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  2. Johannes Schilling

Beiträge von Johannes Schilling

  • Vi1 vs SD9 vs CL3

    • Johannes Schilling
    • 27. März 2012 um 22:49

    Hallo Beisammen,

    da ihr mir auch bei der letzten Entscheidung beim Mischpultinvest (damals VI4 mit 64/32 Stagerack, mit welchem ich sehr zufrieden bin) sehr behilflich wart, wollte ich auch jetzt wieder mal eure Meinungen einholen.

    Eigentlich war ich mir ziemlich sicher, dass ich zu meiner Vi4 noch eine Vi1 dazuholen sollte, aber mittlerweile bietet auch Digico mit der upgedateten SD9 Software so einiges fürs Geld und obwohl ich von der CL-Serie beim Messebesuch zuerst eher entäuscht war, bin ich mittlerweile der Meinung, dass Yamaha da was sehr vernünftiges gemacht hat, da es im Vergleich doch viel kann.

    Andere Hersteller wie Allen&Heath, Digidesign und Inovason lasse ich mal außen vor, da ICH glaube, dass in der Klasse, von der wir hier sprechen, Soundcraft, Digico und Yamaha die Pulte bauen, welche am meisten Verbreitung finden werden bzw. bereits gefunden haben und somit dann auch die größte Akzeptanz besitzen.

    Hier mal ein kurzer Überblick über die Features der Pulte:
    (Teils aus meiner persönlichen Sicht!)

    Channels: CL3 64+8; Vi1 64; SD9 48 (Mono/Stereo) -> CL3
    Busse: CL3 24+8; V1 24; SD9 16+12x8 Matrix (Mono/Stereo) -> CL3
    "Busse im Betrieb umkonfigurieren": CL3 ja, Vi1 ja, SD9 nein -> CL3/Vi1
    Effekte: CL3 8; V1 4; SD9 8 -> CL3/SD9, wobei im Vi1 die besten sind
    Grafik EQ´s: CL3 32; Vi1 27; SD9 16; -> CL3
    Multiband Kompressor: CL3 ja, V1 nein, SD9 ja -> CL3/SD9
    Dyn.-EQ: CL3 ja, V1 nein, SD9 ja -> CL3/SD9
    "Gain Compensation" CL3 ja, Vi1 nein, SD9 ja -> CL3/SD9
    "Bei FOH u. MON Pult Returns zurückschicken vom FOH" CL3 ja, Vi1 nein, SD9 nein -> CL3
    Bedienung: CL3 gut, V1 gut, SD9 mittel -> CL3/Vi1
    Verarbeitung/Wertigkeit: CL3 mittelgut, Vi1 mittel, SD9 gut -> CL3/SD9
    "File Konvertierbarkeit" CL3 ja, Vi1 ja, SD9 naja -> CL3/Vi1
    "Ridertauglichkeit" CL3 wird sich zeigen, Vi1 gut, SD9 mittel -> CL3/Vi1
    "Datenübertragung" CL3 Dante, Vi1 Madi, SD9 Madi -> CL3
    "Fließkommaprocessing" CL3 nein, Vi1 ja, SD9 ja -> Vi1/SD9
    "Sound" V1 und SD9 sollten sich nichts nehmen, CL-Serie hab ich noch nicht gehört/getestet, denke aber nicht, dass sie "soviel" schlechter sein könnte.
    Preis: geht man von einem CL3 mit 2ST 32er RIOs, einer SD9 Supercharge mit 2 x 32/16 Stagebox und Vi1 mit 64/32 VI-Stagebox aus, sollten die Pulte alle samt in einer realtiv ähnlichen Preisliga sein.

    Somit komme ich zu folgendem Ergebniss:

    Platz 1: CL3
    Platz 2: SD9
    Platz 3: Vi1

    Wobei ich mich ehrlich gesagt bei dem 2ten und 3ten Platz schwer tue und mich vermutlich dann doch zum Vi1 entscheiden würde.
    Aber obwohl ich erst sehr skeptisch war, musste ich doch erkennen, dass die CL-Serie von Yamaha mit der Konkurenz sehr gut mithalten kann und die Verwandschaft zu M7 garantiert, dass sie jeder bedienen können sollte.

