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  2. MarkusZ

Beiträge von MarkusZ

  • Physik von Pressluft-Tröten (Tiefbass-Mini-Hörnchen)

    • MarkusZ
    • 13. Februar 2006 um 10:17
    Zitat von "Ton_Opa"

    Interessanter Weise hört man diesen Wechsel überhaupt nicht. Ein wahres Wunder: Gleicher Höreindruck bei unterschiedlicher Kurvenform [...]


    Ich glaube nicht an Wunder und es ist in diesem Falle auch ganz sicher keines, sondern liegt ganz einfach in der Trägheit des menschlichen Gehörs begründet. Die Pegeldifferenz ist lediglich optisch und messtechnisch existent. Wäre das anders würde man auch einen tieffrequenten Sinuston an- und abschwellen hören - auch das ist nicht der Fall, weil das Gehör über einen viel längeren Zeitraum hinweg integriert, als es der Wechseldruckschwankung selbst tiefster Töne entspricht.

    Deshalb ist es auch gar nicht weiter erstaunlich, dass bei stationären Signalen auch unterschiedlicheste Phasenbeziehungen zwischen den einzelnen Teiltönen keinerlei Änderungsempfindung auslösen können. Eine Ausnahme entsteht lediglich dann, wenn zwei Töne nur ganz geringfügig (wenige Hertz) auseinanderliegen: dann wird die Amplitudenmodulation so langsam, dass sie oberhalb der Intergrationszeit liegt und deshalb hörbar wird; man erlebt dann eine Schwebung.

    Interessant sind solche Versuche natürlich allemal! Und wenn ich es mir recht überlege, ist es eigentlich auf eine Art durchaus auch ein Wunder :P

  • Audioseminare 2006

    • MarkusZ
    • 10. Februar 2006 um 09:40

    Neue Daten eingetragen.

  • Ease Focus und generische LA-Simulation

    • MarkusZ
    • 7. Februar 2006 um 15:53

    Ich bin etwas überrascht, dass dieses Thema so wenig Reaktionen auslöst. Hätte ich es doch im Party-PA-Forum posten sollen? :P Oder ist das wirklich kein Thema?

  • Physik von Pressluft-Tröten (Tiefbass-Mini-Hörnchen)

    • MarkusZ
    • 6. Februar 2006 um 19:45
    Zitat von "Inspiron"

    Dem menschlichen Gehör empfindet immer das Gleichen, egal welcher Phasenunterschied zwei sin-Signale zu einander haben.


    Achtung! Das trifft lediglich auf stationäre Signale zu. Bei einem realen Instrument sind die Phasen und die Amplituden der einzelnen Teiltöne keineswegs konstant sondern ständigen Änderungen unterworfen, welche auch hörbar sind!

    Zitat von "Inspiron"

    Der charakteristische Klang eines Instrumentes entsteht durch verschiedenes Ein- Ausschwingen. Nicht wie hier fälschlicherweise angenommen durch verzögerte Oberschwingungen


    Ich nehme gar nichts fälschlicherweise an; du musst mich verwechseln :) . Zum besseren Verständnis eine Grafik von Goldstein, welche einen Trompetenklang darstellt. Ich sehe da sehr wohl verzögerte Obertöne, einzelne von ihnen haben einen zeitlichen Versatz von mehr als 30 ms!

    Ich sage es gerne noch einmal: Dieses Verhalten zeigt jedes natürliche Instrument und man sollte bei solchen Diskussionen tunlichst nicht vom Verhalten künstlicher und womöglich noch stationärer Sinus-Konstrukte ausgehen! Das führt nämlich geradewegs in die Irre.


    (Quelle: Bruce E. Goldstein, Wahrnehmungspsychologie)

    Goldstein beschreibt in seinem Buch, wie Risset und Mathwes auf die diese Darstellung zurückgeht, einen Trompetenklang synthetisierten indem sie die gewonnen Erkenntnisse auf diesen anwandten. Probanden waren nach dieser Bearbeitung nicht mehr in der Lage den künstlichen vom echten Trompetenton zu unterscheiden. Die zeitlichen Differenzen der einzelnen Teiltöne sind folglich nicht nur vorhanden, sondern sie haben darüber hinaus einen ganz wesentlichen Einfluss auf unsere Wahrnehmung und die Qualität eines Klangs!

