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Beiträge von Hamster

  • Frage zu Truss

    • Hamster
    • 3. Juni 2003 um 10:48

    Tach zusammen!

    Klingt nach Prolyte X30D.

    Erstens: Linienlast
    Linienlast (oder Streckenlast) heißt, daß Du je Meter Traverse soundsoviel Kilo gleichmäßig verteilt daran aufhängen darfst. Linienlasten sind z.B. Vorhänge oder mit ein bißchen gutem Willen auch Bars mit Kannen, auch wenn die an jeweils zwei Haken hängen. Sicherheitshalber dann als Last ein bißchen weniger ansetzen.
    Konkret: auf 12m Länge darfst du 288 Kilos gleichmäßig (!) verteilen, also z.B. 6 6er-Bars mit CP62 drin. Dann ist aber auch Schluß.

    Zweitens: Durchbiegung
    Wenn Du die mögliche Belastung ausreizt, hält zwar die Truss, sieht aber verboten aus. Man rechnet, daß eine Durchbiegung (also die vertikale Abweichung von der Horizontalen in der Mitte des Trägers) von Länge/300 als kaum durchgebogen empfunden wird, Länge/200 gilt als akzeptabel bzw. wird als nicht bedrohlich empfunden. Wenn Du 12m mit 288 Kilo vollmachst, wird das aber bedrohlich krumm aussehen.
    "Deflection" ist bei Prolyte sogar angegeben: 118mm bei 12m macht etwa Länge/100. :(

    Drittens: statisch unbestimmte Systeme
    Statisch unbestimmt heißt nicht, daß ein System mit vier Beinen prinzipiell weniger tragen kann als zwei Systeme mit zweien, man braucht allerdings Differentialrechnung um´s auszurechnen. Verformungen spielen dann noch eine Rolle usw. undsofort... Siehe fünftens, die Ecken machens kompliziert. Konusverbinder übrigens auch.

    Viertens: A Propos Beine
    Angenommen, Du baust ein 12x12m Rigg und hängst das voll. Dann muß jedes Bein auch 12 x ca. 4 kg Eigengewicht + 288 kg Verkehrstlast + Eigengewicht des Beines = etwa 360 kg Druck aufnehmen können.
    Bei Prolyte X30D kein Problem (6,6kN = ca. 660 kg). Wenigstens etwas.

    Fünftens: Prolyte X-irgendwas
    Bei der geringen Wandstärke muß ich bei älterer Truss davon ausgehen, daß das Zeugs verbeult sein könnte. Krumme Diagonale oder noch schlechter krumme Gurtrohre (die dicken außen) bedeuten, daß die Werte für gerades Truss aus der Tabelle theoretisch gar nicht gelten. Wenn Du jetzt zufällig eine krumme Truss genau in der Mitte einbaust, also an der am stärksten belasteten Stelle, hast Du eine super Sollbruchstelle. (siehe Thread "Ohne Worte" bei Strom)

    Sechstens: Ecken
    Cornerblocks oder Systemecken? Bei Systemecken dürfen die angeschlossenen Träger nur mit 50% der angegebenen Last belastet werden. (siehe Product Book der Fa. Prolyte)

    Fazit: Ich würde das auf keinen Fall so bauen. Bei mir ist bei 8x8m aus H30D (!) Schluß, wenn da noch was anderes drin hängen soll außer einer Spiegelkugel. Schon rein gefühlsmäßig. :cry:

    Tschö,
    Christoph

  • ausländische Stecker

    • Hamster
    • 26. Mai 2003 um 17:15

    Das war´n Witz! :roll:

    Also wirklich...

  • Starres Lastmulticore für Festinstallation woher?

    • Hamster
    • 23. Mai 2003 um 11:19

    Hallo zusammen!

