gehe ich 100prozentig mit Marcus- schönes fazit! vielen dank und bis bald, genossen.
Beiträge von sound shaper
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Aber klar, wer beim einstellen, mit seinem Laptop in eine digico SD8 welche im weiteren Verlauf via AES oder SPDIF in eine XTA548 oder dbx 4800 eingebunden ist, brauch sich über die vollständigkeit des Signals wohl keine weiteren Gedanken machen, denn das wird lang nicht das schwächste Glied in der Kette sein. Und trotzdem, wenn es mal jemanden gibt der die wandler einer Antelope ORION32 oder ZEN (am besten mit denen einer XTA vergleichen konnte, oder auch einfach nur gehört hat, würde es mich sehr interessieren. Bleibt wohl nur herraus zu finden, welche Produktionen hier in Deutschland mit deren Geräten arbeiten... Oder man trifft sich mal, ich wohne in Leipzig.
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Ich denke auch das es insbesondere bei einem Wald voll Mikrofonen auf der Bühne, den damit verbundenen übersprechen und folgenden Phasenunliniarität viel mehr kaputt gemacht werden kann und wird, als das dann noch ein guter oder besserer preamp+wandler ins Gewicht fällt.
Aber, eine höher wertigere Signalverarbeitung wird doch wohl zweifelsfrei auch immer besser klingen. Und trotzdem ist die sinnvolle optimierungskette wohl.
Das Lautsprechersystem welches den persönlichen Vorlieben am meisten entspricht, in der richtigen Dimensionierung(Stichwort:Membranfläche), bestmöglich aufgestellt und in sich anschließend abgestimmt, in einem in der nachhallzeit linearisierten Raum. Aber wenn das alles geschehen ist, könnte es eben weiter gehen, und 2014 steckt hierbei (glaube ich) eben das allergrößte Potential in der Bewahrung oder auch Erzeugung der Vollständigkeit einer oder mehrerer schwingungen, also unserem Signal.
Das verstehe oder meine ich mit digitaler Analogie.Ich denke; das bessere wird immer auch richtiger klingen- genauso wie in meinen Ohren, das richtige auch immer besser klingt(mit richtig meine ich vollständig).
werde mir am Mittwoch die "Metrum OktaveMK2"(stereo A/D wandler) zum testen ausleihen, weil nach allem was ich gelesen habe, er es wohl am ehesten bringen könnte.
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na super endlich mal was konstruktives
entschuldigt bitte meinen "bandwurmtext" natürlich gibt es in der signalkette noch viele andere problemfelder aber warum nicht versuchen diese zu finden.ich bin im übrigen auch seit 10 jahren Live-techniker allerdings sicherlich nicht mit der erfahrung an digitalen pulten wie viele andere in diesem forum. aber ich konnte mich bisher nicht für ein gerät entscheiden vor allem, weil ich eben nicht die kohle und Auslastung habe, welches eine investition in eine DIGICO oder PRO1 rechtfertigt. Und trotzdem war es bei mir immer so, dass ich mir nur dann geräte gekauft habe, wenn ich von deren Qualität irgend einer form überzeugt war- weiter möchte ich darauf nicht eingehen. aber mir geht es um gut aufgelösten sound und vor allem RAUM(wie man ihn von guten studioabhören oder Hi-Fi Lautsprechern kennt) also das sich der sound von den Lautsprechern ablöst und man im besten fall den einzelnen lautsprecher nicht mehr klar orten kann.
um nochmal auf die frage warum einzugehen: ich habe habe vor vor 3 jahren-auf einem jazzfestival, mit einem techniker gearbeitet, welcher über eine Soundcraft VI1 die NDR-Bigband gemischt hat und ganz klar der auffassung war, dass die STUDER Preamps die auflösung, tiefenstaffelung und natürlichkeit also audioperformance dieser console nochmal erheblich steigern und genau darum gehts mir auch, nur das ich gerne wissen möchte ob hier jemand von euch schon erfahrungen mit der Antelope "ZEN" oder "Orion32" hat, weil ich mir tatsächlich vorstellen kann, dass das meinen vorstellungen von digitalem analogen sound am nähesten kommt.
so long, danke auch für die kritischen stimmen "warum" und "wozu", denn diese frage stelle ich mir auch aber ich möchte dem gerne auf dem grund gehen und wenn es auch nur einen hauch "richtiger"(analoger) klingt hat es für mich schon seine berechtigung und ob man dann dafür bezahlen will bleibt eben natürlich wirklich jedem selbst überlassen. aber leute mach wir uns nichts vor, in spätestens 2-3 jahren werden doch sowieso alle Pulte mit 384khz abtasten und warum nicht der erste sein?
