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  2. Seven

Beiträge von Seven

  • System 500 Komponenten oder analoges Outboard Equipment im digitalen Zeitalter

    • Seven
    • 21. Juni 2024 um 15:30
    Zitat von wora

    das kann ich so nicht bestätigen ;)

    Sorry Wora 🤦 übersehen.

    Zwei Fragen stellen ich sich mir in dem Zusammenhang auch, die ich mal weniger ökonomisch (Material und Zeit) sehen würde.

    1. Bleiben es am Ende nicht doch 5% oder 1% auf der Habenseite, auch wenn Stacking oder Raum wieder 10% nehmen? Lohnt es sich nicht, (fast) jedem Prozent hinterher zu gehen? Konkret: Lässt man in Location X die Neumänner und das Bricasti daheim bzw. nimmt die Rødes und vertraut den internen Reverbs? Ich habe ja selbst oft genug gesagt: „Dies hört man in der Location eh nicht.“ Aber ist das das richtige Vorgehen?
    2. Sind die Live-Tonkutscher und die Studio-Faderschubser am Ende doch so viel unterschiedlicher? Eben weil der Studiomensch eher das letzte Prozent (aufwändig) sucht und der Live-Dude unter den fast immer suboptimalen Rahmenbedingungen sich zu arrangieren? Und eher zum Topic: In meiner Wahrnehmung findet das Bearbeiten der Summe (Mastering) im Studio sehr viel mehr Aufmerksamkeit als live. Wird da nicht doch etwas Potenzial im Live-Mix verschenkt?

    Ich bin im Grunde überzeugt, dass niemand zu einer Show geht und blind das richtige Mischpult oder Mikrofon errät. Ich glaube aber daran, dass viele Kleinigkeiten sich am Ende zu einem guten/besseren Ganzen ergänzen können.

    Und bitte nicht nur auf die 500er Komponenten fokussieren. Es ging mir generell um analoges Outgear am digitalen FOH.

    Grüße

    7

  • System 500 Komponenten oder analoges Outboard Equipment im digitalen Zeitalter

    • Seven
    • 21. Juni 2024 um 11:19

    Ich lese da eine recht eindeutige Meinung heraus, aber auch das Ergebnis, dass es hier in der Runde noch niemand live getestet hat.

    Die Gitarristen-Analogie ist für mich gut nachvollziehbar, weil ich das aus meinem Umfeld auch kenne. Manchen Gitarristen würde ich gerne den Kemper verordnen, damit es eben nicht jedes Mal anders klingt. Aber genau diese Sorte Saitenheld, macht auch bei Kemper und Co. nach jedem Gig neue Sounds.

    Bis 50 habe ich ja noch ein paar wenige Jahre Zeit, um unvernünftige und unsinnige Dinge zu tun… ;) 6. Snare kaufen oder so.

  • System 500 Komponenten oder analoges Outboard Equipment im digitalen Zeitalter

    • Seven
    • 20. Juni 2024 um 20:16

    Gude,

    bei der regelmäßigen Suche nach (kreativem) Input auf YouTube, bzw. bei Interviews und Vlogs sehe ich bei den „großen Jungs jenseits des Teiches“ eine zunehmende Anzahl von 19“ Equipment neben den üblichen digitalen Konsolen. Das geht teilweise soweit, dass die Pulte offenbar „nur noch“ die Stems erstellen und dann (oft analoges) Equipment im Siderack in den Inserts in Money Channel, Groups oder Master hängt. Die vermutlich gesponserten Lobeshymnen sind natürlich im üblichen Marketingslang.

    Dabei sieht man öfters auch das 500er System, welches schön modular aufgebaut ist. Im Studio sieht man das sicherlich schon länger, live aber bislang noch weniger.

    Hierzulande bekomme ich davon bislang weniger mit. Die üblichen verdächtigen Kanäle zeigen davon weniger. Und auch hier im Forum habe ich dazu nichts direkt finden können. Ich meine auch explizit nicht das (digitale) einbinden von Waves oder anderen Vst-Plugins in die Signalkette.

    Frage: Hat den jemand Erfahrungen damit gemacht oder plant gebebenenfalls den Einsatz?