    Bei festinstallierten Geschichten (z.B. ERCO-Schienen mit bis zu drei getrennt schaltbaren Linien) legt der Installateur NYM mit 5x1,5, also eine Erde und eine gemeinsame Null. (Ja, ist bei mobilen Dingern nicht erlaubt.) Prinzipiell spricht aber nichts dagegen, die Lage von Null und Phase wird ja nicht vertauscht. Wenn Du jetzt von deinem 5x1,5 die drei stromführenden Adern an eine 16A-Phase hängst, darfst Du die drei Kanäle natürlich in Summe mit nicht mehr als 3,5kW belasten. Das sollte in einem Partykeller aber auch ausreichen.
    4 NYM-Kabel 5x1,5 legen ist mit Sicherheit am billigsten.

    Viel Spaß beim Nachbauen. Es sei denn, ich habe mich vertan...

    Tschö,
    Christoph

  • Powermulticore...

    • Hamster
    • 23. Mai 2003 um 11:04
    Zitat

    VERBRANNT..

    Das passiert schon irgendwann von ganz allein... was habt ihr gegen den Querschnitt, ist doch ´ne super Schmelzsicherung :D

    Sorry.

    Das ist "in wirklich" nicht witzig...


    Christoph

  • ausländische Stecker

    • Hamster
    • 23. Mai 2003 um 10:56

    Abschneiden, Lüsterklemme, fertich!

    Die Alternative wären drei Reise-Adapterstecker - ach nein, die müsste ja dann auch Deine Band mitbringen. Was ist denn bei 3x230V mit 1x 16A 3PN CEE? Eines der beiden E muß doch für Europa stehen, oder machen die Briten da auch schon wieder nicht mit?

    Grüße, Christoph

  • Licht für Disco-VA

    • Hamster
    • 6. Mai 2003 um 17:03

    Hallo zusammen!

    Zitat

    Evtl. vielleicht auch eine 18m Fronttruss... Die PARs an die Fronttruss, 2 MH an die Fronttruss,... Blinder vielleicht auch an die Fronttruss.
    Die Variante mit den 18m Fronttruss hat sich in der Halle schon oft bewährt, sehr stabil. Hochziehen tu ich das Teil mit 2 Zug-Motoren (links und rechts).

    Das ist aber schon nicht schlecht lang, was ist denn das für eine Traverse ("25cm Vierpunkt")? Hast Du die Truss mal nachgerechnet?
    Wenn es halten würde - ich würde die 18 Meter vollmachen (Tops auch da rein, oder hast Du mit Mucke nichts zu tun?) und längs in die Halle hängen. Dann kommt alles aus der Mitte und du brauchst weniger Zeugs.
    Die acht Meter hinter/über den DJ, die Blinder rein und was kleines, damit der DJ beim auflegen was sieht. Ansonsten bin auch ich der Meinung: mehr Kannen. 500W sind aber okay, da nimmt man eben Folien wo mehr durchgeht.

    Tschö,
    Christoph

  • Sicherung fliegt "ohne Grund"

    • Hamster
    • 3. Mai 2003 um 15:58

    Hi!

    Ich kam gerade im Katalog von "Zilz international" zufällig an einem Anlaufstrombegrenzer zum dazwischenstecken in die Netzleitung vorbei.
    Vielleicht hilfts.

    Christoph

  • Zulassung folgender Muttern??

    • Hamster
    • 7. April 2003 um 15:17

    Hallo zusammen!

    Zuerst sollten wir uns auf einige Namen für verwendete Teile einigen. Uifei, meinst Du mit Beilagscheibe eine auf beiden Seiten glatte Scheibe? Die hätte ich nämlich als Unterlegscheibe bezeichnet. Ich gehe davon aus, denn Doughty liefert die von Dir beschriebene Zusammensetzung in der Form aus.
    Die von Plettac in der Zulassung vom Dt. Institut für Bautechnik ihrer Normalkupplung so benannte Bundmutter ist eine, deren "Scheibenseite" gezahnt ist. Ich denke allerdings, daß auch glatte Muttern als Bundmutter bezeichnet werden. Diese Mutter soll mit 50 Nm +/- 10% angezogen werden.
    Diese Gerüstbaukupplungen kommen ja wie jeder weiß ohne Kontern oder andere Sicherungsmechanismen zum Einsatz.
    A propos Kontern:
    Die erste Mutter wird mit irgendeinem Drehmoment angezogen, die Kontermutter soll mit 80% des Drehmomentes der zu konternden Mutter angezogen werden. Das Teil, um das die Schelle greift, wird also auch von gekonterten Schellen gespannt.
    Das macht man in der Tat nicht mit einer Flügelmutter von Hand.

