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  2. AmpChamp

Beiträge von AmpChamp

  • Mülltonnen-Bass

    • AmpChamp
    • 22. September 2003 um 11:32

    @ocb:
    selbst mit Versteifung dürften die 6-7mm ABS-Kunststoff wohl tierisch mitschwingen, da hast du vollkommen recht. Das Zauberwort lautet aber Sandwich! Innen sitzt ein konischer Einsatz aus Multiplex (deshalb auch nur 190l aus einer 240l-Mülltonne), der Hohlraum zur Aussenwand ist mit Bauschaum ausgeschäumt. Ist gleichzeitig leicht und trotzdem stabil und schwingt nicht mehr mit (zumindest um grössenordnungen weniger).
    CU,
    AmpChamp.

  • Mülltonnen-Bass

    • AmpChamp
    • 22. September 2003 um 11:05

    @ocb:
    warum denkst du? erklär mal bitte

    CU,
    AmpChamp.

  • Mülltonnen-Bass

    • AmpChamp
    • 22. September 2003 um 09:50

    doch Thorsten!
    was hast du dagegen? Ich denke, ich werde mal bei dir vorbeikommen und das Teil (im Moment existiert leider erst eins) mitbringen. Dann kann ich bei der Gelegenheit auch gleich die BR-Rohre feintunen :) (mir selbst fehlt Messequipment). Aber in 190l fühlt sich der Fane Colossus18XB wirklich wohl!
    CU,
    AmpChamp.

  • Mülltonnen-Bass

    • AmpChamp
    • 22. September 2003 um 09:40

    also ich weiss ja nicht was ihr immer gegen Mülleimer habt, aber meine Mülltonne klingt gar nicht schlecht und macht auch ordentlich Bass!!
    (dank 18" Fane)
    ftp://paforum@ftp.noetec.at/images/AmpChamp/M%FClltonne1.jpg
    :D
    CU,
    AmpChamp.

  • "pseudo-urps" mit 15" machbar?

    • AmpChamp
    • 12. September 2003 um 12:18

    ddt:

    wenn du sie eh nicht mehr brauchst, dann versuch es doch! Vielleicht klappt es ja doch. Musst dann halt langsam die Leistung aufdrehen, den Hub der Membranen am Rand und in der Mitte beobachten (evtl. mit Stroboskop beleuchten, dann siehst du es besser) und am besten mit einem Sinus auf der -3dB-Frequenz messen, dann hörst und misst du auch gut, wann Verzerrungen auftreten.

    offtopic:
    ich hab mir grad überlegt, ob man das masspar-Prinzip nicht auch ohne URPS anwenden kann, also lauter kleine LS, die aber alle in richtig abgestimmten Gehäusen untergebracht sind. Dadurch dass der Strahlungswiderstand ansteigt, wäre dann auch der Hub begrenzt. Höchstens die am Rand bräuchten vielleicht kleinere Gehäuse. Oder noch einen Schritt weiter: an sich müßte man ja dann das Volumen hinter dem Lautsprecher ganz weglassen können, also offen betreiben, zumindest wenn der Strahlungswiderstand ausreicht zum Begrenzen. Ob das wohl funktioniert? Aber die Frage hat glaube ich auch Maha schon mal gestellt und niemand konnte sich erklären, ob oder nicht. Na ja, Gedankenspiele.
    CU,
    AmpChamp.

  • "pseudo-urps" mit 15" machbar?

