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Beiträge von Sound-Klinik

  • PA-Infraschall-Subwoofer

    • Sound-Klinik
    • 15. März 2004 um 18:59

    ... drehst Du das H ernsthaft noch auf A runter ?

    Hmmm ... ich bin ja selbst auch Basser ... aber schon eine H-Saite ist bei Live-Mucke in manchen "akustisch-nicht-so-tollen" Locations bereits ein (Sound-) Problem.
    Mir selbst reichen aber auch 4 Saiten, um damit zu mucken ... :wink:

  • PA-Infraschall-Subwoofer

    • Sound-Klinik
    • 15. März 2004 um 18:59

    ... drehst Du das H ernsthaft noch auf A runter ?

    Hmmm ... ich bin ja selbst auch Basser ... aber schon eine H-Saite ist bei Live-Mucke in manchen "akustisch-nicht-so-tollen" Locations bereits ein (Sound-) Problem.
    Mir selbst reichen aber auch 4 Saiten, um damit zu mucken ... :wink:

  • Zum Thema Messung nach DIN 15905 und amtliche Eichung

    • Sound-Klinik
    • 15. März 2004 um 14:48

    ... reichen nicht auch zwei Messungen mit EINEM Mikrofon ? Sofern immer vor jeder Messung mit einem Kalibrator eine Überprüfung vorgenommen wird, ist doch die Meßsicherheit gegeben, oder ?

    zu den Genauigkeiten:
    Klasse 0 heißt bei Mikros 0,4 dB Toleranz - bei Kalibratoren 0,15 dB
    Klasse 1 heißt bei Mikros 0,7 dB Toleranz - bei Kalibratoren 0,3 dB
    Klasse 2 heißt bei Mikros 1,0 dB Toleranz - bei Kalibratoren 0,5 dB

    Um bei Veranstaltungen abzuschätzen, wann es zu laut ist, reicht (auch nach meiner Meinung) doch schon Klasse 2 eigentlich aus (... wenn man sich die Toleranzen mal anschaut).

    Welche Klasse erforderlich ist, hängt von der jeweiligen Vorschrift (oder Norm) ab. Es gibt eben Messungen, wo es Klasse 1 sein muß ... und Messungen, wo Klasse 2 reicht.
    Vor der Messung muß (wenn es nach "Vorschrift" sein soll) kalibriert werden.

    Ich seh das "für mich" eigentlich so: Wenn ich mit einem NTI-Minilyzer (ist nach Herstellerangaben "flach nach Klasse 1" ...) und einem Klasse 0- (oder Klasse 1-) Messmikrofon Messungen mache - und alles vorher mit einem Klasse 1-Kalibrator eiche (... das geht nämlich mit dem Minilyzer ...), ist dies für mich eine voll und ganz reproduzierbare Klasse 1-Messung innerhalb der vorgegebenen Toleranzen.

    Und auch wenn ich keine Eichplakette dran hab, müßte es doch wenigstens "gleichwertig" mit einer juristisch verwertbaren Zeugenaussage sein, daß es eben nicht lauter als xx dB war (erscheint mir wenigstens vernünftig ...).

    Und die Abweichungen bei hochwertigen (extern polarisierten) Kondensatormessmikros liegen - statistisch gesehen (... und wenn ich es nicht im Backofen grill oder gegen die Wand werfe ...) - in der Größenordnung von 1 dB Abweichung in etwa 1000 Jahren ...

  • wie weit fahrt ihr eure Endstufen aus?

    • Sound-Klinik
    • 15. März 2004 um 14:22
    Zitat von "Volker Holtmeyer"

    ...
    ... Er muss also auf den für den Lautsprecher maximal verträglichen Spannungswert eingestellt werden ...

    Hallo Volker,

    wenn das so einfach wäre, wären alle glücklich und immer froh. Die Belastbarkeit eines LS-Systems ist ja (blöderweise) auch noch frequenzabhängig (... sieht man immer gut an den im "Corruption Partner" gerne gezeigten "MÄX-SPL"-Messungen.

