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was ist ein guter Monitorsound?

  • wora
  • 10. September 2024 um 16:57
  • robert müller
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    • 12. September 2024 um 11:41
    • #61
    Zitat von ERICH

    das Wort "leiser" kam nie in den Wünschen vor.

    Dazu hab ich mittlerweile nen schönen Spruch, den ich so ähnlich mal hier im Forum aufgeschnappt habe.

    Wenn auf einem Mix ein Fader deutlich über 0dB geht oder zu viele Fader Richtung 0dB, sag ich irgendwann übers Talkback: "Lauter ist umsonst, aber leiser kostet nachher 10€."

    Dabei ein leicht verschmitztes Lächeln aufsetzen, dann versteht der Musiker auf der Bühne schon, wie es gemeint ist. 😉

  • slaytalix
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    • 14. September 2024 um 09:23
    • #62

    schlimm ist es nur, wenn Dir Popa Chubby beim schlechten Monitormix buchstäblich in den Popo tritt. Oder Elton John, wenn sein Teleprompter nicht funktionert...

    So wohl schon geschehen.

    Bei größeren Veranstaltungen gibt es dann getrennte FOH- / Monitormixer. Warum soll man Arbeit für 2 Leute machen, wenn man das auch trennen kann. ?

    Ich würde mich auch auf Wedges beschränken. IEM kann man Pult zwar auch, ich habe selbst aber keine IEM Systeme. Patchen dann pro IEM auf 2 Auxe. 1 x li-re, 1 x die Lautstärke

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  • timmi hendrix
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    • 15. September 2024 um 09:48
    • #63
    Zitat von e-on

    ich möchte gern von allem ein bisschen.

    Gib mir den Frontsound auf den Monitor....

  • uchrisu
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    • 15. September 2024 um 10:46
    • #64

    Das kommt wohl auch daher, dass viele Musiker dem Tontechniker nicht vertrauen, dass er einen guten Frontsound macht, und das so "kontrollieren" wollen.

    Das habe ich zumindest hinter vorgehaltener Hand schon von einigen Musikern gehört.

    Wie sinnvoll das ist, kann sich ja jeder der Tontechnik-Kolleginnen und -Kollegen selbst beantworten.

  • robert müller
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    • 15. September 2024 um 11:06
    • #65

    Dann gewinne ich am Ende das Vertrauen der Band dadurch, dass ich den Frontmix unterm Kopfhörer erstelle.

    Wer braucht schon Publikum? 😆

  • wora
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    • 15. September 2024 um 12:30
    • #66
    Zitat von slaytalix

    IEM kann man Pult zwar auch, ich habe selbst aber keine IEM Systeme. Patchen dann pro IEM auf 2 Auxe. 1 x li-re, 1 x die Lautstärke

    das mit dem patchen verstehe ich nicht ganz.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • wora
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    • 15. September 2024 um 12:35
    • #67
    Zitat von uchrisu

    Das kommt wohl auch daher, dass viele Musiker dem Tontechniker nicht vertrauen, dass er einen guten Frontsound macht, und das so "kontrollieren" wollen.

    Das habe ich zumindest hinter vorgehaltener Hand schon von einigen Musikern gehört.

    Wie sinnvoll das ist, kann sich ja jeder der Tontechnik-Kolleginnen und -Kollegen selbst beantworten.

    nach all den berichten von befreundeten musikern in den letzten jahren muss ich leider sagen, dass die skepsis offenbar berechtigt ist.

    diese gespräche sind ja auch der grund, warum ich diesen faden gestartet habe: es gibt von musikerseite zum teil erhebliche beschwerden über tontechniker, die ihren job nicht gut machen. ich finde das bedenklich, weil die den ganzen berufsstand in verruf bringen.

    wenn ein musiker von mir verlangen würde, dass ich ihm einfach den frontmix auf den monitor geben solle, dann mache ich das nur unter einer bedingung: sein monitor ist ein IEM.

    auf wedges werde ich den summenmix niemals geben, denn damit torpediere ich meinen GBF. aber bisher hat das noch nie ein musiker von mir verlangt.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • slaytalix
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    • 16. September 2024 um 06:19
    • #68

    beim Pult ist gar nichts aktiv, so muß man Ein- & Ausgänge auch patchen. Zum Link der beiden IEM Kanäle als Paar ist das hier aufgezeigt. Ab 02:37 Min. Das auf Aux 5. Aux 6 dann für die Lautstärke

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    Mord ist kein Aux Weg

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  • lisa f.
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    • 16. September 2024 um 09:09
    • #69

    slaytalix , ich glaube Du hast das misverstanden.

