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  2. buzz

Beiträge von buzz

  • Suche dringend Geräusche

    • buzz
    • 23. April 2007 um 17:11

    Wobei alle mir bekannten Benzinkocher ja unter Druck arbeiten, also eher ein Zischen zu hören sein wird...

    Eine "offene" Benzinflamme brennt nach dem charakterischen Fump der Zündungsverpuffung relativ geräuschlos, solange kein Wind dazu kommt.

    Gruß aus Nürnberg,

    Buzz

  • Taufe der AIDAdiva / Fernsehtipp

    • buzz
    • 20. April 2007 um 18:28

    Ich sage nur: Rentner Alfons K.

    Gruß aus Nürnberg

    Buzz

  • Kabelquerschnitt und Bestellbezeichnung

    • buzz
    • 19. April 2007 um 18:10

    Ich bezweifele, dass es in einer solchen Maschine (bzw. bei derartigen Antrieben generell) einen gewöhnlichen Motorschutzschalter gibt...

    Gruß aus Nürnberg,

    Buzz

  • Kabelquerschnitt und Bestellbezeichnung

    • buzz
    • 19. April 2007 um 16:54

    Manuela könnte ja von allen Geräten die Anlaufströme ermitteln z.B. aus der zugehörigen Dokumentation oder mittels eigener Messung.

    Mit Synchronantrieben und solchen Sonderfällen in diesen Grössenordnungen habe ich leider nicht wirklich Erfahrung, daher würde ich z.B. mal beim Hersteller anfragen, mit welchen Anlaufstrom man da so rechnen muss.

    Vermutlich wird sich herausstellen, dass diese Maschine so konstruiert ist, dass es zu nur sehr geringen Anlaufströmen kommt und somit keine "Wahnsinns-Vorsicherungen" notwendig sind. Ach übrigens: Neozed geht nur bis 63A, darüber böten sich dann NH-Trenner als Vorsicherungshalter an... Nur als Tipp für den neuen Verteiler.

    Gruß aus Nürnberg,

    Buzz

  • Kabelquerschnitt und Bestellbezeichnung

    • buzz
    • 18. April 2007 um 20:05

    Parallelbetrieb zweier gleicher Leitungen ist natürlich gestattet, wobei dann natürlich u.U. Häufungsfaktoren zu beachten sind.
    Zudem sollten die einzelnen Parallelstrecken penibel genau gleichlang sein, ein Unterschied von einem halben Meter kann da schon zu bösen Problemen führen... Sollte man zwar nicht glauben, ist aber so...


    Gruß aus Nürnberg,

    Buzz

    Edit: Tippfehler

  • Kabelquerschnitt und Bestellbezeichnung

    • buzz
    • 18. April 2007 um 18:21

    Bei direktem Anlauf wäre diese Maschine laut meiner Schätzung alleine mit etwa 200A vorzusichern...

    Bei elektronischem "Sanftanlauf" über FU z.B. natürlich mit wesentlich weniger...

    Was ich mit "optimieren" meine, ist z.B. eine Schaltung, die dafür sorgt, dass während der Hochlaufphase keine weiteren Maschinen gestartet werden können. Das geht auch ohne Eingriff in die Steuerung der Maschine...

    Gruß aus Nürnberg,

    Buzz

    Edit: Ergänzung

  • heute bei Deichmann

    • buzz
    • 18. April 2007 um 16:34

    manuela:

    Die Fischfabrik hat aber afaik nichts mit der Popgruppe ABBA zu tun...


    Gruß aus Nürnberg,

    Buzz

  • Kabelquerschnitt und Bestellbezeichnung

    • buzz
    • 18. April 2007 um 16:14
    Zitat von "Michael Pillkahn"

    (...)
    buzz,
    - welche nutzlast ist nach DEINER Aktuellen aussage und rechnung mit dem 120qmm Kabel bei verwendung mit elektromotorn möglich?

    -wieviel wäre es mit einem 150qmm.(...)

    Wie weiter Oben bereits ausgeführt, lässt sich das pauschal nicht beantworten.
    Ich könnte davon ausgehen, dass Drehmaschinen üblicherweise nahzu im Leerlauf anlaufen, demnach beim Start mit praktisch keinem Lastmoment zu rechnen ist. Dazu könnte ich vermuten, dass alle Maschinen mit dem jeweils bestmöglichen Anlassverfahren gestartet werden. Aber es kann auch völlig anders sein...

