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  2. joon-yong choi

Beiträge von joon-yong choi

  • Die große Pultfrage..?!

    • joon-yong choi
    • 18. März 2007 um 13:28

    kann mich meinen vorrednern nur anschließen:
    pioneer pulte sind (bis auf das DJM-1000, damit habe ich mal aufgelegt; war der allererste einsatz des verleihers) nicht meine favoriten.
    klingen hart, clippen schnell, und die effekte brauche ich nie.

    es gibt mittlerweile eine reihe von super alternativen, die nicht unbedingt die welt kosten müssen:

    urei
    hi-level
    allen & heath
    dateq
    rodec
    glockenklang

    die mixer dieser marken sind nicht preiswert, aber 100%ig ihren preis wert.

    - man freut sich immer, wenn man die regler bedient (alles schön stabil). - man freut sich immer, wenn man musik darüber hört (weil die alle sehr gut klingen)
    - man freut sich, dass diese teile ewig lange halten (mein hi-level pm4000 schon über 10 jahre ohne eine einzige reparatur, allerdings auch nur privat in gebrauch).

    alternativ:
    ca. 500 euro in allerfeinsten bauteilen und einige zig stunden in entwurf, design und löt-/schraubarbeiten investieren um ein eigenes super-mischpult zu bauen, das absolut konkurrenzlos ist.

    viele grüße

  • Klang-Tuning von DJ Mixern

    • joon-yong choi
    • 18. März 2007 um 13:17

    kleiner zusatz:
    glücklicherweise gibts von den hi-level mixern auf der seite die schaltpläne, die haben mir natürlich enorm geholfen! :)

  • Klang-Tuning von DJ Mixern

    • joon-yong choi
    • 18. März 2007 um 13:10

    huhu alle,

    da ich seit vielen jahren ein soundfreak bin habe ich je nach budgetlage versucht immer das beste rauszuholen.
    wer einmal in den genuß einer wirklich sehr guten PA gekommen ist, vergisst das nie wieder :)

    mein 11 jahre altes hi-level pm4000 wollte ich ein wenig "soundtunen" und habe beim entwickler angerufen, da ich zur zeit keine 2100 euro für ein glockenklang proton oder 5000 euro für ein a&h V6 habe :D
    als erstes habe ich den crossfader komplett aus dem signalweg genommen, den kann man intern einfach ausstecken.

    sein tip:
    im gesamten signalweg hochwertige folienkondensatoren zu den vorhandenen elkos (=elektrolyt-kondensatoren) parallel dazulöten, als bypasskondensatoren.

    für die 100uF elkos = 0,1 uF folienkondensatoren und
    für die beiden 2200 uF elkos am netzteil pro elko jeweils 2 folienkondensatoren parallel dazugelötet (0,1 uF + 2,2 uF).
    da ich am netzteil viel platz hatte, habe ich keine normalen folienkondensatoren benutzt, sondern hi-end folienkondensatoren der kölner firma mundorf (630 V, toleranz 1,5%).

    kosten: ca. 20 euro und paar stunden löt- und bastelarbeit :D

    habe auch paar fotos gemacht, werde sie die tage mal hier reinstellen.

    der soundcheck vorgestern war echt krass, das gesamte klangbild kommt viel mehr "nach vorne in den raum", dazu kommt alles iel direkter und deutlicher rüber: höhen, mitten und vor allem die bässe.

    ich werde das die tage im blindtest überprüfen, ein guter freund hat ebenfalls ein (bislang ungetuntes) pm4000 mischpult.
    danach habe ich gewissheit.
    falls das wirklich was gebracht hat, würde ich mein mischpult gerne mal gegen ein teures (serien-)mischpult testen.

    viele grüße

  • Welches Mischpult für Disco

    • joon-yong choi
    • 26. Februar 2007 um 00:34

    das sieht ja echt interessant aus!

    diese info hat mir vor jahren jemand aus der DJ abteilung des musicstore in köln gegeben, da war das 62er erst seit wenigen monaten auf dem markt.

    entweder hat a&h das 62er zu einer späteren zeit umgerüstet auf einzelplatinen, oder der verkäufer hatte keine ahnung.

    viele grüße
    joon

  • DJ-Kopfhörer gesucht

    • joon-yong choi
    • 25. Februar 2007 um 11:59

    hi!

    ich kann den HD25 empfehlen, besitze meinen jetzt seit über 10 Jahren; genau wie meine beiden mk2 und das hi-level pm4000 :)

    er funktioniert immer noch 1a, nur die ohrpolster mussten nach 7 jahren mal ausgewechselt werden weil die auseinanderfielen.

    mein HD25 hat schon einiges mitgemacht:

    - x-mal auf den boden geknallt, weil ich aus versehen am kabel gezogen habe

    - draufgetreten

    - in meine plattentasche gequetscht

    etc.

    das macht dem alles nix :D
    dazu kommt, dass der HD25 mit seinen max. 120 dB schalldruck ordentlich laut ist und dazu noch super klingt.
    die ersatzteilversorgung ist für die nächsten jahre ebenfalls sicher.
    das war eine der forderungen des ARD und ZDF an sennheiser.

    viele grüße
    joon

  • Welches Mischpult für Disco

    • joon-yong choi
    • 25. Februar 2007 um 01:22

    ups! :D
    muss natürlich "sons" sein, danke für den hinweis!!

    die rane mixer sagen mir was, den empath hat grandmaster flash mitentwickelt wenn ich recht informiert bin.
    habe die zwar noch nicht persönlich getestet, sollen aber auch sehr gut klingen.

    grüße
    joon

  • Welches Mischpult für Disco

    • joon-yong choi
    • 24. Februar 2007 um 19:45

    Hi alle!

