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Beiträge von Sound-Klinik

  • Warum sollte man Bastlern helfen ...

    • Sound-Klinik
    • 7. Februar 2004 um 08:52

    Hallo,

    viele glauben, mit Selbstbauten viel Geld zu sparen. Ob es sich wirklich lohnt, ist ja schon einige Male Diskusionsthema gewesen - und ich will das auch nicht aufwärmen.

    Mir geht es aber um etwas ganz anderes:

    Ich lass mich ja schon mal hinreissen um gebe Selbstbauern auch etwas detailiertere Tips ... manchmal bekomme ich danach auch von einigen Profis (...) eMails mit Inhalten wie "wieso hilfst Du denen ..." o.ä. - hier einige Gründe:

    1. Ein passionierter Selbstbauer wird bei mir sowieso nichts kaufen.
    Wenn "so einer" einen Bauplan von mir nutzt und dann wenigstens etwas Brauchbares zum "Mucken" zustandebringt, ist das für mich i.O. - und es schont die Ohren anderer ...

    2. Wir haben im Forum auch angehende Ingenieure und Physiker, die mich auch gelegentlich anmailen und dann nach Details zu irgendwelchen Akustiksachen fragen.
    Auf meiner Website biete ich seit mehreren Jahren grundlegende Akustikbeiträge zum kostenlosen Download an, die zwar seltener als die kostenlosen Baupläne heruntergeladen werden - aber: einige interessieren sich doch dafür und schauen dann auch auf meine Literaturtips.

    Wieso verschenke ich solche Infos (... bzw. was hab ich davon) ?
    Nun ... der Standort Deutschland könnte besser aussehen. Wir brauchen VIEL MEHR Leute, die sich trauen, auch selbst kreativ (!!!) etwas auf "die Beine" zu stellen.
    Es kann nicht sein, daß es die meisten Hersteller in den USA und in Fernost sitzen ... und hier nur noch deren Zeug verkauft wird.

    Wenn sich also jemand wirklich für grundlegende Sachen interessiert und dann etwas entwickeln will, finde ich sowas sehr gut.

    ABER: Wer nur Ideen abkupfern will (... wie: "schick mir doch mal den Bauplan von Deinem Hybrid ...") und nur irgendwelche "Weisheiten" nachplappert (oder auch mal in religiösen Wahn abdriftet), den muß ich dann enttäuschen. Denn: Für eine Entwickung, bei der ich mitwirke, erwarte ich eine Gegenleistung - besonders, wenn derjenige damit dann SELBST Geld verdient.

    Genauso wie ich junge Leute ermuntere, Physik zu studieren (... ich mache sporadisch - aber seltener - Nachhilfe für Leistungskursler in Mathe und Physik), hoffe ich, daß es bei einigen hier nicht beim Basteln bleibt und sich dann mehr daraus entwickelt (... irgendjemand muß ja schließlich die Renten bezahlen :D ...).

    Selbst wenn hinterher nach einem Studium dann vielleicht doch keine Boxen gebaut werden: die Akustik ist eine sehr interessante Sache ("Sound-Design" in Fahrzeugen, Schallschutz in Gebäuden und an Fahrstrecken, Vermeidung von Maschinenlärm etc.) - es lohnt sich !

    Profitieren würden wir von einer solchen Entwicklung dann mittel- und langfristig ALLE !

    Viele Grüsse sendet

  • Warum sollte man Bastlern helfen ...

    • Sound-Klinik
    • 7. Februar 2004 um 08:52

    Hallo,

    viele glauben, mit Selbstbauten viel Geld zu sparen. Ob es sich wirklich lohnt, ist ja schon einige Male Diskusionsthema gewesen - und ich will das auch nicht aufwärmen.