    Das alles beantwortet jedoch nicht, welchen Anlaufstrom die einzelnen Motoren haben.
    Zudem müsste ich wissen, wie die Mororen gestartet werden, Direktanlauf, Stern/Dreieck, FU, oder irgend eine obskure Sonderschaltung (z.B. KuSa-Schaltung oder so was)...
    Sind das überhaupt "normale" Kurzschlussläufermotoren, oder irgendwas anderes, spezielles für Drehmaschinen..? Welchen cos phi haben die Maschinen..?
    Sorry, mit den Feinheiten von Drehmaschinen kenne ich mich nun wirklich nicht aus...
    Wieviele Motoren starten denn gleichzeitig? Müssen die Motoren das tun? Kann man da eventuell etwas optimieren, um Spitzen auszubügeln? Ich meine jetzt nicht mit Hilfe des beschriebenen Zettels, sondern eben durch eine entsprechende Steuerung z.B. nach dem Windhund-Prinzip?

    So gerne ich Deine Frage beantworten würde, eine pauschale Aussage ist mir nicht möglich. Zu Mutmassungen lasse ich mich auch nicht hinreissen. Es ist eben ein Unterschied, ob da ein großer Motor anläuft, oder viele viele Kleine nacheinander...

    Da die Beantwortung dieser Frage auch nicht direkt zur Lösung des Ursprungsproblems beiträgt, verzichte ich darauf, derzeit eine Berechnung zu veröffentlichen.

    Was würdest Du denn maximal an die genannten Querschnitte dranhängen..?

    Nebenbei glaube ich nicht, dass das 120mm² auch nur annährend an seine Kapazitätsgrenze kommen würde, vielmehr verbietet es sich, die Leitung so abzusichern, dass ein am maximalen Betriebsstrom der Leitung orientierter Motor auch noch anlaufen könnte...

    Kurz anders formuliert: Wenn die Leitung mit 250A vorgesichert ist, ist es (bei motorischen Verbrauchern) nicht möglich, diese 250A auch aus der Leitung zu entnehmen, da die Verbraucher mit ihren Anlaufströmen zu einem Auslösen des vorgeschalteten Übertsomschutzorgans führen werden, lange bevor sich der Betriebsstrom von 250A einstellt.
    Motoren können je nach Bauart und Anlassverfahren auch mal den fünffachen Betriebsstrom aufnehmen.

    Um nochmal kurz auf Manuelas Problem zurückzukommen:
    Eventuell kann es sinnvoll sein, parallel zur Anschlussverstärkung auch an den Maschinen zu optimieren um den Anlaufspitzenstrom zu senken...

    Gruß aus Nürnberg,

    Buzz

  • Kabelquerschnitt und Bestellbezeichnung

    • buzz
    • 18. April 2007 um 05:30

    Manuela, glaube mir, nicht umsonst haben wir hier Einzeladern empfohlen :lol:

    Wobei sich 120mm² oder 150mm² ja noch recht ordentlich biegen lässt, ab 140mm²ird es dann langsam anstrengend...
    Bitz hat da schon Recht ob 120mm² oder 150mm² ist dannn auch schon egal...

    Vielleicht erklärst Du ja auch, dass es in der Halle nie wärmer als 30°C wird oder Du findest einen kühlbaren Leitungsweg...
    Dann währe der Umgebungstemperatur-Korrekturfaktor evtl. weg und 120mm² könnten ausreichen...

    Andernfalls bitte ich noch um eine exakte Aufstellung aller einzelnen angeschlossenen Verbraucher mit Leistung, Anlaufstrom, Anlassverfahren etc. (möglichst mit dem jeweiligen cos Phi)...

    Die hochflexible Ausführung dieser Leitung verwenden wir ja auch gerne mal, aber der Preisunterschied ist dann doch heftigst. Es müsste ja nichtmal unbedingt schleppkettengeeignete Leitung sein, H07RN-F würde ja völlig ausreichen, aber alleine die Aderendhülsen in 120mm² kosten ein Vermögen....

