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  1. PA-Forum
  2. Guido Speer

Beiträge von Guido Speer

  • was brauch man alles zum Boxen entwickeln??

    • Guido Speer
    • 5. November 2009 um 11:23

    Es geht auch ohne das ganze PC-Geraffel, meine im Wohnzimmer sind in den 80ern entstanden und oh Wunder, ganz ohne Software.... Mein wichtigstes Messmittel waren meine Ohren (und die von Freunden). Klar, ein gutes Buch (sogar viele und alle gelesen), einige Messgeräte und viel Experimentierfreude kommen dazu, alles zusammen aber sicher nicht mit dieser Frage ganz oben mal ruck-zuck zu erwerben.
    Ok, "Entwickeln" im wörtlichen Sinn war das wohl nicht, eher "Entfrickeln", aber man lernt dadurch auch Boxen irgendwie intuitiv zu basteln. Heute gibbet diese ganzen bunten Programme, ich gebe zu, bedient habe ich noch keins :grin: Wird aber kommen, spätestens mit der nächsten Box.

    Wer aber denkt, ein "Super-PC" plus "Super-Programme" (die aber bitteschön nix kosten), dazu Akkuschrauber, Handkreissäge und Tipps vom Schulhof reichen, naja, der wird schon sehen.... :grin:

    Old-Papa

  • PA Amp selbst gebaut [2009] - der 2. Anlauf

    • Guido Speer
    • 5. November 2009 um 11:09
    Zitat von "DirkB"

    Also unter klassisch verstehe ich eher sowas.

    MfG
    DirkB

    Solche Monster wurden mir mal in den 70ern angeboten, hätte ich nehmen sollen! :cry:
    Heute ein Vermögen wert, weil bei "Röhren" die selbsternannten Goldöhrchen feucht im Schritt werden :lol:

    Old-papa

  • PA Amp selbst gebaut [2009] - der 2. Anlauf

    • Guido Speer
    • 1. November 2009 um 20:58
    Zitat von "rockline"

    Bei diesen Schaltungen ist der Mittelabgriff vom Trafo der Pluspol des Lautsprechers. Gleichzeitig ist das auch der Bezugspunkt der Elkomasse.
    Den Lautsprecherminuspol hängt am Kollektorpunkt der Ausgangstransistoren. Die Endtransistoren belasten über den Lautsprecher die Versorgungsspannung. Am Bezugspunkt der Elkos entsteht dann eine Differenzspannung.
    Der Limiter ist in der Schaltung nicht enthalten. QSC realisiert den in der Eingangsstufe. Die hatten da verschiedene Wege verfolgt, entweder mit VTL oder LM13600.
    Das Prinzip der Differenzspannungsendstufen ist auch bei Master Audio und Chevin zu finden. Aktuell auch in sehr vielen Applikationen aus China.


    Hallo rockline,

    genau so ist das, nur in der Schaltung vom Mike nicht, hier ist genau SEIN Fehler ;)
    Ob die übrige Schaltungsdimensionierung so Sinn macht, habe ich nicht "nachgerechnet", insgesamt hat er aber sehr vereinfacht. Kann man zum Experimentieren so machen, ein alltagstauglicher Amp wird daraus aber nicht.


    Old-Papa

  • Endstufenreparatursession: Schaltpläne gesucht

    • Guido Speer
    • 1. November 2009 um 20:47
    Zitat von "Mike J."

    ist leider nicht so, es gehtwirklich um die Reparatur der genannten Endstufen, die alle körperlich vorhanden sind.

    Naja, beim Yamaha könntest Du beim Lange (http://www.schaltungsdienst.de) Glück haben. Rechne mal so mit 20,-
    KME eventuell auch.
    Ansonsten wirklich mal eine Mail schicken. Was haben die Halbleichen denn für Beschwerden?

    Gruß
    Old-Papa
    PS: den Yamaha scheinen die zu haben, habe gerade mal nachgesehen.

  • Hitec Weiche - Störgeräusche

    • Guido Speer
    • 1. November 2009 um 13:04

    Krachen, blubbern, bumpern oder so etwa, kenne ich auch nur von wackligen Steckern, kalten Lötstellen oder def. Bauteilen. Hier besonders Widerstände mit den berüchtigten "Kappenfehlern" oder Kondensatoren älterer Bauart.

