Aber klar, wer beim einstellen, mit seinem Laptop in eine digico SD8 welche im weiteren Verlauf via AES oder SPDIF in eine XTA548 oder dbx 4800 eingebunden ist, brauch sich über die vollständigkeit des Signals wohl keine weiteren Gedanken machen, denn das wird lang nicht das schwächste Glied in der Kette sein. Und trotzdem, wenn es mal jemanden gibt der die wandler einer Antelope ORION32 oder ZEN (am besten mit denen einer XTA vergleichen konnte, oder auch einfach nur gehört hat, würde es mich sehr interessieren. Bleibt wohl nur herraus zu finden, welche Produktionen hier in Deutschland mit deren Geräten arbeiten... Oder man trifft sich mal, ich wohne in Leipzig.
altes Pult mit neuer Performance
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die große VI-Stagebox hat Studer Preamps, mit schaltbarem festen 80Hz Lowcut vor dem Wandler. Die VI1 hat Soundcaft-Preamps. Das kann man in einem Direktvergleich durchaus hören, vor allem wenn viele Kanäle summiert werden. Was du damals wahrscheinlich gehört hast, ist die "LUFT", die einem die großen VI Pulte bieten ... diesen Klangeindruck kann man hören und der wird auch von sehr vielen Kollegen geschätzt.
Studer Vista hat soviel ich weiss so gut wie niemand in Europa als Livepult, das ist auch verständlich, die Kiste ist viel zu umständlich zu konfigurieren, das ist ein tolles Ü-Wagen Pult in einem festen Einbau, aber kein LivePult zum selber einrichten. Aber die Preamps sind toll ...;-))
Problem ist, das halt schon solche Unterschiede in bestimmt 50% aller Beschallungen wg. anderer Faktoren soweit maskiert werden das sie schlichweg egal sind ... und deshalb für den Großteil der Beschaller schlichtweg irrelevant.
Und jetzt kommst du mit Wandlern .. wo sich schon bei vielen Vergleichen die Tonleute an den Kragen gehen, weil kaum jemand richtig zuordnen kann, und die Unterschiede, selbst wenn man sie hören kann, wirklich sehr sehr klein sind .. und ich rede von Testhören in Profistudios in akustischen perfekten Umgebungen über High-End Abhörboxen.
Ich gebe dir durchaus recht, das man nicht immer jeden Müll kaufen soll und auf Qualität achten sollte, ich kaufe auch lieber selten und dafür richtig gut ... allerdings wären neue Wandler im Beschallungsbereich nun wirklich meine LETZTE Priorität ...
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gehe ich 100prozentig mit Marcus- schönes fazit! vielen dank und bis bald, genossen.
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Zitat von "schallereignissortierer"
Zu der 88,2/96kHz 24bit Auflösung, das würde mich schon interessieren, ob man "doppelt blind" in einer Live Umgebung tatsächlich den Unterschied zu 44,1kHz 16bit zweifelsfrei benennen könnte.
hierzu möchte ich gerne nochmal auf einen vergleichstest im PP hinweisen(ich glaube von der RWTH Aachen), wo angehende tonmeister in doppelblindtest keinen unterschied zwischen 48 und 96kHz heraushören konnten. zwischen 44,1 und 48kHz hörten sie aber definitiv einen unterschied.
ist schon ein paar jahre her, finde ich aber immer noch interessant. die geräte kamen damals z.b. von Lake People, wenn ich mich richtig erinnern kann.
andererseits haben hier schon einige berichtet, dass es bei Yamaha konsolen wiederum einen hörbaren unterschied zwischen 48 und 96kHz geben soll. es kommt also auch hier wohl auf die geräte an, ob man unterschiede hört. an den reinen taktraten scheint es nicht zu liegen, zumindest wenn man über 44,1kHz liegt.damals wurde auch geschrieben, dass es im studio möglicherweise vorteile für 96kHz geben könnte, wegen der vielen verarbeitungsschritte gäbe es da weniger fehler... ich weiss nicht mehr genau, wie das argumentiert wurde. den test kann ich auch nicht mehr finden, das war noch vor der digitalisierung der medien, als die leute noch richtig hinhören konnten

und für live wurde damals schon gesagt, das 48kHz mehr als ausrichend sind für erstklassige ergebnisse. das kann ich nachvollziehen, denn auch ich habe beste klangliche erfahrungen mit 48kHz pulten. in der nächsten generation gehe ich vielleicht "sicherheitshalber" auch auf 96kHz, die notwendigkeit für höhere taktraten kann ich mir für liveeinsätze nicht vorstellen. und auch das ist schon richtig ressourcenfressend.
wer zu viel geld übrig hat für super-edle gerätschaften, der darf sich das natürlich gerne kaufen. für mich ist es wichtiger, hervorragende mikrofone und ebensolche lautsprecher - verbunden mit bestmöglichen musikern einzusetzen.
das war mein senf dazu...
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Zitat
andererseits haben hier schon einige berichtet, dass es bei Yamaha konsolen wiederum einen hörbaren unterschied zwischen 48 und 96kHz geben soll. es kommt also auch hier wohl auf die geräte an, ob man unterschiede hört. an den reinen taktraten scheint es nicht zu liegen, zumindest wenn man über 44,1kHz liegt.