    Gruß aus Nürnberg,

    Buzz

  • Kabelquerschnitt und Bestellbezeichnung

    • buzz
    • 17. April 2007 um 16:33

    Kleine Anmerkung:

    das, was wir hier so vorschlagen, sind nach Deiner Definition noch echtere "Männerkabel"... 4cm Durchmesser haben die Einzeladern zwar nicht ganz, aber wundere Dich nicht, wenn Du die Trommeln am Hof stehen hast, um was für "Prügel" es sich da handelt...


    Gruß aus Nürnberg,

    Buzz

  • Kabelquerschnitt und Bestellbezeichnung

    • buzz
    • 17. April 2007 um 16:16

    @All:

    Ich nehme einen Teil des Gesagten zurück und behaupte das Gegenteil.
    Für NYY ist die Tabelle 4 vollkommen richtig, bin aus welchen Gründen auch immer in die Tabelle 6 (90°C Leitertemperatur) geraten.
    Mea Maxima Culpa!

    Also von Vorne...

    Man soll sich eben niemals provozieren lassen, den eigenen Standpunkt nicht mehr zu hinterfragen!


    Gruß aus Nürnberg,

    Buzz

  • Kabelquerschnitt und Bestellbezeichnung

    • buzz
    • 17. April 2007 um 15:04

    Vorsicht Michael, Du betrittst das Feld der reinen Spekulation, welche von den bislang veröffentlichten Details nicht untermauert werden!

    Wo die Temperatur gemessen wurde ist nach meiner Auffassung in diesem Falle unerheblich, da ich die gemessene Temperatur für sehr grenzwertig erachte. Egal ob im Bereich einer Häufung, oder auf freier Strecke. Einzig die Dringlichkeit, den Zustand zu ändern, wird evtl. durch den Messpunkt beeinflusst, nicht aber die Tatsache der (zu) hohen Temperatur.
    Auch hier gilt natürlich: Keine echte Ferndiagnose möglich, Ortsbesichtigung notwendig!

    Dass der Verteiler später hochgerüstet werden soll, steht in diesem Thread nirgends, nach meinem Verständnis der Einlassungen von Manuela ist die 250A-Variante bereits die maximale Ausbaustufe mit ausreichender Reserve von etwa 30-40%.

    Natürlich kann man jede Verteilerzuleitung dafür auslegen, dass da in Zukunft vielleicht noch ein "kleiner" Härteofen mit 400kW angeschlossen werden könnte... Installiert man einen einfachen Schukosteckdosenstromkreis in 3x6mm², nur weil da vielleicht mal ein CEE32 angeschlossen werden könnte..?
    Wer macht das in der Realität..? Und, vor Allem, wer soll das bezahlen..? Die "minimalen Mehrkosten" sind immer relativ zu sehen, Kupfer ist nicht mehr so billig, wie das mal war... Und wenn Manuela Geld wie Heu hätte, würde sie sicherlich nicht hier eine Anfrage starten, sondern gleich einen Spezialisten beauftragen.

    Die Anfrage lautet ganz klar auf 250A maximaler Strom inklusiver reichlicher Reserve! Dafür habe ich die Leitung kalkuliert, nicht für wenns, könntes, vielleichts und so weiter.

    Auf dieser Basis relativieren sich auch die induktiven Blindleistungsanteile, deren Herleitung Du gerne mal ausführen darfst. Ich weiss, wie ich rechnen muss, um das noch vertreten zu können.
    Wo hat Manuela übrigens geschrieben, dass sie eine Maschine hat, die 250A aufnimmt?

    Schlag' doch mal einen Querschnitt (bitte mit Herleitung) vor, den Du installieren würdest. Hattest Du in Deinem gelöschten Posting nicht einen Querschnitt von 95mm² (mit den Worten "Das ist mehr als Genug") empfohlen..?


    So, mein Schlusswort:

    Entgegen anderslautender Vermutungen habe ich kein Problem damit, dass es andere Meinungen zu diesem Thema gibt! Im Gegensatz zu anderen Usern ermöglicht es mir meine Berufs- und Theorieerfahrung auf diesem Gebiet, realistische Empfehlungen auszusprechen, die ich so auch zum Festpreis anbieten würde, wenn denn eine Ortsbesichtigung stattgefunden hätte...

    Also bitte viele weitere Vorschläge machen, aber bitte auch die zugehörigen Herleitungen nicht unterschlagen.