    • AmpChamp
    • 12. September 2003 um 11:39

    Hallo,

    das URPS-Prinzip sagt erstmal nur aus, dass man einen (!) Lautsprecher in ein eigentlich zu kleines Gehäuse baut, was die -3dB-Frequenz ziemlich in die Höhe schnellen läßt. Nun entzerrt man den Bereich, der unterhalb der neuen Resofrequenz liegt, indem man ihn mit 12dB pro Oktave anhebt (abwärts gesehen), zumindest bis zu der Frequenz, bis zu der man übertragen will. Möglich ist das durch entsprechend grosse Verstärkerleistungen und moderne Speaker, die ja (meistens) ordentlich elektrische Leistung abkönnen und eher durch mechanische Belastung zerstört werden. Diese (d.h. der Hub) ist ja aber gerade durch das (zu) kleine Gehäuse begrenzt (aber deshalb muss dieses auch extrem dicht sein. jedes kleinste Leck führt zu drastischen Problemen!). Das ist erstmal das Under Resonance-Prinzip. Und in dieser Weise für HiFi und Heimkino auch angewandt und auch mit größeren Speakern ohne Probleme zu machen. Für PA-Anwendung ist ein Lautsprecher aber viel zu leise (da ja hubbegrenzt), also müssen mehrere her. Und da PA-Speaker (meistens zumindest) einen ziemlich starken Antrieb haben, die Luftlast entsprechend hoch ist, verbiegen sich ab einem gewissen Punkt nur noch die Membranen, ohne sich wirklich zu bewegen; so lange, bis die Verklebung Schwingspule-Membran reisst. Deshalb geht man auf kleinere Membranen runter, von denen man aber wiederum entsprechend mehr braucht, um auf den gleichen Schalldruck zu kommen. Das erklärt auch die horrende Anzahl von Speakern von PA-ÖRPZen. Der PA-ÖRPZ ist also eigentlich eine Kombination aus dem eigentlichen URPS-Prinzip und einer masspar (massive parallel) Anordnung von Speakern. Wenn du jetzt für zu Hause einen kleinen Sub bauen willst, dann kannst du das ohne größere Probleme auch mit einem 15" veranstalten (über den Klang schlagen sich die Befürworter und Ablehner übrigens die Köpfe ein). Wenn du aber einen PA-Sub bauen willst, dann nur mit kleinen Lautsprechern und auch da nur entsprechend geeignete, sonst hast du so tolle Effekte, wie Oliver letzt, bei dem die Sicke geplatzt ist.
    CU,
    AmpChamp.

  • 15 Zöller

    • AmpChamp
    • 10. September 2003 um 09:38

    Hallo Jürgen,

    das klingt ja interessant, könntest du evtl. die genauen TS-Parameter deines Lautsprechers veröffentlichen?

    Danke und CU,
    AmpChamp.

  • 15 Zöller

    • AmpChamp
    • 10. September 2003 um 09:38

    Hallo Jürgen,

    das klingt ja interessant, könntest du evtl. die genauen TS-Parameter deines Lautsprechers veröffentlichen?

    Danke und CU,
    AmpChamp.

  • Boxenbaupläne für 2226 von JBL

    • AmpChamp
    • 8. September 2003 um 09:31

    *begin modus sinnlose physikalische Betrachtung
    Eine Mondumlaufdauer hat eine Wellenlänge von 27,32 Tagen (siderisch) also 2360448 Sekunden. Entspricht einer Frequenz von 423,65 nHz. Wellenlänge dieser Frequenz ist (mit vorausgesetzten 345m/s Schallgeschwindigkeit) 814,35*10^6 m (also 814 Millionen Meter). Ein Lautsprecher kann als tiefste Frequenz die abstrahlen, die dem Umfang seiner Membran entspricht, das wäre also ein Lautsprecher mit 259217,11 km Durchmesser (was ziemlich genau 0,69*der Entfernung Erde-Mond entspricht!!). Bzw. wenn man das als Horn bauen wollte, bräuchte man eine Mundfläche von 52,77*10^15 m^2. Selbst bei Annahme eines Halbraumes wäre das dann die Kleinigkeit von ca. 100*10^15 HD15 (diese Näherung wird wohl imho nicht gültig sein, weil auf der Erde nicht genaug Platz ist, um die alle auf den Boden zu stellen :D ).
    Also fangt mal an zu bauen! Den Schalldruck dieser "Wand" berechne ich jetzt mal lieber nicht.... :lol: :lol: :lol:
    *end modus sinnlose physikalische Betrachtung

    CU,
    AmpChamp.

  • Boxenbaupläne für 2226 von JBL

    • AmpChamp
    • 8. September 2003 um 09:31

    *begin modus sinnlose physikalische Betrachtung
    Eine Mondumlaufdauer hat eine Wellenlänge von 27,32 Tagen (siderisch) also 2360448 Sekunden. Entspricht einer Frequenz von 423,65 nHz. Wellenlänge dieser Frequenz ist (mit vorausgesetzten 345m/s Schallgeschwindigkeit) 814,35*10^6 m (also 814 Millionen Meter). Ein Lautsprecher kann als tiefste Frequenz die abstrahlen, die dem Umfang seiner Membran entspricht, das wäre also ein Lautsprecher mit 259217,11 km Durchmesser (was ziemlich genau 0,69*der Entfernung Erde-Mond entspricht!!). Bzw. wenn man das als Horn bauen wollte, bräuchte man eine Mundfläche von 52,77*10^15 m^2. Selbst bei Annahme eines Halbraumes wäre das dann die Kleinigkeit von ca. 100*10^15 HD15 (diese Näherung wird wohl imho nicht gültig sein, weil auf der Erde nicht genaug Platz ist, um die alle auf den Boden zu stellen :D ).
    Also fangt mal an zu bauen! Den Schalldruck dieser "Wand" berechne ich jetzt mal lieber nicht.... :lol: :lol: :lol:
    *end modus sinnlose physikalische Betrachtung

    CU,
    AmpChamp.