    Der eigentlich Output patch ist immer IEM L auf Output 1, IEM R auf Output 2.

    (Oder was auch immer für physikalische Outputs Du nimmst; Links auf 21, Rechts auf 13 geht natürlich auch)

    Bedienungsmäßig macht Midas Pro das dann so dass der „Drehknopf“ von einem Aux das panning macht, der andere die Lautstärke.

    Andere Pulte, andere Herangehensweisen - in vielen gibt es Stereo-Auxe (1 Fader, kein Link von 2x Mono Aux), da geht das panning dann vielfach einfach über den Kanal Panner, bzw einstellbar.

    Hoffe das hilft.

  • Online
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    • 16. September 2024 um 10:21
    • #70

    Ich denke es ist Problem, das mittlerweile in jedem Kanal Kompressoren verfügbar sind und diese dann auch reichlich und "falsch" benutzt werden. Das Musiker zw. SC und Konzert 6-10 dB lauter spielen, ist ja eher die Regel. Da darf man sich nicht wundern, das sich bei falsch eingestelltem Threshold/ Attack/ Release, der ganze Mix verschwindet. Das gilt aber nicht nur für den Monitor, sondern auch für den Frontmix. Von MBC auf dem Master, will ich gar nicht erst anfangen.

    Gruß
    Marcus

  • audiobo
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    • 16. September 2024 um 10:41
    • #71

    Andererseits sind die Mitmusiker ja auch schon mal ganz froh, wenn einem die Gitarre nicht plötzlich 10dB lauter um die Ohren fliegt

    Scheiss Monitorsound gab's auch schon zu Analogzeiten und auch ohne einen einzigen Kompressor im Signalweg. Mir hat mal der Monitortechi auf einer 12x10 OpenAir Bühne quasi gesagt, ich solle gefälligst einfach 'n ordentliches Bassstack mitbringen... :|

    An den Monitoren lag es nicht... wir waren einfach die letzte Band am letzten Tag eines langen Wochenendes.

  • wora
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    • 16. September 2024 um 12:28
    • #72

    ja, schlechten monitorsound gab es früher auch schon.

    wenn man den musikern trauen darf, scheint das aber mittlerweile öfter vorzukommen.

    die sache mit den kompressoren auf dem monitor ist dabei ein ding. bei mir gibt es das auf dem monitor grundsätzlich nicht, denn wie gesagt: als musiker muss man seine dynamik unbedingt selbst kontrollieren können ... ja ich weiß, das gelingt nicht allen musikern - aber dafür gibt es ja den kompressor im main-mix.

    ich mache übrigens auch auf IEM mixe keinen kompressor. dort habe ich zwar kein problem mit GBF, aber das thema der dynamikkontrolle für den musiker besteht ja auch hier.

    vielleicht ist das wirklich der unterschied... ?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • ERICH
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    • 16. September 2024 um 13:42
    • #73

    Fährst du keine Kompression überall, auf allen Kanälen (auch z.B Schlagzeug) oder nur z.B Gesang, Gitarre.

    Ich habe das schon unterschiedlich gehandhabt - manche Musiker mögen z.B zumindest die Instrumente der anderen und die Drums gern komprimiert haben.

