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mein erstes Mal...der Remotemischthread

  • andy006
  • 1. Dezember 2013 um 13:11
  • wora
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    • 3. Dezember 2013 um 15:09
    • #21
    Zitat von "kob1"


    -) Dieser technische "Vorschritt" hat sich schon bis zu den Veranstaltern rumgesprochen. Komm gerade von einer Begehung: "Du brauchst ja eh keinen Foh Platz mehr im Publikum, oder? Wir reservieren dir einfach einen Sitzplatz in der Mitte des Saals" :evil:
    ...

    man kann mit einem zusätzlichen "fernsteuergerät" (ich nenne es jetzt mal so, übergreifend) arbeitskräfte bzw. zeit einsparen, weil ein einzelner mann in relativ kurzer zeit (verglichen mit früher) eine anlage bestmöglich auf den raum abstimmen kann.
    man kann auch mal ein paar inputkanäle ein bisschen rauf oder runterziehen, um vor ort ein bisschen anpassen zu können.
    aber "mischen" kann man mit diesen teilen nicht, das müssen wir den veranstaltern dann eben beibringen.
    die fahren ihr auto ja auch nicht vom rücksitz aus. (dieses beispiel hat bisher noch jeder verstanden)

    gerade letzte woche hatte ich einen "firmenevent"-konzert, wo mich die örtliche lichtfirma dazu drängen wollte, mein mischpult oben auf einem balkon aufzubauen. ich habe mich erfolgreich geweigert, denn so funktioniert das eben einfach nicht.
    die lichtfirma reagierte dann sauer, weil sie das selber dort immer so machen. die veranstalterin hat sich am ende des konzerts jedoch persönlich bei mir für den angenehmen sound bedankt!
    na also, geht doch.

    aus diesen (und einigen anderen) erfahrungen heraus bitte ich hier mal alle kollegen:
    leute, lasst euch bloss nicht alles aufschwätzen!
    früher waren vernünftige FOH plätze selbstverständlich. in den letzten jahren gibt es aber tatsächlich immer öfter kollegen, die sich "veranstalterfreundlich" verhalten und ihre pulte möglichst weit hinten hinstellen.
    das problem dabei ist, dass sie damit das publikum vernachlässigen, weil man ganz hinten eben nicht mehr vernünftig einschätzen kann, wie´s vorne tut. das ergebnis ist, dass das publikum sich nicht wohl fühlt und in zukunft weniger geld für veranstaltungen ausgeben will. und das geht dann letzendlich wieder auf kosten des veranstalters...!

    aber das habe ich hier ja auch schon 1000mal geschrieben... irgendwie lesen wohl doch zu wenig leute hier mit ;)

    Zitat

    ...
    +) Monitorsound auf der Bühne machen! Die Band spielt eine Nummer und ich steh mit ipad neben ihnen, das funktioniert hervorragend.
    +) Die zu Fuß zurückgelegten (Kilo)Meter reduzieren sich drastisch, gerade bei der Einrichtung einer dezentralen Beschallung.

    korrekt! auch das habe ich hier ebenfalls schon gefühlte 1000 mal bestätigt ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • chris216
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    • 3. Dezember 2013 um 15:47
    • #22

    Meine iPad+inEar-Mischerfahrungen sammle ich auch nur bei wirklich sehr kleinen Gigs (100-300 Pax) einer mir sehr gut bekannten und häufig gemischten 3-Mann-Kapelle. Für alles andere gibts nen ordentlichen FoH. Hier und da sogar an sinnvollen Orten. ;)

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • kob1
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    • 3. Dezember 2013 um 16:12
    • #23
    Zitat von "wora"


    aber "mischen" kann man mit diesen teilen nicht, das müssen wir den veranstaltern dann eben beibringen.

    Ich bin da voll bei dir, jedoch geht die Entwicklung (oder eine Teilmenge davon) gerade einen anderen weg: "Wir bauen den Mixer rund ums iPad" Meine Frage: Wie erkläre ich dem Kunden/Veranstalter da den Unterschied und va welchen?
    Leute die mit einem voll bestückten Mackie 1608 "mischen" haben meine Bewunderung. Gerade Firmenevents, da gehts doch immer rund, Moderator auf, Moderator ab, Band auf, Zuspieler an, Jingles, Auftrittsmusik, Publikumsmikrofone etc.

    Zum Thema PLF abhören: Natürlich ist die inEar Variante die hochwertigere. Mit ein bisschen Latenz mein ich auch nicht Sekunden, es sollte aber reichen um zu hören was OffSprecher so treiben, ob der hinter der Tür wartende nächste Auftritt sein Headset nicht schon versehentlich ausgeschaltet hat (ja das bringen die zusammen, selbst im 'Lock' Zustand), ob der in letzter Minute kommende Kameramann auch wirklich Ton aus dem Matrixout bekommt, ...

    Grüße

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