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  2. Pfli an DC

Beiträge von Pfli an DC

  • Ur-PA's

    • Pfli an DC
    • 1. Oktober 2003 um 10:34
    Zitat

    bedenke mal was der wichtigste baustein einer delay line ist ???
    richtig: das delay!!!
    womit bitte schön sollte man das denn in der grauen vorzeit des rock'n'roll bewerkstelligen? mit bandechos? oder analogen eimerkettenspeichern?


    Das gilt vielleicht für Konzerte, aber im Ela-Bereich wurde tatsächlich in den 60er Jahren schon mit Delays gearbeitet. Und wie schon vermutet: mit Bandechos, bzw modifizierten Tonbandgeräten. Mal sehn ob ich den Artikel noch finde, wenn ich mich nicht täusche auch mit Bild: Techniker vor Schaltschrankartigem Mischpult und Tonbandgeräte drumrum.

  • Midas Venice 320 löst sich auf!

    • Pfli an DC
    • 10. Juli 2003 um 23:26

    Bleiben wir mal beim Autohändler. Klar überlässt er dir für geringes Entgelt ein Ersatzfahrzeug. Das wird aber in den seltensten Fällen dein Typ sein (meistens kleine Kisten) Das Problem liegt doch dann wieder in der Lagerhaltung. Jetzt ist das in Straubing der Kundendienst für sämtliche Geräte der Telex Gruppe. Welche Geräte willst du da auf Lager haben? Und wieviele? Aus der Fertigung nehmen ist nicht, man will ja nicht Gebrauchtgeräte und "Tageszulassungen" produzieren. Das ist für die Firmen totes Kapital und das kriegt man heutzutage bei der Geschäftsführung doch nicht mehr durch, wenns dann "auch so" geht. Normalerweise kann man seinem Händler schon Ersatz während der Reparatur rausleiern- Pech natürlich wenn wenn es da keinen Zwischenhändler gibt

  • wie klingt englisch???

    • Pfli an DC
    • 10. Juli 2003 um 21:11

    Ihr hab es nicht anders gewollt:
    "Spinal Tap, England's loudest band, is back from their 2001 tour across America. Crank up the volume to 11 forever!"

    http://www.spinaltap.com/video/11_sm.mov

  • HAUN Microfone

    • Pfli an DC
    • 9. Juli 2003 um 11:23

    Die Qualität stimmt, der Preis ist auch Ok. Und sie sind erstaunlich robust. Ein Mikro, dem HAUN MBC660 L ähnlich wenn nicht sogar gleich, wurde/wird gerne als Oem von einer Firma für Kirchenbeschallung verwendet. Die haben schon mehrere Stürze auf besten Steinboden überlebt. Das eine ist zwar jetzt etwas gestaucht, macht aber keinerlei Probleme (müsste mal den Frequenzgang messen, ob sich da nennenswert was getan hat, aber woher und wozu die Zeit dafür nehmen :roll: Sind ja nicht meine)

  • Arbeit der Leute an den Turntables echt?

    • Pfli an DC
    • 18. Juni 2003 um 15:35
    Zitat

    bestes Beispiel: Psyeudo DJ Mark´ Oh bei Clubrotation. Wildes gescratche am Plattenspieler, Kamera schwenkt über ihn von hinten drüber und auf den Tables liegen nur die gelben Slipmats drauf und Abnehmer nich auf den Platten.


    Jetzt muss ich doch tatsächlich Mark Oh in Schutz nehmen: Vor ewiger Zeit bleib ich beim Zappen bei irgendeiner Großveranstaltung hängen (Bravo Supershow oder irgendwas). Damals noch mit "Tears don t lie". 2 Turntables + Dynacord M1 Mixer. Mark Oh tritt auf, mit seiner Maxi unterm Arm, packt die aus und legt sie auf. Bewegt n bischen den Oberkörper. Lied fast aus, er nimmt den Tonarm runter ( was man auch gehört hat) Verpackt die Maxi und wirft sie ins Publikum. Er kann also doch auflegen :wink: Wozu der grosse Meister aber den zweiten brauchte?

