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Multifunktions BASS

  • tthorsten
  • 8. Dezember 2002 um 12:25
  • JF
    Verifiziert
    Beiträge
    2.934
    • 6. Mai 2003 um 12:49
    • #81

    Grüsze,

    Also mal ganz langsam .... & etwas Theorie.

    Membran an Membran bewirkt -3dB Wirkungsgrad (es wirkt die Doppelte Membranmasse) und halbiert das benötigte Gehäusevolumen. Dafür doppelte Belastbarkeit -> Gleiche Endlautstärke, aber doppelte Verstärkerleistung notwendig! Doppelte Chassiskosten! Und nochmal: -3dB WIRKUNGSGRAD!!!

    Vorteil sind reduzierte Verzerrungen gerader Ordnung, da sich diese Fehler bei verkehrt montierten Chassis (wenn sie gleich sind) auslöschen. Weiterer Vorteil: Nur halbes Volumen notwendig.
    Daher dürfte sich bei unverändertem Gehäuse ein Buckel bei der Abstimmung geben -> könnte lauter klingen. Aber auf einen Buckel kann ich auch so abstimmen ....

    Membran an Membran oder Magnet an Magent bewirken beide eine Reduktion der Verzerrungen (theoretisch), die Luft zwischen den Membranen wirkt wie eine Masse. Nix Feder, wenn das Volume dicht ist.
    Hintereinander bewirkt nur eine Volumsreduzierung! Tieferer Bass aus kleinem Volumen, aber auch stärkere Belastung der Chassis.

    mfg
    JF

  • JF
    Verifiziert
    Beiträge
    2.934
    • 6. Mai 2003 um 12:56
    • #82

    Und noch was:

    Bei normaler Parallelanordnung braucht man zwar das ca. 4fache Volumen für den gleichen Tiefgang, bekommt dafür aber 6dB höheren Pegel (+3dB Wirkungsgrad statt -3dB) und daher auch +6dB Maximallautstärke bei gleicher Belastbarkeit!!!

    Wenn man eines der Chassis dabei umdreht bekommt man sogar die Auslöschung der geradzahligen Harmonischen "gratis" dazu.

    Daher halte ich diese Version für PA deutlich bässer!

    mfg
    JF

    p.s.: Und da man 6dB höhere Lautstärke erreicht sind die Verzerrungen bei gleicher Lautstärke der beiden Konstrukte bei dieser Version sogar noch geringer .....

  • JF
    Verifiziert
    Beiträge
    2.934
    • 6. Mai 2003 um 12:57
    • #83

    p.s.: Naja, soviel zumindest zur Theorie 8)

    Macht mal ein paar Messungen, diese Verhalte sollten sich ja recht einfach und schnell zeigen.

    mfg
    JF

  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 6. Mai 2003 um 13:23
    • #84

    klar ist mir ja auch irgend wie ein leuchtend.


    aber die leute wollen da nen wahnsinng kleinen bass der ultra tief geht., das geht nur in einer sochen konstuktion.

    40hz aus zwei 15" aus nemm 50x70x50 gehäuse ist doch der hammer.

    für kleine VA udn drumm sidefill genau richtig.

    da der amp 3db mehr output liefert. also hab ich nur 3 db im vergleich zum doppel konstrukt verschenkt komme tiefer.

    also hat das so seine vorteile.

    ich werd das einfach noch mal nach messen.
    auf jeden fall ist die idee gut.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • JF
    Verifiziert
    Beiträge
    2.934
    • 6. Mai 2003 um 14:12
    • #85

    Grüsze!

    Wie gesagt, oben geschriebenes ist die Theorie ....
    Bei meinem 15" Woofer fällt der Pegel um die Abstimmfrequenz auch schon etwas ab (dafür klingts aber ordentlich!), mit Compound gewinnt man da vielleicht wieder?
    Also am besten im Freien messen (und genau auf die Messbedingungen achten!), dann ist man schlauer.
    Da gehört dran entwickelt, das muß man sich unter realen Bedingungen ansehen (was ja nicht so einfach ist).