    Mir geht es aber um etwas ganz anderes:

    Ich lass mich ja schon mal hinreissen um gebe Selbstbauern auch etwas detailiertere Tips ... manchmal bekomme ich danach auch von einigen Profis (...) eMails mit Inhalten wie "wieso hilfst Du denen ..." o.ä. - hier einige Gründe:

    1. Ein passionierter Selbstbauer wird bei mir sowieso nichts kaufen.
    Wenn "so einer" einen Bauplan von mir nutzt und dann wenigstens etwas Brauchbares zum "Mucken" zustandebringt, ist das für mich i.O. - und es schont die Ohren anderer ...

    2. Wir haben im Forum auch angehende Ingenieure und Physiker, die mich auch gelegentlich anmailen und dann nach Details zu irgendwelchen Akustiksachen fragen.
    Auf meiner Website biete ich seit mehreren Jahren grundlegende Akustikbeiträge zum kostenlosen Download an, die zwar seltener als die kostenlosen Baupläne heruntergeladen werden - aber: einige interessieren sich doch dafür und schauen dann auch auf meine Literaturtips.

    Wieso verschenke ich solche Infos (... bzw. was hab ich davon) ?
    Nun ... der Standort Deutschland könnte besser aussehen. Wir brauchen VIEL MEHR Leute, die sich trauen, auch selbst kreativ (!!!) etwas auf "die Beine" zu stellen.
    Es kann nicht sein, daß es die meisten Hersteller in den USA und in Fernost sitzen ... und hier nur noch deren Zeug verkauft wird.

    Wenn sich also jemand wirklich für grundlegende Sachen interessiert und dann etwas entwickeln will, finde ich sowas sehr gut.

    ABER: Wer nur Ideen abkupfern will (... wie: "schick mir doch mal den Bauplan von Deinem Hybrid ...") und nur irgendwelche "Weisheiten" nachplappert (oder auch mal in religiösen Wahn abdriftet), den muß ich dann enttäuschen. Denn: Für eine Entwickung, bei der ich mitwirke, erwarte ich eine Gegenleistung - besonders, wenn derjenige damit dann SELBST Geld verdient.

    Genauso wie ich junge Leute ermuntere, Physik zu studieren (... ich mache sporadisch - aber seltener - Nachhilfe für Leistungskursler in Mathe und Physik), hoffe ich, daß es bei einigen hier nicht beim Basteln bleibt und sich dann mehr daraus entwickelt (... irgendjemand muß ja schließlich die Renten bezahlen :D ...).

    Selbst wenn hinterher nach einem Studium dann vielleicht doch keine Boxen gebaut werden: die Akustik ist eine sehr interessante Sache ("Sound-Design" in Fahrzeugen, Schallschutz in Gebäuden und an Fahrstrecken, Vermeidung von Maschinenlärm etc.) - es lohnt sich !

    Profitieren würden wir von einer solchen Entwicklung dann mittel- und langfristig ALLE !

    Viele Grüsse sendet

  • DIE DJ SPL BREMSE DRAWMer SP2120

    • Sound-Klinik
    • 6. Februar 2004 um 18:29

    ... kannst Du mit PSpice auch simulieren, wieviel Energie an der 8 Ohm Last effektiv bei einem solchen Spannungssprung verbraten wird - ich könnte mir vorstellen, daß diese Leistungs-Spikes recht kurz sind und daher unter normalen Bedingungen (... aber was ist schon normal :wink: ...) keinen Schaden anrichten.

    Viele Grüsse sendet

  • Hilfe unser Sound klingt....

    • Sound-Klinik
    • 6. Februar 2004 um 17:48

    ... fahrt Ihr ggf. einen heftigeren Monitorsound auf der Bühne ?
    Viele Anlage stellen die klare Übertragung ein, sobald die Monis unter Strom stehen ...

  • ...anlage aufem wagen!!!

    • Sound-Klinik
    • 6. Februar 2004 um 17:28

    ... also ich hab auch schon über Aggregate gespielt - bei den großen und etwas besseren hat man fast Netzspannungsniveau.