    Fühlt sich natürlich auch komisch an, an Pulte von 3.000 bis 15.000 Euro nochmal vierstellig für ein paar analoge Module im Insert auszugeben. Aber irgendwie reizt es den Tüftler in mir ja schon ein wenig, hier mal zu testen. (Ja klar, sinnvoller erstmal bei Mikrofonie anzusetzen. Ja klar, hört im Publikum kein Mensch. Ja klar, Kosten-Nutzen-Relation ist mies.)

    System 500 Background: https://www.bonedo.de/artikel/api-500-basics/

    Toby Francis:

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    Brad Divens:

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    Burton Ishmael:

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    Viele Grüße

    7

  • A&H dLive

    • Seven
    • 12. Juni 2024 um 11:58
    Zitat von steffen r

    Welches Pult war das gleich nochmal?

    In meinen Ohren klingen die Reverbs aus der Wing besser als aus der dLive.

  • A&H dLive

    • Seven
    • 11. Juni 2024 um 13:33
    Zitat von nr8


    Wenn ich mich nicht irre war das Release der S Ende 2015 und der C Anfang 2017.
    Die Dinger haben schon was erleben dürfen :)

    Hatte ich jetzt nicht nochmal geschaut, sondern die 7 Jahre hier aus dem Thread übernehmen. Mea culpa.

    Zitat von audiobo

    Man darf nicht vergessen: guter Hall gehört zu den rechenintensivsten Effekten. Vielleicht hat‘s einfach keine Power mehr für was besseres.

    Andere lösen das teilweise dadurch, dass mehrere FX-Slots belegt werden. Mag aber auch nicht jeder.

    Möglich bis wahrscheinlich. Das aber die dLive in 2015 in Sachen Reverb nur den Stand der iLive (Release in 2006) konserviert hat und man in konstruktiver Voraussicht der dLive 2015 nicht genügend Rechenleistung für spätere Updates verpasst hat, wäre dann schon ein Konstruktionsfehler aus meiner Sicht.

    Anyway: dLive ist für mich ein gutes System und genießt mit Recht eine ordentliche Verbreitung (soweit ich das überblicken kann). Aber auch gute Systeme muss man kritisieren dürfen.

  • A&H dLive

    • Seven
    • 11. Juni 2024 um 12:27

    Stimmt irgendwie beides:

    a) Man sollte via kostenlosen Update der dLive Reverbs in angemessener Qualität implementieren können. Was da für ein Name drauf steht oder an was das GUI optisch angelehnt ist, ist doch egal. Aber das deutlich günstigere Pulte deutlich bessere Reverb-Effekte rausgeben ist mE unstrittig und einem Pult in der Preisklasse in 2024 unwürdig.

    b) Die dLive mit einem Hardware-Upgrade leistungsfähiger zu machen (nach 7 Jahren) finde ich definitiv gut; alleine aus Nachhaltigkeitsgründen. Das darf dann aber gerne deutlich über das vorgenannte Reverb-Update hinaus gehen.

  • I don't need that, 2.0

    • Seven
    • 29. Mai 2024 um 09:46

    Ups. Etwas angestoßen. :)

    In diesem Fall sagte der Rider:

    "Wir bringen alles außer: 4x Handfunken, 1x IEM Strecke, Mikrofonkabel (wir haben Subcores dabei) und Bühnenstrom (nach Bühnenplan)."

    Sachen wie "Logo oder Farbe des Holzes" oder auch wie viel Dezibel an welchen Stellen über welchen Zeitraum erreicht werden sollen, stand in dem Rider gar nicht drin. Juristisch eingeklagt hätte da auch niemand etwas. Aber mit der verantwortlichen Referentin des Auftraggebers wurde danach noch ein nüchternes, klärendes Gespräch von Seiten der Band geführt.

    Das Problem ist dann doch eher wieder "Meta-Ebene". Wer den Rider nicht liest, ist mit höherer Wahrscheinlichkeit auch in anderen Dingen schludrig/schlampig/nachlässig/unaufmerksam/ungenau/unzuverlässig. Und genau das war hier leider auch wieder der Fall.

  • I don't need that, 2.0

    • Seven
    • 28. Mai 2024 um 15:00

    Die Aussage „Hallo ich bin X, Euer Techniker. Ich bin faul. Ich lese kein Rider, steht eh immer das gleiche drin.“

  • Dynamischer EQ vs. Multiband Kompressor

    • Seven
    • 11. Mai 2024 um 21:33

    Ich bin aktuell auch eher bei "Viel hilft viel". Allerdings habe ich aktuell auch nur Bands, die "hochproduzierte" Songs covern. Würde ich bei einer Jazz-Combo, Blues-Band oder Cream-Cover-Truppe auch net machen.

