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  4. Selbstbau und Reparatur Lautsprecher und Boxen

chassis TSP daten von EAW LA-400 bzw KF 940

  • link
  • 6. Juni 2003 um 22:12
  • Dirk Hahn
    Verifiziert
    Beiträge
    1.138
    • 16. Juni 2003 um 01:41
    • #21

    Grundsätzlich bleibt, dass die 15 LW 1400 und 1401 gerade wegen ihres hohen BL´s hervorragend geeignet sind, um eine hohe Luftlast zu verschieben. Die Membranstabilität und die Verklebungen sind fernab des momentanen Standards. Schaut euch mal diese Chassis an und ihr werdet sogar Marken wie JBL in die untere Kategorie einordnen. Die Fertigungsqualität ist einmalig.

    Zum Hub kann ich folgendes sagen: bei einer Polplatte von 15 mm Stärke und einer Coil von 21 mm oder 25 mm lassen sich Probleme beim Hub und somit der nichtlinearen Verzerrungen, insbesondere aufgrund der vorhandenen Demodulationsringe nahezu vermeiden.

    Was will uns Trockenbassfeti also damit sagen?

    Viele inverstieren 100 Stunden in Planung und Konzeption, 30 Stunden für die Suche nach den billigsten Komponenten und ärgern sich jahrelang über Selbstbau Lautsprecher.

  • martin
    Beiträge
    3.234
    • 16. Juni 2003 um 07:59
    • #22

    Da hast du bewusst oder unbewusst druebergelesen :)
    Es geht ja nicht um Hub und K2, sondern darum, dass sich BL ueber die Auslenkung aendert. Ich hab ja schon mal die kurven angefragt.

    Und wenn meine krude Theorie da oben stimmt, dann ist klar, warum der bassi mit genau diesen chassis nicht gluecklich wird. Da nutzt dann das bissl BL mehr auch nix.

    Und er ist einer der wenigen hier, der auch wirklich schon welche in der hand hatte :)

    CU
    Martin

  • TheRogue
    Verifiziert
    Beiträge
    3.681
    • 16. Juni 2003 um 10:41
    • #23

    tudilidulidi....

    Na mal sehen, was aus dem Thread wird...

    PS: martin, schöne bildliche Erklärung, sowas gefällt mir!

    PPS: Ich war zwar nicht im zollfreien Laden, aber nach entgültig bestandenem Abi tut ein Bier gut, auch zu dieser Tageszeit :D

  • martin
    Beiträge
    3.234
    • 16. Juni 2003 um 10:51
    • #24

    Wobei jetzt nuechtern betrachtet natuerlich auch bei hoeherer masse die selbe Beschleunigung gegeben sein muss, denn sonst wuerde das chassis ja eine andere Frequenz widergeben. Allerdings braucht es laenger bis es die maximale Auslenkung erreicht. Also blubbert ein paar Halbschwingungen rum bis max Amplitude erreicht ist. Waehrend also die leichte Membran recht flott die volle Amplitude erreicht, dauert das beim schweren ein wenig.
    Hoffe, das war jetzt so halbweegs ein deutscher satz. Der Kater ist ja fast schlimmer, als der gestrige zustand :)

    Hm, weil ich merke, ich verheddere mich ein wenig mit meinen blumigen Umschreibungen - ich behaupte mal, dass die FEDER keinen negativen Einfluss aufs Einschwingen hat. Ganz im Gegensatz zur MASSE.
    So kann ich also mit dem einen Chassis eine wunderbare Impulseresponse zaubern, mit dem anderen gute Bassresponse auf Kosten der Impulsresponse.

    Was ich ueberhaupt nicht verstehen mag: Eine bestimmte Impulseresponse bedingt ja zwangsläufig eine adäquate Frequencyresponse und vice versa. Das eine leitet sich ja aus dem anderen ab. Von daher muesste ein 30Hz Horn mit 12" Chassis bei gleicher Frequency resp. wie ein doppel18 BR, auch die selbe beschissene Impulsresp. aufweisen. Wo waere dann der Vorteil??? Ausser natuerlich, dass ich mit primaer bassschwachen Systemen im Stack, zwar etwas von der gutgen Impulseresponse verschenke, dafuer aber mit gewaltigem Pegel belohnt werde. Den ich mit dem von Haus aus tiefbassstarken system nicht erreichen kann, weil das im Stack dann zu tief runtergeht, bzw dem Signal nur mehr sehr verhalten folgt...oder so..
    Ach was weiss ich 8)

