...klasse kommentare hier. bitte mehr davon!
Beiträge von F.A.Bi.A.N.
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...der obige vorschlag bezog sich auf ein mehrwege-basssystem, dass primär für eine festinstallation (mit entsprechendem budget) gedacht war.
wenn es dein budget hergibt, machen pro paf212 ein bis zwei doppel-15" bassreflexsubs sinn. wenn es primär "brummen" soll, dann eben doppel-18"er. die anvisierten personenzahlen sollten dann aber deutlich nach unten korrigiert werden (ist dir ja selbst klar, will ich mal meinen).zum thema digitalcontroller: also ich finde den behringer dcx2496 ganz ok, selbst verwende ich den alto maxidrive 3.4 pc.
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zustimmung zu test´s aussage. schau halt, was die verleiher in deiner nähe am lager haben. wenn das keine rolle spielt, kann ich dir auch mit passenden doppel- oder single-15"ern weiterhelfen.
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...bei dem zur verfügung stehenden budget solltest du besser die vorgabe der zu beschallenden personen "etwas" nach unten korrigieren. ein stets an der leistungsgrenze betriebenes system wird
1.) eine deutlich verkürzte lebenserwartung haben und
2.) eher bescheiden klingen. -
für 1000 pax oder etwas mehr reichen:
- 4x paf212
- 6-8x doppel-15" BR
- alternativ: 6-8x 15" basshorn
- untenrum ein paar 18"- oder 21"-bandpässe für den richtigen "blubb", z.b. den hier:
http://www.eighteensound.com/9000/PDF_downl…Preliminary.pdfderartige installationen betreuen wir sehr häufig. aus erfahrung kann ich sagen, dass das in etwa die konfiguration ist, die heutzutage "erwartet" wird, grade bei den genannten musikrichtungen. für die bestmögliche basswiedergabe im raum (ich nehme mal an, es geht um eine installation?) ist aber eine durchdachte aufstellung entscheidend (stichwort: nachhallzeiten großer hallen im bassbereich).
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@ hitower:
die mitteltonkammer ist mit noppenschaum und polyesterflies in einer "geheimnisvollen" (
) anordnung bedämpft. ich hätte die resonanzstelle jetzt auf einen externen effekt (beugung bzw. streuung an einer der kanten? nachgemessen habe ich das noch nicht...) geschoben, kann es dir aber nicht mit gewissheit sagen. -
ohne messung reine spekulation - die minimalen impedanzwerte können im schlimmsten fall kurz über kurzschlussniveau liegen. können, müssen aber nicht...
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danke.
wie kommst du auf das fehlende dämpfungsmaterial? aufgrund der resonanz bei ~1,5khz? -
Tieftonunterstützter Breitbänder (neudeutsch: "F.A.S.T.")
Wie alles begann...
Neuerdings fiel mir verstärkt auf, dass meine Mutter beim Fernsehen häufig nachfragen musste: "Was hat er grade gesagt?", oder: "Wie war die Frage [bei Günther Jauch, d.A.]?!".
Kurzum: Die Sprachverständlichkeit beim Fernsehen war scheinbar so mangelhaft, dass man versuchte, durch wiederholtes drücken der Volume-Taste der Fernbedienung den Zustand zu verbessern. Zumeist half dies aber nicht sondern verschlechterte die Hörsituation noch weiter - soweit meine Beobachtungen.Ich habe ihr dann erklärt, dass das Kriterium für Sprachverständlichkeit nicht unbedingt bei der Lautstärke zu suchen ist, sondern in den normalen Wohnraumverhältnissen primär durch die Qualität der Signalkette bestimmt wird. Die Lautsprecher sind dabei bekanntermaßen das schwächste Glied, was in besonderem Maße auf günstige "Mehrzweckbreitbänder" zutrifft, wie sie häufig in Fernsehern o.Ä. zu finden sind. Es musste also eine vernünftige Alternative her, die dem Hörvergnügen etwas auf die Sprünge helfen sollte...
Breitband + Tiefton
Eine Lautsprecherentwicklung dieser Kategorie beginnt immer mit dem Mitteltöner. Besonders interessant schien mir der zuvor bereits in einigen HiFi-Gazetten getestete und überraschend preisgünstige Vifa TC9FD-18-08 (wird auch als Peerless FR-35 gehandelt). Dessen Frequenzgang war nach ersten Versuchen in einem kleinen Prototypengehäuse ab 200-300Hz nahezu mustergültig.
Eine Unterstützung im Tiefmitteltonbereich musste für etwas höhere Abhörpegel bzw. das vernünftige Musikhören aber schon sein, so dass die Wahl auf die bekannte W-Serie von Visaton fiel. Der W130S ist ein einfaches, aber dem Preisrahmen mehr als angemessenes Chassis mit 5"-Papiermembran und glänzender Beschichtung. Letztere passt zwar rein optisch nicht so ganz zur unbehandelten Oberfläche des Vifa-3,5"ers, aber nach meinem Dafürhalten alles noch recht verschmerzbar...