    Wir haben im letzten Sommer mit einer Oldieband auf einer Wiese an einem Fluß über ein kleineres Aggregat gespielt ... das Problem war eine gleichzeitig an diesem Ding betriebene Kühlanlage fürs Bier.
    Jedesmal, wenn die Kühlung anlief, knallte es in der Anlage (... Spannungseinbruch unter 100 Volt).

    Mit einem zweiten Aggregat (hatten wir ultimativ gefordert) lief es dann problemlos.

  • Korrekturfaktor für BR-Ports

    • Sound-Klinik
    • 6. Februar 2004 um 17:20

    ... ich bevorzuge auch mehr die Begriffe "effektive" (akustisch wirksame ...) und wirkliche (also mit Zentimetermaß gemessene ...) Tunnel-Länge - finde ich vm Handling her bässer :wink: ...

  • Korrekturfaktor für BR-Ports

    • Sound-Klinik
    • 6. Februar 2004 um 17:20

    ... ich bevorzuge auch mehr die Begriffe "effektive" (akustisch wirksame ...) und wirkliche (also mit Zentimetermaß gemessene ...) Tunnel-Länge - finde ich vm Handling her bässer :wink: ...

  • Tops mit 3x10" oder 6x8" ?

    • Sound-Klinik
    • 6. Februar 2004 um 14:24

    Hallo Lars,

    ab einer bestimmten Reichweite wirst Du wohl konzeptionell etwas anderes andenken müssen - die relativ unkontrolliert und direktabstrahlenden Kisten sind eher für den Nahbereich optimal.

    Klanglich können solche Systeme mit "kleineren" Chassis sicher hervorragend sein - solange keine Distanzen oder Problemräume (wo dann spezielle Abstrahleigenschaften nützlich sind) ins Spiel kommen.

    Was leider viel zu wenig - auch hier im Forum - diskutiert wird, sind die genauen Anforderungen, die an ein spezielles System unter praktischen Einsatzbedingungen gestellt werden. Es gibt leider kein wirklich universelles System - obwohl hier schon viele Versuche unternommen wurden.

    Mein persönliche Einschätzung:
    Man kann von "ganz klein" bis etwa 1000 ... 1500 Personen eine wirtschaftliche und skalierfähige Lösung hinbekommen - aber alles, was größer ist, benötigt dann anderes Material.

    Viele Grüsse sendet

  • Tops mit 3x10" oder 6x8" ?

    • Sound-Klinik
    • 6. Februar 2004 um 14:24

    Hallo Lars,

    ab einer bestimmten Reichweite wirst Du wohl konzeptionell etwas anderes andenken müssen - die relativ unkontrolliert und direktabstrahlenden Kisten sind eher für den Nahbereich optimal.

    Klanglich können solche Systeme mit "kleineren" Chassis sicher hervorragend sein - solange keine Distanzen oder Problemräume (wo dann spezielle Abstrahleigenschaften nützlich sind) ins Spiel kommen.

    Was leider viel zu wenig - auch hier im Forum - diskutiert wird, sind die genauen Anforderungen, die an ein spezielles System unter praktischen Einsatzbedingungen gestellt werden. Es gibt leider kein wirklich universelles System - obwohl hier schon viele Versuche unternommen wurden.

    Mein persönliche Einschätzung:
    Man kann von "ganz klein" bis etwa 1000 ... 1500 Personen eine wirtschaftliche und skalierfähige Lösung hinbekommen - aber alles, was größer ist, benötigt dann anderes Material.

    Viele Grüsse sendet

  • Tops mit 3x10" oder 6x8" ?

    • Sound-Klinik
    • 6. Februar 2004 um 13:48

    ... wenn das vorhandene Bassteil hoch genug läuft, kann die Sache mit den o.g. Tops funktionieren.

    ... noch eine Anmerkung:
    Meinst Du, daß Du wirklich derartig hohe Pegel auf der Tanzfläche brauchst, wenn die Gäste in wenigen Metern Abstand vor den Kisten "abtanzen" ?

  • Tops mit 3x10" oder 6x8" ?