    CU
    Martin

  • trockenbassfetischist
    Beiträge
    3.555
    • 16. Juni 2003 um 13:14
    • #25

    ich lgaube wir sind so offtopic dass ich weiter offtopicen darf :)

    zu 18klang:
    woran das liegt könnten klippelkurven evtl!!! sagen ich habe die meinigen nciht messen wollen da nach dem klangdesaster die dringend weiterverkauft werden mussten - meine messeinrichtung ist da leider etwas "grob" und zerstanzte chassis lassen sich nun mal nicht gut verkaufen :) - mit lobpreisungen die ich hier ausm forum geklaut habe und verweigerung hörtest gings dann doch.

    nun so schlecht sind die 18 klänger sicherlich nicht enorm belastbar sind sie auch - nur imho eher was für Reflex im hornvergleich war das Ergebnis eher öhm .... (16x 15-140X) im einzeltest klangs aber noch recht vielversprechend und ich gebe zu vor 2 Jahren oder so war ich ganz und gar begeistert aber GiorgioZuchi oder wie der hiess wollte da eigntlich nicht recht verkaufen was sich erst später änderte.
    Klang klingt ungefähr so (am beispiel einer zugegebenermassen schwer zu reproduzierenden 808 "Kick")
    irrsinnige Protionen "guten" K2s die schön in den bauch gehen + ein immer mit selber Frequenz brummelnder Teifbass plus etwas teifer ein komischer Ton der ungefähr die Tonlage hat (geschätzt) das klingt jetzt nicht unbedingt schlecht nur ich mags halt nicht wobei beim driekten vergl. Test (naja 18K in kelnierem Raum andere von mir bevorzugte in einem viel größerem Raum ca. selbe Stackgröße) sich die 18K Bässe irgendwei "kaputt" anhörten auch Pegelmässig eher ein Spaziergang (wobei das am Amping gelegen haben kann - QSC ist nun mal übelste Billigst Qualität die anderen hingen an Camco - evtl. etwas unfair)

    meine Vermutung liegt bei untersch. Klang an folgenden Punkten:
    .Membranprobleme
    .voicecoil Probleme (DT -> viel anfangs zurput dann erhebliche compression)
    .Antriebscharakter
    .Krafteinleitung in die MEmbran (elastisch, Fest, halbfest Plastisch ...)
    .MEmbrangeometrei, kann ajufbrechen kann das nicht usw


    mir istein ehrlicher lautsprecher der viel ehrlichen K2 produziert lieber als einer der K2 druch "umfomung" in irgendwelche brummeltöne kaschiert

    K2 hört sich noch halbwegs erträglich an brummmelwabbeltöne eher nicht

    SRAM: RCFp200 kann man sehr wohl ins horn stopfen auc hentgegen der theorie aber nur so 4 Stck. maximalstens und ordentlich treten das ganze REsultat ist ein recht musikalischer K2 Bomber über 100,125 HZ geht da aber nimmer viel bie dem speaker wirk eine kleine! vorkammer sogar noch kleine wunder klanglich nicht ganz so hornig also nciht trocken aber knochern
    für kleinhornstacks sicherlich nciht ganz verkehrt - wenn man ihn günstig bekommt ....
    wenn man aber mehr auf einen haufen stellt oh weh ....

    -------------------------------------------------------
    erst wenn die letzte Membran mit Pampe behandelt, der letzte Bass mit Resonator versehen ist ........... werdet ihr merken dass aus Messwerten keine Musik kommt :)

  • SRAM
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    • 16. Juni 2003 um 20:23
    • #26

    Das Leugnen physikalischer Gesetze ist offenbar high-end immanennt :wink: . Nicht nur bei hi-fi, sondern auch bei PA.


    Gruß SRAM

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
    dream. That's my nightmare. Crawling, slithering, along the edge of a
    straight razor, and surviving.