    So, und jetzt noch eine einfache Quiz-Frage, für alle denen langweilig ist und die noch nicht genug haben: Wenn doch die einzelnen Instrumente solche doch recht bedeutende Zeitversätze verursachen, weshalb soll man dann überhaupt noch ein zeitlich sauber abgestimmtes Mehrwegsystem als PA verwenden? Ist das nicht ein Widerspruch? (Es gibt bei diesem Quiz leider nicht zu gewinnen; ausser vielleicht etwas Ehre und Ansehen :P)

  • Physik von Pressluft-Tröten (Tiefbass-Mini-Hörnchen)

    • MarkusZ
    • 6. Februar 2006 um 16:42
    Zitat von "Sound-Klinik"

    Bei einer "natürlichen" Tonerzeugung - z.B. bei einer schwingenden Seite - tritt eher kein Versatz zwischen Grund- und den Oberschwingungen auf


    Doch. Alleine schon wegen der Dispersion (unterschiedliche Ausbreitungsgeschwindigkeit bei unterschiedlichen Frequenzen)

    Zitat von "Sound-Klinik"


    Bei einer Verzögerung der Grundschwingung mit weniger als einer halben (bzw. mehr - aber weniger als einer ganzen ...) Periodendauer müßte es zu einer Schwebung kommen.


    Nein. Denk nochmal drüber nach.

  • Physik von Pressluft-Tröten (Tiefbass-Mini-Hörnchen)

    • MarkusZ
    • 6. Februar 2006 um 16:36
    Zitat von "Hörnli"

    Da wäre meine Frage wieviel Toleranz der zeitliche Versatz im Bass verträgt, meint: wieviel später darf der vorher fehlende Grundton einsetzen, ohne als weiterer Ton wahrgenommen zu werden.
    Gruß


    Du gehst davon aus, bei einem Instrument würden die einzelnen Harmonischen zeitgleich abgestrahlt, das ist aber sozusagen nie der Fall. Weder die Ein- und Ausschwingphasen noch die stationären Phasen der einzelnen Töne sind in irgend einer Hinsicht zeitlich "synchronisiert". Andernfalls würde eine Geige nicht mehr nach Geige und eine Flöte nicht mehr nach Flöte klingen (gut, es gibt natürlich noch eine Reihe von weiteren Kriterien). Folglich kann man auch nicht allgemeingültig definieren wann ein Grundton zeitlich gesehen zu seinen Obertönen passt und wann nicht.

  • Alternative zu MD441

    • MarkusZ
    • 6. Februar 2006 um 16:25
    Zitat von "stefanfx"

    Hallo,
    mich würde interessieren ob es ein Mikrofon gibt mit vergleichbaren Eigenschaften gibt wie das MD441, sprich dynamisch, hyperniere, Instrumente (hauptsächlich) und evtl. kleiner? Sollte aber auch vom Klang her vergleichbar sein.


    Die klanglichen Eigenschaften des MD441 kommen sicher nicht unwesentlich dadurch zustande, dass mehrere hintere Lufteinlässe räumlich versetzt und mit unterschiedlichen akustischen Widerständen versehen sind. Vermutlich ist es nicht ohne weiteres möglich, identische klangliche Eigenschaften bei kleineren Abmessungen zu realisieren. Ein ähnliches Prinzip wird ja auch beim EV RE20 angewandt; auch dieses gibt es nicht in klein. Gewöhne dich an die Baumform oder an einen anderen Klang :wink:

  • Sennheiser IEM 300 / G2

    • MarkusZ
    • 4. Februar 2006 um 14:35
    Zitat von "oops"

    würden die sender jetzt von hause aus mit 1 watt senden, wärs der killer.


    - wozu? möchtest du jemanden rösten? :P
    - welcher Sender liefert 1 Watt Sendeleistung? :shock:

  • LA für Anfänger

    • MarkusZ
    • 4. Februar 2006 um 13:34

    Da das Thema "Ease Focus" in diesem Thread doch etwas zu OT wird, habe ich mir erlaubt, eine entsprechende Diskussion im Profi-Brett anzuzetteln.

