Hallo Kollegen!
Ich bin mir gerade uneins über eine spezielle Frequenzweiche, genannt DSL Splitter.
Im Prinzip ist das doch nix anderes als eine mehr als simple Frequenzweiche, welche im 1. Weg (Telefon) einen Tiefpassfilter hat und im 2. Weg (DSL) einen Hochpass. Richtig?
So ein Filter einfachster Art besteht aus Spule, Kondensator und Widerstand. Richtig?
Das sind passive Bauelemente, welche sehr robust sind, oder?
Lebensdauer meist deutlich länger als diese widerwärtigen Energiesparlampen mit Hg drin. Richtig?
Nun meine Frage bzw. meine Verwirung dies bezüglich.
Immer dann, wenn das Internet nicht mehr tut wird einem vom Provider/Anbieter geraten den Splitter zu tauschen. Warum?
Was soll an so einem einfachen Filter kaputt gehen? Das kann man zig mal durch ne Pfütze ziehen, trocknen und das Ding tut immer noch, ähnlich wie ein SM58, welches durchaus komplexer im Aufbau ist.
Wenn ich dann sage "bitte mal den Port reseten", dann geht es auf einmal wieder ganz ohne den Splitter überhaupt berührt zu haben.
Letztendlich ist der Splitter der unanfälligste Teil bei dem ganzen DSL gedönse oder wie seht ihr das.
Warum wird dennoch immer wieder verlangt den Splitter zu tauschen, anstatt wirklich nach dem Problem zu suchen?
Viele Grüße,
michael