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DJM300 versus Rest

  • Anonymous
  • 20. Oktober 2002 um 19:16
  • Anonymous
    Gast
    • 20. Oktober 2002 um 19:16
    • #1

    Mit Interesse habe ich die Diskussion um die Pulte gelesen.
    Fakt ist, daß ich jetzt seit mehreren Jahren solch Zeug verleihe und meine, ein gewisses Urteilsvermögen zu haben.
    Als erstes sei festzustellen, daß z.B. Behringer DX1000 dafür sorgt, daß sogar eine JBL schlecht klingt - ja, ich bin auch so ein JBL Freund.
    Nachgemessen heißt das bei 3 Geräten aus einem Zeitraum von 2 Jahren, 3-6 dB erhöhter Frequenzganz bei 1 - 3 KHz, was das heißt, brauche ich den meisten hier nicht erklären.
    Die neuen DJ-Mixer wurden als komplette Serie gleich wieder zurückgegeben, zu teilweise ähnlichen Klängen wie aus dem DX1000 gesellte sich ein eklantes Rauschen.
    Das DJM300 von Pioneer ist für den guten Mann sicherlich der bessere Tip, da die Verarbeitung und der Klang un der Counter okay ist. Ich stimme aber mit denjenigen überein, die sagen, daß diese Mixerserie ein wenig überteuert ist - Prestige...
    Zum Klang muß ich sagen, daß sie für mich immer ein wenig zu fett wirkten - und schau an, bei 70 Hz zeigte plötzlich die Messe einzelne Peaks ausserhalb der Linie!
    Prinzipiell heißt das in der Praxis, daß es bei ungünstigen Konstellationen schon bei Zimmerlautstärke koppelt bei 63 Hz, egal welches System und welcher Player - um dieser Diskussion aus dem Weg zu gehen.
    Zu Hause sollte dies jedoch nicht solch ein Problem darstellen. Gesagt werden soll aber auch noch, Pioneer ist definitiv der Techno/House-Mixer!
    Wenn ich meinen Old school Jungs das Teil anbringe kriege ich nen Fetten Daumen - nach unten.
    Die Jungs schwören alle durch die Bankß auf Vestax, wo ich sagen muß, dies nicht ohne Grund. Audiotechnisch im Mittelfeld, glänzen sie aber durch brachiales Durchhaltevermögen, auch bei härtesten Jams. Dazu komm,t das oben angesprochene Koppeln kommt bei den Dingern eigentlich nie. Wenn meine Elektrotechnische Ingeneursbildung mich nicht täuscht, dürften in den Pulten zumindestens in der Klasse über 600 Euro kleine FDBx verbaut sein, nach dem Aufbau zu urteilen made by Sabine - das spricht Bände.

    Ich hoffe, ich konnte weiterhelfen.

  • lextrax
    Profi
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    1.506
    • 20. Oktober 2002 um 19:25
    • #2

    hallo anonymus,

    also: erst mal registrieren,dann suchen-funktion benutzen und du wirst feststellen:
    es geht auch anders.

    da sind diverse hersteller, die sich um den top-platz streiten. als beispiel seien jetzt nur mal allen&heath oder rodek angeführt.

    der witz bei den djm´s, so mies sie auch sein mögen, ist die haltbarkeit. djm 500 seit 6 jahren im einsatz, (verleih) und noch nícht mal einen fader getauscht.

    lg lextrax

  • starstage
    Beiträge
    368
    • 20. Oktober 2002 um 23:57
    • #3
    Zitat

    Behringer DX1000 dafür sorgt, daß sogar eine JBL schlecht klingt

    Wie? Ich kann gar nicht glauben, dass die Konsole derart verfälschen soll. Wenn die wirklich hörbar anders klingt als ein anderer Tisch bei Lineareinstellung, würde ich mich schon fast hinreißen lassen zu behaupten, das Pult sei kaputt. Btw, JBL ist auch kein Maßstab. Das Material klingt schon von sich aus schlecht.

    scnr

    Philipp

  • Carm
    Profi
    Beiträge
    2.715
    • 21. Oktober 2002 um 03:25
    • #4

    also zu den pioneermixern sei gesagt dass sie imho wirklich den klang negativ verfälschen - sehr, vorsichtig gesagt, aufdringliche höhen!!! auch schon im nicht übersteuerten bereich. von übersteuerung mal ganz zu schweigen. und die sind ja bei jedem zweiten dj die regel...

    als alternative zum djm300 würde ich ecler-mixer empfehlen - da gibts auch schon erschwingliche 4-kanal pulte mit xlr-ausgang. wenns amtlich sein soll und vor allem klanglich gut und übersteuerungsfest allen&heath wie oben genannt, rodec oder hi-level.

    die robustheit der pioneer-pulte kann ich leider auch nicht bestätigen. habe schon vielfach pulte erlebt die nach 2-3jahren massive fehler hatten. von defekten pan-potis, fadern, eigangswahlschaltern bis platinenbrüchen. und das ohne "road-betrieb"...

  • PA-Peter
    Profi
    Beiträge
    7.614
    • 21. Oktober 2002 um 10:46
    • #5

    Die besten DJ-Mixer am Markt sind momentan in meinen Augen die A&H XONE's!!!

    PA-Peter
    ****
    http://www.rieckmedia.com

  • moser7
    Beiträge
    914
    • 21. Oktober 2002 um 15:50
    • #6

    Dateq rulez!

    Nichts ist auch mal ganz erfrischend.

  • tomfly
    Beiträge
    1.209
    • 10. Dezember 2002 um 00:40
    • #7

    Was ihr alle gegen Pioneer habt? Also ich höre öfter das Behringer billiger kram ist, und das zeug von Pioneer hält doch wenigstens mal lange!!!

    I love DJM-300s + CDJ-100s

    bye TomFly

    Man muss ebe wisse woran ma dreht - wenn ma an de Anlag steht.

    bye TomFly

  • PA-Peter
    Profi
    Beiträge
    7.614
    • 10. Dezember 2002 um 08:17
    • #8

    Der Pioneer-Kram ist halt überteuerter Plastikschund...

    PA-Peter
    ****
    http://www.rieckmedia.com

  • Mich
    Beiträge
    535
    • 10. Dezember 2002 um 09:06
    • #9

    Hallo,

    Zu Pioneer kann ich nichts sagen,
    dem Urteil über das DX1000 schliesse ich mich an.
    A&H kann ich wirklich empfehlen.
    Allerdings kann ich da noch nichts über die Haltbarkeit sagen, habe das 464 ja noch nicht mal eine Woche, der Klang und die Routingmöglichkeiten sind aber 1A :smile: .
    Im direkten Vergleich DX1000 vs. xONE hat das Behringer sein Waterloo :sad: erlebt. Es ist auch schon ausrangiert und weiterverkauft.

    MfG Michael

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