  • martin
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    • 16. Juni 2003 um 21:59
    • #27

    Das ist ein bissl knapp formuliert :)
    Ich pers. leugne die Physik nicht mal, versuch mir nur vorzustellen, warum in der Praxis es so ist wie es ist. Wobei, hab ich damals dir, oder dem Adam die BL Klippelkurve geschickt? Die koennte doch einiges erklaeren find ich.

    CU
    #martin

  • SRAM
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    • 16. Juni 2003 um 22:56
    • #28

    Hallo martin,

    bezog sich auch nicht auf Klippel (nochmals vielen Dank) sondern auf die Membranbeschleunigung:

    - Chassis in geschlossener Box

    - Resonanzfrequenz mal so definiert: Resonanz ist da wo die Kraft zur Auslenkung der feder genau der Kraft zur Beschleunigung der schwingenden Masse ist. o.k. ?

    - (weit) unterhalb resonanz --> Kraft geht nur in feder, feder zum Gröten Teil durch Luftfeder bestimmt, Masse wurscht --> Einschwingen gibt es wegen fehlender Massenhemmung nicht, oder besser "Einschwingen" ist in diesem Bereich nicht definiert. --> ELF Subwoofer oder URPS

    - (weit) oberhalb resonanz --> Kraft geht nur in Beschleunigung Masse, feder wurscht --> Beschleunigung der Kraft proportional und der Masse umgekehrt proportional --> entscheidend ist nur das Verhältnis B*L/Masse, aber nicht für die Sprungantwort des Systems, sondern nur für die Auslenkung_max und damit für den Wirkungsgrad, die Sprungantwort ist exakt gleich, egal wie stark oder schwach das Chassis --> auch hier "Einschwingen" nicht definierbar, weil nicht definiert

    Ja wo bleibt es denn, das Einschwingen ????

    Natürlich da wo auch was schwingt, nämlich in der Nähe der Resonanzfrequenz :wink: .

    Und dort kommt nun der Dritte im Bunde (hehe, ich glaub ich schreib mal ein entsprechendes Drehbuch für die Sesamstrasse, so mit Massi der Masse, Spring der Feder und dampi der Dämpfung :lol: ) die Dämpfung ins Spiel: hier ist nun auch Einschwingen definiert und macht sinn.

    Was im Lautsprecherbau gewünscht ist die

    aperiodische Dämpfung, weil Sprungantwort am schnellsten auf Endwert (einfach mal den Sprung fourier-zerlegen und mann sieht sehr leicht, daß das dann auch für die unterschiedlichsten Schwingungen gilt)

    wird nur das Einschwingen auf ein endliches Toleranzband um den Endwert gefordert (z.B. 10%) ist der leichte Schwingfall der aperiodischen Dämpfung überlegen.

    Überdämpfung (wie sie viele Höchstleistungschassis mit gigantischen B*L an Verstärkern mit hohem Dämpfungsfaktor haben) führt zum Kriechfall (außer mann baut das Chassis in ein seeehr kleines Gehäuse, gibt es da nicht einen .....). Auf den Kriechfall stehen offenbar einige, ich nicht :wink: . (Sind wahrscheinlich die, die dieselbe Abstimmung beim Auto geil finden, auch ein schwingendes System --> ist die Abstimmung bei der zwar die bodenhaftung auf der Strecke bleibt, aber beim über eine Münze fahren zwischen Kopf und Adler unterschieden werden kann).

    Unterdämpfung --> Nulllagensuchgerät --> drööööhn --> meist antriebsschwache Chassis mit akustischer Aufhängung in viel zuviel Volumen verbaut.

    So einfach wäre die Welt, wenn die Schwingeinheit in sich steif wäre. Un deshalb muß mann danach streben und nicht nach dem völlig neuen Ansatz, dem noch nie dagewesenen, der neuen Heilslehre oder ähnlichem --> guter alter Maschinenbau, that´s it.

    Gilt m.E. auch für Bassreflex, bei Hörnern eigentlich auch, nur geht es da bei der Dämpfung um ein etwas komplizierteres System :wink: .

    But that´s another story.....

    Gruß SRAM

    P.S.: viel der hier angesprochenen Chassis sind gut bis sehr gut, aber ich könnt heulen, wenn ich lese in was für Konstruktionen diese teilweise eingebaut werden. Wobei es beides gibt: die NOS-Anlage im smart und den trecker-motor im ferrari.

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