    Ich denke, daß Du es wohl auch bewußt "einfach" machen wolltest, damit es auch klar wird - nur: wenn der Kollege das dann so macht und seine LS schreddert, wird er mit Dir "hinterher" schimpfen !

    Beispiel (es gibt bestimmt noch bessere ...): Wenn Du auf eine BR einen 80 Hz-"Ton" gibst, wird die Erwärmung der Schwingspule recht "sinnig" sein (Kühlung durch Bewegung) ... wenn Du dann aber 1 kHz draufgibts (lassen wir den induktiven Impedanzanstieg mal "außen vor" ...), wirds ggf. etwas wärmer.

    Letztendlich sorgt der Limiter (richtig eingestellt hoffentlich ...) dafür, daß die Endstufe nicht verzerrt und nicht die Hörner "wegmetzelt" ... :wink:

    Viele Grüsse sendet

  • Diplomarbeit

    • Sound-Klinik
    • 15. März 2004 um 11:47
    Zitat von "kane"

    hallo leute!

    Besuche zur zeit die FH für Medientechnik und habe vor meine Diplomarbeit über Beschallungsanlagen zu machen.
    Ich beschäftige mich schon lönger mit dem thema darum dieses Gebiet! - es wird darum gehen wie sich die Beschallungstechnik bis jetzt verändert hat - und das in auch weiterhin tut. Bauformen - dig/analog - usw

    Kann mir irgendwer gute Lektüre empfehlen - Bücher inet usw?

    Danke!

    ... wo wilst Du denn anfangen ?
    Du könntest bei der Tonfilmbeschallung (Tractrix mit leistungsschwachen Röhrenamps) anfangen - interessant wird es dann in den 30ern ("Neumann-Flasche" - wer hat die wohl benutzt ...).
    Ich würde mal bei den Pionieren anfragen bzw. auf deren Websites schauen - vielleicht findet man dort "Historisches" (JBL, ElectroVoice, ...) oder in den AES-Jounals (Klipsch, Small, ...).

  • wie kann sowas passieren? (zerfetzte Basslautsprecher)

    • Sound-Klinik
    • 15. März 2004 um 08:58

    ... die Ursache zu ermitteln wird schwer werden, weil die Randbedingungen (Aufstellung, Zustand der LS - also event. feucht ? ...) wohl nicht mehr nachzuvollziehen sind. Auch das (verursachende ???) Signal (Brumm ?) ist ja wohl nicht genau bekannt.
    Fakt ist lediglich (wie TBF sagte), daß eine mechanische Überlastung eingetreten ist (.... was übrigens auch bei "amtlichen" Herstellern "auch schon mal" vorkommt).

    Jeder LS und jede Boxen-Konstruktion (ob Industrieprodukt oder "Selbstbau") hat Vor- und Nachteile.
    Wenn ich diese jedoch kenne, dann kann ich die Einsatzbedingungen so gestalten (genügend Amp-Leistung, "richtige" Veranstaltungsgröße, ggf. Einsatz von Subsonicfilter und Limiter ...), daß die Syteme einer Veranstaltung "standhalten".
    Wenn ich versuche, "mehr" herauszuholen, dann muß ich mit Ausfällen rechnen - wobei es auch Verleiher gibt, die dies ausreizen ("... dann hol ich eben eine andere Kiste aus dem LKW ...").

    Also - hier eine generelle Aussage: Wenn ein LS kaputt geht, dann wurde er außerhalb seiner Leistungsgrenzen betrieben. Punkt !
    Wenn der Ausfall - bei gleichen Randbedingungen ! - nur bei einem einzelnen Chassis gleicher Bauart auftrat, dann könnte (!) es ein Produktions-/Fertigungs-/Materialfehler sein.

    Hier wurde der (thematisch eher unpassende) Einwand gebracht, daß Selbstbauten generell "Käse" sind und besser "amtliches" Material (... wobei bei einigen Herstellern sicher Zweifel an deren "Amtlichkeit" erlaubt sein mögen ...).
    Sicher gibt es viele sogenannter "Selbstbauten", die aus Mangel an Know-How dann "nicht so gut laufen" (diese Erkenntnis ist auch nicht neu ...). Nur findet man sowas AUCH bei Industrieanbietern.
    Außerdem: Wo ist den die Grenze zwischen Sebstbau und "richtiger" (amtlicher) LS-Entwicklung ???

