Zitat von "fear-rockshow"Warum hasse ich dieses Forum nur so auf den Tod..
Keine Ahnung.
Noch weniger, warum Du es überhaupt nutzt - oder steht da gerade jemand mit vorgehaltener Waffe neben Dir?
Zitat von "fear-rockshow"Warum hasse ich dieses Forum nur so auf den Tod..
Keine Ahnung.
Noch weniger, warum Du es überhaupt nutzt - oder steht da gerade jemand mit vorgehaltener Waffe neben Dir?
Mal so ein paar Gedanken:
1.) Es kommt gar nicht so selten vor, dass hinter einer Hand voll oder auch nur einem Kläger letztlich eine halbe Siedlung steht, die sich nicht öffentlich exponieren wollen. Wenn die Kläger dann auf "Urlaubsangebote" nicht eingehen, dann ist das nicht zwingend Prinzipienreiterei, sondern kann auch diese Ursache haben.
2.) "Können die nicht an zwei Tagen im Jahr...". Der Techniker vor Ort sieht nur seine konkrete Veranstaltung. Der Anwohner sieht im Regelfall viele Veranstaltungen, die alle mit demselben Argument kommen wollen.
Man könnte ja auch fragen "können die nicht ein Unplugged-Konzert im Jahr spielen?" Wenn das alle Anwohner fragen, dann spielt die Band nur noch unplugged....
3.) Es würde sich ja manches in die richtige Richtung bewegen, wenn mal mit ein wenig Sachkenntnis diskutiert würde - beispielsweise indem man die drei Regelungswerke TA Lärm, DIN 15905-5 und LärmVibrationsArbSchV sauber voneinander trennt. Im angesprochenen Bericht sind wir ja eindeutig im Bereich TA Lärm und somit des Anwohnerschutzes.
Wenn ich dann so etwas lese...
Zitat von "toadie"Zudem ich einen komprimierten Dauerpegel von ca. 90-100 db über die Dauer eines Konzertes wesentlich unangenehmer empfinde als einen wenig komprimierten detailreichen Sound mit Spitzenwerten von über 110 db...
... dann scheint mir der Kollege mit dem Publikumsschutz, also der DIN 15905-5 und den dort festgeschriebenen 99 dB zu argumentieren - nicht mit den 60 dB aus dem Zeitungsbericht / der TA Lärm.
Und was den komprimierten Dauerpegel von 99 dB anbelangt: das ist nicht das, was die Norm vorsieht, sondern das, was einige Dilettanten (ob nun unter den Behörden oder den Technikern) daraus machen. Wenn man bei einem Live-Konzert nicht komprimiert, dann liegt der Spitzenpegel auch dann über 115 dB, wenn die 99 dB Beurteilungspegel eingehalten wurden. Guter Sound und Schallpegelbegrenzung nach DIN 15905-5 passen zusammen (wenn die Beteiligten wissen, was sie zu tun haben).
Das gehört wohl eher nach "Biete Arbeit"....
Zitat von "klauston"Aber bei politischen Diskussionen werden immer die Meinungen aneinanderprallen, siehe nur die Politiker selbst
Und dass muss in einer Demokratie auch so sein - allerdings nicht als Selbstzweck, sondern letztlich als "Ringen um die beste Lösung" (naja... die am wenigsten schlechte... oder die irgendwie mehrheitsfähige...).
Hier im PA-Forum wäre jedoch jede politische Diskussion reiner Selbstzweck und von daher sinnlos.
Viele Jahre hatten wir die Devise, dass Politik nicht in dieses Forum gehört. In den letzten Monaten waren wir da etwas großzügiger, und es hat sich leider nicht bewährt. Von daher geht jetzt die Bitte an die Moderatoren, da wieder sehr konsequent durchzugreifen: Wenn hier noch über Politik diskutiert wird, dann allenfalls bei Themen wie Frequenzvergabe oder VStättVo, also alles, das einen direkten Bezug zu unserer Branche hat.
Mit dieser Maßnahme möchte ich nicht nur völlig unnötige Streitereien aus dem Forum halten.