Höchstwahrscheinlich aber auch nur, wenn man die 96kHz selber! einschaltet und weiß, dass man mit 96kHz arbeitet. :wink: -
Zitat von "wora"
andererseits haben hier schon einige berichtet, dass es bei Yamaha konsolen wiederum einen hörbaren unterschied zwischen 48 und 96kHz geben soll. es kommt also auch hier wohl auf die geräte an, ob man unterschiede hört. an den reinen taktraten scheint es nicht zu liegen, zumindest wenn man über 44,1kHz liegt.
damals wurde auch geschrieben, dass es im studio möglicherweise vorteile für 96kHz geben könnte, wegen der vielen verarbeitungsschritte gäbe es da weniger fehler...
Das war u.a. hier: https://paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=50&t=84061 -
Zitat von "oton"
ich finde das jeder sein Geld ausgeben darf für was er will, und Religionsfreiheit haben wir auch ... aber wenn schon dann braucht der Antelope Wandler auch die entsprechenden Preamps braucht, also nicht "alte Midas" , sondern eher "alte Neve" ... "alte API" .... oder z.B. "neue Millenia" (die lassen sich dann auch fernsteuern)
What people think we're using-->
What we are really using-->
Also, zumindest, wenn es mal schnell gehen muss. Neve 1073 + Antelope Orion hat schon seine Berechtigung, die Sättigung der 1073 ist hörbar.
Aber wenn man mal schnell wat aufnehmen musst, nimmste den Behringer Klumpen und packst nachher nen Analoger-Plugin drauf, und hat ein zumindest "ähnliches" Ergebnis.
"Angeben" kann man damit natürlich nicht
Der Klangunterschied ist jedenfalls kleiner, als man denken würde. Aber so ist dat halt im HiEnd Bereich.
Für die letzten 3% mehr an Sound legste 300% mehr an Kohle auf den Tisch. Ich bin zu alt dafür und fahr lieber davon in Urlaub :wink:LG
WW -
Zitat von "Wurst Werner"
...
"Angeben" kann man damit natürlich nicht
Der Klangunterschied ist jedenfalls kleiner, als man denken würde. Aber so ist dat halt im HiEnd Bereich.
Für die letzten 3% mehr an Sound legste 300% mehr an Kohle auf den Tisch. Ich bin zu alt dafür und fahr lieber davon in Urlaub :wink:
wahrlich weise worte, wurst werner!
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Yo.
Aber für das Alleinstellungsmerkmal "Atomuhr in der Regie" kannste deinen Kunden auch mal eben den dreifachen Tagessatz des bislang "teuersten Studio am Platz" abluchsen. Und wenn du mal genau hinschaust, dann machen die Jungs von Antelopeaudio genau das: Schön auf dicke Hose machen und nen "Trottel" finden, der zu fast jedem Preis ein imagebildendes Produkt kauft.
Vielleicht lassen sich die Wandler ab Version 6.o und höher auch zusammenknüllen. -
Zitat von "treibsand"
Yo.
Aber für das Alleinstellungsmerkmal "Atomuhr in der Regie" kannste deinen Kunden auch mal eben den dreifachen Tagessatz des bislang "teuersten Studio am Platz" abluchsen. Und wenn du mal genau hinschaust, dann machen die Jungs von Antelopeaudio genau das: Schön auf dicke Hose machen und nen "Trottel" finden, der zu fast jedem Preis ein imagebildendes Produkt kauft.
Vielleicht lassen sich die Wandler ab Version 6.o und höher auch zusammenknüllen.
Ich sag nur PLL.Beim externen Clocken erhöht sich der Jitter meistens.
Aber das wäre schnöde Wissenschaft, viel zu langweilig für High End Audio.
Schöner Lesestoff dazu:
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Zitat
in einem in der nachhallzeit linearisierten Raum
Kann mir da mal jemand helfen?? Was könnte das heissen?
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Gleichbleibende RT60 über das gesamte Spektrum - eine Anforderung die besonders im Bereich ÖR-Rundfunk-Studio, Kino (Stichwort THX-Zertifizierung) und sonstige größere, professionelle Tonstudios gerne ernstgenommen wird.
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jepp.
die akustiker berufen sich ja gerne darauf, dass eine zu den tiefen tönen ansteigende nachhallzeit "wünschenswert" wäre.
in der tat ist es aber so, dass so eine ansteigende nachhellzeit im bass in den sälen mit musikwiedergabe gar nicht sehr sinnvoll ist, es wäre besser wenn die nachhallzeit auch im bass eben NICHT ansteigen würde.
die oft zugrunde gelegten kurven beziehen sich auf räume zur sprachbeschallung, und da spielt eine ansteigende RT im bass natürlich überhaupt keine rolle... -
Im Übrigen hat WW Recht, man macht "analog", indem man das Signal verzerrt. Das kann man heute auf sehr viele verschiedene und verschieden teure Arten machen.
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guma
14. Februar 2021 um 10:34 Hat das Thema aus dem Forum IT für PA nach Mischwerkzeuge verschoben. -