    Old-Papa

  • Endstufenreparatursession: Schaltpläne gesucht

    • Guido Speer
    • 1. November 2009 um 08:44
    Zitat von "Matthias Falke"

    Hallo
    Einfach mal hier anfragen. Hersteller sind oft komisch mit den Plänen. (sicher auch aus gutem Grund)
    Gruß Matthias
    http://www.schaltungsdienst.de/

    Der Grund ist bei den ganzen Chinakrachern die Angst vor dem Kopiert werden.... Wer gerade sein "Heitechprodukt" beim Mitbewerber geklaut hat, möchte nicht, dass das nun wieder geklaut wird :grin: :lol: :grin:
    Die seriösen Hersteller sind da recht freigibig, irgendwo hat der Lange (also der Schaltungsdienst) die Dinger ja auch her und die "patentgeschützten" Chinaböller hat der auch nicht (habe selber mal angefragt). Zu Zeiten vor Internet und Mail habe ich viel bei ihm gekauft (je ca. 10-80 DM), heute bekomme ich das häufig vom Hersteller direkt per Mail. Einfach versuchen.....

    Wenn der Mike meint, er könne da was für seinen Eigenbau (s. anderen Thread) kopieren, bitte, Anregungen sind immer gut. Doch gerade bei Verstärkern kommt es noch sehr auf das Platinenlayout (Leitungsführung), die räumliche Anordnung der Teile (Netzbrumm), das Netzteil (Impulsstromfest), die Gesamtverdrahtung und nicht zuletzt den mechanischen Aufbau des Ganzen (Gehäuse, Kühlkörper, Luftführung, roadtauglich) an.
    Es ist ein langer (sehr langer) Weg vom Drahtverhau auf dem Experimentiertisch bis zum (dauer)spielenden Amp auf der Bühne.
    Old-Papa

  • Kaufberatung

    • Guido Speer
    • 30. Oktober 2009 um 21:44
    Zitat von "marco loritz"

    ...das interessiert mich auch!! :)

    Sorry, hatte den Thread nicht weiter verfolgt.
    Also, ich habe die originalen mit 4700µF/80V rausgeschmissen und welche mit 10.000µF/80V eingebaut. Die waren 2-3mm dicker und etwas höher, ging aber. Ich musste auf der Platine halt versetzt jeweils ein neues Loch für einen Anschlusspin bohren, das traf aber noch immer gut in den richtigen Leiterzug. Notfalls hätte ich mit kurzen (!) Drahtstücken nachgeholfen.
    Die Elkos hatte ich (ja wo eigentlich?) neu gekauft.
    Natürlich muss dazu die Netzteil-Platine ausgebaut werden, vorher am Besten mit einer DigiKam ein paar Fotos der Verdrahtung machen.

    Old-Papa

  • Endstufenreparatursession: Schaltpläne gesucht

    • Guido Speer
    • 30. Oktober 2009 um 21:25
    Zitat von "Mike J."

    Habe hier einige Endstufen liegen, bei denen ein Kanal nicht funzt oder komische Sachen tut. Daher der Aufruf nach Schaltplänen. Wenn wer einen hat und ihn mir zur Reparatur zu verfügung stellen möchte, bitte an technik@audiowerk.at senden, vielen Dank!

    Endstufen:

    Yamaha P4500
    Ecler PAM960 (Mosfet Stufe)
    RAM MB1500
    KME SPA1200F
    EE Systems V-800


    Hallo,
    wer oder was hindert Dich, bei den Herstellern nachzufragen? Ok, Thomann (T.ampxxx) ist da zickig, aber andere habe ich schon ganz einfach als PDF bekommen (zuletzt diese Woche von IMG StageLine).

    Old-papa

  • Welche Nieten für Speakon-buchsen?