Ich möchte auch erreichen, dass Politik dort stattfindet, wo sie hingehört: In die politischen Parteien und Organisationen. Verbinden möchte ich das mit dem Aufruf, selbst politisch aktiv zu werden - sei es in einer etablierten Partei, sei es in einer noch nicht etablierten - und dabei mitzuhelfen, dass endlich mal wieder eine wenigstens halbwegs gemeinwohlorientierte Politik gemacht wird.
Dazu ist es allerdings nötig, dass die Energie, die darauf verwendet wird, an der richtigen Stelle eingesetzt wird - und das PA-Forum ist dafür nicht die richtige Stelle.
Zitat von "Sound-Klinik"Wer soll die Kulturflatrate bezahlen (und nach welchen Kriterien soll dann die - gerechte ? - Verteilung funktionieren) ?
Bezahlen alle. Entweder alle mit Breitband-Zugang (ob nun ein DSL-Zugang 19,95 oder 24,95 Euro pro Monat kostet, macht für den Verbraucher nicht so den Unterschied), oder man wirft das mit der GEZ zu einer Pauschalsteuer zusammen.
Verteilung? Der Verwertungsgesellschaften (Gema, VG Wort...) könnten die Download-Server betreiben und entsprechende Zähler einbauen.
Am Rand: Flatrate heisst Flatrate - wenn auf einer Veranstaltung nur noch Leute sind, die ohnehin schon für's Musik hören gezahlt haben, dann entfällt die Begründung, warum der Veranstalter da noch Gema-Gebühren abführen soll.
Zur weiteren Information:
Ich will das Thema mal grundsätzlicher angehen: Eine "gerechte" Wirtschaftsordnung sähe für mich so aus, dass deren Teilnehmer "Nutzwert" (Waren, Dienstleitungen...) für die Gemeinschaft erbringen, und dafür einen angemessenen Anteil an der Summe aller "Nutzwerte" bekommen, der Einfachheit ausgezahlt in Geld.
Der Bäcker, der mir ein Brötchen bäckt, erbringt Nutzwert. Ein Anwalt, der harmlose Blogger wegen irgendwelcher Formfehler abmahnt, erbringt keinen Nutzwert.
Der Künstler, der für uns Musik komponiert oder einspielt, erbringt Nutzwert. Das Geschäftsmodell der Verwertungsindustrie basiert im Moment darauf, den Zugang zu den Inhalten zu erschweren statt zu erleichtern. Ist das Nutzwert für die Gesellschaft?
Im Zeitalter der Digitalisierung werden Inhalte über's Netz verbreitet, alles andere ist anachronistisch, schon ökologisch nicht mehr verantwortbar. Der Künstler ist dabei angemessen zu entlohnen, eine Kultur-Flatrate wäre eine der Möglichkeiten. Die Verwertungsindustrie, so wie wir sie kennen, ist inzwischen so überflüssig wie die Hersteller mechanischer Rechenmaschinen - mögen sie ruhen in Frieden.
Und dass die Verwertungsindustrie ihr veraltetes Geschäftsmodell mit Hilfe der Politik und der Einschränkung bürgerlicher Freiheitsrechte in die Zukunft hinein fortsetzen möchte, muss halt politisch beantwortet werden - aber dieses ist dann nicht mehr das richtige Forum dafür.
Zitat von "david69"Ich lach mich kaputt... Warum überliest oder ignorierst du meine Beiträge nicht einfach?
Ich lach mich nicht kaputt... Warum unterlässt Du solche Beiträge nicht einfach?
In aller Deutlichkeit: Dies ist ein Fachforum für Live-Tontechnik und Veranstaltungstechnik.
Link "Persönlicher Bereich" rechts oben,
dann Profil, Registrierungs-Details ändern
Die kurze Antwort: "Wennd er Nachbar rausbekommt, wo der Lärm herkommt, seit Ihr zu laut."