    So, jetzt würde mich eure Meinung zu den Pulten und evtl. von mir noch nicht berücksichtigte Punkte interessieren.

    Danke im Voraus und Beste Grüße

    Johannes

  • Allround Headset

    • Johannes Schilling
    • 19. Dezember 2011 um 12:15
    Zitat von "tobias kammerer"


    Ich finde es OK, wenn man die Dummen melkt! :D :D

    Ich werde aber als Verleiher trotzdem DPA kaufen, da man die leichter vermieten kann und auch bzgl. Ridertauglichkeit keine Diskusionnen führen muss!
    Man sollte das also schon immer von zwei Seiten betrachten ;)

  • Umfrage: Linearray Zonen Setups

    • Johannes Schilling
    • 19. Dezember 2011 um 10:27
    Zitat von "Jens Droessler"

    Zum Ersten müsste dann gegeben sein, dass tatsächlich alle Controller/Amps im Netzwerk sind, zum Zweiten, woher soll das System wissen, welche Ampkanäle nun zu welchem Anwendungsblock gehören? Front, Infills, Monitore... Die Monitore mit 7ms zusätzlich zu fahren, weil es die Front nötig hat? Das brauchen wir sicher nicht, oder?

    Das mit der Vernetzung zum ausgleich der Latenzen war ja sowieso nur hypothetisch von mir als Beispiel gedacht.
    Allerdings würde ich wegen der Vernetzung kein Problem sehen, da ich sowieso bzgl. der Remotefähighkeit aller Systeme für die Frontbeschallung vom FOH bzw. überall per wireless Remoten möchte. Wenn ich dann die ganzen Eq´s, Levels und Laufzeiten der Systeme (also Subs, Arrays, Infills, Outfills, Nearfills ...) gesetzt habe und mich dann noch dazu entschließe, auf die oberen Arraymodule per FIR Highshelf den HF-Bereich noch etwas anzuheben, dann soll diese daraus entstehende Latenz ja im ganzen System aufgeschlagen werden, damit die vorher erstellten Laufzeiten gleichbleiben.
    Die Amps für das Monitoring haben meiner Meinung nach nichts im Remotenetz vom FOH System zu suchen.
    Wenn schon ein Netzwerk dafür, dann ein eigenes, welches dann vom MON Techniker überwacht und gesteurt werden kann.

  • Umfrage: Linearray Zonen Setups

    • Johannes Schilling
    • 19. Dezember 2011 um 02:23

    wie man an den Beiträgen und an den Zugriffen sieht, scheint das Thema schon ganz interessant zu sein. ;)

    Ich würde dann bis hier gerne mal ein par Dinge zusammenfassen:

    1. Pegel einzelner Wege in einem Modul verändern:
    Sollte man eher nicht machen, da man damit die AKUSTISCHE Trennfrequenz der Wege zueinander verschiebt (die elektrische Trennfrequenz bleibt gleich, aber durch die Pegeländerung der Wege zueinander verändert sich der Crossover Punkt)
    Somit ist dann auch das Phasealignment der beiden Wege zueinander nicht mehr perfekt.
    Zur Not sollte man es aber machen können, da es bei "normalen" Pegeländerungen, sagen wir mal bis max +/- 3dB, nicht gleich zu starken Kammfiltern kommen sollte. Ein aufreißen der kohärenten Wellenfront sollte eigentlich auch nicht gleich stattfinden bzw. wäre dies bei den unteren Modulen im Nahfeld aufgrund der kruzen Distanz zum Hörer auch nicht so tragisch.

    2. Gesamtpegel von Modulgruppen im Array anpassen.
    Könnte man machen, ist aber meist nicht nötig und wird bei Arrays mit nur wenigen Modulen dazu führen, dass wenn man die unteren Module im Pegel absenkt, man beim Gesamtsystem Pegel im Lowmidberich einbüßt.

