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PA Amp selbst gebaut [2009] - der 2. Anlauf

  • mike j.
  • 8. Mai 2009 um 14:07
  • Guido Speer
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    69
    • 25. Oktober 2009 um 16:37
    • #21

    Hallo,
    ich dachte das geht hier nie weiter..... :grin:

    Leider kann ich auf dem Plan nicht alles erkennen (BE-Werte) doch die Netzteilelkos scheinen mir irgendwie gaga verdrahtet.... Da mach Dir nochmal Gedanken (oder muss ich mir....? :roll: )

    Old-Papa

  • mike j.
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    • 25. Oktober 2009 um 16:42
    • #22

    Hier ein Link zu einer besseren Auflösung:

    http://mediaportal.jmibk.ath.cx/database/Sonst…ltplan_amp3.jpg

    Die Endstufe wird mit einer Singlespannung und Brückengleichrichter betrieben. Auf die Idee brachte mich ein kleiner Videoverteiler, dessen Netzteil genau gleich konzipiert war. Gesehen auch bei QSC USA Series.

  • Guido Speer
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    69
    • 25. Oktober 2009 um 16:52
    • #23
    Zitat von "Mike J."

    Hier ein Link zu einer besseren Auflösung:

    http://mediaportal.jmibk.ath.cx/database/Sonst…ltplan_amp3.jpg


    Ok, doch die Netzteilelkofrage bleibt...
    Und Singelspannung hast Du doch garnicht, ich lese +/-70Volt.... und sehe 2 Elkos nach Masse :lol:

    hier der teilweise Plan vom T.amp 1050, der ist ja ähnlich Deiner Schaltung: http://www.guido-speer.de/pub/images/sonstige/ta1050-1.jpg Den habe ich in mühevoller Arbeit selber gezeichnet, er stimmt trotzden ;)

    Old-Papa

  • stami
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    481
    • 26. Oktober 2009 um 07:38
    • #24

    Ich wollte noch den LME49810 in die Runde werfen.
    Das ist ein modernes Bauteil welches man als Vorstufe verwenden kann.
    Erleichtert den Schaltungsaufbau erheblich da weniger Bauteile gebraucht werden.
    Nachbausicherheit wird dadurch gesteigert.

  • mike j.
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    • 26. Oktober 2009 um 09:44
    • #25
    Zitat von "Guido Speer"

    Ok, doch die Netzteilelkofrage bleibt...
    Und Singelspannung hast Du doch garnicht, ich lese +/-70Volt.... und sehe 2 Elkos nach Masse

    Das stimmt schon, dass wir 2 Spannungen haben - vom Netztrafo her ists nur eine, den Rest erledigt der Gleichrichter, der die negative Halbwelle in die - Versorgung schiebt und die positive in die + Versorgung schiebt.

  • Guido Speer
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    • 26. Oktober 2009 um 18:47
    • #26
    Zitat von "Mike J."

    Das stimmt schon, dass wir 2 Spannungen haben - vom Netztrafo her ists nur eine, den Rest erledigt der Gleichrichter, der die negative Halbwelle in die - Versorgung schiebt und die positive in die + Versorgung schiebt.


    Verstehe "Bahnhof...."
    Dann zeichne mal das Netzteil komplett dazu, vielleicht reden wir aneinander vorbei ;)

    Old-Papa

  • Online
    Jürgen Klingel
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    • 26. Oktober 2009 um 20:05
    • #27
    Zitat von "Mike J."

    Das stimmt schon, dass wir 2 Spannungen haben - vom Netztrafo her ists nur eine, den Rest erledigt der Gleichrichter, der die negative Halbwelle in die - Versorgung schiebt und die positive in die + Versorgung schiebt.

    Hier gehts wohl um einen Trafo mit sekundärer Mittelanzapfung, wo an beiden Wicklungsenden der Graetz-Gleich riecht er angeschlossen wird?

