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  4. Boxen Reparatur und Selbstbau

Vier Lautsprecher verschalten

  • Didy
  • 26. Januar 2003 um 01:33
  • Didy
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    586
    • 26. Januar 2003 um 01:33
    • #1

    Hallo,

    als Monitore haben wir (kleine Schülerband) einige kleine Conradboxen (Billig, nichtmal Frequenzweiche, funzt aber =), je 4 an einer Stufe; so verschaltet wie linke Skizze. Da unsre bisherigen Verteilerboxen Hifi-Federklemmen haben (entschuldigung, damals hatt ich noch Null Ahnung von Bühnenbetrieb...) werden die jetzt durch XLR ersetzt *freu*.

    Da immer zwei Boxen bei einem Musiker sind wäre Verkabelungstechnisch besser, die zweite Variante zu wählen (rechte Skizze), also Parallel out von Box zu Box zwecks sehr kurzem Kabelweg.

    Ich bin aber am grübeln, was die technische Seite betrifft. Meine Bisherige Verschaltung hat den Vorteil, wenn eine Box ausfällt sind zwar zwei Tot, aber es wird keine anderst belastet als normal.
    Bei Variante zwei wäre im Fehlerfall allerdings eine schiefe Belastung möglich (zwei Parallel und noch einer in Reihe). Okay, ist zwar bei XLR weniger wahrscheinlich als bei den sch*** Hifiklemmen, dennoch - was meint ihr, ist das ein deutlicher Nachteil?

    Achja: Alles parallel geht nicht, da die Boxen 4Ohm haben, deswegen überhaupt so ne Schaltung.

    Schönen Gruß
    Didi

    <img src="http://home.t-online.de/home/Dietmar.S…erverteiler.gif">

  • audio-zenit
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    • 27. Januar 2003 um 04:03
    • #2

    Bei beiden Varianten bekommen die Speaker nur 25% der Verstärkerleistung an 4 Ohm. Bei deinem Defekt in Schaltung 2 bekommt der einzelne Speaker dann etwa 40% ab. Wenn er das schafft, hast Du kein Problem, ausser dass der einzelne Speaker lauter und die anderen leiser werden.
    Gruss Jürgen

    Ab dem 10.4.2014 : Demoraum in 65549 Limburg, Di-Fr 14:00-18:00 06431-90 90 80 8

  • Didy
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    586
    • 27. Januar 2003 um 16:35
    • #3

    Hi,

    25% normal ist klar.
    Mehr im Fehlerfall auch.
    Aber wie kommst du auf 40%?
    Mir fehlt gerade der Ansatz...

    Gruß
    Didi

  • audio-zenit
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    1.293
    • 27. Januar 2003 um 20:44
    • #4
    Zitat von &quot;Didy&quot;

    Hi,

    25% normal ist klar.
    Mehr im Fehlerfall auch.
    Aber wie kommst du auf 40%?
    Mir fehlt gerade der Ansatz...

    Gruß
    Didi

    Gesamtimpedanz ist 4 Ohm, nach Ausfall eines Speakers 6 Ohm.
    Gesamtstrom ist umgekehrt proportional zur Impedanz und reduziert sich auf 4/6 =2/3 nach Ausfall, durchfliesst aber jetzt den einzelnen Speaker statt sich auf 2 zu verteilen. Strom am einzelnen Speaker erhöht sich auf Faktor 1,33. Leistung geht quadratisch mit dem Strom hoch, liegt dann bei 1,77 , das sind bei ursprünglich 25 % jetzt sogar 44 % ( konstante Ausgangsspannung des Verstärkers vorrausgesetzt ).
    Gruss Jürgen

    Ab dem 10.4.2014 : Demoraum in 65549 Limburg, Di-Fr 14:00-18:00 06431-90 90 80 8

  • Didy
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    586
    • 28. Januar 2003 um 00:13
    • #5

    Ah danke!

    Ich habs über die Spannung versucht (Spannungsteiler, der 4Ohm-Speaker bekommt 2/3 der Gesamtspannung im Fehlerfall). Entweder war das der Fehler, oder ich bin nicht auf den richtigen Trick gekommen. Oder beides.

    Schönen Gruß
    Didi

  • audio-zenit
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    1.293
    • 28. Januar 2003 um 11:42
    • #6

    Das geht genausogut.
    2/3 der Spannung gegenüber 1/2 Spannung ergibt auch eine Erhöhung um den Faktor 1,33.
    Auch die Spannung geht quadratisch in die Leistungsberechnung ein, sodass das Ergebnis das gleiche ist.
    Gruss Jürgen

    Ab dem 10.4.2014 : Demoraum in 65549 Limburg, Di-Fr 14:00-18:00 06431-90 90 80 8

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