    3. Eingriff in einzelne Modulgruppen im Array mit einem EQ.
    Ist die gängiste Arbeitsweiße ( meist Highshelf um bei den oberen Modulen die Höhen zu boosten). Ist allerdings auch nur problemlos möglich, wenn man FIR Filter verwendet.

    Hier dann aber gleich mal eine Anmerkung und Frage von mir:
    FIR Filter vermeiden ja Veränderungen der Phase, haben aber dadurch eine daraus resultierende Gesamtlatenz.
    Wie bereits angesprochen hat z.b. der LA8 eine fixe Grundlatenz, um auch FIR Filter verwenden zu können, ohne dass sich die Latenz an einem einzelnen Amp verändert und man somit im System verschiedene Latenzen hätte.
    Dies ist ja die einzig vernünftige Möglichkeit. Eine andere wäre noch eine Vernetzung der Systemcontroller bzw. Amps mit eingebautem Controlling, welche dann bei Verwendung von Processing, welche Latenz verursacht, diese dann im gesamten Netzwerk bei allen Cotrollern hinzufügt. Dies ist aber eher aufwändig, hätte aber den Vorteil, dass die Latenz erstmal niedrig ist.
    Da aber FIR´s gerade im HF Bereich sowieso keine großen Latenzen verursachen, sollte das nicht ins Gewicht fallen. In der Praxis wird wohl daher eher die "Grundlatenz Methode" von den Herstellern verwendet werden.
    Jetzt die Frage: Ist es in der Praxis tatsächlich so, dass alle Controller die FIR-fähigen sind, eine fixe Latenz unabhängig vom verwendeten Processing haben?
    Müsste ja theoretisch so sein, da sonst das oben gennante Problem auftritt.

    Bitte ergänzt bzw. korrigiert mich!

  • Umfrage: Linearray Zonen Setups

    • Johannes Schilling
    • 15. Dezember 2011 um 21:49
    Zitat von "jogi86"


    Es hängen auf diesem Planeten genügend Cluster rum, die nicht Controller gesteuert sind. Aktives Zeug, bei dem ein Signal einfach durch 6 oder 8 oder 12 Böxchen durchgeschliffen wird (wohlmöglich ohne Cat5 Anbindung). Dort kann man, wenn überhaupt an der Box selbst eingreifen.

    das hat dann aber auch mit der ursprünglichen formulierten Frage nichts zu tun.
    Falls ich mich also nicht präzise genug ausgedrückt haben sollte, um was es geht, bitte ich das zu entschuldigen und formuliere hier jetzt noch mal ganz genau, um was es eigentlich gehen sollte:

    Wie bearbeitet ihr die einzelnen Zonen eines Arrays, wenn ihr die Möglichkeiten habt, in den jeweiligen Zonen auf den Gesamtpegel der Module, die Pegel der einzelnen Wege der Module und einen EQ zuzugreifen?
    Super wäre es, wenn derjenige der das beantwortet dann auch sagt, warum er das so macht. Also was er sich dabei gedacht hat und welche Erfahrungen er damit gemacht hat.
    Und wie gesagt, vielleicht macht ja wer noch was anderes!?

  • Umfrage: Linearray Zonen Setups

    • Johannes Schilling
    • 15. Dezember 2011 um 21:18
    Zitat von "jogi86"

    Also gehen wir im Thread mal davon aus, dass wir das System selbst einrichten und keines hingestellt bekommen?!?

    Wer es einstellt ist mir bei der Frage letztendlich egal, ich wollte ja wissen, wie derjenige der es einstellt es macht und warum er es so macht ;)

    Zitat von "jogi86"

    Da brennt mir eine Frage unter den Nägeln. Was macht man bei bis dahin fremden Systemen mit fremdem Controller?

    Da es hier ja um eine bestimmt generelle Herangehensweiße geht, wie man sein System anpasst, sollte es doch in Bezug auf die Frage egal sein, mit was man dann diese Korrekturen macht.

    Zitat von "Karel Noon"

    Ich denke das unterscheidet sich, je nach System und Gegebenheiten,
    Ist das Top überhaupt mit mehreren wegen angesteuert, wie viele Tops hängen an einem "weg" etc.