    Weiterer Nachteil:
    An einem T-Amp könnte man so z.B. nur einen Bass pro Seite betreiben!

    mfg
    JF

    p.s.: Mein Reflüxbass hat auch ca. 50x50x70 und ist auf ca. 40Hz abgestimmt!

  • bassaddict
    Beiträge
    659
    • 6. Mai 2003 um 14:18
    • #86

    Ich denke, jeder der es nötig hat, sollte seinen 1x15" auf 2x15" erweitern können. Kann man das Gehäuse so lösen, das man als Option einen Bass zusätzlich hineinwirft?

    Persönlich finde ich dies verschwendung, zu teuer! wenn man tiefer haben will dann halt auf kosten des Raums! Aber nicht indem man doppelte Chassis kauft, und doppelte Amps! das schnellt bei etwas grösseren VAs finanziell in die höhe.

    Also reinen 2x15" PushPull würde ich nicht bauen, wenn dann nur für spezielle kleinere Sachen, wo nochmehr Klang und Tiefgang gefragt ist, für Leute die genug Geld haben, als Option halt.

    Die Leute die auf ekonomia angewiesen sind, können mit nem PushPull nix anfangen.

    mfg Bassaddict

  • PA-Peter
    Profi
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    7.614
    • 6. Mai 2003 um 14:24
    • #87

    Das Problem dürfte sein, daß Du das Gehäusemäßig nicht sauber realisiert bekommst...
    ...das wird einfach zu blöd vom Gehäusemaß

    PA-Peter
    ****
    http://www.rieckmedia.com

  • JF
    Verifiziert
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    2.934
    • 6. Mai 2003 um 14:28
    • #88

    @ Peter: Das glaub' ich euch gerne ....
    Auch wird man die Abstimmung bzw. eher das Volumen des Gehäuses etwas ändern müssen?

    Sehe darin eine interessante, aber komplette Neuentwicklung, wenn man es perfekt haben will.

    mfg
    JF

  • PA-Peter
    Profi
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    7.614
    • 6. Mai 2003 um 14:31
    • #89

    Ich bin halt der Meinung, daß ich mit vielen kleinen, kompakten Bässen sinnvoller arbeiten kann, als mit großen Kisten (sonst hätte der tthorsten bestimmt schon seine sixpack-Kiste gebaut ;-))....

    PA-Peter
    ****
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  • TheRogue
    Verifiziert
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    3.681
    • 6. Mai 2003 um 14:37
    • #90

    @ Thorsten und Peter
    habt ihr es eigentlich mit dem gleichen Treiber mal in einer ganz normalen BR versucht, die dürfte ja ein Stück kleiner sein.

    Wie groß sind denn die tatsächlichen Vorteile gegenüber einer BR mit ausreichend Portfläche. Lohnt sich der kompliziertere Aufbau und die Größe überhapt oder geht es dabei auch ein wenig um den "Showeffekt"?

  • bassaddict
    Beiträge
    659
    • 6. Mai 2003 um 14:40
    • #91

    Ja, das ist schon richtig mit vielen kleinen kompakten besser als mit grossen. Ich mein ja das was dahinter steckt. Für die selbe Lautstärke, doppelte Ampleistung, zusätzliches Chassis, doppelter finanzieller Aufwand. Wenn der Aspekt nicht berücksichtigt werden muss, dann ist ein PushPull auf jedenfall besser, das leuchtet jedem ein. 8)

    mfg Bassaddict

  • PA-Peter
    Profi
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    7.614
    • 6. Mai 2003 um 14:45
    • #92
    Zitat von "TheRogue"

    @ Thorsten und Peter
    habt ihr es eigentlich mit dem gleichen Treiber mal in einer ganz normalen BR versucht, die dürfte ja ein Stück kleiner sein.

    Wie groß sind denn die tatsächlichen Vorteile gegenüber einer BR mit ausreichend Portfläche. Lohnt sich der kompliziertere Aufbau und die Größe überhapt oder geht es dabei auch ein wenig um den "Showeffekt"?


    Gehäusefrontmaß war vorgegeben... :-?
    Wie kann man einen "normalen" 15"-Reflex auf 50x70cm ordentlich realisieren?