    Gruß aus Nürnberg,

    Buzz

  • Kabelquerschnitt und Bestellbezeichnung

    • buzz
    • 17. April 2007 um 13:08

    Ich schon wieder... :wink:

    Zitat von "Manuela"

    das wärmste Kabel hatte 59°C an der Hülle. Somit noch voll im grünen Bereich...

    Ähm, das ist beim besten Willen nicht mehr "voll im grünen Bereich"
    Eine Leitung des Typs NYM oder NYY (bzw. dessen Verwandte) sind für eine maximal zulässige Betriebstemperatur am Leiter von 70°C ausgelegt. Wenn ich da noch ein paar Grad "Verlust" durch den Mantel auf Deine 59°C addiere, dann bin ich bestenfalls im dunkelgelben Bereich, eher im hellroten Sektor...

    Nur mal so als Denksantoss...


    Gruß aus Nürnberg,

    Buzz

  • Kabelquerschnitt und Bestellbezeichnung

    • buzz
    • 17. April 2007 um 12:46

    Hi Bitz,

    da Manuela schrob, dass in der Kabelrinne keine weiteren elektrischen Leitungen liegen, gehe ich nicht von einer Häufung aus.
    Somit käme für mich Verlegeart F in Frage.

    Nach DIN VDE 0298, Teil 4, Tabelle 6 wäre die (gebündelt verlegte) Leitung bei 30°C mit 383A belastbar. Häufung (Tabelle 19, ebenda) bleibt aussen vor, da die Einzeladern einen einzigen Stromkreis bilden. Wenn ich nun von einer sommerlichen Temperatur von 50°C in der Halle ausgehe, dann erreiche ich (Tabelle 15, Spalte 4, ebenda) einen Temperatur-Korrekturfaktor von 0,71. Somit wäre die Leitung noch mit gut 270A belastbar. NYY 120mm² passt somit in meinen Augen.

    Zu klären wäre höchstens noch, ob die kupferne Druckluftleitung in der Rinne Wärme abstrahlt, oder ob die Prozessluft z.B. mittels Kältetrockner oder Kühlregister auf erträgliche Werte gebracht wird.

    Stromschienensysteme sind eine prima Alternative, wenn die baulichen Gegebenbeiten den Einbau mit wenigen Formstücken zulassen. Sonst wird das ein elendes Gebastel. Nicht unerwähnt möchte ich zudem lassen, dass ich Deckenhängende Stromschienensysteme bei Staplerverkehr für grenzwertig erachte. Dafür haeb ich schon zuviele entsprechende Kollisionen gesehen (bzw. die Schäden repariert)

    Mal gucken, ob wir vielleicht doch noch Bilder von Manuela bekommen, dann sehen wir vielleicht etwas klarer.


    Noch ein Nachtrag an Manuela (muss nochmal den Oberlehrer herauskehren, falls da mehr Eigenleistung stattfinden sollt, als die blanke Leitungsverlegung):

    Es genügt natürlich nicht, dass eine elektrische Anlage augenscheinlich funktioniert.
    Das ist nämlich nur der unwesentlichere Teil der Installation! Mit einem einfachen "Anklemmen, so daß es geht", ist es bei Weitem nicht getan. Daß ein angeschlossenes Betriebsmittel funktioniert, ist fast nebensächlich. Entscheidend ist, daß die Anlage auch dann noch sicher ist, falls an einem Teil mal ein Fehler auftritt. Dies muß man sicherstellen und messtechnisch nachweisen!!!

    Dazu bedarf es nicht nur profunder praktischer Fachkenntnisse (die Du nach eigenem Bekunden nicht hast), sondern auch spezieller Meß- und Prüfgeräte (mit denen Du vermutlich nicht ohne gute Einweisung umgehen könntest, selbst wenn Du sie hättest...).

    Derartige Arbeiten sind alles andere als trivial und können erhebliche Gefahren nicht nur für den Ausführenden, sondern für alle anderen Personen (Stromschlag), welche die Anlage benutzen, bergen, sowie auch für nicht unerhebliche Sachwerte (Brand).

    Der Ausführende ist für alle Folgen zivil- und auch strafrechtlich haftbar!!!
    Zum Strafrahmen für fahrlässige Brandstiftung, fahrlässige Körperverletzung und fahrlässige Tötung siehe StGB.