    Das ist natürlich richtig, aber was ich eigentlich wissen wollte war, wie Kollegen die einzelnen Zonen ihres Systems bearbeiten, wenn sie zwischen den oben gennanten Möglichkeiten wählen können und warum sie das so machen, also Sichtweiße und Erfahrung damit.
    Vielleicht macht ja sogar irgendwer noch was völlig anderes? (aber wie gesagt, bei "normalen" Möglichkeiten im Controller, also sowas wie MLA mal außen vor)

  • Umfrage: Linearray Zonen Setups

    • Johannes Schilling
    • 14. Dezember 2011 um 23:07

    Hallo Beisammen,

    mich würde es mal interessieren, wie ihr die einzelnen Zonen von Arrays konfiguriert.

    - Gesamtpegel Absenkung oder Anhebung von Arraymodulen?
    (z.b. die obersten Module etwas lauter und die untersten Module für den Nahbereich etwas leiser)
    Nachteil wäre ja z.b. gerade bei Arrays mit weniger Modulen, dass man beim Absenken der untersten Module, dem Gesamtsystem Energie im Bass bzw. Lowmidbereich entzieht.

    -Nur HF Weg der jeweiligen Array Zonen im Pegel Anheben oder Absenken?
    (z.b. die obersten Module im HF Weg etwas boosten und die untersten Module für den Nahbereich etwas im HF Weg Pegelreduzieren)
    Nachteil wäre ja, dass man die Trennfrequenzen und somit das Phasealignement im Arraymodul ändert.

    - Nur mit EQing in den einzelnen Zonen des Arrays arbeiten?
    ( z.B. mit den Shelving EQ bei den oberen Modulen im HF Bereich etwas Anheben um der HF Absorbtion über weite Distanzen etwas entgegenzuwirken und bei den untersten Modulen mit dem Shelving EQ HF Absenken und evtl. auch noch mit EQ den HI Mid Bereich anpassen.

    Jetzt würde mich eure Arbeitsweiße interessieren.
    Gut wäre dann natürlich auch, wenn ihr eure Ansichten mitteilt und warum ihr eine bestimmte Methode(n) bevorzugt.
    Gerne kann auch noch eine andere Möglichkeit angeführt werden.
    Systeme wie das Martin MLA würde ich hier bitte aber mal außen vor lassen.

    Bin gespannt auf eure Ausführungen.

    Danke und Beste Grüße

    Johannes

  • Allround Headset

    • Johannes Schilling
    • 9. Dezember 2011 um 14:35

    Hallo Hermann und Peter,

    danke erstmal für eure Infos.

    Über die Richtcharakteristik habe ich mir auch schon gedanken gemacht.
    Bei Niere hätte man halt schon etwas mehr Gain before Feedback, allerdings habt ihr natürlich völlig recht, dass man dann eher Ploppgeräusche hat und wenn das Mikro in der Position verrutscht, der Sound komplett anders ist.
    Vermutlich sollte ich das mit der Niere daher nochmal überdenken und evtl. doch Kugel nehmen.

    Bzgl. der Adapter: Wäre natürlich schon praktisch, die original Stecker von DPA dann auf Shure zu adaptieren, mit dem Vorteil, sie dann auch anderweitig verleihen zu können. Allerdings bin ich am überlegen, ob ich die DPA´s dann nicht gleich für Shure kaufe, da ich gehört habe, dass die Adapter anfällig auf Schweiß und mechanische Belastung sein sollen.
    Was habt ihr da für Erfahrungen.

    Beste Grüße

    Johannes

  • Allround Headset

    • Johannes Schilling
    • 9. Dezember 2011 um 03:20

    Hallo Beisammen,

    ich habe vor in neue Headsets zu investieren und bin am überlegen, was da das beste Allroundmodell wäre.

    Einsatzgebiet ist Moderation, Konferenz, Theater, Musical und sehr selten Gesang.

