Zitat von "PeterG"Alles anzeigenHallo chb,
ich meinte, Du redest von nem Basshörnchen? Wenn ich mich richtig an die Theorie erinnere benötigt man die Kompression um den F-Bereich des Horns zu erweitern.
200Hz schafft ja fast jeder Basstreiber. Warum sollte ich ihn dann auf ne Kompressionskammer laufen lassen, die das Hornkonstrukt auf theoretische 1000Hz Bandbreite bringt???Wenn Du etwas Zeit ans Bein binden willst, lies Dir mal den Text gut durch!
Ein Basshorn ist ihmo nichts weiter als 'ne "virtuelle" Vergrößerung der Membranfläche um die Impedanz der von der Membran abgestrahlten Welle besser an den frequenzabhängigen Wellenwiderstand der Luft an zu passen. Wobei die Betonung auf Basshorn liegt!
Leider wird in der Praxis ein Horn gefalten und darin liegt die Kunst es dennoch "wirksam" sein zu lassen......
.....
MfG
Peter
hallo peter,
doch, ich meinte basshörner.
den text kannte ich bereits, er enthält folgende passage:
6.5.5 Die Halsfläche:
Anpassung des Horns an den Treiber
Die Halsöffnung koppelt das Horn an den treibenden Lautsprecher und ermöglicht
damit die Abstimmung des Wandlers nach Forderung (1). Der Entwickler hat über
diese Größe Einfluß auf den Wirkungsgrad des Hornsystems und auf die
Bandbreite, in der vom Horn Schalldruck abgestrahlt werden kann.
Den höchsten Wirkungsgrad bei gleichzeitig geringen Verzerrungen kann man
erzielen, wenn die Halsfläche gerade der halben Membranfläche Sd entspricht.
Das Hals-/ Membran- Flächenverhältnis St /Sd ist dann 0,5. Um die maximale
Bandbreite bei der Hornwiedergabe zu erzielen, setzt man das St /Sd
Flächenverhältnisse in der Größenordnung von 0.3 bis 0.5 ein.
daraus geht hervor, dass du bez. bandbreite vollkommen recht hast, allerdings auch der wirkungsgrad von der halsfläche abhängt.
du hast weiter oben geschrieben:
Wenn ich einen Hochwirkungsgrad Bass bauen sollte, wäre Sd=Hals. Muss ich vielleicht doch mal versuchen?
und da sehe ich jetzt einen widerspruch mit den ausführungen im text.