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"PA" für Kirchen-Chor und Jugend-Band

  • tufkamar
  • 5. Mai 2003 um 19:33
  • tufkamar
    Gast
    • 5. Mai 2003 um 19:33
    • #1

    ein Bekanntzer von mir spielt in einer Jugendband, die regelmäßig in der Kirche auftreten und dort den Gottesdient musikalisch untermalen.

    Besetzung ist bis zu 8x Gesang, ePiane, 2x Djembe, Bass, Gitarre.

    Nun wollen sie sich eine kleine Anlage kaufen, um von den üblichen Kirchenanlagen unabhängig zu sein bzw. auch mal im Gemeindezentrum auftreten zu können und für den Proberaum natürlich.

    Ich wurde gefragt, was ich denn empfehlen könnte bzw. wozu ich raten würde. Bedingung, wie üblich, möglichst günstig, universell benutzbar und natürlich einfach zu bedienen...

    Was würdet ihr von folgender Zusammenstellung halten?

    Thomann Powermixer PM184X-II,
    2x Thomann PA 300 PII (gibt's gerade als Set für 798 €)

    Als Mikro für den Chor alternativ 1x Rode NT5 oder 2x Audio-Technika Pro37R

    3x SM57 für die Djemben und Gitarre


    Gefordert werden nicht unbedingt die hohen Lautstärken, wobei die Anlange wohl auch mal für die Jugenddisco Verwendung finden darf...

    Ich persönlich kenne die T-Boxen nur aus Berichten, ist allerdings in dem Preissegment auch das einzige, was wohl "tragbar" ist, ebenso der Powermixer (hat mit dem jemand schon Erfahrungen gemacht? Hat das Ding überhaupt Phantom-Speisung, WWW gibt leider nix her)

    Gibt's Alternativen zu den obigen Geräten? Bin für creativen Input gerne zu haben...


    Danke schon mal und Grüße, Marce

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 5. Mai 2003 um 20:37
    • #2

    ... mit "preiswerten" Equipment werdet Ihr in einer Kirche wohl nicht klarkommen. Ihr braucht LS mit vernünftigem Richtverhalten, sonst geht Ihr mit Eurer Anlage "baden".

    Ich weiß nicht, wie groß Eure Kirche ist - aber: i.d.R. gibt es in Kirchen -gerade bei tiefen Frequenzen - extrem Nachhallzeiten. Diese Problematik muß sowohl bei den Lautsprechern als auch bei den Mikros berücksichtigt werden. Ggf. braucht Ihr auch einen parametrischen EQ, um Raumresonanzen auszufiltern - sonst schaukelt sich da richtig Feedback auf (50 ... 500 Hz - nur um mal 'ne "Hausnummer" zu nennen ...).

    Viele Grüsse sendet

  • Kracky
    Profi
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    12.055
    • 5. Mai 2003 um 21:37
    • #3

    Kirchenbeschallungen sind für mich so zimlich das Komplizierteste was es gibt, meißt hallen die Räume wie die Sau und haben dabei teilweise Bauformen die einen Wahnsinnig machen können.

    Aktuelles Beispiel bei uns, eine Einsegnungshalle bei uns die Komplett Rund ist, vorne Altar mit Aufbahrung und dann folgend die Sitzplätze die von der Mitte raus grade und dann in einer Kurve in den Radius der Halle einlaufen. Beschallung sollte wenn möglich nicht sichtbar sein. Ich weiß noch nicht ob ich mir da überhaupt einen Kopf machen soll oder es gleich bleiben lassen den der Aufwand hier ist einfach extrem.

    Also Kirchenbeschallungen ohne Geldmäßige Möglichkeiten sind nichts. Und das schlimmste was es hier gibt, ist von voren mit Leistung zu schieben, das gibt die tollsten Effekte! Wäh!

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • muetom
    Beiträge
    264
    • 7. Mai 2003 um 00:32
    • #4

    Hallo,

    wir machen das bei uns (Besätzung etwas größer aber auch viel Gesang + Git's) 2 Peavey HiSys und das geht eigentlich ganz vernünftig.

    Aber bitte macht nix mit Powermischern. Lieber seperate Endstufe unauffälig in der Ecke, und ein vernünftiges Pult (wir haben nen Sudiomaster 16/4 keineahnung wie...) Grad wenn ihr viel Gesang macht muss es klar kommen.

    Und wenn das zeug auch mal für Disko herhalten soll - lasst das mit dem Powermischer ihr ärgert euch Schwarz wenn da Bässe dazu sollen.

    Ich denke ihr müsste auf die geplante Investitionssumme noch ein wenig was drauflegen.


    Also reden wir mal über Budget


    Gruß


    Thomas

    Gruß

    Thomas Müller

  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 7. Mai 2003 um 20:30
    • #5

    gutes pult kaufen

    z.b mein GL 3


    dann Boxen habe ich 6x SWS 15"1" da .

    3x amps tamp 1400

    micros die thomnann AKG C391 sennheiser 604 kopien. Basse drum Monacor DM 30

    Gesang PA Peter zwecks Audiotechnika Mics angehen.

    dann biste denke ich sehr gut aus gestattet für den anfang.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • audio-zenit
    Profi
    Reaktionen
    4
    Beiträge
    1.293
    • 23. Mai 2003 um 03:17
    • #6

    Ich habe diese Woche einen PM 184 von Thomann gekauft, da ich ebenfalls eine low budget-Elektronik benötigte.
    Speaker angeschlossen, gain hoch, Kanal hoch und Summe hoch, um erstmal zu hören, ob ich im Wald oder an der Nordsee stehe. Rauschen minimal !
    Yamaha Workstation angeschlossen und los geht`s. Klang erschreckend gut, ohne jede Beanstandung, Bässe knackig, Höhen feinzeichnend.
    Mikro angeschlossen, Klangregelung durchgeleiert, auch alles paletti, Hallprogramme durchgesteppt, brauchbar, Effektprozessor rauscht allerdings etwas.
    Phantomspeisung und Trittschallfilter vorhanden und das ganze für 398,- .
    Sorry, aber in dieser Preisklasse ganz vorne. War allerdings nur ein erster Check, am Sonntag muss er sich im Festzelt behaupten, dann werde ich auch etwas zur Leistungsfähigkeit der Endstufe sagen können.
    Hat allerdings nur 6 Mikrofoneingänge !!! ( is also nix mit bis zu 8 x voc )

    Gruss Jürgen

    Bevor ich`vergesse: wenn jemand mit 1.000,- in der Tasche einen günstigen Golf sucht, nützt es ihm nichts, wenn 100 Leute beteuern, dass der A8 eine sinnvollere Investition ist.

    Ab dem 10.4.2014 : Demoraum in 65549 Limburg, Di-Fr 14:00-18:00 06431-90 90 80 8

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