    Dieser QSC-Kunstgriff mit dem Lautsprecherwechselstrom über den Ladeelko war mir irgendwie noch nie so richtig sympatisch.
    Dann frage ich mich gerade, wie der Limiter funktioniert? Die rote LED blinkt zwar, aber wird dann durch die erreichte Durchlass-Spannung des Brückengleichrichters nach OP2/2 nicht einfach die Signalspitze gekappt, was hässliches Trapez- bis quasi Rechtecksignal beim Clip am Ausgang zur Folge hat?
    Die Amp-Masse scheint mir etwas merkwürdig, wie soll der NF-Strom, durch den LS nach Masse fließen, wenn er es durch die Transistoren direkt vom Rail zur Masse schafft?

    Gruß, Jürgen :wink:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Guido Speer
    Beiträge
    69
    • 26. Oktober 2009 um 23:16
    • #28
    Zitat von "Jürgen Klingel"

    Dieser QSC-Kunstgriff mit dem Lautsprecherwechselstrom über den Ladeelko war mir irgendwie noch nie so richtig sympatisch.
    ...
    Die Amp-Masse scheint mir etwas merkwürdig, wie soll der NF-Strom, durch den LS nach Masse fließen, wenn er es durch die Transistoren direkt vom Rail zur Masse schafft?

    Gruß, Jürgen :wink:

    Hallo Jürgen,
    mir ist diese Schaltungsart auch etwas suspekt, funktioniert aber. Allerdings so wie in meiner Schaltung vom Tamp, so wie Mike das gezeichnet hat, fehlt die Mittelanzapfung vom Trafo. Denn genau dagegen fließt dann der Strom. (wenn ich jetzt keinen Knoten im Hirn habe.... :grin: )

    Old-Papa

  • mike j.
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    • 27. Oktober 2009 um 12:31
    • #29

    Das Gleichrichterprinzip läuft nach Delon, siehe hier aus Elektrokompendium:

    Quelle:
    http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0604161.htm

    Was an der Verstärkerschaltung umzudenken ist ist, dass hier die Betriebsspannung die veränderliche größe ist, dessen Potential sich gegen Masse verändert - ist ein recht eigenartiges Prinzip, funktioniert aber in 70% aller Amps (da sind auch Amtliche dabei).

  • Guido Speer
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    • 27. Oktober 2009 um 13:41
    • #30
    Zitat von "Mike J."

    Das Gleichrichterprinzip läuft nach Delon, siehe hier aus Elektrokompendium:

    Quelle:
    http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0604161.htm

    Was an der Verstärkerschaltung umzudenken ist ist, dass hier die Betriebsspannung die veränderliche größe ist, dessen Potential sich gegen Masse verändert - ist ein recht eigenartiges Prinzip, funktioniert aber in 70% aller Amps (da sind auch Amtliche dabei).

    Das ist ne simple Spannungsverdopplerschaltung, nix aufregendes. Allerdings müssen in dieser die Elkos schon richtige Hämmer sein (für einen Amp), der Trafo mus auch mindestens den doppelten Strom liefern können. Der Vorteil ist eigentlich nur, dass man mit einer kleineren Trafospannung auskommt. (aber doppeltem Strom!)
    Das hat aber mit dem Verstärker nun garnichts zu tun. Wie Jürgen schon feststellte, Du hast sowohl die Endtransistoren nach Masse gelegt (soweit richtig) doch auch des LS nach Masse. Woher dieser seinen Strom bekommt, ist nicht zu erkennen. Vom Gegenkopplungsnetzwerk über R19 geht nichts.
    Da Dein Trafo offenbar keine Mittelanzapfung hat, wird sogar garkein Strom fließen, da die Transistoren zwar nach Masse gehen, von dieser zum Netzteil aber keinerlei Pfad besteht. Durch Übernahmeverzerrungen und Unsymetrien wird höchstens nahe dem Nullpunkt in jeder Sinusschwingung en Querstrom durch die oberen und unteren Transistoren tröpfeln.
    Klemm C11-14 an das Netzteil (eine Mittelanzapfung) und das eine Ende vom LS ebenfalls, dann kann das gehen. Genau so wie in meiner Tamp-Schaltung und den vielen anderen nach diesem Prinziep (QSC z.B.). Insgesammt ist die Schaltung aber nur recht einfach, ohne Schutzschaltungen (wie z.B. LS-Einschaltverzögerung) für echten Betrieb nicht zu gebrauchen. Man kann eine Industrieschaltung durchaus etwas abspecken und vereinfachen, am Ende hat man dann aber nur was abgespecktes und vereinfachtes. Klar, was auch sonst?