  • Ease Focus und generische LA-Simulation

    • MarkusZ
    • 4. Februar 2006 um 13:31

    Angeregt durch einen Nebenzweig in der Diskussion "Line Array für Anfänger" im Boxen+Amp-Brett, hätte mich mal interessiert, wie die Meinungen zu http://www.easefocus.de sind, besonders auch zur "Philosophie" dahinter.

    Für Systemtechniker, welche mit mehreren LAs arbeiten ist es meiner Meinung nach ein grosser Vorteil, wenn man stets unter der selben Oberfläche arbeiten kann.

    Ausserdem geht die Funktionalität doch bedeutend weiter, als es bei den meisten Simulationen der Hersteller der Fall ist. Natürlich muss man sich dabei auch bewusst sein, wo die Grenzen von akustischen Simulationen liegen und muss entsprechend damit umgehen können; das ist aber bei jeglicher Art solcher Berechnungen so.

    Für Techniker in beratender Funktion besteht ein weiterer Vorteil darin, dass Systeme innerhalb eines einmal definierten Projektes einfach ausgewechselt werden und deren unterschiedliche Auswirkungen betrachtet werden können. Es versteht sich von selbst, dass dies unter Umständen nicht im Sinne aller Hersteller ist.

    Es ist klar, dass Ease Focus für System-Techs um so interessanter wird, je mehr Hersteller ihre Daten zur Verfügung stellen. Müssten wir dementsprechend nicht ein vitales Interesse daran haben "unsere" LA-Hersteller aufzumuntern, bei diesem Projekt mitzumachen?

    Was spricht dafür? Was dagegen? Wie sind allgemein die Meinungen? Wer hat sich mit Ease Focus auseinandergesetzt und kann von seinen Erfahrungen berichten?

  • LA für Anfänger

    • MarkusZ
    • 3. Februar 2006 um 20:29

    Ease Focus kann kostenlos runtergeladen und genutzt werden. Also am besten gleich mal selber ausprobieren:
    http://easefocus.de/

  • Welche Mikrofonie brauch ich für Räume (Zimmer) !?

    • MarkusZ
    • 2. Februar 2006 um 15:47

    Man kann natürlich auch mit Kanonen auf Spatzen schiessen. Als nächstes empfiehlt hier sicher noch jemand allen Ernstes die Verwendung eines IRT-Kreuzes oder eine Wellenfeldsynthese-Codierung.

    Nimm eine Kugel-Grenzfläche (evtl. 2) und gut ist. Entkoppeln, um nicht zuviel Körperschall über die Tischplatte einzufangen. Saubere Hochpassfilterung nicht vergessen. Der Kunde muss dann nur noch darauf achten, dass die Miks nicht durch Akten o.ä. abgedeckt werden.

  • Production Partner Nr. 11/99

    • MarkusZ
    • 31. Januar 2006 um 16:29

    Danke Skyper. Du hast ne PN.

  • Production Partner Nr. 11/99

    • MarkusZ
    • 31. Januar 2006 um 15:15

    Hat jemand die erwähnte Ausgabe bei sich rumliegen und wäre so freundlich mir einen Artikel zu scannen? Die Nummer ist vergriffen und kann beim Verlag nicht mehr nachbestellt werden.

  • inserts der subgruppen L & R

    • MarkusZ
    • 10. Januar 2006 um 20:58
    Zitat von "chrizzz"

    ist es möglich bzw. brauchbar, wenn man mehrere instrumente mit einem comp bearbeitet ... sprich kick drum und bass(gitarre)?


    möglich? Klar.
    brauchbar? Nein.

    In den meisten Fällen ist es keine gute Idee mehrere Instrumente gemeinsam zu komprimieren, da bei einem Ungleichgewicht zwischen den einzelnen Kanälen, das lautere Instrument die leiseren mit runterdrückt.