    • Sound-Klinik
    • 6. Februar 2004 um 13:48

    ... wenn das vorhandene Bassteil hoch genug läuft, kann die Sache mit den o.g. Tops funktionieren.

    ... noch eine Anmerkung:
    Meinst Du, daß Du wirklich derartig hohe Pegel auf der Tanzfläche brauchst, wenn die Gäste in wenigen Metern Abstand vor den Kisten "abtanzen" ?

  • Tops mit 3x10" oder 6x8" ?

    • Sound-Klinik
    • 6. Februar 2004 um 13:22

    LARS

    Ich würde Dir, wenn Du ein "schnelles" System haben willst, eine 4 x 8" mit einem (belastbarem !) 1,5"-Horn empfehlen.

    Oberhalb vom Horn zwei 8"er ... und unterhalb jeweils zwei 8"er - wobei Du die äußeren 8"er zu hohen Frequenzen eher aussteigen lassen solltest als die "mittig" angeordneten. Grund: Du kompensierst dadurch den Tiefenabfall und kannst ggf. tiefer trennen, ohne extreme Entzerrungs-Arien machen zu müssen.

    Als Bass wird ein BR - wie TBF schon meinte - wohl etwas wenig sein.
    Wenn es auch möglichst transportabel sein soll, empfehle ich Dir eine hybride Basslösung (mal unabhängig davon, daß es eine meiner Spezialitäten ist ...), und zwar einfach, weil die Leistungsausnutzung und erzielbarer Übertragungsbereich bei gegebenen Gehäuseabmessungen der beste Kompromiss ist.

    "Trockener" wird es mit dann einem "richtigem Horn" - bei Kurzhörnern wird ein System pro Seite "unten" wohl (für Discomucke) zu früh aussteigen ... - von Bandpässen (und dröhnig abgestimmten BR-Kisten) würde ich Dir abraten.

    Viele Grüsse sendet

  • Tops mit 3x10" oder 6x8" ?

    • Sound-Klinik
    • 6. Februar 2004 um 13:22

    LARS

    Ich würde Dir, wenn Du ein "schnelles" System haben willst, eine 4 x 8" mit einem (belastbarem !) 1,5"-Horn empfehlen.

    Oberhalb vom Horn zwei 8"er ... und unterhalb jeweils zwei 8"er - wobei Du die äußeren 8"er zu hohen Frequenzen eher aussteigen lassen solltest als die "mittig" angeordneten. Grund: Du kompensierst dadurch den Tiefenabfall und kannst ggf. tiefer trennen, ohne extreme Entzerrungs-Arien machen zu müssen.

    Als Bass wird ein BR - wie TBF schon meinte - wohl etwas wenig sein.
    Wenn es auch möglichst transportabel sein soll, empfehle ich Dir eine hybride Basslösung (mal unabhängig davon, daß es eine meiner Spezialitäten ist ...), und zwar einfach, weil die Leistungsausnutzung und erzielbarer Übertragungsbereich bei gegebenen Gehäuseabmessungen der beste Kompromiss ist.

    "Trockener" wird es mit dann einem "richtigem Horn" - bei Kurzhörnern wird ein System pro Seite "unten" wohl (für Discomucke) zu früh aussteigen ... - von Bandpässen (und dröhnig abgestimmten BR-Kisten) würde ich Dir abraten.

    Viele Grüsse sendet

  • Tops mit 3x10" oder 6x8" ?

    • Sound-Klinik
    • 6. Februar 2004 um 12:51

    Hallo Lars,

    was ist denn Dein Ziel ... wie weit soll das Ding gehen, was für einen Schalldruck muß es "können", was für Abstrahleigenschaften (hor./vert.) benötigst Du (Clubs, Tanzsaal, Kellerbar, oder Turnhalle ...) ?

    Daß man mit mehreren diraktabstrahlenden Chassis bestimmte akustische Verhältnisse realisieren kann, ist ja ein alter Hut. Ich lses nun schon eine Weile mit, aber mir ist der Sinn der Diskussion irgendwie nicht richtig klar geworden.