    Manuela, nimms mir nicht krumm, aber mehr als Leitungen bestellen und verlegen ist in diesem Falle für Dich nicht drin!


    Gruß aus Nürnberg,

    Buzz

  • Vorgehensweise bei der Streckenbeschallung (das 1x1)

    • buzz
    • 17. April 2007 um 11:11

    @ 4Art:

    N = Normleitung
    Y = Kunststoffisolierung
    F = Feindrähtig
    A = Aderleitung (ohne zusätzlichen Mantel)
    Z = Zwillingsader

    Hoffe, geholfen zu haben!

    Gruß aus Nürnberg,

    Buzz

  • Kabelquerschnitt und Bestellbezeichnung

    • buzz
    • 17. April 2007 um 10:27

    Noch eine kurze Anmerkung:

    Was sagt denn die BG dazu, wenn Du einen Verteiler auf 2m Höhe montierst..?

    Kommt da noch ein Podest für die sichere Bedienung davor, oder soll da auf der Leiter agiert werden..?


    Gruß aus Nürnberg,

    Buzz

  • Kabelquerschnitt und Bestellbezeichnung

    • buzz
    • 17. April 2007 um 09:50

    Hallo Manuela,

    also mal ein paar Antworten in loser Reihenfolge:

    1.
    Die von Dir benötigten Einzeladern für die aktiven Leiter(L1,L2,L3,N) haben die Bezeichnung NYY-O 1x120mm² und sind alle ausnahmslos schwarz isoliert. D.h. Aussenmantel schwarz, Aderisolierung schwarz. Für die Unterscheidung nimmt man für Gewöhnlich so nette Beschriftungsklebebänder mit den passenden Bezeichnungen bzw. Farben.
    EinFarbcode ist bei Einzeladern herstellerseitig nur sehr bedingt vorgesehen.
    Theoretisch kannst Du also die Leitung in einem Stück bestellen und selbst zuschneiden, der Großhändler sollte aber normalerweise ohne Aufschlag auch vier Teilstrecken liefern, ist wesentlich besser handzuhaben, besonders, wenn man nicht über die Gerätschaften und Erfahrung verfügt, um große Kabeltrommeln bzw. Querschnitte zu handeln... 120mm² schneidet man nicht mehr mit dem Seitenschneider :D
    Kleiner Tipp: Die Adern unbedingt auf (Leih-)Trommel bestellen, das drallfreie Auslegen einer 35m langen Einzelader, die als Ring angeliefert wurde, ist kein Spass!

    Die Einzelader für den Schutzleiter hat die Bezeichnung NYY-J 1x70mm², auch hier ist der Aussenmantel schwarz, die Aderisolierung ist hier jedoch grün/gelb.

    Weiter im Text:

    2.
    Leitungen, die warm werden sind zumeist falsch dimensioniert. Auch wenn es jetzt "nur" 59°C sind, sollten die Klemmstellen wenigstens regelmässig überprüft werden, da die Wärme gerne von einer suboptimalen Klemmstelle weit in die Leitung hineinstrahlt. Wie warm werden denn die Leitungen im Sommer..?

    3.
    Es gibt solche Schaltgerätekombinationen auch mit Einführung von Oben...
    Alternativ ein flexibles Schutzrohr verwenden..? FFKUS wäre da z.B. eine Typenbezeichnung. Oder zwei 90° Steckbögen des bereits verwendeten Rohrmaterials..?
    Allerdings hilft das Schutzrohr nicht wirklich gegen die missbräuchliche Nutzung durch Handtücher etc...

    4.
    Den neuen Schutzleiter würde ich ohne Unterbrechungen / Verbindungen zum neuen Verteiler verlegen, endgültig entscheiden könnte ich das aber erst nach einer Ortsbesichtigung.

    5.
    Es ist zwar möglich, Abgänge ungesichert bis zu den Verbrauchern zu führen (die dann über eigene Sicherungen verfügen), ist in Deinem Fall aber nicht so ohne Weiteres zulässig!