  • TOA-Erfahrungen??

    • Pfli an DC
    • 29. Mai 2003 um 17:39

    Toa mag eine ganz nette Firma sein, aber z.B. die ELA Sparte sach doch sehr kantig-amerikanisch japanisch aus. Das einzige mit dem ich zu tun hatte war so ein 37,1 Mhz (verflixt, war das der Bereich?)Mikro. Das war vergleichsweise günstig, drum hat man das landauf landab in Aktivboxen vertickt. Leider war die Leistung nicht so gross wie immer von den Verkäufern behauptet wurde und so hat zumindest in diesem Bereich das Ansehen (zu Unrecht) gelitten.

  • Warum fragt niemand die richtigen Leute?

    • Pfli an DC
    • 27. Mai 2003 um 14:32
    Zitat

    Bringt das Vorteile? Ich mein klingts besser als zuvor?


    Wenn du einen Cassetenrekorder laut aufdrehst und mit Mikro abnimmst schon...Da merkte man die Laufzeitunterschiede oder laute Musik über die Hausanlage (das erste ist eh Unsinn und das zweite: Hintergrundgedudel Ok aber für mehr ist so eine Anlage ja nicht gedacht). Man kann jetzt lauter als mit der anderen Anlage aber der Nachhall in der Halle nimmt (natürlich) massiv zu. Man kann sich diesen Vorteil also ganz schnell wieder kaputtmachen. In Kirchen liegt der Ruhepegel normalerweise sehr niedrig, da braucht man nicht allzuviele dB mehr um Verständlichkeit zu erreichen. (Davon abgesehen dass die Anlage jetzt deutlich vor sich hinrauscht-sehr meditativ :wink:

    Zitat

    Äh wie, es wurde Automatikmixer durch Automatikmixer ersetzt?
    Oder vielmehr: Was ist am neuen Mixer noch automatik, wenn er nen Lautstärkeregler hat? Praktisch Automatikmixer wo hinterher "abgeregelt" werden kann?

    Man stellt den gewünschten Pegel ein, und das Gerät versucht den zu halten. Kann Praktisch sein wenn man mit unterschiedlichen Mikrofonen mit unterschiedlicher Empfindlichkeit oder anderen Sprechabständen arbeitet. Für eine sich nicht ändernde Situation braucht man den Regler natürlich nicht. Aber vielleicht ist der neue ja auch falsch konfiguriert, jedenfalls gibt es ordentliche Pegelschwankungen. Anfassen werde ich den aber nicht, der Pfarrer wollte ja auch vom Elektriker die Reparatur für eine Steueruhr bezahlt haben, die 1 Jahr nachdem der Elektriker sie umgehängt hatte kaputt ging. ("der hats falsch angeschlossen" :roll:)

    Zitat

    Ich wünschte bei uns gäbe es nen Automatikmixer... In einer Kirche im Nachbarort steht so ein schönes Strässer-Teil; das hat genau zwei Schieberegler: Einen für den (ungenutzten) (DIN-)Tape-Eingang, und einen für die Summenlautstärke.


    Und genau der landete in der Schublade bei den anderen ungenutzten Geräten

  • Mikro mit 6 Pins??

    • Pfli an DC
    • 26. Mai 2003 um 00:00
    Zitat

    Aus irgend einem Grund hat man die bei der Renovierung vor 1-2 Jahren nicht ausgetauscht. Im Nachbarort (selbe Gemeinde) kriegen sie jetzt ne neue, sogar mit Funk.


