Klark-Teknik EQs kamen aus england und waren also pin3=hot belegt.
aber weil es so gute geräte waren, wurden sie noch viel länger produziert als andere europäische gerätschaften, so dass sie sich auch im neuen "pin2-zeitalter" noch lange halten konnten - und dann manchmal zu einigen irritationen führten, vor allem wenn sie unsymmetrisch in inserts eingeschleift wurden
Ich meine, in den USA war es zeitweilig sogar so, daß die eine Küste "2 hot" und die andere "3 hot" war.Man kann eigentlich nicht grundsätzlich von Ländern sprechen, die 2 oder 3 heiß waren. Es gab vor 1992 einfach keinen Standard (danach AES-Standard 2 heiß) und jeder hat halt so gebaut, wie er es für richtig hielt. Es war bei symmetrischer Kabelführung auch völlig egal, weil das Signal jeweils genau so aus dem Gerät kam wie es reinging. Spannend wurde es bei kompletter oder teilweiser unsymmetrischer Kabelführung.
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ich wusste nicht, das es auch innerhalb der usa unterschiede gab.
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Zitat
Man kann eigentlich nicht grundsätzlich von Ländern sprechen, die 2 oder 3 heiß waren. Es gab vor 1992 einfach keinen Standard (danach AES-Standard 2 heiß) und jeder hat halt so gebaut, wie er es für richtig hielt. Es war bei symmetrischer Kabelführung auch völlig egal, weil das Signal jeweils genau so aus dem Gerät kam wie es reinging. Spannend wurde es bei kompletter oder teilweiser unsymmetrischer Kabelführung.
Was in diesem Fall und einem symmetrischen DN27 (gabs da nicht eine Trafo Option zum symmetrieren?) aber auch völlig egal wäre, ob nun 3+ oder 2- gebrückt wäre, ändert am unsymmetrischen Signalfluss im Insert ja nichts und auch der DN27 -so komplett symmetrisch- würde seinen Job tun.Nur die umsymmetrische Variante mit 3 als "hot" würde da schweigen.
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Zitat von "schallereignissortierer"
Was in diesem Fall und einem symmetrischen DN27 (gabs da nicht eine Trafo Option zum symmetrieren?) aber auch völlig egal wäre, ob nun 3+ oder 2- gebrückt wäre, ändert am unsymmetrischen Signalfluss im Insert ja nichts und auch der DN27 -so komplett symmetrisch- würde seinen Job tun.Nur die umsymmetrische Variante mit 3 als "hot" würde da schweigen.
Nun ja, ich kann mich erinnern, daß die Symmetrier-Option nicht ganz günstig war, ich meine, das waren gut dreistellige Markbeträge. Und wenn man den EQ sowieso im Insert hat, haben symmetrische Ein- und Ausgänge eher eine niedrige Priorität. Für die paar Meter braucht man es schlicht nicht symmetrisch, und wenn doch, ist am FOH irgendwas falsch.
Ich habe jedenfalls sehr viel mehr nicht symmetrierte DN27A angetroffen.Interessantes Detail, der Vorläufer des DN27(A) der 27S war 2 heiß. Und die 3030 und 360 waren dann symmetrisch ab Werk und weiter 3 heiß. Wobei das ja wie geschrieben bei einem EQ relativ egal ist, weil die Halbwellen gleich behandelt werden.
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