    Wobei ich es aus meiner Sicht an keiner Stelle übertreibe. Ein Kompression im Kanal und ein wenig in der Gruppe. Dazu ein wenig EQ dynamisch und ein wenig statisch. Sidechain Kompression und auch Parallel Kompression.

    Ich sehe auch den Punkt, dass man sein Setup immer verstanden haben, im Blick haben und im Bedarfsfall an der richtigen Stelle eingreifen können sollte. Da ich aber aktuell nur feste Bands habe und ich mir dort die Presets gut durchdenken und testen konnte, passt das für mich. Wenn ich eine Band erstmalig/einmalig machen würde, wäre meine Herangehensweise ganz anders. Da würde ich es auch "plain & simple" halten.

  • Dynamischer EQ vs. Multiband Kompressor

    • Seven
    • 10. Mai 2024 um 22:27
    Zitat von Ton Heini

    Multi Band nutze ich gerne um die tonale Balance etwas zu glätten.

    Bei Gesangs Vocals z.B. ca. 300Hz Low/Mid und ca 1,6kHz Mid/High

    Das Mid und High Band greift dann nur in lauten Passagen.

    Mit dem Low Band kann man dann die Nahbesprechung etwas dämpfen.

    Dazu gerne noch ein dynamischen EQ bei ca. 3kHz der nur greift wenn es lauter wird bzw. Sänger*in im Grenzbereich singen und es nervig wird in dem Bereich.

    Ich komprimiere aber eh sehr vorsichtig meist nicht mehr wie 3dB Gain Reduction.

    Bei Konserven Musik wie Playbacks oder DJ erleichtert der Multiband Compressor das Leben ungemein abhängig von der Qualität mit zusätzlichen dynamischen EQs.

    Man sollte aber nicht vergessen das man Diese ganzen Dynamics im Blick haben muss. Sprich wenn das Programm sehr dynamisch ist muss man Zeit dafür haben. Daher ist im Zweifel weniger meist mehr. Den Finger auf dem Fader kann man durch keinen Compressor ersetzen.

    Alles anzeigen

    Genau das mache ich mit einem Dynamischen EQ. :)

    Letztlich sehe ich auch so wie einige hier schon geschrieben haben: Multibandkompressor teilt das gesamte Frequenzspektrum in 2-x Bänder ein, die ich unterschiedlich komprimieren kann. Für tonale Balance sicherlich ganz nett. In der DAW hängt ein C6 eigentlich immer im Master. Live habe ich das weniger gemacht bislang. Vielleicht aber auch, weil auch ansonsten sehr selten den Master komprimiere.

    Den Dynamic EQ sehe ich da eher als "Skalpell" (auch wenn man damit natürlich breitbandig arbeiten kann): Ich gehe wirklich nur an die Frequenzbereiche ran, die ich dynamisch bearbeiten will.

    Ich nutze Dynamic EQ gerne für die üblichen Sidechain Geschichten (Bassdrum/Bass -Vocals/Instrumente). Ansonsten eigentlich immer in den Gesangskanälen (200-300 / 1,5-3k / seltener 800-1k oder als De-Esser Ersatz). Wobei ich grade 200-300 nur einen Teil der Arbeit dynamisch machen lasse und einen Teil mit dem Kanal-EQ ziehe, weil mir sonst Ansagen untenrum zu dick werden.

    my 2 Cents

  • Kick Mikro: SE V Kick vs Shure *52* und SE BL8 vs Shure beta91A

    • Seven
    • 16. April 2024 um 10:41

    V Kick habe ich aktuell nicht probiert. Aber Beta 52 und D6 (und auch Subkick und E901).

    Ich habe mein Setup von E901+Subkick auf E901+D6 geändert. Mit Beta 52 macht man natürlich nichts falsch, insbesondere mit Beta 91 vermutlich sehr oft weltweit verwendet. Ähnlich wie einige andere hier ist das Beta 52 (später als das D112) auf meiner Liste nach hinten gerutscht.

    Da ich primär Rock-Musik mache passt die Kombi aus E901+D6für mich bestens. Geht im Zweifel aber auch beides alleine für sich. Das E901 macht für mich mehr "Körper & Kante" der Trommel und das D6 schiebt eben untenrum sehr ordentlich klingt aber eher "rund".