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Hallo, ich bin gerade auf der suche gewesen nach einem hochwertigen stereo D/A Wandler und dabei erst auf die Firma Metrum gestoßen und nach einem Telefonat mit dem Verkäufer auf Interfaces der Firma Antelope, welche mit dem analogen Klang Ihrer Wandler wirbt und tatsächlich auch im Live Bereich schon von einigen namenhaften FoH Technikern gezielt bei Tournee Produktionen von u.a. Jay-C, Justin Timberlake verwendet wurde,sowie auch fette Referenzen im studiobereich(vor allem mastering)vorweisen kann. sie sind unter anderem die einzigen die ich kenne welche derzeit mit abtastraten von 384khz arbeiten. Und z.b. die wordclock kompromisslos von einer atomuhr generieren lassen :). Also auf jedenfall klingt das sehr audiophile und das finde ich gut! So nun zu meiner Frage an euch wundervolle Nerds; welche Geräte brauche ich um ihr großes 32kanal interface "ORION 32" wandeln zu lassen? AnalogePreamps hat es ja leider keine- die bräuchte man dann noch(z.b. aus einer alte. Midas xl console). Und dann? Die Orion stellt bei einer Abtastrate von 192kHz an USB alle 32 Kanäle zur Verfügung an MADI nur noch 16. müsste man sich eine. Leistungsstarken PC oder Mac aufbauen und könnte die Software dann über eine Remote control(z.b. ein etwas in die Jahre gekommenes digitalpult welches man billig in der Bucht schießt) via Midi steuern? Ich möchte auf jedenfall eine haptische Oberfläche haben. Gibt es gute Midi remoteoberflächen für DAWs welche an ein echtes Pult erinnern? Die Tausend fader braucht man ja nicht,6 Motorfäder plus popgruppenschaltern und einer Anordnung der ganzen EQ und dynamiksektion wie beim pro1, ilive, x32 wäre wichtiger. ist natürlich nichts für unglaublich komplexe Mixe, aber mich interessieren die wandler und ob es einen Unterschied macht- insbesOndere für den Club-Betrieb(das man endlich mal den Pioneer Müll umgeht... Bitte verzeiht mir meine Rechtschreibfehler, schreibe hier mit einem Telefon. Hat jemand Erfahrung mit den Wandlern von Antelope? sie haben auch eine etwas kleinere Version die "ZEN" welche dann schon 12 MIC preamps+8 weitere Inputs und 14! Ansloge Outputs integriert und einen DSP für Effekte besitzt. Wäre es auch möglich sich mit den entsprechenden Algorithmen(steilflankige Filter und leveler) ein audiomanagement System zu basteln vielleicht sogar einen analog klingenden digitalcontroller mit warmen bass, gut gestaffelten Mitten und echten Höhen?-wäre wohl zu schön...
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Zitat
Da liegst du falsch. Wenn die Verstärkung bei allen Amps fix 32dB beträgt, kommen aus jedem Amp bei 1V am Eingang 40V am Ausgang raus, es sei denn, der Amp kann nicht so viel Spannung liefern. Dann greift der Limiter des Amps, und damit ist alles ok. Gibt man 2V rein, kommen 80V raus. Und die Leistung, die der amp abgibt, hängt nur von der Spannung ab, die er an den Ausgängen anliegen hat, wenn die Last gegeben ist. Es ist so einfach! Bei welcher Eingangsspnnung die Endstufe dann clippt, spielt nur noch für den erreichbaren Pegel eine Rolle, aber nicht für die Pegelabstimmung zwischen den einzelnen Wegen.
Um RMS Limiting in der Praxis korrekt ermitteln zu können, bietet die Funktion1 Seite ein schönes tool. Einfach den Endstufen Gain, die Impedanz, und die RMS Leistungsaufnahme der Schwingspule eingeben: http://www.funktion-one.com/settings/
In den XTA Manuals auf Seite 42 gibt es auch einen dB to Vrms lookup. z.B. 32dB AmpGain mit einem Limiter auf 0dB, bedeutet: dass bei 8Ohm Impedanz die Endstufe nicht mehr als 118W RMS raus gibt, in 4Ohm: 237W RMS und in 2Ohm 475W RMS maximal zur Verfügung stellt. Egal wo der Output-Gain steht.