    Willst Du eine PA-taugliche ... d.h. "laute" ... HiFi-Kiste bauen, die ein exzellentes Übertragungsverhalten haben soll ?

    Viele Grüsse sendet

  • Tops mit 3x10" oder 6x8" ?

    • Sound-Klinik
    • 6. Februar 2004 um 12:51

    Hallo Lars,

    was ist denn Dein Ziel ... wie weit soll das Ding gehen, was für einen Schalldruck muß es "können", was für Abstrahleigenschaften (hor./vert.) benötigst Du (Clubs, Tanzsaal, Kellerbar, oder Turnhalle ...) ?

    Daß man mit mehreren diraktabstrahlenden Chassis bestimmte akustische Verhältnisse realisieren kann, ist ja ein alter Hut. Ich lses nun schon eine Weile mit, aber mir ist der Sinn der Diskussion irgendwie nicht richtig klar geworden.

    Willst Du eine PA-taugliche ... d.h. "laute" ... HiFi-Kiste bauen, die ein exzellentes Übertragungsverhalten haben soll ?

    Viele Grüsse sendet

  • Gerichtete Bass wieder gabe.

    • Sound-Klinik
    • 6. Februar 2004 um 11:38

    ... soweit ich das verstanden habe, will der Thorsten im Pavillon eine Lösung haben, die ihm weniger (Bass-) Ärger mit Nachbarn beschert.

    Nun ... mit einer gerichteten Bassabstrahlung wird das Problem wohl nicht gelöst werden. Die in den Raum abgestrahlte Schall-Leistung wird dadurch ja nicht geringer - die Rückwand hat kein ausreichendes Dämmverhalten und wird auch keine spürbare Absorption machen.
    Auch der "Idealfall" einer fast ebenen Wellenfront - Abstrahlrichtung "weg" von der Bühne - würde durch Boden-, Decken- und Wandreflektionen letztendlich nicht den beabsichtigten Effekt bringen.

    Und eine wirklich effiziente Schalldämmung (Begrenzungsflächen wie Wände ...) im Bereich unter 100 Hz ist sehr aufwändig und wird einige 1000 Euros kosten (einschalig reicht nicht aus !!!) - und das "Ausbringen" von Absorbern im Raum wird m.E. sowieso nichts bringen (schwierig bei Wellenlängen von 4 Metern und mehr ...) - es würde dadurch ja auch IM RAUM leiser werden (... und das geht mit Herunterregeln der Leistung dann billiger ... :wink: ). Oder kurz gesagt: Es ist Schwachsinn, Schallenergie "ohne Ende" in den Raum zu pumpen, um diese dann mit Schallschluckstoffen wieder aufzuzerren. Die Verhältnisse Innen/Außen ändern sich dadurch praktisch nicht.
    Und Raumresonanzen lassen sich billiger mit selektiven elektrischen Filtern unterdrücken

    1. Zuerst sollte Thorsten mal einfach feststellen, in welchem Bereich draußen die Schallemission Probleme macht.
    Man könnte z. B. ein Rauschsignal auf die Anlage geben - im Raum messen - dann draußen messen - und durch einen Vergleich beider Spektren wenigstens den Bereich bestimmen, wo die Schalldämmung total unzureichend ist. Wenn die Problemzone (bzw. -zonen) relativ schmalbandig ist (bzw. sind), gibt es u.U. praktikable Wege (Resonanzabsorber ...) - wenn alle Frequenzen unterhalb 150 ... 200 Hz betroffen sind, hilft nur: leiser drehen (oder Dämmung) !

    2. Thorsten gibt bei einer bestimmten Frequenz unterhalb 100 Hz "sehr viel Gas" (... wobei ich hier über "Geschmack" nicht streiten will ...) - ich könnte mir vorstellen, daß eine etwas neutralere Wiedergabe die Probleme mit Nachbarn mindestens verringert - vielleicht ist das Problem dann sogar keines mehr ...