    Mit SE Mikrofonen habe ich bislang nur gute bis sehr gute Erfahrungen gemacht. Ich hatte das auch auf dem Schirm, habe mich nach zahlreichen Youtube-Videos dagegen entschieden es zu testen. Das D6 kenne ich schon länger und es hat immer für mich gut bis sehr gut gespielt. Daher fiel meine Wahl darauf.

  • AES50 Repeater bei (zu) langen CAT-Kabeln: Erfahrungsberichte?

    • Seven
    • 11. April 2024 um 11:56
    Zitat von guma

    Gerade noch mal probiert:

    Der Link oben geht auf und der Film kommt wie immer nach der Werbung. Einfach das Kanalmitgliedsgedöns ignorieren ;)

    Geht bei mir nicht.

  • A&H Avantis

    • Seven
    • 26. März 2024 um 11:24

    Grade mit nem Kollegen drüber unterhalten. Mich wundert es auch, dass nicht viel mehr Hersteller das Processing auf die Bühne verlagert haben. Sehe da deutlich überwiegende Vorteile für diesen Ansatz.

  • Sidechain

    • Seven
    • 26. März 2024 um 09:23

    Bassdrum sidechaint Kompression Bass

    Vocals sidechainen Kompression Melodie-Instrumente

  • Mikrofone ergänzen - Kulturverein

    • Seven
    • 24. Februar 2024 um 15:49

    Ich fand das TG X58 seinerzeit prima. Dürfte 25 Jahre her sein… OH MEIN GOTT…

  • Wie gestalten sich eure Mikrofonkoffer ? (nicht der Inhalt)

    • Seven
    • 23. Februar 2024 um 09:41

    Ich hab nun ein Gator GM15 TSA am Start. Für meine Zwecke grade noch groß genug. Ich hätte gerne auch ein „richtiges“ Case und CNC gefräste Inlays. Aber das ist es mir nicht wert.

  • Mikrofone ergänzen - Kulturverein

    • Seven
    • 23. Februar 2024 um 09:30

    Ich bin auch ein Fan von gleichartigen Vocalmikrofonen.

    Was ist mit SM58 verkaufen und V7 in beliebiger Anzahl erwerben? SM58 sollte man bei Kleinanzeigen gut loswerden. Bei Sennheiser würde ich eher auf 945 als 935 gehen, falls es auf der Bühne mal lauter wird.

    Ich habe meine MXL 603 grade durch SE8 ersetzt. Das klang im direkten Vegleich für meine Ohren deutlich besser. Klar kostet auch das doppelte. E614 mag ich persönlich weniger.

  • Warum die 15/3er auch schon damals schlimme, für PA-Anwendungen völlig ungeeignete Fehlkonstruktionen waren

    • Seven
    • 23. Februar 2024 um 09:20
    Zitat von zegi

    Es gab afaik noch nie "die" Box, die alles in den Schatten gestellt hat.

    Das trifft für mich nur auf VDosc bei Erscheinen zu. Wäre auch interessant, in ne Kneipe 2 VDosc hochkant zu stellen…

  • Techniken FX Kanaltrennung | Spillvermeidung

    • Seven
    • 15. Februar 2024 um 21:31

    Wie sieht denn die Verbreitung von Optogates aktuell aus? Ich höre von Kollegen die es nutzen nur positives. Gleichwohl sind es immer noch relativ wenige Kollegen die es nutzen.

  • Behringer WING

    • Seven
    • 15. Februar 2024 um 09:43

    Ich habe mir nun auch eine Wing geholt. Ich hatte noch gewartet in der Hoffnung, dass eine Compact Version noch in 2023 rauskommt. Letztlich bekomme ich die Wing auch so ins Auto und so weit wie notwendig alleine getragen. Und so wie ich mir die Kiste nun eingerichtet habe, würde ich ungerne auf Fader verzichten wollen. Gut die Channel Strip Section brauche ich nicht. Aber die 4-Channel-Section, die Custom Controls und die Show/Mute/Transport Section nutze ich auch.

    Ich hätte gerne eine 1HE Core Version mit Netzwerk, 3x AES50, StageConnect, AES/EBU und Expansion Slot. So als Backup für das Stagerack.

Anstehende Termine

  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Sachkunde für Fliegende Bauten

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Virtueller Stammtisch im Chat

    Dienstag, 29. September 2026, 21:00 – 23:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00

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