    Ich vertrete den Standpunkt, daß der prozentuale Anteil an Schrott bei Industrieanbietern trotz verbesserter Fertigungstechnik, Produktsimulationen und insgesamt gewachsenem Know-How in den letzten 15 Jahren eher größer geworden ist.
    Mögliche Ursachen: Der Entwickler entscheidet letztendlich gar nicht, was auf den Markt gebracht wird (...ich kann das aus eigener Erfahrung bestätigen ...).
    Entscheidungen werden von Leuten getroffen (... die ja auch für ein Unternehmen notwendig sind ...), die mehr mit Begriffen wie Wirtschaftlichkeit, Umsatzerwartung und Marktanteil hantieren. Es gibt dann 3 mögliche Szenarien:

    1. Wenn der "Mix" aus betriebswirtschaftlichen Vorgaben und technischem Know-How stimmen, gibt es ganz gute Produkte und eine "gesunde" Firma.

    2. Wenn Know-How überwiegt (also wenig betriebswirtschaftliches Wissen vorhanden ist ...), dann gibt es u.U. sehr gute Produkte - die Firma ist aber nach kurzer Zeit pleite.

    3. Wenn betriebswirtschaftliches Wissen (oder soll ich sagen: Macht ...) überwiegt (Schwerpunkt liegt auf Marketingstrategien ...), gibt es Produkte, von denen wenigstens sehr viele glauben, daß sie "amtlich" sind ... :wink: ... und die Firma wird wachsen (und andere Firmen - vielleicht - vom Markt verdrängen ...).

    Viele Grüssse sendet

  • PA-Infraschall-Subwoofer

    • Sound-Klinik
    • 14. März 2004 um 19:50

    Nachtrag zu tiefabgestimmten Bass-Extensions:

    Ich schrieb ja bereits, daß ich für einen Verleiher im Raum Rastede eine Bass-Extension berechnet hatte (sehr tiefabgestimmter Basshybrid), die dann auch recht tief "runtergeht" ... und wovon bisher lediglich ein Prototyp aufgebaut wurde.

    Dieses Ding ist gestern zum ersten mal auf einer Party eingesetzt worden und ich hab mich gerade mit dem Verleiher über die Thematik am Telefon unterhalten - hier ein kurzer Bericht dazu:

    Eingesetzt wurden insgesamt 4 Basshörner ("etwas größere" Kisten, non-vented und jeweils mit 15"er bestückt), zwei Tops (2 x 12" horngeladen mit 1,5" Mittelhochtonhorn) ... und ein "Tiefbass"-Hybrid (1 x 18") - selbstredend alles SK-Design ... :)

    Es durften an diesem Abend mehrere DJs über die Anlage "spielen" - einige arbeiteten dann auch mit "richtigen" Plattenspielern ... :D ...

    Da der Hybrid im Bereich 30 ... 50 Hz am meisten "Gas" gibt, flogen regelmässig die Nadeln von den Scheiben (... jammerschade, daß ich nicht dabei war ... :wink: ).

    Der Verleiher machte bei der Veranstaltung eine brandneue Erfahrung, die ihm bisher völlig fremd war: DJs reduzierten (!!! :lol: ) voller Panik während der Veranstaltung dann den Basspegel (... und fanden den Sound aber sonst richtig gei....) !!!

  • PA-Infraschall-Subwoofer

    • Sound-Klinik
    • 14. März 2004 um 19:50

    Nachtrag zu tiefabgestimmten Bass-Extensions:

    Ich schrieb ja bereits, daß ich für einen Verleiher im Raum Rastede eine Bass-Extension berechnet hatte (sehr tiefabgestimmter Basshybrid), die dann auch recht tief "runtergeht" ... und wovon bisher lediglich ein Prototyp aufgebaut wurde.