    PA-Peter
    ****
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  • TheRogue
    Verifiziert
    Beiträge
    3.681
    • 6. Mai 2003 um 15:00
    • #93

    Ja gut auf 70cm Höhe war ich jetzt nicht eingestellt...

    Habt ihr im Bass auch den 15ND830?

    Ich meine auf 10cm mehr Höhe könnte man schon fast 2*15 unterbringen in normaler BR oder soll er vorne absolut identische Maße wie die MuFu haben? Wenn ja lässt sich etwas anderes natürlich kaum realisieren (ausser Kurzhorn, nein war ein Scherz ;) )

  • PA-Peter
    Profi
    Beiträge
    7.614
    • 6. Mai 2003 um 15:01
    • #94

    Höher als 70 ist leider nicht (ja, wir wollen die gleiche Front haben ;-))...

    PA-Peter
    ****
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  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 6. Mai 2003 um 15:29
    • #95

    @rouge

    zum einen klingt die ESX variante westentlich besser als die BR variante ob nun 15" oder 18" drin.

    warum kannich dir nicht sagen sit halt so .


    sie kommt tiefer

    die luft koppelt besser an.

    der hub des chassis ist auch besser


    einfach nen rundes konstrukt.


    waurm ich bei push pull nen amp mehr bracuhe verstehe ich nun nicht ein pushpull ist lauter und geht tiefer als ein normaler sub. das sit fakt.

    und das aus einem kleinen gehäuse bzw im gleichen gehäuse tiefer.

    bei 10m LS kabel sind selbst 4 stk der 15ND930 Impedanz mässig unkritisch wenn ich meinem messgerät glauben schenken mag.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • TheRogue
    Verifiziert
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    3.681
    • 6. Mai 2003 um 16:13
    • #96

    @ Thorsten
    ok, ist akzeptiert :)

    ------------

    Aber ich verstehe nicht, wie Push-Pull lauter gehen könnte. IMHO geht es nicht! Du hast du gleiche Membranfläche und den gleichen maximalen Hub, woher soll ein höherer maximaler Pak herkommen? Ich denke das sollte man sich vorher klar machen!

  • JF
    Verifiziert
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    2.934
    • 6. Mai 2003 um 16:29
    • #97
    Zitat von "TheRogue"

    Aber ich verstehe nicht, wie Push-Pull lauter gehen könnte. IMHO geht es nicht! Du hast du gleiche Membranfläche und den gleichen maximalen Hub, woher soll ein höherer maximaler Pak herkommen? Ich denke das sollte man sich vorher klar machen!

    Aus dem dicken Peak, der sich bei der Resonanzfrequenz bildet! :)
    Ist übrigens auch recht einfach zu simulieren .....
    In der Praxis sollte sich zumindest ähnliches ergeben.

    @ thorsten: Wenn du nicht verstehst, warum du bei PushPull mehr Ampleistung brauchst, ja dann ? :o

    mfg
    JF

  • TheRogue
    Verifiziert
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    3.681
    • 6. Mai 2003 um 16:34
    • #98

    @ JF
    ja sorry, ich gehe halt immer von einer Peak-losen Abstimmung aus ;)

    Aber ist ja eigentlich auch egal, was du an Peak produzierst, verlierst du an einer anderen Stellen garantiert wieder an Pak ...

  • bassaddict
    Beiträge
    659
    • 6. Mai 2003 um 17:11
    • #99

    naja, sage mal 700W für 1x15", baust du 2 ---> brauchst du 2x 700W, oder? Für ein und den selben Pak, weil akustisch in Reihe. Es sein denn, ihr setzt AMPs vorraus, die bei Widerstandshalbierung doppelte leistung bringen, das bis weiss nicht, 1 Ohm oder was, dann ist das ganze nicht so kostenspielig.

    mfg Bassaddict

  • TheRogue
    Verifiziert
    Beiträge
    3.681
    • 6. Mai 2003 um 17:25
    • #100

    @ bassaddict
    das ist ja im Endeffekt egal, ob du die doppelte Leistung reinstecken musst, wenn du in Reihe schaltest oder wenn du parallel schaltest, das Ergebnis bleibt das gleiche!

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