Die Trennung der Komponenten sollte mittels einer passiven Weiche erfolgen, die angestrebte Trennfrequenz dabei irgendwo zwischen 300-500Hz liegen - oftmals "ergibt" sich sowas beim ersten Aufbau auch von ganz alleine.Gehäusekonzept und -fertigung
Die Vorgaben aus der Wohnzimmerregie waren recht einfach: Möglichst klein, möglichst unauffällig, nichts "extravagantes" - aber alles ohne Einschränkungen der technischen Sinnhaftigkeit. Das Gehäusevolumen konnte also groß genug ausfallen, um eine für HiFi-Zwecke übliche untere Grenzfrequenz von ca. 50Hz (Bassreflexresonanz) zu erreichen.Zunächst aber die (vollständig selbsterklärenden) Bilder vom Bau des Gehäuses:
- CNC-gefräste Schallwände aus 25mm Buchenmultiplex mit rückseitig umlaufender Schattennut
- restliches Gehäuse aus 12mm MDF (Baumarktzuschnitte mit 90°-Winkeln für alle Teile, auch für das Rückkammervolumen des Mitteltöners)
- Lackierung des hinteren Gehäuseteils mit Warnex (1-K schwarz, gerollt mit feiner Oberflächenstruktur)
- Behandlung der Schallwand mit offenporigem Hartwachsöl (um die schöne Maserung zu betonen und die Oberfläche zu schützen)
... angesichts dieses "Materialmixes" erklärt sich jetzt auch, welchem Zweck die Schattennut der Schallwand dient. Bei bündigem Abschluss der Platten hätte es sicherlich etwas "unfertig" ausgesehen.Messungen
Die Frequenzweiche für die Box setzt sich aus Hoch- und Tiefpässen mit 12dB Flankensteilheit zusammen. Der Schnittpunkt der Flanken liegt, wie in etwa anvisiert, bei 450Hz. Eine kleine, aber den Höreindruck deutliche störende Überhöhung im Frequenzgang des Vifa Breitbänders glättet ein paralleler Schwingkreis. Zu guter letzt wird der Mittelhochton-LS mittels eines seriellen Widerstandes im Pegel angeglichen, so dass die Box einen Wirkungsgrad von ca. 85dB/ 2,83V/ 1m hat.
Eine leichte Betonung des oberen Nutzbassbereiches (zwischen ca. 100-150Hz) entsteht durch ein überschwingendes Tiefpassfilter. Die ebenso leichte Betonung des Hochtonbereiches ab 5kHz bei der Messung auf der 0°-Achse verhilft der räumlichen Energiebilanz im Hochtonbereich zu einer relativen Ausgewogenheit, da die 3,5"-Membran des Breitbänders dort recht kräftig bündelt. Ein besonderer Vorteil, grade die Sprachverständlichkeit betreffend, ist das Ausbleiben des üblichen, recht wilden Interferenzbereiches in der vertikalen Abstrahlung, der umso wilder wird, je flacher die akustische Flankensteilheit der Frequenzweiche ausfällt (also grade ein Problem im HiFi-Bereich - oder nicht?).Einige der wichtigsten Messungen hier:
...alle weiteren Messungen (auch inklusive der Treiber im unbeschalteten Rohzustand) gibt es HIER zum Download.
Hörtest
Nach Abschluss der messtechnsichen Entwicklung musste sich die kleine Box noch dem Vergleich zu meinem Studiomonitor mit 18sound/ Gradient-Bestückung stellen.
Soviel vorab: Der Vergleich ist nicht so ganz fair, da beim direkten Umschalten auffällt, wie tiefgründig und "analytisch" der Gradienthochtöner mit leichter Folienmembran im Vergleich zum günstigen Breitbänder auflöst. Betrachtet man jedoch den enormen Preisunterschied zwischen den Konstruktionen, sollte man hier einmal Gnade vor Recht ergehen lassen.
Ich habe die Vifa/ Visaton-Box mehreren Testhörern vorgespielt, wobei ausnahmslos alle sowohl die sehr gute Basswiedergabe als auch die natürliche, bis zu gehobener Zimmerlautstärke sehr natürliche Stimmreproduktion hervorhoben. Klar - die hohen unverzerrten Pegel wie mit dem 18sound Tiefmitteltöner bringt die kleine Box nicht, das war aber auch nicht das Entwicklungsziel. Die leichte Betonung des oberen Nutzbassbereiches veranlasste einige Hörer, den Begriff "Spaßbox" in den Mund zu nehmen - ich selbst sehe es ganz ähnlich.Nach Fertigstellung der Gehäuse (das Hartwachsöl trocknet noch weitere 24h, eventuell folgt eine zweite Schicht...) beziehen die Boxen dann ihren Platz neben dem elterlichen Fernseher - in der Hoffnung, dort eine "gute Tat" vollbracht zu haben. :wink:
Viele Grüße von der Spree,
Fabian -
...ein schönes flatterechobeispiel:
http://www.rahe-kraft.de/cms/glossar.htm#F -
@ matthias (falke, nicht "andere" :-)!