    Dieses Ding ist gestern zum ersten mal auf einer Party eingesetzt worden und ich hab mich gerade mit dem Verleiher über die Thematik am Telefon unterhalten - hier ein kurzer Bericht dazu:

    Eingesetzt wurden insgesamt 4 Basshörner ("etwas größere" Kisten, non-vented und jeweils mit 15"er bestückt), zwei Tops (2 x 12" horngeladen mit 1,5" Mittelhochtonhorn) ... und ein "Tiefbass"-Hybrid (1 x 18") - selbstredend alles SK-Design ... :)

    Es durften an diesem Abend mehrere DJs über die Anlage "spielen" - einige arbeiteten dann auch mit "richtigen" Plattenspielern ... :D ...

    Da der Hybrid im Bereich 30 ... 50 Hz am meisten "Gas" gibt, flogen regelmässig die Nadeln von den Scheiben (... jammerschade, daß ich nicht dabei war ... :wink: ).

    Der Verleiher machte bei der Veranstaltung eine brandneue Erfahrung, die ihm bisher völlig fremd war: DJs reduzierten (!!! :lol: ) voller Panik während der Veranstaltung dann den Basspegel (... und fanden den Sound aber sonst richtig gei....) !!!

  • Welche der folgenden Boxen würdet ihr kaufen/empfehlen/abrat

    • Sound-Klinik
    • 14. März 2004 um 19:01
    Zitat von "florian"

    Also weder EON noch SF15/25 würd ich da nehmen. Für 10.000 Euro bekommt man ja schon durchaus brauchbare Sachen...

    Hallo florian,

    der "tiefe Sinn" von "für 10.000 Euro ... " ist mir irgendwie verborgen geblieben.
    Falls Du hier aber nur ein wenig "ironisch" sein wolltest und (bekennender) "eingefleischter Fan" dieser Plastikkübel bist: Solange ICH damit nicht arbeiten muß, ist mir das auch egal.
    Mir hat es voll gereicht, einmal mit Live-Band auf dem Oldenburger Stadtfest einige Stunden über diesen Müll zu spielen.

    Man muß übrigens keine 10.000 Euros ausgeben, um brauchbare Sachen zu finden. Mein Tip: Mit den eigenene (!!!) Ohren einfach mal richtig hinhören ...

  • Übersicht Selbstbau-Bässe erstellen / Hilfe benötigt.

    • Sound-Klinik
    • 12. März 2004 um 20:21

    @Adam

    :) ... aber mal im Ernst:
    Ich hab auch schon Kisten (ist allerdings schon einige "Jährchen" her - da war ich noch Student ...) im reflektionsarmen Raum der Universität Oldenburg (... tolles Teil !) gemessen - nur hatte die Messung dann wirklich wenig Ähnlichkeit mit Messungen "in freier Wildbahn".

    Nahezu reflektionsfreie Messungen haben ja diesen "wissenschaftlich fundierten Touch" - sind nur bei PA-Systemen (ist eben meine persönliche Meinung ... :wink: ) total praxisfremd.

    Viele Grüsse sendet

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    • Sound-Klinik
    • 12. März 2004 um 19:34

    @Adam

    ... nee - hab ich auch nicht, weil ich immer versuche, möglichst praxisähnlich zu messen.

    Wenn das Mikro bei Bässen sehr nah am Boden ist, wird der Schallpegel wohl ein wenig ansteigen (Pressure Zone) ... denk ich mal.

    Bei Nahfeldmessungen hab ich bei Bodenaufstellung fast nur die Kiste "pur" - in einigen Metern Abstand bekomme ich dann eine Überlagerung aus Direkt- und reflektiertem Schall am Boden - bei "sehr weit weg" stimmts dann wieder (wg. flachem Winkel) ...

    Viele Grüsse sendet

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    • Sound-Klinik
    • 12. März 2004 um 18:02

    @Adam

    ... Du meinst quasi Bedingungen wie bei einer Grenzfläche (also ohne Interferenzen durch Bodenreflektion ...) ? - allerdings entspricht dies nicht unbedingt dem "typischen" Hörempfinden.
    Außerdem sehe ich bei Frequenzen um 100 Hz (und darunter) hier nicht unbedingt die großen (Mess-) Probleme ...