Bei einem Limiter von +5dB sind es dann schon 376W RMS in 8Ohm, 752W RMS in 4Ohm und 1503W in 2Ohm. vorraus gesetzt, die Endstufe kann die Leistung bereit stellen. Natürlich kann es sein, das ein Amp welcher zwar die RMS Leistung zur Verfügung stellen kann trotzdem ins Clipping geht, da ihm keine Leistungsreserven für die Spannungsspitzen bleiben.
Zur Ausgangsfrage:
ZitatNächster Einsatz ist ein Fasnachtswagen, dort habe ich unter jedem Top zwei E920HL an E45, am Controller musste ich die letzten Jahre immer so -9db Output fürs Topteil fahren und ich hab mir jetzt ausgerechnet das dies wohl so um die 290Watt aufs Top waren, somit müsste ich das doch locker mit einer E15 mit -3 bis -4db Absenkung ersetzen können. Liege ich da mit meiner Rechnung richtig? Hab jetzt schon Bücher und Internetseiten durch ohne Ende und bin mir einfach nicht sicher.
Wenn dein Amp nicht mehr als 290W RMS bereit stellen soll, ist natürlich wichtig zu wissen welche Impedanz die Spule ihm entgegen setzt? Angenommen es sind 8Ohm, dann sollte doch ein Limiting bei +3 = 237W oder +4 also 298W RMS Leistung safe sein, egal wo dein Output-Gain steht. Da die e15 aber nur 450W im 8 Ohm Betrieb an maximaler RMS Leistung bereit stellen kann, wird der Amp sehr wahrscheinlich früher clippen als dein Output-Limiter bei +4 eine Reduzierung für notwendig hält. Kommt natürlich auch darauf an wieviel Dynamik in dem zugewiesenen Frequenzspektrum enthalten ist. Wenn es um 200Hz-20kHz geht (und du Techno ohne Live-Vocals hast) dann könnte dein e15 durch aus reichen. Wenn du weit unter 200Hz gehst (also in den Upper-Bass Bereich) wage ich es zu bezweifeln.
Ich selbst habe aufgehört an Ampleistung zu sparen weil ich sicher gehen will, dass das System niemals durch mangelhaftes Amping Limitiert wird, Spitzen können die Treiber ja ohnehin jede Menge ab bei mir gibt es keine limitierenden Amps. Das bleibt die Aufgabe des Systemcontrollers. mit Faktor 2,5 (LS-RMS zu Amp-RMS) fahre ich seit 2 Jahren ohne Ausfälle.
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Gibt es hier im Forum Techniker welche mit dem Aufbau, Time Aligment und verwalten der einzelnen LS-Gruppen in einem Klangfeld Erfahrung haben und diese weiter geben möchten? Wie groß darf der Durchmesser eines Kreises sein um für die Rears noch ein ausreichend großes "Haas-Fenster" zu halten. Welche Hard-und Software bzw. Plug-ins setzt ihr ein um die einzelnen Signale im Feld zu verteilen? Hat jemand Erfahrung damit: http://www.brucewiggins.co.uk/?page_id=78 ?
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Moin moin, kann mir bitte nochmal jemand beim vergewissern helfen?!
ich habe einen Amp( ffa/ 10.000[dual-mono]) welcher an 2Ohm 5000W und und an 4Ohm 3000W liefert.
die Eingangsempfindlichkeit beträgt wie bei vielen: 32dB
Angetrieben werden von Ihm 2x 21" Chassis mit je 4Ohm Impedanz und 750W/RMS.
wenn ich als nun 2 von denen an einen Kanal hänge, stehen 5000W Verstärkerleistung gegenüber 1500W verträglicher RMS Leistungsaufnahme,
die sollten doch besser reduziert werden oder?
wenn ich meinen Automatic Limiter( XTA-DP226) nun bei -5 dB/ 27dBs einsetzen lasse, reduziere ich laut XTA Limitertabelle die Leistung
auf 1503W an 2Ohm und 751W an 4Ohm- klingt doch eigendlich ganz gut.Ist das richtig oder liegt dort irgendwo ein Denkfehler vor?