    Beide Arten Schelle (Alu und Gerüst) sind in der existierenden Form zugelassen. Kannst Du damit nicht ausreichend argumentieren?
    Was hast Du denn vor?

    Ach so:

    Zitat

    Leihen und Amateure


    ...Laien? Lion? (´tschudigung) :wink:

    > keine Ursache, uifei! <

    Gruß,
    Christoph

  • Frage: Endstufe an aufgerollter Kabeltrommel?!?

    • Hamster
    • 31. März 2003 um 10:56

    Hallo zusammen!

    Die aufgerollte Trommel puffert den hohen Einschaltstrom der Endstufe ein wenig ab, so daß die Sicherung beim Einschalten nicht sofort fliegt (ob wegen des induktiven Widerstandes oder der Kondensatorwirkung, finde ich auch noch raus, wenn es jemanden interessiert). Die Endstufe daran aber betreiben, das würde ich sein lassen.
    Wir hatten mal HK-Endstufen und ein Lager, das nur über 1x Schuko verfügte. Zum testen, ob der Amp bei Rückgabe noch lebt, wurde es dann so gemacht.

    Tobias:

    Zitat

    Bei einer Kabeltrommel handelt es sich um eine sog. bifilare Wicklung!
    Bildlich gesprochen: Der Strom der im einen Leiter in die Kabeltrommel hinein fließt, fließt im anderen Leiter in der entgegengesetzten Richtung wieder raus.

    Der Strom fließt auf dem selben Leiter wieder "raus", oder nicht? :o (mein Lieblingssmiley) Wechselstrom hat doch Phase und Null? Mit anderen Worten, das Magnetfeld kehrt sich 50 mal in der Sekunde um.

    Gruß,
    Christoph

  • Gibt es hier einen Kurzschluss ???

    • Hamster
    • 31. März 2003 um 10:43

    Hallo Rider!

    Ich war gerade mal auf Deiner HP, um nachzusehen was für ein Steuerteil das sein soll. Da steht aber nichts. Schuko + 10pol. Harting riecht nach Botex DC4P oder baugleiche, aber 32A sind da weit und breit nicht. Ist das etwa umgebaut? (Alle Mann in Deckung!)
    Teile wie das Botex können eh nur 1kW/Kanal, da läuft nix mit 16 56ern voll auf.

    Übrigens zum ersten:
    Kauf´ Dir ´n verdammten Stromverteiler! Oder laß´Dir einen bauen (mit FI) von Deinem Großvater.

    Übrigens zum zweiten:
    Kabeltrommel komplett abrollen oder besser noch weglassen.

    Übrigens zum dritten:
    "Neue Leute dürfen nicht Bäume ausreissen, nur um zu sehen, ob die Wurzeln noch dran sind. (Henry Kissinger)"

    Du weißt, wo ich das her habe. :D
    Versuch bitte nicht schon wieder, alles anders und vermeintlich besser machen zu wollen...

    Tschö mit ö,
    Hamster

  • Ab wann ist ein Trusscarree ein "fliegender Bau"

    • Hamster
    • 31. März 2003 um 10:15
    Zitat

    Falls jemand eine abgesicherte Aufkunft zu dem Thema braucht, würde ich mal meine Dozentin in Baurecht dazu befragen!

    Aber immer her damit!

    Gruß,
    Christoph

  • Ab wann ist ein Trusscarree ein "fliegender Bau"

    • Hamster
    • 30. März 2003 um 12:19

    Hallo zusammen!

    1. "Bauliche Anlagen sind (...) aus Bauprodukten hergestellte Anlagen."

    2. "Bauprodukte sind Baustoffe, Bauteile und Anlagen, die hergestellt werden, um dauerhaft in bauliche Anlagen eingebaut zu werden."