    Was denkt ihr ist das beste Allround Modell und würdet ihr Niere oder Kugel nehmen?
    Sollte halt nich zu aufällig sein, trotzdem gut sitzen, Feedbacksicher sein und einen guten Klang haben.

    Ich schwenke zwischen DPA und Countryman (je Niere), würde aber auch gerne noch mal eure Meinung und eure Erfahrugnen dazu hören.


    Danke im Voraus und Beste Grüße

    Johannes

  • Martin Audio W8

    • Johannes Schilling
    • 12. August 2011 um 01:02

    Hallo Beisammen,

    also mal ein kurzes Feedback.
    Ich habe das System auf 8 W8S und 4 W8 ausgebaut. Ein par Speaker erneuert und die Bässe werden generell 2 Wege (18"+15" getrennt, gleiche Trennung+equing aber auf 18" Delay) angefahren. Die Tops fahr ich normal 3 Wege, ab und zu aber auch nur 2 Wege. Amping ist Ev Tg7
    mit min abgeänderten Werkspresets. Hab mittlerweile eigentlich alle Genres durch und bin sehr mit dem System zufrieden.
    Jetzt möchte ich mir nur noch entweder 2 wt2 oder W3 fürs Nahfeld dazu holen. Was findet ihr klanglich passender? Hat wer zufällig was zu verkaufen?

  • Handquetschen

    • Johannes Schilling
    • 28. Juli 2011 um 11:36

    Hallo,

    ich würde gerne in 4-6 Handquetschen investieren.
    Ich hätte da z.b. an Motorola GP340 gedacht.
    Hat wer gute Alternativen oder würdet ihr auch dieses Modell von der Firma empfehlen?
    Bis jetzt hab ich noch gar nicht nachgelesen, in welchem Bereich die Walkie Talkies funken und ob sie daher von der digitalen Dividende betroffen sind, weiß da wer was?

    Danke und Beste Grüße

    Johannes

  • Phasendreher

    • Johannes Schilling
    • 17. Mai 2011 um 00:46

    sorry, da hab ich mir gerade selbst einen Bock geschossen! :)
    ich habe gerade mit einem Simulationstool rumgespielt und da habe ich doch glatt übersehen, dass ich da nicht die Phase um 180 Grad gedreht habe, sondern die Box selbst. So ein Blödsinn hat mich jetzt total aus dem Konzept gebracht und sich mit allen meinen praktischen Erfahrungen widersprochen und meine theoretischen Kenntnisse in Frage gestellt. Aber zum Glück hat sich das jetzt erledigt und ich geh jetzt lieber ins Bett ;)

  • Phasendreher

    • Johannes Schilling
    • 16. Mai 2011 um 23:28

    Hallo,

    wer kann mir erklären warum ich z.b. bei Endfire Subarray´s oder auch bei anderen gerichteten Subaufstellungen, sei es hintereinander oder auch übereinander wo ein Sub gedreht ist, nicht das selbe Ergebniss erhalte, wenn ich alle beteiligten Subs um 180 Grad in der Phase drehe?
    Ist rein so eine interessens Frage, weil ich durch Zufall daraufgekommen bin, dass das eine wichtige Rolle spielt.
    Noch mal genau erklärt, damit es kein Mißverständniss gibt. Bei einigen Anwendungen kommt es nicht zum selben Ergebniss, wenn die Subs einmal alle in Phase laufen und einmal alle um 180 Grad gedreht. Ich hoffe, dass war verständlich. Nun ist die Frage, warum ist das so?

    Danke und Beste Grüße

    Johannes

  • Abnehmen der gesamten Bühne für Theater

    • Johannes Schilling
    • 12. April 2011 um 19:30

    danke für die Infos, besonders an den Klaus, denn der liefert mir immer brauchbare Infos! Vi4 und W8 (jetzt mit 4 Tops und 8 Subs) haben sich bestens bewährt :)

    Die Gefell Mikros hatte die Schule schon und war auch begeistert, aber da sie diese dauerhaft brauchen, kommt mieten nicht in Frage und die Anschaffungskosten sind Ihnen zu hoch. Natürlich haben sie aufgrund der Mikros jetzt aber hohe Erwartungen an die Alternative, welche denke ich mit nt5, c451 oder km184 nicht erfüllt werden können. Ich werde jetzt mal die von dir empfohlenen sennheiser probieren! Ich denke 4 St sollten reichen. Hattest du bessere Ergebnisse beim schrägen abhängen oder an der Vorderkante stellen?