Wenn ich also am Ausgang den Weg um +7 dB anhebe, und den Limiter bei +2 setze( also 5 dB unter "0dB") habe ich einen Ratio von 50,12 und von 38,82 Vrms was sagen mir diese Werte?
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moin, ich komme zwar aus Leipzig, aber kann euch folgendes Material anbieten:
Leipzig:
6x F121
4x Res2 inkl. U-Bügel
1x xta 226
2x e25
2x ffa 10.000Berlin:
4x F121 ( 2x mit A6)
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ich möchte gerne nochmal Kirsch Audio aus Berlin in die Runde werfen. Sind auf der PL&S (Halle 9, Stand Nr. B50 E)
Habe bis jetzt nur den mk115 gehört, aber das hat sich gelohnt.
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Zitat von "billbo"
Geht es bei Unterhaltungsveranstaltungen rund um ‚elektronische Musik’ nicht ausschließlich darum? Entschuldigung, konnte nicht widerstehen.
nein gehts es nicht, wieviel Millionen Maß wurden doch gleich auf den letzten Wiesn verkauft?: 6,5.
Zitat von "fschleif"Ein großer Anteil an Obertönen kann schon ausreichen (btw.: der Effekt eines Rechtecksignals ist im Ergebnis auch nichts anderes (Fourier-Transform). Die Erzeugung ist lediglich unterschiedlich.
genau, für die Antriebseinheiten stellt ein niedriger Crestfaktor, welcher speziell in der elektronischen Musik forhandenen sein kann
( z.B. LiveActs mit ungemastertem Zeug)generell eine enorme Belastung dar, weil die Termische Aufladung der Spulen erheblich steigt wenn der Abstand zwischen RMS und Peak abnimmt Riech doch das nächste mal nach 6 Stunden Techno-Dauerbetrieb unter Last an den Treibern deiner Sub´s oder halte die Hand davor ich verspreche dir, du kannst die Hitze förmlich spüren.
Und da hilft es doch im Grunde garnichts wenn die Amps mit dem normalen Faktor von 4 bemessen sind, wenn es keine Spitzen mehr gibt. Das ist teilweise fast Gleichspannung was die Spule und Spulenträger dort geschenkt bekommen. Und ein clippendes Pult bzw. Compressor/Limiter welcher die Dynamic weiter zusammenstampfen, ergibt doch dann nicht so richtig Sinn, oder? -
Gainstruktur- was für ein schönes Wort. und wie schon gesagt wurde, muß der Monitor natürlich abliefern können,
ich persönlich arbeite gerne mit ner 15/3er Variante welcher im Zweifel noch ne Low-Extension druntergeschoben wird,
das funktioniert gut- besonders im Teschnö. Ansonsten ist wie auch gesagt wurde, wohl der beste Limiter ein Techniker
welcher im laufte der VA. permanent die Levels checkt.DJ Führerschein: mir ist wichtig das, wenn jemand seinen "Job" professor-inell betreibt(Gewerbeschein oder so), gewisse Grundkenntnisse vorhanden sein sollten. Und dazu gehört z.B. das ein DJ weiß was ein übersteuerter Preamp für Bauelement-bedingte Fehler erzeugt.
Ich möchte Ihm das nicht neben zwei unter Volllast laufenden Monitoren erklären müssen. Ich glaube wenn man mal von einer kompetenten Person auf einem Wochenend-Seminar erklärt und veranschaulicht bekommen hat, was es Messtechnisch und akustisch bedeutet wenn die roten LED´s anfangen zu blinken dann würde es zu einem allgemeinhin größeren Respekt bzw. mehr von diesen wunderschönen Verständigungs- und Einsichtsmomenten geben.
Denn die Grundlage fürs Verstehen ist doch eine gemeinsamme Sprache und die mit ihr verbundenen Assoziationen\_/`\_/kratz\_/zerr\_ will ich auch nicht. Und dann gebe ich Ihm/Ihr auch gerne nochmal etwas mehr Headroom( wenn er denn vorhanden ist) wenn ich Ihm/Ihr vertrauen kann, das er mir schön von den roten Lampen wegbleibt, denn er soll ja die PA reiten aber eben nicht überfahren. Ich glaub wir sind da einer Meinung...Wenn Mensch allerdings auf Grund verschiedener Substanzen so gar keine Informationen mehr verarbeiten kann, dann wird es ganz eng und auch ich erwische mich dabei das ich den Headroom zurückfahre und die Limiter tanzen lasse, sehr bedauerlich.