  • Audioseminare 2006

    • MarkusZ
    • 3. Januar 2006 um 11:07

    Ergänzung neuer Daten:

    BESCHALLUNGSTECHNIK IN THEORIE UND PRAXIS
    Samstag, 04. März 2006 in Niederlenz (AG)

    HIGHEND-AKUSTIK FÜR WOHNRÄUME UND MUSIKZIMMER
    Montag, 10. April 2006 in Niederlenz (AG)

    SYSTEM ENGINEERING
    Das Pro Seminar ab Mai 2006

    weitere Infos:
    http://www.zehner.ch

  • Semi-Parametrische Mitten Einstellungen

    • MarkusZ
    • 29. Dezember 2005 um 13:55
    Zitat von "DasIch"

    zwar nur ne Midi Fernbedienung aber Fader sind linear


    Meinst du nicht, das Besipiel geht etwas am Thema vorbei? Bei einer MIDI-Remote hängt die Funktion des Faders doch wohl von der im "Empfänger" implementierten Skalierung der Werte ab, die theoretisch beliebig sein kann. Somit kann man auch nicht von linearen oder nicht-linearen Fadern sprechen.

  • Semi-Parametrische Mitten Einstellungen

    • MarkusZ
    • 29. Dezember 2005 um 12:20
    Zitat von "Manuela"

    Im Thema gehts allerdings um EQ, und die sind IMMER lin, da dürften auch die Billigschüsseln keine Ausnahme machen.


    Wir wollen es mal nicht hoffen. Ein Frequenzregler mit linearer Teilung wäre weitgehendst unbrauchbar. Ich hätte auf einem Mischpult auch noch nie einen solchen gesehen und behaupte mal, dass es ihn auch nirgends gibt. Gegenbeispiel?

    Zitat von "BlackTriplet"

    kleine Anmerkung: grade bei günstigeren Pulten hat man ab und an auch lineare Fader.


    Das wäre noch viel unsinniger und existiert deshalb genausowenig. Vermutlich meinst du eine gleichmässige/ungleichmässige Skalenteilung; logarithmisch ist sie aber in jedem Falle!

    Zur Ursprungsfrage: Obschon es naheliegend ist, EQs nach Gehör und nicht nach Zahlen einzustellen, ist es oftmals doch ganz nützlich, zu wissen, bei welcher Reglerstellung welche f sitzt.

    Zitat von "WHYNOTPA"

    Der Frequenzbereich ist einstellbar von 80 Hz- 1,6 KHz und 400 Hz - 8 Khz. Am Mischpult sind nur die genannten Eckfrequenzen beschriftet.


    Bei Frequenzpotis darf man guten Glaubens annehmen, dass sie nach einem Logarithmus zur Basis 2 geteilt sind (alles andere wäre recht ungewöhnlich). Es ergeben sich dann ca. die folgenden Mittenfrequenzen:

    80 (8 Uhr)
    170 (10 Uhr)
    360 (12 Uhr)
    800 (14 Uhr)
    1,6k (16 Uhr)

    bzw.

    400 (8 Uhr)
    850 (10 Uhr)
    1,8k (12 Uhr)
    3,8k (14 Uhr)
    8k (16 Uhr)

  • Welcher Schalldruck ist nötig ?

    • MarkusZ
    • 6. Dezember 2005 um 20:39
    Zitat von "audio-pip"

    :shock:
    Welche Rechnung liegt denn da zugrunde? :?::?:


    Vermutlich hat da jemand eine alte, längst vergessen geglaubte Formel wiederentdeckt, die in etwa so geht:
    148-20log(100)=108

    Des weiteren bin ich ganz Stephans Meinung: Jedesmal wenn ich einen Rider mit Leistungsangabe sehe, verliert der verfassende Tech mindestens 10 Punkte auf meiner nach unten offenen Kompetenzeinschätzungs-Skala.

    Und wenn einige alte Leute ("Opis") hier lauthals verkünden, Schalldruck habe im Beschallerleben keine Bedeutung, möchte ich doch darum bitten, solche ironisch gemeinten Kommentare als Ironie zu kennzeichnen, damit nicht irgendwelche "Neuankömmlinge" verunsichert werden.

  • Edit Funktion geschriebener Beiträge

    • MarkusZ
    • 6. Dezember 2005 um 20:38
    Zitat von "Thorgy"

    In einigen anderen Foren ist dies auch nicht möglich, denn so wird verhindert, dass jemand Mist von sich gibt und diesen hinterher gerade biegt!


    Hier steht bisweilen soviel Mist drin, dass ich jedem dankbar bin, der zur Einsicht kommt, seinen Standpunkt noch einmal zu überdenken und neu zu formulieren.
    *Dieser Beitrag wurde vom Autor 49 mal editiert*

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