  • Abnehmen der gesamten Bühne für Theater

    • Johannes Schilling
    • 12. April 2011 um 17:33

    Hallo beisammen,

    hat irgendwer schon mal ein brauchbares Ergebnis beim abnehmen der Bühne durch Grenzflächen oder abgehängte Mikrofone erzielt? Wenn ja, mit welcher Variante und mit welchen Modellen?

    Ich weiß übrigens selbst, dass das eigentlich Blödsinn ist es besser wäre entweder ganz ohne Verstärkung, mit Headsets oder einem z.b. zentral an einem Tisch positioniertem Mikrofon, wo dann die Dialoge stattfinden sollten zu machen.

    Die Bühne ist ca 10m x 6m und es handelt sich um Schüler einer Theater bzw. Schauspielschule, welche also schon laut und deutlich sprechen können sollten.

    Diese Akademie möchte nun eben so wenig wie möglich, aber so viele wie nötig Mikrofone kaufen, um die ganze Bühne abzunehmen.

    Ich habe sie bereits darauf hingewießen, dass das keine gute Lösung ist, aber sie wollen die dafür am besten geeigneten Mikros.

    Da ich selbst noch keine mich wirklich zufriedenstellende Lösung gefunden habe und mir auch von Kollegen nichts wirklich gut funktionierendes kenne, wollte ich hier mal fragen, ob hier nicht doch wer irgendwann mal eine gute oder zumindest vom kosten nutzen Faktor brauchbare Lösung gefunden hat.

    Ich habe sie auch bereits darauf hingewiesen, dass die Ideemit der Abnahme der alleinigen Bühne

  • Martin Audio W8

    • Johannes Schilling
    • 31. Januar 2011 um 23:34

    @ Jens

    Ich fahre das System an TG7 Amps und da habe ich pro CH einen FIR, da kann ich schön EQen ohne die Phase zu ändern.

    Wenn ich dann den 18" und 15" getrennt anfahre, werde ich natürlich mal versuchen, den 18" tiefer zu trennen und dann den 15" bis zur Trennfrequenz der 12" hochspielen zu lassen. Ich mag es, wenn die Chassis, die die richtig tiefen Frequenzen sauer ausschwingen können, das klingt dann irgendwie tiefer und fetter, dazu darf man sie aber nicht zu weit rauflaufen lassen.

    Bzgl. der separaten Limitierung des 15"ers und des 18ers habe ich bis jetzt noch nichts gefunden, aber da die Speaker ja beim 4 Wege Preset parallel angefahren werden, vermute ich mal sehr stark, dass sie die selbe Belastbarkeit besitzen. Da muss ich mich noch schlau machen und etwas nachforschen.

    Zitat

    (Ums vroweg zu nehmen: Ich bin Optimierungsfanatiker und versuche grundsätzlich, das Meiste aus dem Gegebenen zu machen. Da ist so ein System eine echte Spielwiese )

    Da bin ich genauso. Irgendwas braucht der Mann ja immer zum spielen ;)

  • Martin Audio W8

    • Johannes Schilling
    • 31. Januar 2011 um 22:03

    @ jonnytrance

    Ich würde sagen, dass das keinen Sinn macht da weiter zu diskutieren.
    Ich glaube das bringt uns beiden nichts und mit dem Thread hat es auch nichts zu tun.

    @ klauston

    danke für deine Glückwünsche, ich denke auch, dass sich mit dem System sicher ein par nette Sachen machen lassen.
    Ich finde sowieso, dass man bei vielen Sache mit sowas auch richtig gute Ergebnisse erzielen kann und es nicht immer ein Linearray sein muss. Back to Old School :)

  • Martin Audio W8

    • Johannes Schilling
    • 31. Januar 2011 um 20:22

    so lieber Johnny.

    diesmal hast du ja wenigstens nicht nur eine Behauptung aufgestellt, sondern wenigstens ein par Worte dazu geschrieben.