    Überlege mal, was passiert, wenn der Stapler, der Deinen Bestandsverteiler gerammt hat, mal so eine Leitung mit der Gabelspitze trifft...
    Richtig, 250A (bzw. ein vielfaches davon) werden über einen "Bindfaden" geschickt, bis die 250A Sicherung anspricht. Und ob Sie das überhaupt schnell genug tut, hängt davon ab, ob der notwendige Kurzschlussstrom in der Schleife fliessen kann. Das wiederum hängt vom Querschnitt der Schleife ab.
    Also bitte jedem Abgang eine Sicherung spendieren z.B. Neozed-Trenner.

    6.
    Die Frage nach dem Querschnitt für 63A ist so ohne weitere Details nicht zu beantworten. Also bitte Länge, Verlegeart und geforderten Spannungsfall nachliefern. Die Umgebungstemperatur dürfte ja ähnlich wie bei der "großen" Zuleitung sein, oder..?
    Als Faustgröße kann man von ca. 16mm²Cu ausgehen. Je nach Länge und den übrigen Bedingungen kann auch ein 10mm² genügen, oder aber ein 25mm² zu schwach sein...

    So, ich hoffe, ich habe nichts weiter vergessen, ansosnten meldest Du Dich sicherlich...


    Gruß aus Nürnberg,

    Buzz

    Edit: Tippfehler

  • Kabelquerschnitt und Bestellbezeichnung

    • buzz
    • 15. April 2007 um 20:03

    Ähm,

    Wenn ich da lese "werden zum Teil ziemlich heiss", dann denke ich, dass es da sicherlich noch einige weitere dringende Baustellen gibt...

    Hast Du ein Zangenamperemeter und traust Du Dir zu, die einzelnen Abgänge (besonders die, die heiss werden) mal unter Lastbedingungen zu messen..?

    Der Vorschlag von Apostoli ist auch gut, wobei es je nach Zustand der jeweiligen Unterverteiler sinnvoll sein kann, da gleich mal Nägel mit Köpfen zu machen.

    Viel zu oft sind nämlich die Verteilungen (aufgrund der jahrelangen Überlastung) dermassen schrottreif, dass eine Überarbeitung auch nicht wesentlich billiger kommt, als eine neue, ordentliche Verteilung.

    Kannst Du bitte mal ein paar Bilder der fraglichen Gebäudehauptverteilung und des Verteilers der Dreherei machen..?


    Gruß aus Nürnberg,

    Buzz

  • Kabelquerschnitt und Bestellbezeichnung

    • buzz
    • 13. April 2007 um 07:36

    Soderle, mal in aller Kürze ein paar Punkte:

    Der blecherne Kabelkanal dürfte eine Kabelrinne oder Kabelpritsche sein. Wenn da keine weiteren Elektroleitungen drinliegen, sehe ich keine Probleme, sofern der Weg nicht undedingt böse Knicke oder enge Bögen macht.
    Falls Datenleitungen oder sowas mit drinliegen Schutzabstände beachten, ggf. einen Trennsteg nachrüsten.

    "E-Faktor" ist nebenbei kein normativ definierter Begriff, kann auch Erbsensuppenfaktor bedeuten und damit sagen, wieviel Erbsensuppe in die Rinne gefüllt werden kann, bis nichts mehr durch die Löcher tropft...
    SCNR

    Zurück zur eigentlichen Frage:
    Sofern die Anschlussklemmen (und die Verschienung zu den Klemmen) am vorhandenen Quellverteiler es zulassen, würde ich die 120mm² Einzeladerlösung favorisieren (also 4 Strecken NYY-O 1x120mm² & eine Strecke NYY-J 1x70mm²).
    Vorab ist noch zu kontrollieren, ob der Sicherungshalter wirklich für die geplante Stromstärke geeignet ist. Diese Sicherungen heissen übrigens "NH-Sicherungen", werden umgangsspachlich auch "Panzersicherungen" genannt. Es gibt da verschiedene Baugrössen, beginnend bei 00 (der kleinsten) über 0, 1, 2, 3 bis zu 4. Es gab auch mal NH5, trifft hier aber sicherlich nicht zu.
    Achtung, die Baugrössen sind nicht wirklich kompatibel, auch wenn es so aussehen kann.
    Der dazugehörige Handgriff muss übrigens über eine Unterarmstulpe verfügen, ohne diese Stulpe darf der Griff nicht verwendet werden. An alte Griffe kann so eine Stulpe auch nachgerüstet werden.
    Das ziehen von NH-Sicherungen ist übrigens auch nicht ganz ohne und darf keinesfalls von unerfahrenem Personal gemacht werden.