    Vielleicht der selbe Grund warum ich die noch habe? Weil sie "noch" :wink: gut sind. Im Netzteil ist nichts drin was man nicht ersetzen könnte. Die Fliegen halt meist raus weil die Speisegeräte unpraktisch sind. Für Redner verkauft man jetzt landauf landab Schwanenhälse (man will ja die Mikrofone nicht mehr sehn) . Dann werden die Kabel defekt (da wird es wohl nix mehr von der Stange geben, also selberlöten) und die Din-Stecker mit Verschraubung verbiegen sich doch wenn man drauftritt (war der Stecker nicht richtig drauf konnte es einem ordentlich eine wischen). Aber da die Anlage bei der Renovierung nicht getauscht wurde wird die noch bleiben. Wenn das der Strässer-Verstärker ist den ich vermute, kann den ein Radio und Fernsehtechniker auf maximal nen Tag flicken (war zumindest bei uns so) Wir hatten zwei davon und eine davon ist nach 30 Jahren das erstemal ausgefallen... Für den Müll also viel zu Schade, die Anlage ist normalerweise nicht nennenswert schlechter als Anlagen die jetzt mit ähnlichen Lautsprechern und Mischverstärkern installiert werden (natürlich nur wenn sie richtig installiert und eingestellt wurde) (Ach ja Müll: da habe ich erst auf einem Flohmarkt 2 Sennheiser Md421 vor der Verschrottung bewahrt, hat mich aber dann doch 6€ gekostet :cry: ) Ich hab die Strässer-mikros grad nicht da, aber nächste woche kriegts du die Info.

  • Warum fragt niemand die richtigen Leute?

    • Pfli an DC
    • 25. Mai 2003 um 23:41
    Zitat

    Äh - darf ich dann fragen, aus welchem Grunde da überhaupt was geändert worden ist?


    Wenn die Mikrofone nicht beschädigt sind (schöne Kondensatormikrofone) und die Boxen (Schallzeile) nur durch andere Schallzeilen ersetzt werden würden- warum also. Aber in der neuen Anlage fährt man halt jetzt 7 Delays da ja alle 3 m eine Zeile hängt (wie halt vorher auch)- halt Materialschlacht (eine Woche Verkabelung €€€€€). Der Verstärker war schuld daran- das war ein Automatikmixer von Strässer ( also Klein+Hummel OEM) der auf der Frontplatte KEINE Pegelsteller hatte. Ohne Schraubenzieher ging da nix. (ich fands gut) Aber da sich Pfarrer ja ganz gerne laut hören und ich immer sagte, da geht nix (die Anlage war richtig eingestellt, wer selbst einfache Grundregeln für das Sprechen am Mikrofon missachtet ist selbst schuld, aber die Anlage "taugt dann nix") hat er sich halt einen Automatikmixer

    Zitat

    eine automatisch arbeitende Lautstärkeregelung mit selbständiger
    Anpassung an den Sprecher

    mit Reglern geholt (nur von AUTOMATIK keine Spur, naja leuchtet lustig)

    Sound-Klinik:
    Wenn ich so an meine Schulzeit denke fanden sich die einzigen Stereoanlagen in den Musikräumen (pa wohl übertrieben) und in der Turnhalle in der die Mädchen Gymnastik betrieben (ausreichend). Sonst war nur amtliche Ausstattung vorhanden. Das war aber auch in Straubing, da liefern auch die Elektriker und Radiohändler Dynacord an, in einem Musiksaal standen offensichtlich modifizierte Hifi-Boxen bei denen ich bis heute nicht weiss ob das Dynacord Logo echt war :wink: Und liest man den Einsatzplan der Stadt für Theater und Stadthalle steht der Buchstabe D für "Techniker-Dynacord"

  • Warum fragt niemand die richtigen Leute?

    • Pfli an DC
    • 19. Mai 2003 um 18:00
    Zitat

    In jeder Gemeinde gibt es jemanden der meint er versteht etwas davon und der steht einem Permanent an der Seite und guckt!!!!!