    Folgende Sätze verstehe ich leider aufgrund deiner Grammatik nicht, da musst du mir nochmal erklären, was du damit meinst.

    1.

    Zitat

    Es wird seitens Martin nichts verheimlicht und wenn man viel an verschiedenen Controllern mit unterschiedlichen Systemen rumbastelt schein doch logisch zu sein

    2.

    Zitat

    Waren die von mir genennten Variablen/Konstanten doch nicht bekannt, fragt man dann ob es wirklich intensiv mit System gearbeitet wurde und für ein 5 Weg aktiv gewachsen ist.

    Zu den anderen Puntken

    1.

    Zitat

    ...Lowcut 20Hz ist mir auch bekannt und dass Martin nicht gerne die Bässe über 100Hz betreibt


    Das ist schon mal falsch, denn bei dem original Preset wird der W8S bei 129 Hz getrennt.

    2.

    Zitat

    ... 4kHz Senke benutzt und und und...


    Auch beim W8 nicht richtig. Original nur beim HI Weg bei 12 kHz +3db, bei den 12"ern bei 200 Hz -1dB und bei 44 Hz +5db. Q mal außen vor.

    Dein Fazit war:

    Zitat

    Was Martin falsch macht??? Eigendlich gar nix, nur die Setups sind nicht direkt auf deine Baustelle gemacht sind

    Der Meinung das Martin nicht falsch macht bin ich auch.
    Wenn du das auch bist, solltest du aber nicht schreiben, dass man sich selbst richtige Presets machen soll, denn damit sagst du indirekt, dass die von Martin falsch sind.
    Trotzdem habe auch ich ein par Kleinigkeiten am original Preset geändert, da dies dann eher meinen Geschmack entspricht. Dies habe ich aber erst getan, NACHDEM ich mir das original Preset angehört habe.

  • Martin Audio W8

    • Johannes Schilling
    • 30. Januar 2011 um 20:54

    @ Jens:

    Da hast du natürlich recht.
    Sobald ich weitere 4 Bässe habe, lohnst sich der Umbau.

    Ich habe jetzt mal die Bässe so umgebaut, dass ich das ganze System über je einen NL8 l+r fahren kann.
    Die Tops sind LO MID 1&2 HI MID 3&6 und HI 5&6 belegt, die 18"&15" der Bässe habe ich jetzt auf 7&8 gemacht.

  • Martin Audio W8

    • Johannes Schilling
    • 30. Januar 2011 um 16:38

    Das war mir von vorneherein klar, dass das Verhältniss Top/Sub 1:1 nicht sinvoll ist.
    Da müsste ich das Top schon um einige dB absenken.

    Ich habe es mittlerweile schon probiert und habe festgestellt, dass pro Top 2 Subs für mich das richtige Verhältniss darstellen.
    Vom Sound her finde ich die 18" und 15" an einem Kanal Lösung ok.
    Laut dem Martin Preset, würden beim getrennten anfahren sowieso der 18" und der 15" das gleiche Preset bekommen, nur der 18" halt mit einem kleinem Delay. Ob sich da am Sound also so viel ändern würde ist fraglich, nur man hat dann halt 2db mehr Pegel.

    Da ich die Amps im Bassbereich an 2 Ohm fahre (TG7, dass dürfte die nicht wirkich jucken), brauche ich also derweil nur 4 Amps für das ganze System.

    Bevor ich da einen weiteren Amp für das getrennt anfahren der 18" und 15" nehmen, verwende ich ihn lieber für weitere 4 W8S, dass bringt mich meiner Meinung nach weiter.

    Falls also wer 4 W8S zu verkaufen hat, kann er sich gerne melden :)
    Ansonsten werde ich das anderweitig lösen.

    Klaus: ja, ich habe das System in Haid gesteigert, warst du auch da?

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