-Fk1 sei Dank- habe ich mit solchen Egotrips im Normalfall nur noch selten zu kämpfen weil gerade in der elektronischen Musik viele gute DJ´s/ Liveacts( Koze, NilsNilson, etc..) wirkliche Soundästheten sind und sie wissen, das wenn da eine hochwertige PA steht- die in der Lage ist jedes Staubkorn auf der Platte hörbar zu machen und jede Form von ungewollter Rechteckschwingung es aufs aller äußerste zu vermeiden gilt..
Es gibt Schallplattenunterhalter denen sichtlich ein Schauer über den Rücken läuft und die Angst Ihnen ins Gesicht geschrieben stand, als das Wort VerzerRRRRung viel, das ist richtig, wichtig und gut! -
Zitat von "fschleif"
Wenn ich das hier so lese, gehe ich sehr unkonventionell vor:
Ich habe eine Gainstruktur, bei der bei 0 dB Kanalaussteuerung und Master "auf halb" schon Vollaussteuerung der Analge vorleigt, die dann von einem Peak-Limiter beschützt wird. Vorteil hierbei ist, dass der DJ gefühlt noch Headroom hat ("Mensch, das drückt ja schon ordentlich, und ich bin erst bei halb..."). Hinzu kommt pyschologisch, dass der Master bei dieser Einstellung viel sensitiver reagiert - der DJ merkt sofort den Lautstärke-Unterschied, sobald er den Fader anpackt.
Technisch kommt tpyischerweise kein versaubeuteltes Signal aus dem Mischer, Clip-Problematik stellt sich nicht ein...aber das klingt doch vernünftig, ein Limiter sollte immer nur das System vor den Peaks schützen und niemals die Balance des Systems verändern. Also wenn der Limiter anfängt die Bässe zurückzuregeln, muß der Rest ebenso zurückgefahren werden ansonsten klingt dein System nicht mehr ausgewogen. Im Normalfall ist das m.M.n. aber nur mit gut funktionierender Outputlimitierung möglich, selten mit einer Summencompression. Bei uns in der DDR gab es -damals- einen "Führerschein" für DJ´s das nannte sich dann "staatlich anerkannter Schallplattenunterhalter (SPU)", ohne diesen durfte man in der Öffentlichkeit keine Musik abspielen :cry: . Manchmal wünsche ich mir so einen Pflichtlehrgang für DJ´s zurück, dann wüssten sie u.a., dass ein übersteuertes Pult nur Klang-verschlechterungen mit sich bringt und ein Limiter den Crest-faktor gefährlich herabsetzt und könnten bei Regelverstoß später zur Rechenschafft gezogen werden.
Dann müsste man nicht mit einem Zettel zum Veranstalter laufen, welcher bei Defekt die Recone-Kits zahlt-nein, das zahlt dann brav der DJ( oder seine Haftpflicht), denn er hat vorsätzlich bzw. mutwillig gehandelt. -
ne, habe ich jetzt nicht am Start. aber am besten mal bei der Firma SchweizerGörner(welche neben Kirsch-Audio nur mit Funktion-One arbeiten) oder Kirsch(beides Berlin) direkt nachfragen.
der Frank Görner arbeitet seit Jahren mit den Systemen und ist ein absoluter Crack. die sind sicher nicht ganz billig, aber wenn du deinem Kunden davon überzeugen kannst,
das eine gute PA. im kausalen Zusammenhang mit seinen Barumsätze steht, dann sollte es Ihm schon Wert sein mal ein paar verschiedene System zu testen und evt. auch ein paar euros mehr zu zahlen. eine immernoch vielen hochrangigen DJ´s und Gästen unvergessliches "Klangwunder" war die damalige Kirsch-Installation im Rechenzentrum Berlin. Ich weiß ja nicht, wie ambitioniert dein Kunde ist aber wenn man schonmal was an der Beschallung macht dann sollte man doch schon versuchen das best mögliche Ergebniss zu erziehlen(denn diese Installation wird ja sicherlich die nächsten 2-3 Jahre unverändert bleiben).