    Wie auch immer - es sollte nur irgendwie einheitlich und reproduzierbar sein.

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    • Sound-Klinik
    • 12. März 2004 um 16:36

    ... nur mal als Anregung zur besseren "Einordnung":

    Wie wäre es mit den jeweiligen Schallpegelangaben - bezogen auf 1 W/1 m - gemessen in 4 m Abstand (... um Messfehler im Nahbereich zu umgehen, Betrieb auf dem Boden, Mikrofonhöhe ca. 1,70 m ... und dann entsprechend auf 1 m heruntergerechnet ...) bei Frequenzen wie z.B. 60, 100 und 140 Hz ?

  • Bass bei Livekonzerten

    • Sound-Klinik
    • 11. März 2004 um 19:01
    Zitat von "LEIF"

    ... wenn der bass normal gestimmt ist steht erstmal der micabnahme entgegen, wenn allerdings A oder sonstwas tiefes dann schon eher DI ...
    ...

    ... die tiefste Saite bei einem 4-Saiter ist E ... d.h. etwa 40 Hz (... A ist erst die "zweittiefste" ...).
    5- und 6-Saiter haben jeweils noch eine tiefere H-Saite (etwa 31 Hz) - der 6-Saiter dann noch eine "höhere" Saite (d.h. geht auch nicht tiefer als ein 5-Saiter ...).

    Viele Grüsse sendet

  • Kontrollierte Undichtigkeiten

    • Sound-Klinik
    • 11. März 2004 um 18:31
    Zitat von "Bolandi"

    ...
    Beim Vergleich zwischen BR und der hochpassgefilterten geschlossenen Box darf man nicht ausser acht lassen, daß der Membranhub der BR unterhalb des nutzbaren Bereiches ja schon extrem werden kann (je nach Steife und Progression der Aufhängung) und den erreichbaren Maximalschalldruck ohne aktive Filterung stark herabsetzen kann, während die HP-Box unterhalb des nutzbaren Bereiches ja sowohl durch das Gehäuse als auch den Filter wirkungsvoll entlastet wird.
    ...

    Hallo Günther,

    daher hab ich - wenn ich eine kleine Fullrange-BR anschließe - auch immer den Hochpass an der Endstufe auf "On", damit ich keine blöden Überraschungen erlebe ... :wink:

  • Kontrollierte Undichtigkeiten

    • Sound-Klinik
    • 11. März 2004 um 18:31
    Zitat von "Bolandi"

    ...
    Beim Vergleich zwischen BR und der hochpassgefilterten geschlossenen Box darf man nicht ausser acht lassen, daß der Membranhub der BR unterhalb des nutzbaren Bereiches ja schon extrem werden kann (je nach Steife und Progression der Aufhängung) und den erreichbaren Maximalschalldruck ohne aktive Filterung stark herabsetzen kann, während die HP-Box unterhalb des nutzbaren Bereiches ja sowohl durch das Gehäuse als auch den Filter wirkungsvoll entlastet wird.
    ...

    Hallo Günther,

    daher hab ich - wenn ich eine kleine Fullrange-BR anschließe - auch immer den Hochpass an der Endstufe auf "On", damit ich keine blöden Überraschungen erlebe ... :wink:

  • Hilfe unser Sound klingt....

    • Sound-Klinik
    • 11. März 2004 um 14:42
    Zitat von "TeO"

    Sound-Klinik: Ich weiss nicht, ob von der Bühne mischen so optimal ist!?!? Okay, bei kleineren Gigs durchaus machbar. aber okay, tut nichts zur Sache... :)
    ...

    ... sowas funktioniert nur mit sehr disziplinierten Mitmusikern ... oder wenn die Mitmusiker vorm Mischpultmann einfach große Angst haben (... z.B. die Finger "abgehackt" zu bekommen ...) wenn sie an Reglern während des Jobs herumdrehen ... :wink:

  • bevorzugte Einsatzgebiete für Bandpässe?