  • audiobo
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    • 16. September 2024 um 13:45
    • #74

    Der Trick ist einfach: Man mischt nur für Musiker die ihre Dynamik im Griff haben 😉

  • ERICH
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    • 16. September 2024 um 13:52
    • #75

    Das würde aber viele Tonmenschen arbeitslos machen ... ^^

  • robert müller
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    • 16. September 2024 um 13:53
    • #76

    Geile Idee. Da die Musiker, die das nicht beherrschen, dann keiner mehr mischt, können die auch keine Gigs mehr spielen und nerven somit niemanden mehr mit ihrer unkontrollierten Dynamik. :)

    Oh wait... Mischen von der Bühne gibt's ja auch noch... Das wird ne Super-Kombi. Perfect Storm sozusagen. :/

  • Seven
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    • 16. September 2024 um 14:10
    • #77

    Ich habe bei meiner aktuellen Truppe den "n-1 IEM-Ansatz" vom Vorgänger übernommen: Jeder Musiker bekommt einen Post-Fader-FOH-Mix ohne sein Instrument und seine Stimme. Die mischt sich jeder über jeweils ein kleines Mischpult selbst dazu.

    Einige Musiker bekommen am Ende weitgehend den 1:1 FOH-Mix ohne sich selbst geliefert. Andere haben dann doch ein paar Abweichungen vom FOH-Mix. Nicht aufs Ohr kommen Delays und Pitch-Effekte, Reverbs nehme ich gegenüber dem FOH Mix deutlich runter. (--> Kontrolle über Timing und Intonation)

    Die Kontrolle über die die eigene Dynamik bleibt, weil jeder sich vollkommen unkomprimiert aufs Ohr bekommt. (---> Kontrolle über eigene Dynamik)

    Ich habe immer wieder die Erfahrung gemacht, dass sich Gitarristen/Keyboarder bei handelsüblicher Pop/Rock Musik bei Soli nicht so viel lauter gegenüber dem Standardsound aufs Ohr geben können, wie ich für den FOH-Mix bräuchte, damit ich keinen Fader anpacken müsste.

    Ich bin offen gesagt überrascht, wie gut das Ganze funktioniert und wir auch bei knappen Change-Over-Zeiten mit dem IEM-Mix vom FOH für alle klarkommen.

  • wora
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    • 16. September 2024 um 17:20
    • #78
    Zitat von ERICH

    Fährst du keine Kompression überall, auf allen Kanälen (auch z.B Schlagzeug) oder nur z.B Gesang, Gitarre.

    wie erwähnt: auf den Auxwegen für monitor gibt es bei mir keine kompression.

    da habe ich nur eine ausnahme: ein bassist einer meiner festen bands "klappert" manchmal ziemlich auf seinem griffbrett. das nervte den drummer. also habe ich in meiner dLive in den ersten insert-slot einen D8 geladen, mit dem ich die peaks bei den höheren frequenzen kräftig einbremse. der abgriffpunkt für den auxsend ist so gewählt, dass der erste insert noch im auxweg zu hören ist, der kompressor und der zweite insert aber nicht. das signal geht dann so auf den monitor.

    da der bassist selbst ein bass-stack auf der bühne hat, braucht er das nicht auf seinem wedge. sonst würde ich seinen kanal für seinen monitor doppeln.

    bei IEM kann man das natürlich etwas gelassener sehen, aber viel kompression schadet auch hier.

    die idee, den FOH mix einfach für IEM zur verfügung zu stellen, hatte ich ja auch schon. das wäre dann ja ein mix incl. kompression - dazu dann die eigenen kanäle ohne kompression, das ist sicher eine gute idee.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • lisa f.
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    • 16. September 2024 um 17:36
    • #79

    Ich habe Kompression überall angeschaltet mit hohem Threshold - es fungiert also quasi als Sicherung gegen plötzliche peaks. Wenn die Dynamic gar nicht geht drehe ich den Threshold auch schon mal runter. Wenn ich Zeit habe splitte ich Vocals (sich selbst / Rest der Kapelle).

    Blechbläser sind mitunter ganz froh wenn‘s Comp im IEM gibt… aus einer direkten Rückmeldung eines hauptberuflichen Session Trompeters.

  • slaytalix
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    • 16. September 2024 um 18:20
    • #80

    diese Poti Geschichte kann ich beim Pro 1 gar nicht bewerkstelligen. Gezeigt wurde hier das Pro 2 im Tutorial von Kyle Chirnside von Midas

    Da sind die Auxe & die Matritzen als Poti mit eigenen LED Ketten ausgelegt.

    Ich muß hier bei der Pro 1 in diesem Flip to Fader Mode arbeiten

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