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Mikrokabel 2adrig für Klinkenkabel - Schlecht?

  • Didy
  • 25. Mai 2003 um 21:13
  • Didy
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    586
    • 25. Mai 2003 um 21:13
    • #1

    Hallo,

    wir denken gerade an, wegen des Preises mal eine 100m-Kabelrolle zu kaufen. (Immer wenn man denkt man hätt jetzt an Kabel erstmal ausgesorgt merkt man kurze Zeit später man braucht doch wieder was). Bisher haben wir Cordial-Kabel, CMK222 für XLR und CIK122 für Klinken.

    Da für uns (Schülerband) zwei 100m-Rollen jedoch definitiv overkill sind, stellt sich mir jetzt die Frage: Bringt es in der Praxis irgendwelche größeren Nachteile, Mikrokabel für Klinkenleitungen zu verwenden? Fehlen tut doch im wesentlichen die zusätzliche Schirmung aus Leitplastik, oder? Kann sich das merklich auswirken?

    Und wenn Mikrokabel für Line okay: Wie schließ ich das an? Beide Innenleiter zusammen?
    Theoretisch wäre es ja schön, die Innenleiter fürs Signal (hot + GND) zu nehmen und den Schirm nur einseitig aufzulegen. Jedoch denke ich das könnte eher nach- als vorteilig sein, wenn der Schirm auf der Seite des erdfreien Gerätes (Gitarre...) ist, und somit Praxisuntauglich.

    Schönen Gruß
    Didi

  • Mechwerkandi
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    • 26. Mai 2003 um 08:28
    • #2

    Hallo Didi,

    wenn's denn wirklich ne Line ist, sollte das funzen, ich würde dann aber, wie bei anderen unsymmetrischen Kaben auch, einen Innenleiter und den Schirm brücken.

    An Gitarre/Bass üblichen Zuschnittes geht's definitiv nicht, weil das Kabel ein soundbestimmender Faktor ist.
    Es gibt da einen Zusammenhang zwischen den hochohmigen PU's und der Kapazität des Kabels, das kann Dir aber ein Elektroniker besser erklären.

    Dann gibt's aber auch mindestens Bässe, die eine aktive Elektronik haben, da ist das Kabel dann wieder rel. Wurscht.

  • Audiowerk
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    2.757
    • 26. Mai 2003 um 23:59
    • #3

    Man *kann* das schon machen. Dann lötet man, wie Andi schon sagte, eine Seele und das Geflecht auf den Schirm und die andere Seele aufs Potential. Theoretisch wird das auch funktionieren. Trotzdem hat die Sache einen kleinen Haken, was auch Andi andeutete: in Gitarrenkabeln ist der Abstand zwischen Schirmung und Seele wesentlich größer als in symmetrischen Mikrofonkabeln. Das wird durch dickere Isolation der Seele erreicht - und zwar deswegen, weil Gitarrenpickups hochohmig sind und im "normalen" Kabel deutlich hörbar Hochtonanteile verschluckt würden (Kapazitäts- und Induktivitätsphänomene).

  • Didy
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    586
    • 27. Mai 2003 um 01:01
    • #4

    Hi,

    danke für die Antworten.
    Hm ja richtig das mit der Kapazität - hohe Kapazität mit hohem Widerstand bildet Tiefpass, soweit auch logisch.

    Also von einem Bass und einer Klampfe weiß ich die haben ne Elektronik (is toll wenn im Konzert die Klampfe mal tut mal nicht, man alle Kabel abcheckt, die Funkstrecke durch Kabel ersetzt, bis einem der Gitarrist eröffnet daß die Klampfe ne Batterie drin hat). Wies beim Rest aussieht weiß ich nicht.

    Meinen Muckern beizubringen, für Gitarren nur diese Kabel zu nehmen, ich würd sagen das kann ich definitiv vergessen.

    Ich mein für kurze Stücke zwischen Gitarreneffekten und co hab ich schon Mikrokabel genommen (davon sind halt immer paar Meter auf Lager), aber das is eh nur kurz und außerdem nicht mehr hochohmig.

    Die zusatzschirmung bei den Instrumentenkabeln macht nicht viel Unterschied?

    Nungut, wir werden darüber nachdenken.

    Schönen Gruß
    Didi

  • Audiowerk
    Verifiziert
    Beiträge
    2.757
    • 27. Mai 2003 um 18:46
    • #5

    Instrumentenkabel sind nicht zusätzlich geschirmt. Der Abstand zwischen Seele und Geflecht ist aber dicker, weil die Kunststoffhülse dicker ist. Btw: Basteleien zahlen sich da imho nicht aus. Lieber noch ein paar Mark investieren und einige Meter unsymmetrische Leitung kaufen.

  • Didy
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    4
    Beiträge
    586
    • 27. Mai 2003 um 22:21
    • #6

    Hi,

    doch, zumindest beim Cordial-Kabel ist unter dem Kupfergeflecht noch eine lage leitender Kunststoff.

    Schönen Gruß
    Didi

  • Blue
    Beiträge
    193
    • 27. Mai 2003 um 23:01
    • #7

    kabel zu teuer ?

    selbst bei http://www.pollin.de ?

    Das Leben ist scheisse aber die Grafik ist geil

  • Didy
    Reaktionen
    4
    Beiträge
    586
    • 28. Mai 2003 um 00:12
    • #8
    Zitat von "Blue"

    selbst bei http://www.pollin.de ?


    Is nicht dein ernst oder?

  • southarsch
    Beiträge
    78
    • 6. Juni 2003 um 20:23
    • #9

    also wenn eure gitarren aktiv sind d.h. wenn sie ne elektrik mit eigener batterie (meist 9V block) haben ists ziemlich wurscht was du als kabel benutzt sind sie allerdings nicht akiv gehts ned so gut wie oben schon erwähnt wurde

  • TomyN
    Profi
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    2
    • 13. Juni 2003 um 13:05
    • #10

    Hi,

    ich würde das Kabel wie folgt belegen

    Eine Seite:
    ein Leiter auf die Spitze
    ein Leiter auf das Gehäuse
    Abschirmung nicht auflegen (isolieren)

    Andere Seite

    Leiter an Spitze
    Leiter + Abschirmung an Gehäuse

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
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