Meiner Meinung nach sollte Mensch dann auch nicht die Mühe scheuen und mit dem Hersteller einen Termin vereinbaren wo eine PA
aufgebaut ist welche auch für deinen Kunden geignet scheint, ein paar euros investieren und der Geschichte mal im Einsatz lauschen.
Viele Verleiher oder Firmen haben ja recht gute Einkaufspreise bei einem bestimmten Hersteller, welcher finanziell per se immer Anreize schafft auch dieses System an den Kunden zu bringen, ob das allerdings die besten Ergebnisse erzielt wird nicht hinterfragt. Du hast diesen Vorzug möglicherweise (noch)-nicht und das kannst du auch als Chance sehen. Meiner Meinung nach ist die Chance auf Glückseligkeit bei Kirsch sehr hoch, denn das Holz spielt sehr zuverlässig und bietet dabei auch noch Hi-Fi Resolution. das sind doch nicht die schlechtesten Vorraussetzungen, oder? -
Zitat von "georgenomex"
Limiter auf hart und Ampleistung entspricht im Regelfall ca. 130% RMS Leistung der Speaker. So wurde auch bei voll ausgefahrenen Amps noch nie was kaputt. Manchmal erwisch ich mich jedoch dabei, dass ich beim Soundcheck den Limiter nochmal um 2-3 db runterschraub... Sicher ist Sicher!
Da erkläre mir doch bitte mal, wieso sich die DJ´s Ihre Musikmaterial als Vinyl, WAV oder anderes (relativ)hoch aufgelöstes Audioformat besorgen oder erzeugen. Mit anderen Worten ist es bei deiner Beschallung sowieso egal ob jemand mit ner 128kb MP3 oder WAV
auflegt, weil du sowieso nen Kompressor hinter knallst, nur mit dem Unterschied das er dir bei ner MP3 möglicherweise wirklich nur noch
die "Spitzen" weg Limitiert.
Ich bin auch der Meinung, dass wenn die PA welche man zur Verfügung stellt, im dauer Kompressionsmodus laufen muß, dann hätte man die Veranstaltung lieber nicht betreuen sollen. denn dies ist ein wirklich fieses tuning weil das Publikum um die räumliche Wahrnehmung betrogen wird( klangliche Tiefe kann nur bei hohem Dynamikumfang erhalten bleiben) und was bleibt ist gleichmäßig lauter Lärm, autsch.kein Wunder das viele der elektronisch Musik nichts abgewinnen können, denn wenn die PA. nicht Auflösen kann, dann kann man auch keine Energie warnehmen. man muss sich natürlich vorher mal das Spektrum von Techno anschauen/anhören und da erkennt man dann zwangsläufig, das hier andere Gewichtungen gefordert sind als in "normaler" Rockmusik. Ich beschallen mit fk1 und meine Sinusleistung für 500 Tänzer_innen gegenüber dem Spektrum sieht wie folgt aus:
500W ( 250-17.000Hz[ 8"1"])
2000W(70-250[15"])
5000W(20-125Hz[21"])man sieht also das hier dem Sub-und Upperbass bereich fast 90 % der Leistung zukommen, das ist Techno-Realität!
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Hi, habe auch recht häufig mit digital erzeugtem Musikmaterial zu tun.
Meine Erfahrung ist, das wir es durch die dort teilweise gewollten Verzerrungen oder enorm lang andauerenden Flächen mit unheimlich geringem Crest-faktoren zu tun haben, was im Worst-Case eine Gleichspannung darstellt und das Ende der Schwingspule segnen kann.
Eine Auslenkung/Impuls ist für die meisten Speaker recht ungefährlich, da es sich damit auch frisch Luft "zuarbeitet",
wenn nun aber wie im Dub-Tech oder GOA etc. auf einmal eine stehende Welle für z.B. 30 Sekunden bei 45 Hz erscheint dann fließt dort ein recht hoher Strom, aber die termische Aufladung der Schwingspule kann kaum abgegeben werden.
Also vielleicht auch mal ab und zu am Speaker riechen denn Mensch kann die Hitze, welche dort entsteht förmlich spüren.