    • Guido Speer
    • 30. Oktober 2009 um 12:13

    Also, nieten (mit 3mm Blindniete ;) ) hatte ich auch mal gemacht, meine Zange passte auch ohne abdrehen. Bei den XLR ging das 1A, die waren (sind) aus Metall. Bei den Speakon dann Desaster, die Niete zogen sich hinten in den Kunststoff, der platzte. Ok, kleine Scheibe hinter, so ging das.
    Irgendwann kommt dann immer der Tag wo man am Rack was ändern will (kommt schneller als man denkt) Also Akkubohrer raus und die Köpfe weg gebohrt. Ging bei den Metall-XLR auch einigermaßen, bei den Kunststoffdingern drehte sich der Niet. Also mit Zange hinten rumgepröpelt und den Niet festgehalten. Naja, irgendwann war alles wieder raus, Spaß ist aber anders.
    Jetzt nehme ich nur noch M3er Imbus mit flachem Linsenkopf und weil beim iBäh so preiswert, gleich aus Edelstahl. Hinten selbstsicherne Muttern (Edelstahl) und gut ist. Dauert beim Montieren auch nicht länger als bei Blintniete, ist aber ruck-zuck wieder ab. Den Tipp mit den überlangen Schrauben zur Kabelsicherung werde ich beim nächsten Mal berücksichtigen.

    Old-Papa

  • Passive Frequenzweiche vor Amp hängen

    • Guido Speer
    • 30. Oktober 2009 um 11:57
    Zitat von "MauricePaetzold"

    Hat jemand Schaltpläne von nem Limiter und ner aktiv weiche?
    Wollte mal an einem Selbstbau Controller ran.
    Ich weiß das kostet viel aber mir macht das nix.


    Das kostet an Material fast nix, aaaaber, Du kommst nicht umhin Dir dazu etwas Grundwissen anzueignen und das kostet Zeit und Willen. Nur mal eben ne Schaltung nachzubauen ist einfacher gedacht als getan. Spätenstens wenn das Ding am Schwingen ist weil Dein Platinenlayout gaga ist, dann beginnt die Suche.

    Zitat

    Da ja mein Vater Elektrotechniker ist macht mir das keine Probleme, weil er ja das für mich auch baut.
    MfG Maurice Pätzold

    Das glaube ich gerne! Wenn er Millionär wäre, könnte er Dir das Zugs auch noch kaufen.... Nur nicht selber aktiv werden....

    Manm Mann, die Jungens von heute :lol: :lol: :lol:

  • Endstufe 2x3600 Watt an 2 Ohm ???

    • Guido Speer
    • 29. Oktober 2009 um 09:29
    Zitat von "DirkB"

    ... wobei sich tatsächlich die Frage stellt, wozu man diese große Leistung bei Kapellentechnik am Stück braucht. Die Wahrscheinlichkeit, daß nach irgendeinem Defekt totale Ruhe herrscht, steigt damit natürlich rapide an. Günstiger sind aus diesem Blickwinkel natürlich mehrere Verstärker.

    MfG
    DirkB


    Nicht nur aus diesem Blickwinkel ;)
    Wir hatten vor Wochen mehrere Veranstaltungen mit The BossHoss (absolut geil!), da standen die Verstärkerracks im Dutzend auf jeder Seite (teilweise geflogen). Ich hatte zwar Backstage Zutritt, doch so richtig mit der Nase bin ich dann doch nicht an die Dinger (musste VA-Fotos machen und den Kopf hinhalten, wenn was nicht klappt). Versorgt wurden die gruppenweise über "Baustromverteiler" mit bis zu 64A, aber die Amps selber auch nur 230Volt, wenn ich richtig geschaut habe. Gesamt waren das sicher etliche 10KW, aber wie gesagt, aus vielen Amps.

    Old-Papa
    Für Ungläubige :grin: :grin:

  • Endstufe 2x3600 Watt an 2 Ohm ???

    • Guido Speer
    • 28. Oktober 2009 um 20:59
    Zitat von "DirkB"

    natürlich gibt es das. Hier der Philips EL6471 als offenbar kleinster Vertreter seiner Art, hier in Betrieb. Die größten Exemplare, die es wohl gibt, liegen bei etwa 400-500kW.