  • Befilzen

    • AmpChamp
    • 22. August 2003 um 13:28

    Noch eine andere Möglichkeit (allerdings teurer) wäre, die Box bei einem Maler beflocken zu lassen. Da kommt ein leitfähiger 2K-Kleber drauf und dann werden feine Härchen mit Hochspannung aufgeladen und auf die Box gestreut, geht wie mit einem Mehlsieb. Wenn es richtig gemacht ist, sieht das hinterher richtig gut und professionell aus. Ist halt nicht so günstig wie Filz, dafür gibts auch keine Nähte.
    Und runterkriegen kriegst du das Zeug auch nicht mehr, höchstens du fräst den obersten 1mm Holz weg oder brennst das zeug mit nem Nunsenbrenner weg.
    CU,
    AmpChamp.

  • Befilzen

    • AmpChamp
    • 22. August 2003 um 13:28

    Noch eine andere Möglichkeit (allerdings teurer) wäre, die Box bei einem Maler beflocken zu lassen. Da kommt ein leitfähiger 2K-Kleber drauf und dann werden feine Härchen mit Hochspannung aufgeladen und auf die Box gestreut, geht wie mit einem Mehlsieb. Wenn es richtig gemacht ist, sieht das hinterher richtig gut und professionell aus. Ist halt nicht so günstig wie Filz, dafür gibts auch keine Nähte.
    Und runterkriegen kriegst du das Zeug auch nicht mehr, höchstens du fräst den obersten 1mm Holz weg oder brennst das zeug mit nem Nunsenbrenner weg.
    CU,
    AmpChamp.

  • Low-cut?!?!

    • AmpChamp
    • 22. August 2003 um 12:17

    dann ist es immer noch besser, du baust einen passiven HP in deinen EQ ein. Da sind die Bauteile kleiner, leichter, billiger und besser, weil sie keine Leistung abkönnen müssen. Verlangt halt nach einem Schaltplan und/oder entsprechendem KnowHow. Gabs aber auch schon mal einen Thread zu (ging glaub ich um einen UltraCurve, wo das rein sollte). Ansonsten Zusatzgerät bauen (lassen), kostet im Prinzip nur Arbeitszeit. Bist aber dann flexibel damit.
    CU,
    AmpChamp.

  • Low-cut?!?!

    • AmpChamp
    • 22. August 2003 um 12:17

    dann ist es immer noch besser, du baust einen passiven HP in deinen EQ ein. Da sind die Bauteile kleiner, leichter, billiger und besser, weil sie keine Leistung abkönnen müssen. Verlangt halt nach einem Schaltplan und/oder entsprechendem KnowHow. Gabs aber auch schon mal einen Thread zu (ging glaub ich um einen UltraCurve, wo das rein sollte). Ansonsten Zusatzgerät bauen (lassen), kostet im Prinzip nur Arbeitszeit. Bist aber dann flexibel damit.
    CU,
    AmpChamp.

  • B&C 18 TBX 46

    • AmpChamp
    • 21. August 2003 um 17:02

    maha:
    da aber die Beschleunigung nicht linear über das Zeitintervall wirkt, sondern mit einer sin-Funktion, ist diese rein rechnerisch noch größer! Mit reinem Sinus gerechnet:
    s(t) = 0,015m * sin(2*pi*t*60) , der "Ausschlag" der Membran
    s'(t) = 2*pi * 0,9m/s * cos(2*pi*t*60) , die Geschwindigkeit der Membran
    s''(t) = -4*pi^2 * 54m/s^2 * sin(2*pi*t*60) , die Beschleunigung

    => v,max = 5,65m/s
    => a,max = 2132m/s^2

    F = 2132 * 0,2 = 426 N
    entspricht 42,6kg, also fast einem ganzen Zementsack!

    Aber irgendwo auch alles nur graue Theorie, wer hört schon Sinus? Andereseits: ist im (Tief-)bass nicht irgendwie alles SInus (dank FFT)?

    Oder sind wir nur Bluna?