Insofer schließe ich mich der Meinung an, das bei "elektronischer Tanzmusik" ganz besonders drauf zu achten ist das, dass System im Schnitt maximal zu 2/3 ausgelastet ist, da die meist ununterbrochene Beanspruchung der Antriebseinheiten( vor allem im Sub-Bass und Upper-bass bereich) enorm ist.Ohne Werbung betreiben zu wollen, möchte ich Themenbezogen auf ein recht interessantes Produkt der Firma Formula Sound hinweisen,
weil mal die Frage aufkam, ob es einen Mixer mit eingebautem-begrenzbarer maximalem GAIN-Regelbereich gibt. hier die Antwort:FORMULA SOUND FF-6000 (blau-lila), FF-4000
Idealer Festeinbau-Mixer mit 4+2+1 Kanälen. Mit 12+1 (Aux. Mic) Eingängen und 7 Ausgängen, von denen 4 getrennt regelbar sind, ist der FF-6000 für größere Clubs mit verschiedenen Zonen mehr als geeignet. Die fast unendlichen Features in Kürze:
ü blau-lila Gehäuse - wahlweise mit Rotary Fadern
ü LED-Statusanzeige in jedem Schalter
ü 2 sym. XLR-Mikrofone mit 3fach EQ mit extern/intern schaltbarem Limiter
ü regelbares, automatisches Talkover zu schaltbar
ü Phantom-Spannung für Mikrofone intern konfigurierbar
ü 10 Line-Eingänge, davon 3 auf Phono umschaltbar
ü intern begrenzbarer maximaler GAIN-Regelbereich - Trim
ü 3fach EQ mit +5 bis -23dB Bereich pro Kanal
ü Musik-Signal extern mutebar - Mikro bleibt aktiv (Feuer, Schlägerei,...)
ü 60mm ALPS Fader mit Staubschutz - wahlweise Rotary Fader
ü ALPS Long Life VCA-Crossfader
ü Crossfader mit einstellbarer Charakteristik, voll zuordnungsfähig
ü 2 AUX-Send-Returns mit Swap Funktion für 2 Stereo-Effektgeräte und Punch-Tasten
ü symmetrische Master- / Zone- / Booth- Ausgänge - je Stereo oder Mono
ü Aux-Master-Ausgang
ü separater, trafoisolierter Mono Master Ausgang für Lightshow
ü Subwoofer-Ausgang mit 70Hz Crossover
ü automatisches VU-Meter für CUE-Funktion, ; 12Volt BNC Lampenanschluß
ü 2 Kopfhörer-Ausgänge in 6.3mm + 3.5mm mit Split-Funktion und Headphone Mixing
ü 2 Record-Ausgänge - mit/ohne Mikrofonsignal
ü Klirrfaktor <0.005% -
die DL 3000 P war ab der Seriennr. 10642 im Stereomode 2Ohm Stabil.
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kann auch Kirsch-audio aus Berlin empfehlen, die neue tk115 ist der Hammer, steht in der Auflösung des tonalen Spektums einem Studiomonitor in nichts nach.
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Du hast vollkommen Recht aber bitte, vergleiche nicht Bayern,Baden-Württmberg, Hamburg, Rheinland-Pfalz etc. mit MeckPomm.
Ich finde diese Diskussion gehört hier auch nicht rein. Wenn ich meine PA eben nicht Dry-Hire rausgeben will, dann komme ich Ihm/Ihr an dieser Stelle etwas entgegen. Das es auch gerne 500,- Netto sein können, ist keine Frage aber dann wäre ich hier oben viele Jobs los.
im übrigen werde ich demnächst M/V verlassen, weil ich eben mit 200euro jetzt schon zu teuer bin. es gibt hier leider nicht die fetten Tournee-Shows wo umsichtige und kompetente Techniker anständig bezahlt werden können- und wenn dann ist das Schlager und dafür bin ich noch zu jung :roll: und meine Kraft mir zu schade. -
mmh, es ist erschreckend aber wahr. es geht in meinem Fall auch nicht um Berlin sondern M/V und da sind 200euro Netto
richtig viel Geld. Und sehen muß man ja auch, das die 800euro Netto Einnahmen, einem anspruchslosen Menschen wie mir, immerhin die Hälfte seiner monatl. Kosten decken. Am Ende ist es ja auch nur einladen-fahren-aufbauen-trinken-levels und trennfrequenzen abstimmen-trinken-trinken-trinken,den rest des Abends dem DJ auf die Finger klopfen, Limiterwache schieben und zurück :?
Und wenn man sich erstmal an Dubtech_deep-House und wie dat allet heißt gewöhnt hat, kann man sogar noch einen richtig netten Abend haben...