    Nur so wie das oben, wird das nix, es fehlt der Leistungspfad.

    Old-Papa

  • rockline
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    • 1. November 2009 um 10:30
    • #31

    Bei diesen Schaltungen ist der Mittelabgriff vom Trafo der Pluspol des Lautsprechers. Gleichzeitig ist das auch der Bezugspunkt der Elkomasse.
    Den Lautsprecherminuspol hängt am Kollektorpunkt der Ausgangstransistoren. Die Endtransistoren belasten über den Lautsprecher die Versorgungsspannung. Am Bezugspunkt der Elkos entsteht dann eine Differenzspannung.
    Der Limiter ist in der Schaltung nicht enthalten. QSC realisiert den in der Eingangsstufe. Die hatten da verschiedene Wege verfolgt, entweder mit VTL oder LM13600.
    Das Prinzip der Differenzspannungsendstufen ist auch bei Master Audio und Chevin zu finden. Aktuell auch in sehr vielen Applikationen aus China.

  • Guido Speer
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    • 1. November 2009 um 20:58
    • #32
    Zitat von "rockline"

    Bei diesen Schaltungen ist der Mittelabgriff vom Trafo der Pluspol des Lautsprechers. Gleichzeitig ist das auch der Bezugspunkt der Elkomasse.
    Den Lautsprecherminuspol hängt am Kollektorpunkt der Ausgangstransistoren. Die Endtransistoren belasten über den Lautsprecher die Versorgungsspannung. Am Bezugspunkt der Elkos entsteht dann eine Differenzspannung.
    Der Limiter ist in der Schaltung nicht enthalten. QSC realisiert den in der Eingangsstufe. Die hatten da verschiedene Wege verfolgt, entweder mit VTL oder LM13600.
    Das Prinzip der Differenzspannungsendstufen ist auch bei Master Audio und Chevin zu finden. Aktuell auch in sehr vielen Applikationen aus China.


    Hallo rockline,

    genau so ist das, nur in der Schaltung vom Mike nicht, hier ist genau SEIN Fehler ;)
    Ob die übrige Schaltungsdimensionierung so Sinn macht, habe ich nicht "nachgerechnet", insgesamt hat er aber sehr vereinfacht. Kann man zum Experimentieren so machen, ein alltagstauglicher Amp wird daraus aber nicht.


    Old-Papa

  • TomyN
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    • 2. November 2009 um 14:04
    • #33

    Hi,

    ich denke auch dass der Kurzschlußschutz über die 'Versorgung vom Ausgang her' nur funktioniert, wenn man sehr genau kopiert. Alles in allem ist meiner Meinung nach ein QSC Amp nicht so die ideale Basis für ein Anfängerkopierprojekt. Da gibt's viele Endstufen, die deutlich 'klassischer' aufgebaut sind.


    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
    Meine kommerziellen Softwareprodukte SATlive und LevelCheck

  • joachim krautwurst
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    • 2. November 2009 um 17:25
    • #34

    Klassisch??? Hat vielleicht noch jemand Sowas rumstehen? :grin:

    was willst'n aufm Monitor? - Keine Ahnung, was kommt denn cool?

  • rockline
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    • 2. November 2009 um 22:04
    • #35

    Rumstehen habe ich das nicht, aber ich kenne den Feuertopf der 70er aus einigen Reparaturen ziemlich gut. Macht seiner Typenbezeichnung alle Ehre!
    Die Schaltung ist Simpel.

  • tufkadib
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    2.687
    • 4. November 2009 um 08:49
    • #36

    Also unter klassisch verstehe ich eher sowas.

    MfG
    DirkB

  • Guido Speer
    Beiträge
    69
    • 5. November 2009 um 11:09
    • #37
    Zitat von "DirkB"

    Also unter klassisch verstehe ich eher sowas.

    MfG
    DirkB

    Solche Monster wurden mir mal in den 70ern angeboten, hätte ich nehmen sollen! :cry:
    Heute ein Vermögen wert, weil bei "Röhren" die selbsternannten Goldöhrchen feucht im Schritt werden :lol:

    Old-papa

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