    Das dreht sich schon ein bißchen im Kreis. Wenigstens weiß ich sicher, was ein "Baustoff" ist. Aluminium z.B. ist einer; ein Stück Traverse ist anzunehmenderweise ein "Bauteil"; bei einer Bühne könnte man getrost von einer "Anlage" sprechen (wie ein Aufzug oder ein Heizkessel).

    Was ist denn eine "Einrichtung"? Ein Einbauschrank? :o

    Das mit dem Hallenboden halte ich, mit Verlaub, für Haarspalterei.
    Das geht nicht gegen die, die all das zu zitieren wissen, aber stellt euch mal vor, es klafft eine solch große Lücke in den Vorschriften! Ich möchte der allgemeinen Sicherheit zuliebe doch ganz gern, daß Bühnen in Hallen wie Bühnen und nicht wie Einbauschränke betrachtet werden.

    Wie sind die Vorschriften für Messebau (i.A. indoor)? Erst letzten Monat ist am Nachbarstand ("klassischer" Messebau) einem Besucher eine Lampe auf den Kopf geknallt, nach unseren Vorschriften aufgehängt wäre das nicht passiert (kein Safety).

    Nichts genaues weiß man nicht... :roll:

    Schönen Sonntag,
    Christoph

  • Bühnengröße/Baubuch

    • Hamster
    • 23. März 2003 um 11:59

    Hallo Luger!

    Angenommen, du baust
    - zwei mal 8m Truss auf je zwei Lifte,
    - die vorderen Lifte höher, die hinteren tiefer, damit sich kein Regenwasser sammelt (das muß bei 8x5 schon steil sein, so eine Plane hängt gut durch; sagen wir mal 20° Neigung)
    - verbindest die beiden Portale miteinander, damit sie nicht gegeneinander fallen, am besten in der Mitte auch noch mal (s.o.),
    dann musst Du berücksichtigen, daß bei Windstärke 8 ungünstigstenfalls 0,27kN/m²x(0,6+0,8)x40m²= 15,12kN = ca. 1,5to Windsog deine Bühne zum Abheben bringen. Wenn Du jetzt noch eine Plane in den Bühnenrücken hängst, musst du auch verhindern, daß die Bühne verschoben wird usw. undsofort. Wenn der Wind noch stärker weht, heißt das entweder abbauen (Viel Spaß bei 8 Windstärken) oder noch mehr Ballast.
    Außerdem solltest Du konstruktive Maßnahmen ergreifen, die verhindern daß die beiden Portale dominomäßig umfallen.
    Wenn Du jemanden fragen willst, der sich damit auskennt (und deswegen Geld dafür verlangt, natürlich):
    Ingenieurbüro Krasenbrink+Bastians, Aachen
    oder
    Expo-Engineering, Beckum.

    Einen statischen Nachweis muss man immer erbringen, nur eben nicht genehmigen lassen, je nach Größe und Einsatz...

    schönen Sonntag,
    Christoph

  • Ab wann ist ein Trusscarree ein "fliegender Bau"

    • Hamster
    • 23. März 2003 um 11:02

    Tach!

    Wieso sollen Indoor-Aufbauten nicht fliegend sein?

    §79 (1) BauO NW:
    Fliegende Bauten sind bauliche Anlagen, die geeignet und bestimmt sind, an verschiedenen Orten wiederholt aufgestellt und zerlegt zu werden. Baustelleneinrichtungen und Baugerüste gelten nicht als Fliegende Bauten.

    Von innen oder außen steht da nix! Auch nicht in §69 betreffend die Genehmigungsbefreiung. Innen (also wenn die Halle geschlossen ist) mußt Du Windlasten nicht berücksichtigen, das ist aber auch schon alles.

    Schönen Sonntag,
    Christoph

  • Kabelbrücken/Überfahrrampen

    • Hamster
    • 21. März 2003 um 10:17

    Tach!

    Es gibt doch verschiedene Defender von AH, die Def. III hat einen Boden mit Klappdeckel...?

    mfG,
    Christoph

  • Layher Gerüstschellen als Tragmittel für Traversen?

    • Hamster
    • 21. März 2003 um 10:11

    Moin zusammen!