    Hui, das verwechselst Du jetzt aber mit Sendern usw. Aus den popligen 230 Volt unserer "Lichtleitung" werden die dann nicht gespeist, nichtmal aus 400V "Kraftstrom", da sind dann schnell viele Tausend Volt im Spiel. Hier ging und geht es um NF-Amps im PA-Bereich für "normalen Lichtstrom", da ist das Ende der Fahnenstange (bei echter Sinusleistung oder RMS) bald erreicht.
    Aber was solls, ich wiederhole mich..... :roll:

    Old-Papa
    PS: Wenn Du das Bild in Deinem Link betrachtest, stellst Du fest, das da bei den KW-Teilen 380V steht (heute 400v)

  • Endstufe 2x3600 Watt an 2 Ohm ???

    • Guido Speer
    • 28. Oktober 2009 um 20:51
    Zitat von "Heini"

    es gibt doch richtlinien nachdenen die Wattangaben gemessen werden, RMS, AES und wie sie alle heißen!
    RMS bedeutet Root Mean Square und ist ein messverfahren, das die leistung über den gesamten relevanten frequenzbereich mittels eines Rosa-Rauschens (Pink-Noise) erfasst...
    http://de.wikipedia.org/wiki/RMS-Leistung


    Hm, einerseits schreibst Du richtig das hier oben, um dann .....

    Zitat

    zu eurer rechnung, die 16A schuko kann 3,6kw bringen. die endstufen können aus den 3,6kw aber bis zu 10kw leisten! erstens leisten sie das nur als impulse (kondensatoren laden und entladen sich) -> crestfactor...


    .... dass hier loszulassen.
    RMS sind eben keine Impulse, sondern schon das rosa Rauschen über eine gewisse Zeit. Die Kondensatoren (Elkos) müssen auch Zeit haben sich wieder aufzuladen! Diese hängt nur vom Innenwiderstand der Kette aus Netzleitung, Trafo, innere Verdrahtung, Gleichrichter und der Kapazität der Elkos ab. Der Innenwiderstand wird bei Billigheimern sicher größer als bei Profiteilen sein, zu Null ist er aber nie. Die von Dir genannten 10KW können also nur alle x,y Sekunden mal abgerufen werden, kann man crestfactor nennen oder eben PmPo ;)

    Zitat

    es stimmt natürlich, das eine endstufe nicht als travo mißbraucht werden kann (auch wenn das damals ganz gerne mal mit der Crown MA10000 gemacht wurde :twisted: ), da sie impulse wiedergeben soll und keine reinen sinus signale.


    Davon hat aber hier niemand gesprochen....

    Zitat

    zum PMPO, das ist ein frei definierbarer begriff, ohne feste bedeutung!


    Richtig, beim iBäh wurden gerade 4x500Watt angeboten, die aus einem 4x25Watt-Modul kommen sollen :lol:


    Old-Papa

  • Endstufe 2x3600 Watt an 2 Ohm ???

    • Guido Speer
    • 27. Oktober 2009 um 23:06
    Zitat von "DirkB"

    Wenn die Leistung nicht, wie in der DIN45500 beschrieben, mindestens 10 Minuten lang als Sinuston entnommen werden kann, offenbar.
    Ich kann es doch auch nicht ändern.
    MfG
    DirkB

    Endlich versteht mal einer, was ich meinte.... ;)
    Und ja, darüber hinnaus kann man kurzzeitig (PmPo) deutlich mehr rauskitzeln, aber wirklich nur kurz (Bassdrum).
    Mein TA1050 soll an 8Ohm 2x525 Watt machen, schafft dauer aber "nur" rund 400W. Den Unterschied nenn ich mal vernachlässigbar. Aber einem vom Hersteller versprochenen 2x3600Watter, würde ich die max 2x1340W Dauer, die die Absicherung der Netzleitung auf Dauer nur zulässt, nicht durchgehen lassen. Da hat er dann halt mehr als erlaubt übertrieben. Ok, ich würde sowas auch nicht glauben/kaufen, doch das sehr viele darauf reinfallen würden, beweist dieser Thread.
    Der einzige Vorteil von so einem Monster-Amp wäre vielleicht die etwas solidere Auslegung von Netzteil und Endtransistoren, das gebe ich gerne zu.