    CU,
    AmpChamp.

  • B&C 18 TBX 46

    • AmpChamp
    • 21. August 2003 um 17:02

    maha:
    da aber die Beschleunigung nicht linear über das Zeitintervall wirkt, sondern mit einer sin-Funktion, ist diese rein rechnerisch noch größer! Mit reinem Sinus gerechnet:
    s(t) = 0,015m * sin(2*pi*t*60) , der "Ausschlag" der Membran
    s'(t) = 2*pi * 0,9m/s * cos(2*pi*t*60) , die Geschwindigkeit der Membran
    s''(t) = -4*pi^2 * 54m/s^2 * sin(2*pi*t*60) , die Beschleunigung

    => v,max = 5,65m/s
    => a,max = 2132m/s^2

    F = 2132 * 0,2 = 426 N
    entspricht 42,6kg, also fast einem ganzen Zementsack!

    Aber irgendwo auch alles nur graue Theorie, wer hört schon Sinus? Andereseits: ist im (Tief-)bass nicht irgendwie alles SInus (dank FFT)?

    Oder sind wir nur Bluna?

    CU,
    AmpChamp.

  • B&C 18 TBX 46

    • AmpChamp
    • 21. August 2003 um 11:54

    :D der mEon will ne Heizung basteln! Witzisch.
    Aehem: war die Frage ernst gemeint? Überleg mal bitte: die Mehrleistung, die du aus dem Amp rausholst verbrätst du doch in den Widerständen, wieviel bleibt dann am Speaker übrig? Meinst du wirklich mehr als Null? Dann mach dir bitte noch mal grundlegenden Gedanken zur Physik.
    CU,
    AmpChamp.

    Edit: MikeMcFluke war schneller...

  • B&C 18 TBX 46

    • AmpChamp
    • 21. August 2003 um 11:54

    :D der mEon will ne Heizung basteln! Witzisch.
    Aehem: war die Frage ernst gemeint? Überleg mal bitte: die Mehrleistung, die du aus dem Amp rausholst verbrätst du doch in den Widerständen, wieviel bleibt dann am Speaker übrig? Meinst du wirklich mehr als Null? Dann mach dir bitte noch mal grundlegenden Gedanken zur Physik.
    CU,
    AmpChamp.

    Edit: MikeMcFluke war schneller...

  • 2 Line Signale kombinieren

    • AmpChamp
    • 21. August 2003 um 10:26

    Hallo,

    du kannst natürlich Signale auch rein passiv addieren. Von jeder Quelle einen Längswiderstand zum Ausgang und von diesem Knoten noch einen Widerstand gegen Masse. Der Wert der Längswiderstände sollte so klein wie möglich sein, allerdings bist du da nach unten beschränkt, was die OPs in deinen Pulten leisten können. Bipolare OPs können normalerweise 600R-Lasten treiben, FET-OPs so um die 2k. Mit 4k7 bist du also auf der sicheren Seite. Dann noch ein 10k-Widerstand vom Knoten nach Masse und fertig. Nachteil: du hast einen Pegelverlust und regelbar ist es auch nicht, das gestaltet sich rein passiv deutlich schwieriger. Da wäre dann eine aktive Lösung angebracht.
    Hoffe geholfen zu haben, bei Unklarheit könnte ich auch eine Zeichnung liefern (sollte aber nicht nötig sein, oder?
    CU,
    AmpChamp.

  • 2 Line Signale kombinieren

    • AmpChamp
    • 21. August 2003 um 10:26

    Hallo,

    du kannst natürlich Signale auch rein passiv addieren. Von jeder Quelle einen Längswiderstand zum Ausgang und von diesem Knoten noch einen Widerstand gegen Masse. Der Wert der Längswiderstände sollte so klein wie möglich sein, allerdings bist du da nach unten beschränkt, was die OPs in deinen Pulten leisten können. Bipolare OPs können normalerweise 600R-Lasten treiben, FET-OPs so um die 2k. Mit 4k7 bist du also auf der sicheren Seite. Dann noch ein 10k-Widerstand vom Knoten nach Masse und fertig. Nachteil: du hast einen Pegelverlust und regelbar ist es auch nicht, das gestaltet sich rein passiv deutlich schwieriger. Da wäre dann eine aktive Lösung angebracht.
    Hoffe geholfen zu haben, bei Unklarheit könnte ich auch eine Zeichnung liefern (sollte aber nicht nötig sein, oder?
    CU,
    AmpChamp.

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