    Gestern abend hab' ich mal versucht mich schlauer zu machen:

    Hami: Die relevante Norm dürfte DIN 4421 (Traggerüste; Berechnung, Konstruktion und Ausführung) sein. DIN 4420 und DIN 4424, letztere existiert aber nur als Entwurf, kämen vielleicht auch in Frage, die hatte ich aber nicht vorliegen.

    Nach DIN 4421 müssen Rohre, die mit Schellen verbunden werden, eine Wandstärke von 3,2mm haben und aus St37 sein. Sollte das Material nicht vor Korrosion geschützt sein, müssen es sogar 4mm sein.
    Bei Gerüsten der Klassen A und AA (was das nun soll, habe ich nicht gefunden) darf über eine Schelle in einen Knoten des statischen Systems eine Last von 6kN übertragen werden. Bei Gerüsten der Klasse B sind es 9kN = ca. 900kg (die hatten wir schon mal).

    Gehen wir in der weiteren Betrachtung von Drehkupplungen aus. Normalkupplungen, wie sie im Gerüstbau verwendung finden, sind aus Alu nicht zu bekommen.

    Im Gerüstbau würde eine Drehkupplung so eingebaut, daß der die Häften verbindende Bolzen auf Abscheren belastet wird.
    Näherungsweise (daß ist jetzt ganz(!) grob bei Belastungen für Schraubverbindungen abgeschaut) kann so ein Bolzen je Scherfuge soviel Last abtragen wie derselbe Bolzen auf Zug.
    Der Bolzen in der Schelle hat einen Durchmesser von 12mm. Eine Schraube M12/4.6 (ich nehme an, der Bolzen in der Schelle ist von höherer Qualität als 4.6, aber egal) kann auf Querkraft etwa 2,nochwas Tonnen und auf Normalkraft (s.o.) ebenso.

    Die Schelle ist kein Seil oder Band, demnach ein "sonstiges Anschlagmittel" und darf nach DA zu §9 BGV C1 mit dem 0,5-fachen der angegebenen Traglast beansprucht werden. Dabei sind die 9kN aus der DIN 4420 die zulässige Belastung des Gerüstknotens und nicht die des Bauteils Schelle. Wenn wir also von 2to Quer- und Normalkraft bei der Schelle ausgehen, wären das x 0,5= 1to. Oder auch nur 900kg, ist ja auch egal, die sollten wohl reichen.

    Zum Thema Kerbwirkung: Diese wird in statischen Berechnungen nur bei dynamischen Belastungen betrachtet und meint, so wie ich das verstanden habe, auch nur Kerben infolge Materialabtrag. Bei genügend großen Wandstärken (St37, 3,2mm...!) sind die Katschen im Material wohl wurscht. Und wenn man was dynamisch belastetes baut, sollte man auch bei Aluschellen vorher mal was rechnen (lassen).
    Kerbwirkung infolge Schweißnaht oder Materialfehler brauchen wir wohl nicht zu betrachten...

    emsch: Ich verwende Schellen, um hier mal eine Leitertruss für eine Leinwand oder dort mal ein Rohr als austeifende Diagonale einzuziehen. Unsere Trusssammlung baut auf verschiedenen Eckenstücken auf statt auf Cornerblocks, das macht die Aussteifungen schnell mal nötig, da diese Ecken i.A. ja nur halb so viel können wie ein Cornerblock (siehe Prolyte Product Book).

    Ist ein Statiker anwesend? Herr Lück vielleicht? :o


    Genug kluggeschissen. :D
    Bis später,

    Christoph

  • Layher Gerüstschellen als Tragmittel für Traversen?

    • Hamster
    • 20. März 2003 um 13:30

    Selbstverständlich habe ich was davon gehört- ich baue meinen Kram aber normalerweise mit ein paar Helfern auf, die sind ja schließlich auch noch da. Was mich betrifft, so behaupte ich mal frech, ich habe im Gefühl wie fest ich da anziehe -nicht auf den Nm genau, aber anziehen, nochmal dran rucken und gut is'.
    Hast Du ja auch schon gesagt.
    Es geht hier ja nicht um Gerüstbau auf dem Kölner Dom... :D

    Soviele Drehmomentschlüssel wie mir kaputtgemacht/geklaut würden kann ich mir nicht leisten, glaube ich. Der leidige Verleih, da ist die Gerüstschelle willkommen.