    Gruß
    Old-Papa

  • PA Amp selbst gebaut [2009] - der 2. Anlauf

    • Guido Speer
    • 27. Oktober 2009 um 13:41
    Zitat von "Mike J."

    Das Gleichrichterprinzip läuft nach Delon, siehe hier aus Elektrokompendium:

    Quelle:
    http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0604161.htm

    Was an der Verstärkerschaltung umzudenken ist ist, dass hier die Betriebsspannung die veränderliche größe ist, dessen Potential sich gegen Masse verändert - ist ein recht eigenartiges Prinzip, funktioniert aber in 70% aller Amps (da sind auch Amtliche dabei).

    Das ist ne simple Spannungsverdopplerschaltung, nix aufregendes. Allerdings müssen in dieser die Elkos schon richtige Hämmer sein (für einen Amp), der Trafo mus auch mindestens den doppelten Strom liefern können. Der Vorteil ist eigentlich nur, dass man mit einer kleineren Trafospannung auskommt. (aber doppeltem Strom!)
    Das hat aber mit dem Verstärker nun garnichts zu tun. Wie Jürgen schon feststellte, Du hast sowohl die Endtransistoren nach Masse gelegt (soweit richtig) doch auch des LS nach Masse. Woher dieser seinen Strom bekommt, ist nicht zu erkennen. Vom Gegenkopplungsnetzwerk über R19 geht nichts.
    Da Dein Trafo offenbar keine Mittelanzapfung hat, wird sogar garkein Strom fließen, da die Transistoren zwar nach Masse gehen, von dieser zum Netzteil aber keinerlei Pfad besteht. Durch Übernahmeverzerrungen und Unsymetrien wird höchstens nahe dem Nullpunkt in jeder Sinusschwingung en Querstrom durch die oberen und unteren Transistoren tröpfeln.
    Klemm C11-14 an das Netzteil (eine Mittelanzapfung) und das eine Ende vom LS ebenfalls, dann kann das gehen. Genau so wie in meiner Tamp-Schaltung und den vielen anderen nach diesem Prinziep (QSC z.B.). Insgesammt ist die Schaltung aber nur recht einfach, ohne Schutzschaltungen (wie z.B. LS-Einschaltverzögerung) für echten Betrieb nicht zu gebrauchen. Man kann eine Industrieschaltung durchaus etwas abspecken und vereinfachen, am Ende hat man dann aber nur was abgespecktes und vereinfachtes. Klar, was auch sonst?

    Nur so wie das oben, wird das nix, es fehlt der Leistungspfad.

    Old-Papa

  • PA Amp selbst gebaut [2009] - der 2. Anlauf

    • Guido Speer
    • 26. Oktober 2009 um 23:16
    Zitat von "Jürgen Klingel"

    Dieser QSC-Kunstgriff mit dem Lautsprecherwechselstrom über den Ladeelko war mir irgendwie noch nie so richtig sympatisch.
    ...
    Die Amp-Masse scheint mir etwas merkwürdig, wie soll der NF-Strom, durch den LS nach Masse fließen, wenn er es durch die Transistoren direkt vom Rail zur Masse schafft?

    Gruß, Jürgen :wink:

    Hallo Jürgen,
    mir ist diese Schaltungsart auch etwas suspekt, funktioniert aber. Allerdings so wie in meiner Schaltung vom Tamp, so wie Mike das gezeichnet hat, fehlt die Mittelanzapfung vom Trafo. Denn genau dagegen fließt dann der Strom. (wenn ich jetzt keinen Knoten im Hirn habe.... :grin: )

    Old-Papa

  • Endstufe 2x3600 Watt an 2 Ohm ???

    • Guido Speer
    • 26. Oktober 2009 um 23:05

    Hallo Mod,

    verstehe den Witz jetzt nicht, ist ja schon etwas spät für nen älteren Herren :lol:

    Gehe jetzt etwas an Watt(e) horchen....

    Old-Papa
    PS: Ja, helfen wir mal lieber dem Kai zu einer für seine Zwecke brauchbaren Endstufe

  • Endstufe 2x3600 Watt an 2 Ohm ???