genau diesen fehler habe ich, wenn ich die referenzkanäle in LIMP vertausche.
man misst man dann R1(DUT) + R2(Referenzwiderstand).
also beispielsweise ein R1 von 6ohm (gleichstromwiderstand eines 8ohm-LS) + R2 (in meinem fall ein 27ohm-typ) = 32ohm.
demnach hättest du einen referenzwiderstand von ca. 8ohm in deiner messbox - richtig?!@ matthias (ja, diesmal der "andere"...):
.....natürlich ist der frequenzumfang recht eingeschränkt, aber der störabstand ist richtig gut. wie ein bekannter fachmann mit augenzwinkern hierzu sagt: wenn der kunde zuguckt, nimmt man den dodekaeder. wenn nicht, die pistole. letzteres versuche ich als anerkannter kriegsdienstverweigerer aber zu umschiffen, wer weiß wie man mir das auslegen könnte :lol: .
nach meiner erfahrung gehen auch brötchentüten (die aus etwas stärkerem papier) ganz gut - krümelt eventuell, kommt aber dem punktschallquellenideal etwas näher als meine "linienquelle". -
Wer kennt es nicht - mal eben ein paar raumakustische Impulsantworten aufzeichnen, aber keine Munition für die Schreckschusspistole in der Hosentasche... da hilft eine zugleich demilitarisierende Ansätze aufgreifende Selbstbaulösung. Von einem Kollegen lieh ich mir zuerst eines seiner Geräte aus dem Vorbereitungsraum aus. Das war schon ganz okay, aber ich sah durchaus noch Potential. Die hier gezeigte Variante "knallt" sehr ordentlich und kostet so gut wie gar nichts - über Fläche und Volumen der Zylinderbohrungen lässt sich zudem noch (in Grenzen) die gewünschte Mittenfrequenz abstimmen.
Stückliste:
- zwei Streifen 15...25mm Multiplex (min. 50cm Länge)
- zwei Metallgriffe und 4 Senkschrauben
- Forstnerbohrer (hier: 50mm)
- ein flaches Türscharnier und Senkkopfspax
- für die Langzeitstabilität: Hartwachsöl, ganz nach GustoViel Spaß beim Basteln und Klappen

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@ klaus:
ich habe mich in dem entsprechenden thread ebenfalls komplett zurückgehalten, wobei die vorlage nach meinem verweis auf das a.g.´sche paper schon verlockend war. und der grund? ich habe einfach keine zeit für sowas - und dann lass ich es halt
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...ja. doppel-15"er, so á la EAW SB600:
http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=27&t=63732&p=607255#p607255 -
Zitat von "chris höchner"
Was haltet ihr von den JBL TCB 4688??Mit einer PAF212 als Top.
da läuft´s einem ja kalt den rücken runter!Zitat von "chris höchner"Gleich mal noch eine Frage so zwischendurch Welche Amps schlagt ihr so vor für die PAF212?
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Zitat von "slaytalix"
D&B hat auch Monitore, die 142 dB schaffen. Mit 4 x 8" / 2" gibt es auch die EAW SM 84 oder Bell VPS 700 M
grundsätzlich zu beachtende kriterien beim vergleich von datenblattangaben zu maximalem SPL:- vollraum/ halbraum (ideal schallharte böden erzeugen eine spiegelschallquelle, aber wirklich nur ideale böden...)
- crestfaktor des messsignals (3...6dB)
- bandbreite des messsignals (pink noise/ sinus bursts/ sinus sweeps bei samplerate X...)
- rücksichtnahme auf verzerrungen ja oder nein (bei letzterem: angabe ist eine peak-angabe! bei ersterem: kurve orientiert sich an vorgegebenen THD-werten in %)
- u.v.m. was ich bestimmt wieder vergessen habe....- das wichtigste in der kette ist natürlich der anwender - er muss daran glauben, sonst hilft das alles nichts
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oho. na, ihr habt ja schon zu zweit genug spaß. dann klemme ich mir meinen kommentar.
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speziell zum thema abstrahlung und damit verbundene rückwirkungen des raums:
http://www.anselmgoertz.de/Ubersicht_dt/A…m_2008-11-8.pdf -
Zitat von "vondralbra"
Das liegt daran, dass der Abstand zum HT größer als die übertragene Wellenlänge ist (10-20kHz) die Kammfiltereffekte sich also in Grenzen halten
:? ?Zitat von "vondralbra"Gehör bei diesen Frequenzen auf Phasenprobleme recht unempfindlich ist.
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