    Christoph

  • Layher Gerüstschellen als Tragmittel für Traversen?

    • Hamster
    • 20. März 2003 um 10:49

    Hallo zusammen!

    Markus Verza: Yep, kontern meinte ich. Damit hindere ich aber doch die innere= "tragende" Mutter daran, sich loszurappeln und zu verabschieden, oder nicht? Daß sich beide Muttern miteinander völlig synkron lösen, ist doch eher unwahrscheinlich?
    Eine Verschiebung der Schelle auf dem Rohr habe ich damit natürlich nicht verhindert...

    Wo wir gerade dabei sind:
    Einzelrohre sind bei mir größtenteils 50x4 (komme ich besser (billiger) dran als an 48,3; wobei mir gegenüber Händler schon behauptet haben, 48,3 gäbe es überhaupt nicht), von wegen der Knickstbilität und der Kerbwirkung.
    Fällt selbige bei 4mm Wandstärke überhaupt ins Gewicht, da das Rohr ja "nur" gequetscht wird und die Kerbe nicht durch Wegnahme von Material entsteht? Bei letztgenanntem erübrigt sich wohl jede Frage...

    Anderes Phänomen:
    Was mir bei Aluschellen schon, bei Gerüstschellen noch nie passiert ist, daß die Mutter gefressen hat. Die Mutter mußte ich dann ansägen und aufmeißeln...
    Irgendjemand eine Vermutung, wieso das passiert?
    Ich denke:
    Die Gabel einer Aluschelle ist deutlich elastischer und hat einen längeren Hebelarm. Die Mutter kann über das Anziehen hinaus noch mehrere Umdrehungen "angeknallt" werden. Dabei entsteht ein hoher Druck auf die Gewindeflanken. Wenn jetzt über mehrere Umdrehungen beim Schrauben unter diesem Druck sich Abrieb vom Gewinde in selbigem sammelt, verstopft dieser Abrieb das Gewinde und das war´s; man hat eine unlösbare Verbindung :-? .
    Eine Gerüstschelle kann über das Anziehen hinaus vielleicht noch eine halbe Umdrehung, dann ist einfach Schluß.

    Grüße,
    Christoph

  • Layher Gerüstschellen als Tragmittel für Traversen?

    • Hamster
    • 15. März 2003 um 14:43

    Hallo emsch!

    Prolyte zum Beispiel.

    Wenn Du deine Konstruktionen nur mit mit von Hand angezogenen Flügelmuttern baust, möchte ich aber nicht drunterstehen... die Flügelmutter sollte die "normale" Mutter daran hindern, sich zu lockern. Also bitte Schraubenschlüssel mitbringen!

    Christoph

  • Kabelpeitschen und VDE?

    • Hamster
    • 15. März 2003 um 14:30

    Interessantes Argument, das mit der Industrie... wer sind wir denn? :o Ich dachte immer, das Gegenteil von Industrie sei Haushalt, also 2x0,75mm² Kabel in braun oder gold mit Eurostecker dran, und weil das jeder benutzen darf, ist das überall zulässig, oder was?
    Ich habe Scheinwerfer, auf denen steht "nicht für den Hausgebrauch". Darf ich die noch einsetzen? Oh Gott, und die Baumarktfluter erst? Was nun?

    Ich würde vorschlagen, Dein Elektriker ist entweder guten Willens aber im falschen Film oder will einen auf wichtig machen, dann sollte er Dich mal irgendwas Deiner Wahl können.

    Ich gehe immer davon aus, was Connex baut, ist legal, und die haben sowas auch im Programm. Allerdings mit gleich langen Kabelenden. Wenn die jedoch die Zulässigkeit verhindern, würde ich gerne wissen mit welcher physikalischen(!) Begründung.

    Ciao,
    Christoph

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