    • Sound-Klinik
    • 11. März 2004 um 11:07

    ... ein "normaler" Bandpass strahlt im Bereich seiner Abstimmfrequenz am meisten Schall ab - oberhalb und unterhalb fällt der Schallpegel - je nach Auslegung (Güte) mehr oder weniger stark ab. Die Schallabstrahlung erfolgt dabei nur über den Vent.

    Vorteil 1:
    Im Home-HiFi-Bereich lassen sich mit Bandpässen einfachere - passive - F-Weichen realisieren, weil der Impedanzverlauf bei guter Auslegung "flacher" sein kann. Auch der Pegelabfall zu höheren Frequenzen trägt zu einfacheren F-Weichen bei (oft reicht bereits eine einzelne Spule aus).

    Vorteile 2:
    Bandpässe sind - wenigsten im Bereich der Abstimmfrequenz - recht laut und der LS wird auch verhältnismässig gut bedämpft, wodurch dann auch verhältnismässig hohe Maximalpegel möglich sind.

    Nachteile:
    Bandpässe sind leider sehr träge (wg. Resonator ..) und ermöglichen keinen trockenen, natürlichen Bass. Gerade die wirkungsstärksten (weil schmalbandigen) Bandpässe klingen am "wummerigsten".

    Für Home-Cinema ist sowas sicher zu verschmerzen - im PA-Bereich (besonders "Live" ...) ist es mit Bandpässen schwer, einen vernünftigen Schlagzeug- und Bass-Sound hinzukriegen (wobei auch hier die "Geschmäcker" ja unterschiedlich sind ...).

    Viele Grüsse sendet

  • bevorzugte Einsatzgebiete für Bandpässe?

    • Sound-Klinik
    • 11. März 2004 um 11:07

    ... ein "normaler" Bandpass strahlt im Bereich seiner Abstimmfrequenz am meisten Schall ab - oberhalb und unterhalb fällt der Schallpegel - je nach Auslegung (Güte) mehr oder weniger stark ab. Die Schallabstrahlung erfolgt dabei nur über den Vent.

    Vorteil 1:
    Im Home-HiFi-Bereich lassen sich mit Bandpässen einfachere - passive - F-Weichen realisieren, weil der Impedanzverlauf bei guter Auslegung "flacher" sein kann. Auch der Pegelabfall zu höheren Frequenzen trägt zu einfacheren F-Weichen bei (oft reicht bereits eine einzelne Spule aus).

    Vorteile 2:
    Bandpässe sind - wenigsten im Bereich der Abstimmfrequenz - recht laut und der LS wird auch verhältnismässig gut bedämpft, wodurch dann auch verhältnismässig hohe Maximalpegel möglich sind.

    Nachteile:
    Bandpässe sind leider sehr träge (wg. Resonator ..) und ermöglichen keinen trockenen, natürlichen Bass. Gerade die wirkungsstärksten (weil schmalbandigen) Bandpässe klingen am "wummerigsten".

    Für Home-Cinema ist sowas sicher zu verschmerzen - im PA-Bereich (besonders "Live" ...) ist es mit Bandpässen schwer, einen vernünftigen Schlagzeug- und Bass-Sound hinzukriegen (wobei auch hier die "Geschmäcker" ja unterschiedlich sind ...).

    Viele Grüsse sendet

  • Kontrollierte Undichtigkeiten

    • Sound-Klinik
    • 11. März 2004 um 08:28

    Fazit: "Passiv hochpassgefilterte" Boxen ermöglichen eine etwas "trockenere" Tiefenwiedergabe gegenüber BR aus kleineren Gehäusen (Einsatzbereich: vielleicht "Abhöre" ?) - wobei BR im Bereich der Abstimmfrequenz allerdings höhere Maximalpegel (Bass-Abstrahlung durch Vent - dadurch weniger Hub der Membran ...) erlauben und für praktikable kleine PA-Fullrange dann doch wohl die bessere (Pegel-) Wahl bleiben.

    Viele Grüsse sendet

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  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Donnerstag, 15. Oktober 2026 – Samstag, 17. Oktober 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

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