    Lebensgefahr durch Lichtbogen!!!


    Die Einzeladern sollten mit möglichst kleinem Abstand zueinander in der Kabelrinne verlegt werden (gebündelt).
    Den neuen Unterverteiler bitte ausreichend dimensionieren und bauen lassen. Klemmstellen undbedingt mittels Drehmomentschlüssel kontrollieren.
    Am Besten holst Du Dir jemanden ins Boot, der häufiger mit derartigen Querschnitten umgeht. Vorab kannst Du ja in Eigenleistung die Leitung verlegen. Einführen, Absetzen und Auflegen der Leitungen, sowie den Verteilerbau sollte dann aber der Erfahrene machen, der dann auch alle notwendigen Abnahmemessungen gleich miterledigen kann. Prüfung mittels DUSPOL ist nicht ausreichend!
    Die Umgebungstemperatur dürfte unkritisch sein, was Du noch nicht beantwortet hast, ist die Frage nach der Netzform...

    Grundsätzlich ist es schwierig, eine derartige Aufgabe aus der Ferne zu beurteilen, daher sind meine Tipps auch nur als Entscheidungshilfe zu sehen. Die konkrete Auswahl der Betriebsmittel kann nur vom Verantwortlichen vor Ort entschieden werden.


    Michael Pilkhahn:

    Da Du auf meine PN nicht reagiert hast, nehme ich hier öffentlich Stellung zu Deinen Aussagen, auch wenn das nur bedingt was im Strombrett verloren hat.

    Schön, dass Du mir Recht gibst, auch wenn es Dir schwerfällt. Jedoch gilt hier eben wie anderswo auch:
    Man kann eine eigene Meinung haben, muss man aber nicht! Und überall mitreden muss man auch nicht, gerade wenn man eben davon keine Ahnung hat.

    Ich habe Dir keineswegs "immer gleich völlige Blödheit" unterstellt, sondern nur Deine (in der Tat teils hanebüchenen) Ratschläge kommentiert.

    Deine selbst zusammengereimten Tipps helfen definitiv niemandem ausser Deinem Ego vielleicht.
    Auch wenn Du schon einmal eine vergleichbare Stromversorgung aufgebaut haben willst (zusammengeschustert trifft es wohl besser), woher glaubst Du das Wissen und die Erfahrung zu haben, derart komplexe Installationsthemen beantworten zu können..? Da fehlen Dir (wie mir scheint) noch ein paar Jährchen Berufserfahrung bzw. wirklich gutes Aufpassen in der Berufsschule.
    In diesem Sinne bitte ich Dich, Deinen eigenen Vorschlag zu beherzigen und nicht auf Themen zu antworten, die Deinen Horizont um Weiten überschreiten.

    In diesem Sinne hoffe ich, dass Du Dich (zumindestens im Strombrett) an Deinen eigenen Vorschlag hälst, wenn Du schon unbedingt Deinen Senf dazu abgeben musst:

    Zitat

    "Nächstes mal schreib ich einfach, frag nen Meister vorort deines Vertrauens danach"


    So, nun ziehe ich mich hier zurück und überlasse den selbsternanten Spezialisten das Feld.

    Gruß aus Nürnberg,

    Buzz

    Edit: Noch eine Anmerkung an Michael:
    Wenn Du schon Mist schreibst, dann hab' wenigstens den Mumm, dazu zu stehen. Einfach so wegeditieren ist unterste Schublade!

  • Kabelquerschnitt und Bestellbezeichnung

    • buzz
    • 12. April 2007 um 21:10

    Wenn Du sowas noch nie gemacht hast, dann wirst Du vergessen können, das an einem einzigen Arbeitstag zu stemmen, solche Querschnitte ordentlich zu verarbeiten setzt Erfahrung vorraus und ist Knochenarbeit...

    Wie wäre es mit Pfingsten..? Samstag Nachmittag wird man ja wohl mal für ein paar Stündchen auf die Maschinen verzicheten können und bis Dienstag früh sind ja schon ein paar Stündchen Zeit, oder..?

    Der Trafo hat genug Reserve..?

    Mehr morgen, bin müde und gehe jetzt ins Bettchen...

    Gruß aus Nürnberg,

    Buzz

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