    Das ist immer so- warum? Ganz einfach: Pfarrer ist mit der Anlage unzufrieden, er lässt den Fachmann kommen (und da gibt es im kirchlichen Sektor viele)- das heisst, den, den er dafür hält. (in diesem Beispiel die Firma Turmuhren *** (turmuhren? richtig gelesen, die machen nämlich ALLES- Brandmeldeanlagen, Uhren und Lautsprecher- Ach- ja Liedanzeiger) Es wird auch kein Termin mit einer zweiten Firma ausgemacht, so zum Beispiel mit der Firma, die die alte Anlage geliefert hat. Jetzt spricht der Pfarrer seine Wünsche an (meist: Laut muss es sein, verständlich) oder kriegt vom Vertreter gesagt was er zu wollen hat. Dann ist die Anlage da, und die Nutzer (nicht der Pfarrer) merken: zu wenig Eingänge usw. Und hier sind wir beim Basteln und Pfuschen (denn Geld gibt es keines mehr, die Anlage ist ja neu...)
    Diese Säulenlautsprecher waren eine feine Sache, als es noch nicht möglich war Delays in der nötigen Anzahl einzubauen ohne daß die Kosten explodieren. Und die Vorgängerfirma hat es (vor 15 Jahren) geschafft eine Hallenkirche mit 100 Watt Verstärker, EQ Automatikmixer und Kompressor und diesen Säulenlautsprechern ordentlich zu beschallen (natürlich nur Sprache und dezenter Pegel). Für nur 8 000€ mehr wurde sie umgebaut - mit 2 Koreaner Ela-amps (die die es auch bei Monacor gibt und in einen geschlossenen Schrank eingebaut sind. Meine Frage: "Sollte der Schrank nicht belüftet sein? Nein das geht schon, haben wir schon öfters gemacht") eine 8X8 matrix nur für EQ und Delay (7 Eingänge ungenutzt. Meine Frage: "Warum einen modularen Mixer mit 9 Mikroeingängen, wenn an der matrix noch 7 frei sind?" Antwort: "Es war der Wunsch die Eingänge mit der Hand regeln zu können" Tja, komisch dass es für die matrix eine Fernbedienung gibt mit der man die Eingänge regeln kann, aber das wusste man wohl nicht...) und als Mixer einen Automatikmixer der zwar blinkt wie ein Christbaum, aber ob das einen Automatikmixer ausmacht? Ach ja, keine neuen Mikrofone und Boxen (man musste ja sparen...)
    Fazit: mit diesem technischen und finanziellem Aufwand hätten viele bessere Ergebnisse erzielt, aber es war eine Fachfirma mit Referenzen und als Vertreter tingelt ein Dipl Ing durch die Lande. Und wem traut jemand ohne Erfahrung wohl mehr? Dieser "Fachfirma" oder dem erfahrenem Beschaller der am Ende "grosse Lautsprecher" verkaufen will, wo doch die anderen sagen, dass es mit den kleinen Säulen genauso geht...

  • Mikro mit 6 Pins??

    • Pfli an DC
    • 19. Mai 2003 um 17:21

    Das müssten die Dinger sein, von denen ich zwei Stück zu Hause hab. Ist zwar längere Zeit her, daß ich die Speisegeräte mal geöffnet habe. Wenn ich mich nicht täusche werden die Mikrofone mit 60V gespeist, und in diesem Mikrofontyp befindet sich keine Röhre. Von den 6 Polen sind nur 4 belegt: Masse, symmetrische Mikrofonleitung und eben die Versorgungsspannung. Ich vermute ganz einfach, daß man bei Schoeps (auf der Platine des Netzteils findet sich das Firmenlogo- ist wohl ein OEM-Produkt für Strässer gewesen) diesen Stecker noch aus Röhrenmikrofonzeiten für Speisegeräte beibehalten hat (vielleicht gibt es ja eine Vorgängerserie mit Röhren). Die Dinger sind äusserst robust, möchte nicht wissen wie oft die wohl schon auf harten Steinboden gefällen sind.

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