    Ich lege seit 11 Jahren auf und habe u.a. die ein oder andere PA bzw. DJ Mixer antesten dürfen (z.B. Harpune, Düsseldorf).
    Für eine größere Disco mit ordentlicher PA emfpehle ich je nach Budget:

    - Glockenklang Proton
    - Rodec MX180 MKIII
    - A&H Xone 92 /S6 / V6
    - Urei 1603 / 1605
    - Hi-Level PM6000 / 8000 / 10.000
    - Dateq Apollo
    - Dynacord M1

    Bis auf die A&H Mixer mangelt es den Mischpulten zwar an Effekten, dafür besitzen diese was die meisten anderen Mixer nicht besitzen:

    - exzellenten Sound
    - sehr gute bzw. exzellente Verarbeitung und damit hohe Haltbarkeit

    Privat benutze ich einen getunten Hi-Level PM4000 seit über 10 Jahren. Getunt deswegen, weil ich intern den Crossfader ausgesteckt habe und dadurch der Sound brutalst druckvoll klingt.
    Klangmäßig wird sich darüber nur noch ein Glockenklang Proton oder ein A&H S6 / V6 lohnen.

    Pioneer DJM Mixer kann ich nicht empfehlen!
    Klangmäßig kommen die bei weitem nicht mit den o.g. Mixern mit, und die EQs bei den Pioneer Mixern sind nicht so dolle.
    So werden beim Rausdrehen der Bässe auch die Mitten abgeschwächt.
    Wer auf den Beatcounter und die integrierten Effekte steht, sollte sich zumindest den Pioneer DJM800 holen.

    Ein schlecht klingendes Mischpult kann einem echt den Abend versauen, da holt auch die beste PA nur begrenzt was raus.
    Ich musste mal auf einer Party mit einem alten Pioneer DJM500 auflegen, das hat mir gereicht. :)

    Kurz was zu den genannten Mixern, und warum ich die für eine Disco empfehlen kann:

    Glockenklang Proton:
    Alle Bauteile aus EU, handgefertigt in Deutschland und sehr gute Bauteile mit niedrigen Toleranzen. Sogar innen sind die Anschlüsse vergoldet. Klingt deutlich besser als das bereits sehr gute AH& Xone92 (Detailreichtum, Dynamik). Hat dafür keinerlei Effekte oder Filter, und sieht recht normal aus (einige würden sagen "langweilig").

    Rodec MX180 MKIII:
    Sehr gut verarbeitet, druckvoller Sound.

    A&H Xone92:
    Besser als das 62er, da einfacher zu reparieren falls was gewechselt werden muss. Das Xone92 hat einzelne Module für jeden Kanal, das 62er hat eine große Hauptplatine wo alle Kanäle fest drauf liegen.
    S6 / V6:
    Die zur Zeit besten Rotary Mixer die es gibt, komplett diskret aufgebaut (keinerlei serienmäßig gefertigte ICs).

    Urei 1603 / 1605:
    Super verarbeitet, klingt ebenfalls äußerst gut.

    Hi-Level:
    Sehr gut verarbeitete und sauber klingende Mixer, sind klanglich eher neutral abgestimmt und sind z.B. im Bassbereich weniger druckvoll als das Rodec Mischpult; aber nur solange der Crossfader in Betrieb ist :)
    Ersatzteilversorgung ist ca. 11 Jahre lang konstant da gewesen (ich habe mein Hi-Level PM4000 ja seit über 10 Jahren und halte mich da auf dem Laufenden), und wird nach Angaben des Entwicklers noch die nächsten 20 Jahre weiterlaufen.

    Dateq Apollo:
    Super Verarbeitung, druckvoller Sound.

    Privat habe ich als Erstes ein altes Conrad-Electronic Mischpult gekauft, das nach wenigen Monaten seinen Geist komplett aufgegeben hatte.
    Seitdem habe ich es nie bereut, dass ich für mein Mischpult soviel Geld ausgegen habe (damals 1449 DM, heute 700 Euro).

    Leider gibt es immer noch genügend Läden, die von Musik leben aber nur ein 200 Euro Mischpult drinnensteht.
    Für Musik sollte man wirklich nicht an der Elektronik sparen.
    Ein guter Konzertpianist z.B. verlangt zu über 90% für seinen Auftritt einen Steinway & Sony Flügel der an die 70.000 Euro kostet.

    Viele Grüße
    Joon

  • Was für Mischpulte habt ihr am Start?

    • joon-yong choi
    • 24. Februar 2007 um 19:08

    Hi-Level PM4000, habe das seit 10 1/2 Jahren.

    Klingt 1A (Pioneer DJM 500/600 kann dagegen einpacken) und bislang ist noch kein einziges Bauteil kaputt gegangen.
    Benutze es aber auch nur privat.

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