    • Guido Speer
    • 26. Oktober 2009 um 21:54
    Zitat von "Binson"

    Und was haben 400 Volt mit drei Phasen zu tun? 400 Volt habe ich ja nur dann, wenn ich genau ZWEI Phasen verwende. Und was soll die Endstufe mit drei Phasen machen? Sich drehen? Sinn ergäbe nur, mit getrennten Netzteilen die Endstufenblöcke auf verschiedenen Phasen laufen zu lassen und die dritte Phase als Redundanz bzw. für die Lüfter und Displays zu verwenden. Ist sicherlich sehr wirtschaftlich... :lol:

    Richtig 400V nur zwischen 2 Phasen. Ist ansich kein Problem, der Trafo muss halt dafür gewickelt sein. Wird millionenfach in der Welt gemacht, z.B. bei Steuerspannungstrafos in Maschinen. Und auch mit drei Phasen kann man Trafos bauen, die drei Sekundärspannungen werden zusammengefasst und gleichgerichtet und Elkos dahinter, auch kein Hexenwerk, wird auch millionenfach so gemacht. Hat sogar den Vorteil, das die Restwelligkeit von hause aus viel geringer ist. Spart also Elkos und 6 Gleichrichter und ist seeeehr wirtschaftlich!
    Also, im Physikunterricht immer schön aufpassen und gelegentlich mal ein gutes Fachbuch zur Hand nehmen. Dann stehst Du hier auch nicht mit hängender Hose da (Scherz!) :grin:
    Wäre wirklich mal interessant, ob es professionelle AMPs mit solchen Netzteilschaltungen gäbe. Mit 3-Phasen-Trafo hätte man Leistung ohne Ende!

    Old-Papa

  • Endstufe 2x3600 Watt an 2 Ohm ???

    • Guido Speer
    • 26. Oktober 2009 um 21:26
    Zitat von "Slaid"

    Naja jeder noch so alte Taschenrechner ist nur so schlau wie sein Benutzer :lol:

    Also meine Rechnung ergibt: 16 Ampere Drehstrom entspricht 3x230V mit JE 16 A ! Also pro Phase schon rechnerisch 3680 Watt!!!
    Auf alle drei Phasen des Drehstromes (3x3680W) gerechnet ergibt das rechnerisch 11.040 WATT !!!

    Also Guido, erst denken dann schreiben :wink:

    Schon klar, aber nur dann wenn der Amp 3-Phasig versorgt wird. Vielleicht gibbet sowas ja, aber im Party-Preissegment?

    Da gibbet vermutlich nichtmal einen Amp mit 400Volt Eingangsversorgung. Nur einen solchen hatte ich hypotetisch angenommen :lol:

    Reini,
    naja, ich den letzten 40Jahren Elektronikbasteln habe ich mich sicher hundertfach mal irgendwo verrechnet. Doch wenn ich rechne, so mit festen und konstanten Größen, irgendwelche "kurzeitigen Spitzen" oder gutwillige Sicherungsautomaten kommen dabei natürlich nicht vor.

    Und nochmal zum Schluss: Ja, man kann mit einem Amp auch mal für Sekundenbruchteile veile Watts rausholen, doch ich bezog mich (und werde mich bei Leistungsangaben immer beziehen) auf nachmessbare Leistungen. Mein härtester Lastwiderstand kann 3200Watt an 4Ohm ab, das sogar über eine längere Zeit, damit kann ich ja spaßeshalber einen dieser Monster-Amps testen. Mal sehen nach wievielen Sinusschwingungen dem die Luft ausgeht.

    Old-Papa

  • PA Amp selbst gebaut [2009] - der 2. Anlauf

    • Guido Speer
    • 26. Oktober 2009 um 18:47
    Zitat von "Mike J."

    Das stimmt schon, dass wir 2 Spannungen haben - vom Netztrafo her ists nur eine, den Rest erledigt der Gleichrichter, der die negative Halbwelle in die - Versorgung schiebt und die positive in die + Versorgung schiebt.


    Verstehe "Bahnhof...."
    Dann zeichne mal das Netzteil komplett dazu, vielleicht reden wir aneinander vorbei ;)

    Old-Papa

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