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Alternative Shure UA 221

  • maaatin
  • 23. Juni 2014 um 23:25
  • maaatin
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    • 23. Juni 2014 um 23:25
    • #1

    Hallo.
    Ich habe mir neue Shure SLX Strecken zugelegt.

    Da es sich um Einzelempfänger handelt, die je im Pärchen in einem Case wohnen sollen, benötige ich Antennensplitter.

    Von Shure bewirbt dafür die PASSIVEN UA 221.

    http://www.shure.de/produkte/zubehoer/ua221


    Kostenpunkt bei 4 Stück ca. 600€.


    Nun die Frage: Was macht dieser PASSIVE Splitter wirklich / so teuer?

    Könnte man nicht auch einfach ein normales BNC T-Stück mit 50 Ohm nehmen?
    Bzw. gibt es eine günstige geschirmte Alternative?

    vg Martin

    AULITEC Veranstaltungstechnik
    Martin Mauersberger

    Tel.: 02238 4784 078
    info@aulitec.de
    http://www.aulitec.de

    Neu in der Vermietung:

    L-Acoustics X-Series, ARCS-Series, Subwoofers and Amplified

    Shure QLXD digital Funkmikrofonsysteme

    MA dot.2 XL-F Lichtstellpult

    Pioneer DJM 900 NX2 - CDJ 2000 NX2

    Epson LCD - Laser Projektoren

  • kob1
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    • 24. Juni 2014 um 00:47
    • #2

    Das Set beinhaltet -neben BNC Kabel+Zubehör- 2 Stk ("a pair of") ...heißt du hast 8 Strecken (mit Handsender, Annahme) gekauft und bezahlst ca. 1/8 des Anschaffungspreises für die Splitter. Ein guter Deal würde der Senn-User meinen...
    Ob ein reines Y-Kabel reicht können dir HF Profis sicher besser beantworten.

    Grüße

  • audiobo
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    • 24. Juni 2014 um 07:10
    • #3

    JTS USP-900 - allerdings kann ich da mit keinerlei praktischen Erfahrungen dienen. Vom Y ist jedoch abzuraten, das führt nur zu Impedanzbrüchen und somit zu Reflexionen und stehenden Wellen im Kabel (d.h. u.U. Einbrüche im HF-Pegel bei manchen Frequenzen, abhängig von der Kabellänge).

  • wora
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    • 24. Juni 2014 um 11:41
    • #4

    ich würde da nach dem try and error-prinzip vorgehen:
    versuche es doch einfach mal mit den T-stücken, das kostet ja nicht viel.
    als funkelektroniker ist mir durchaus bewusst, was ein wellenwiderstand ist. aber man muss schon ein bisschen pech haben, um seine antennenanlage durch fehlanpassung wirklich ausser funktion zu setzen ;)

    für eine festinstallation sollte man so natürlich nicht vorgehen, da muss man von vorne herein auf nummer sicher setzen (nachträge lassen sich je nach kunde ja schwer durchsetzen)

    die dämpfung der genannten passiven splitter beträgt ja auch nochmal 2dB. das ist zwar erstmal nicht viel, aber es summiert sich mit den übergangswiderständen der beiden zusätzlichen BNC-buchsen ja doch wieder auf 4dB (das entspricht etwa 6m RG58)

    also versuch doch einfach mal, die empfänger mit den T-stücken zu verbinden.
    da hast du auch die übergangswiderstände, zusätzlich kommt wahrscheinlich noch ein pegeleinbruch von 3dB dazu (eine quelle speist zwei empfänger), dafür aber keine dämpfung durch die übertrager.
    unter dem strich ist das also kaum schlechter, wenn ich das mal grob überschlage. einzig und allein die stehwellen können dabei zum problem werden - das muss aber nicht zwingend so sein!
    man sollte nach erfolgreichem test aber immer mit den selben kabeln und kabellängen arbeiten!

    ein aktiver splitter ohne pegelverlust ist aber ohne frage grundsätzlich immer die beste option!

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • audiobo
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    • 24. Juni 2014 um 12:01
    • #5
    Zitat von "wora"

    aber man muss schon ein bisschen pech haben, um seine antennenanlage durch fehlanpassung wirklich ausser funktion zu setzen

    für eine festinstallation sollte man so natürlich nicht vorgehen, da muss man von vorne herein auf nummer sicher setzen

    Das sehe ich nicht ganz so. Für ersteres ist eindeutig der Gesetzgeber "Murphy" zuständig und was "fest" vs. "mobil" angeht, so wird eine Frequenz-Anpassung und/oder verschiedene Kabellängen bei mobilen 2-Kanal-Funkracks i.d.R. öfter genutzt, als bei einer Saalanlage. Wenn es dann noch um die "freien" Frequenzbänder geht wird die Luft schnell dünn.
    Klar - probieren kann man es. Aber riskieren möchte ich es, für eine Handvoll Dollar die ich dann gespart habe, heutzutage nicht mehr.

  • wora
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    • 24. Juni 2014 um 12:20
    • #6

    wie gesagt: ein aktiver splitter ist grundsätzlich immer die beste option!
    der meinung bin ich ja durchaus ebenfalls ;)

    es kommt aber auch darauf an, was man erreichen möchte bzw. wie hoch die anforderungen sind.
    gerade für kleinbeschallungen wo z.b. wenig oder kein eintritt verlangt wird und die funkabstände nicht allzu gross sind, sehe ich da kein grundsätzliches problem das mal auszutesten. zumal sich die anschaffungskosten für den test hierbei ja sehr in grenzen halten.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • audiobo
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    • 24. Juni 2014 um 13:07
    • #7

    Naja, um es mal in Bildern auszudrücken - vor vielen Jahren habe ich bei uns zuhause (Mietwohnung 1.Stock, 8 Parteien im Haus) die Antennendose fürs Fernsehen ausgewechselt und bei der neuen vergessen den eingebauten Abschlusswiderstand herauszunehmen - 5 min später stand die damals über 80jährige Nachbarin vor der Tür weil sie den Bergdoktor im Rauschen nicht mehr richtig erkennen konnte... :D

    Im übrigen halte ich die Kosten für die Splitter im Vergleich zu den Gesamtkosten für vertretbar - für Umsonst-Geschichten gibt es preiswerte Kabelmikrofone. Aber gerade in Köln (Karnevalshochburg mit entsprechenden Veranstaltungen) würde ich keine Kompromisse eingehen wollen.

    Ach und noch etwas ist zu beachten:
    Viele UHF-Receiver geben am RF-Anschluss eine Speisespannung (so um die 12V) für Antennenverstärker ab - die Splitter haben eine DC-Sperre eingebaut, was normalen T-Stücken fehlt. Mich würde nicht wundern, wenn die Verwendung solcher bei auftretenden Defekten den Ausschluss von Garantie-/Gewährleistungsansprüchen zur Folge haben kann.

    2 Mal editiert, zuletzt von audiobo (24. Juni 2014 um 13:32)

  • Christian Engel
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    • 24. Juni 2014 um 13:09
    • #8

    Diesen passiven Splitter habe ich seit Jahren ebenfalls in SLX-Funkracks verbaut. Das spielt seit jeher einwandfrei. Von "teuer" kann man da eigentlich auch nicht wirklich sprechen. Außerdem passt es irgendwie nicht zusammen, dass du bei einer 4-stelligen Investitionssumme versuchst, einige Euro bei der HF-Verdrahtung zu sparen.

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

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