    Viele Grüsse sendet

  • Gerichtete Bass wieder gabe.

    • Sound-Klinik
    • 6. Februar 2004 um 11:38

    ... soweit ich das verstanden habe, will der Thorsten im Pavillon eine Lösung haben, die ihm weniger (Bass-) Ärger mit Nachbarn beschert.

    Nun ... mit einer gerichteten Bassabstrahlung wird das Problem wohl nicht gelöst werden. Die in den Raum abgestrahlte Schall-Leistung wird dadurch ja nicht geringer - die Rückwand hat kein ausreichendes Dämmverhalten und wird auch keine spürbare Absorption machen.
    Auch der "Idealfall" einer fast ebenen Wellenfront - Abstrahlrichtung "weg" von der Bühne - würde durch Boden-, Decken- und Wandreflektionen letztendlich nicht den beabsichtigten Effekt bringen.

    Und eine wirklich effiziente Schalldämmung (Begrenzungsflächen wie Wände ...) im Bereich unter 100 Hz ist sehr aufwändig und wird einige 1000 Euros kosten (einschalig reicht nicht aus !!!) - und das "Ausbringen" von Absorbern im Raum wird m.E. sowieso nichts bringen (schwierig bei Wellenlängen von 4 Metern und mehr ...) - es würde dadurch ja auch IM RAUM leiser werden (... und das geht mit Herunterregeln der Leistung dann billiger ... :wink: ). Oder kurz gesagt: Es ist Schwachsinn, Schallenergie "ohne Ende" in den Raum zu pumpen, um diese dann mit Schallschluckstoffen wieder aufzuzerren. Die Verhältnisse Innen/Außen ändern sich dadurch praktisch nicht.
    Und Raumresonanzen lassen sich billiger mit selektiven elektrischen Filtern unterdrücken

    1. Zuerst sollte Thorsten mal einfach feststellen, in welchem Bereich draußen die Schallemission Probleme macht.
    Man könnte z. B. ein Rauschsignal auf die Anlage geben - im Raum messen - dann draußen messen - und durch einen Vergleich beider Spektren wenigstens den Bereich bestimmen, wo die Schalldämmung total unzureichend ist. Wenn die Problemzone (bzw. -zonen) relativ schmalbandig ist (bzw. sind), gibt es u.U. praktikable Wege (Resonanzabsorber ...) - wenn alle Frequenzen unterhalb 150 ... 200 Hz betroffen sind, hilft nur: leiser drehen (oder Dämmung) !

    2. Thorsten gibt bei einer bestimmten Frequenz unterhalb 100 Hz "sehr viel Gas" (... wobei ich hier über "Geschmack" nicht streiten will ...) - ich könnte mir vorstellen, daß eine etwas neutralere Wiedergabe die Probleme mit Nachbarn mindestens verringert - vielleicht ist das Problem dann sogar keines mehr ...

    Viele Grüsse sendet

  • ...anlage aufem wagen!!!

    • Sound-Klinik
    • 6. Februar 2004 um 08:16

    ... bei Schwankungen von 150 bis 450 Volt würde ich das Aggregat ... oder die Spannungsanzeige ... mal überprüfen ...

  • Tops mit 3x10" oder 6x8" ?

    • Sound-Klinik
    • 6. Februar 2004 um 08:13
    Zitat von "audio-zenit"

    ...
    Jeder Kinoklassiker braucht eine Fortsetzung :
    MuFu Wars - the revolt of the big cones :lol:


    Um die Trilogie zu vervollständigen:

    "MuFu Wars - the attack of the hybrides" :D

  • Tops mit 3x10" oder 6x8" ?

    • Sound-Klinik
    • 6. Februar 2004 um 08:13
    Zitat von "audio-zenit"

    ...
    Jeder Kinoklassiker braucht eine Fortsetzung :
    MuFu Wars - the revolt of the big cones :lol:


    Um die Trilogie zu vervollständigen:

    "MuFu Wars - the attack of the hybrides" :D

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