Die lange Antwort: "Schaut in den Genehmigungsbescheid, welche Auflagen Ihr von der zuständigen Behörde bekommen habt, und vergleicht das mit dem, was der Messingenieur einer zugelassenen Messstelle als Beurteilungspegel (also LAeq plus Impulszuschlag, plus Zuschlag für Ton- und Informationshaltigkeit, plus Zuschlag für Tageszeiten mit erhöhter Empflindlichkeit) ermittelt hat."
Zitat von "KurtSchuster"Ein Holzkistchen mit 2 x 4" + 1 x 1" .
Die 4"er als Direktstrahler, an den 1"er ist ein Array-Hörnchen geschnallt. Das soll dann bis 70 Hz runterspielen, und "recht amtliche 120dB" bringen, im HT-Bereich sogar 130.
Wenn ich mir Abb 10 auf Seite 74 ansehe:
- Es sind vier Topteile gemessen, also insgesamt 8 x 4".
- Ohne Sub (blaue Kurve) macht das bei 70 Hz und 10% Klirr überschaubare 112 dB, bei 3% Klirr nur 103 dB.
- Die 120 dB macht das Teil bei 10% Klirr ab etwa 170 Hz.
Kurz: Ich sehe keine Anzeichen dafür, dass das geschönt sein soll.
Zitat von "Kracky"und nochmal ein Handbuch der PA Technik von Rolf Beckmann.
Das ist zwar nicht schlecht, aber seit etwa 10 Jahren nicht mehr auf dem Markt...
dBmess hat verschiedene Asus EeePC im Einsatz, die laufen alle problemlos.
Kein Thema für das Warnungen-Brett
Zitat von "Oliver Derks"Gibt es keine alternativen Verlage, die Fachbücher dieser Art veröffentlichen können?
Wenn man im größeren Umfang aus Normen zitieren möchte, sollte man da Buch von Beuth verlegen lassen...
Zitat von "GmbH-Gesetz § 5a"(1) Eine Gesellschaft, die mit einem Stammkapital gegründet wird, das den Betrag des Mindeststammkapitals nach § 5 Abs. 1 unterschreitet, muss in der Firma abweichend von § 4 die Bezeichnung "Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)" oder "UG (haftungsbeschränkt)" führen.
Der Hinweis "(haftungsbeschränkt)" muss also mit in die Bezeichnung der Firma.
Existenzgründerberatung PA-Forum... ![]()
Zitat von "foxelektronik.de"Easy Light ist das erste Licht- und Tonsteuersystem in einem Gerät. Mit Easy Light können Sie Lichteinstellungen und Toneinspielungen speichern, steuern und kreativ miteinander verbinden.
1.) Möchte man von "in einem Gerät" sprechen, wenn es sich um einen PC und eine externe Hardware handelt?
2.) Wenn ja, ist es dann das erste Licht- und Tonsteuersystem? Also LightControl konnte das schon vor zehn Jahren...
3.) Die Preisgestaltung ist angesichts der Tatsache, dass es das inzwischen auch als Freeware gibt, doch - hüstel - etwas ambitioniert.
"Sicherheit in der Veranstaltungstechnik", in ein paar Tagen als 2. Auflage, Beuth-Verlag, in der Preisgestaltung traditionell nicht von übermäßiger Zurückhaltung geprägt...
Zitat von "tobias kammerer"Die technischen Daten sollen stimmen. Alleine das wäre sensationell.
Dass technische Daten stimmen?
Zitat von "test"jetzt wollen wir mal nicht gleich die pferde scheu machen. es muß schon viel passieren, bevor hier nichts mehr ankommt
Und wo wäre das Problem, wenn nichts mehr ankommt? Zumindest in unserer Branche?
Wenn jetzt alle Hersteller von Boxen, Amps, Mischpulten, Scheinwerfern... (alles bis auf Verbrauchsartikel wie Leuchtmittel, Gaffa...) schlagartig die Produktion einstellen würden - wie viele Jahre könnte die Branche weitermachen, ohne dass Veranstaltungen wegen Materialmangel abgesagt werden müssten? Fünf Jahre? Eher zehn Jahre?