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Umfrage: Linearray Zonen Setups

  • Johannes Schilling
  • 14. Dezember 2011 um 23:07
  • Johannes Schilling
    Beiträge
    184
    • 14. Dezember 2011 um 23:07
    • #1

    Hallo Beisammen,

    mich würde es mal interessieren, wie ihr die einzelnen Zonen von Arrays konfiguriert.

    - Gesamtpegel Absenkung oder Anhebung von Arraymodulen?
    (z.b. die obersten Module etwas lauter und die untersten Module für den Nahbereich etwas leiser)
    Nachteil wäre ja z.b. gerade bei Arrays mit weniger Modulen, dass man beim Absenken der untersten Module, dem Gesamtsystem Energie im Bass bzw. Lowmidbereich entzieht.

    -Nur HF Weg der jeweiligen Array Zonen im Pegel Anheben oder Absenken?
    (z.b. die obersten Module im HF Weg etwas boosten und die untersten Module für den Nahbereich etwas im HF Weg Pegelreduzieren)
    Nachteil wäre ja, dass man die Trennfrequenzen und somit das Phasealignement im Arraymodul ändert.

    - Nur mit EQing in den einzelnen Zonen des Arrays arbeiten?
    ( z.B. mit den Shelving EQ bei den oberen Modulen im HF Bereich etwas Anheben um der HF Absorbtion über weite Distanzen etwas entgegenzuwirken und bei den untersten Modulen mit dem Shelving EQ HF Absenken und evtl. auch noch mit EQ den HI Mid Bereich anpassen.

    Jetzt würde mich eure Arbeitsweiße interessieren.
    Gut wäre dann natürlich auch, wenn ihr eure Ansichten mitteilt und warum ihr eine bestimmte Methode(n) bevorzugt.
    Gerne kann auch noch eine andere Möglichkeit angeführt werden.
    Systeme wie das Martin MLA würde ich hier bitte aber mal außen vor lassen.

    Bin gespannt auf eure Ausführungen.

    Danke und Beste Grüße

    Johannes

  • jogi86
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    • 14. Dezember 2011 um 23:52
    • #2
    Zitat von "Johannes Schilling"

    Hallo Beisammen,

    mich würde es mal interessieren, wie ihr die einzelnen Zonen von Arrays konfiguriert.

    - Gesamtpegel Absenkung oder Anhebung von Arraymodulen?
    (z.b. die obersten Module etwas lauter und die untersten Module für den Nahbereich etwas leiser)
    Nachteil wäre ja z.b. gerade bei Arrays mit weniger Modulen, dass man beim Absenken der untersten Module, dem Gesamtsystem Energie im Bass bzw. Lowmidbereich entzieht.

    Wenn ich als Bandmischer von einer Company n System übernommen habe (M'elodie etc.), da war es meist über beispielsweise Galileo (oder andere ControllerSoftware etc.) so gemacht...
    Da bekam ich dann n Notebook zum Drehen hingestellt und wurde stets freundlich darauf hingewiesen, dass man bereits sein Bestes gegeben hat. Katastrophal wars so nie. Hab da eher schlechte Erfahrungen im Bass-Setup gemacht. Ist aber off-topic.
    Nehmen sich denn Companys auf eher kleinen Stadtfesten etc. die Zeit und gehen anders vor und EQen dann wirklich einzelne Zonen durch? Ich glaube kaum, lasse mir aber gerne vom Gegenteil berichten.


    Wenn ich kleine Linearray Serien (wie rcf NX; also ohne Einzelansteuerung der Box) hingestellt bekomme, gibts nur den Gang zum Cluster und dann eben spielen mit EQ, LowShape, HiShape und was es sonst noch so gibt, da meist controllerseitig das Signal von oben bis unten durchgeschliffen wird...

    Der Hannes

  • wora
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    • 15. Dezember 2011 um 14:24
    • #3

    ich denke mal, das sich die frage nicht an beschallungen auf stadtfesten richtet. wir wissen doch alle, das die meistens eher von der billigen fraktion gemacht werden (müssen), die sich um solche feinheiten seltenst kümmern ;)

    die frage ist durchaus interessant, denn gerade im systemdesign kann man viel falsch machen.
    ich habe das bisher so gelöst, das ich mit shelving-filtern in den verschiedenen bereichen gearbeitet habe. aus den oben genannten gründen würde ich nicht direkt die HF-wege boosten oder drosseln, sondern nur die gesamte box ansprechen. mit dem galileo geht das ja optimal.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • jogi86
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    • 15. Dezember 2011 um 14:38
    • #4
    Zitat von "wora"

    ich denke mal, das sich die frage nicht an beschallungen auf stadtfesten richtet. wir wissen doch alle, das die meistens eher von der billigen fraktion gemacht werden (müssen), die sich um solche feinheiten seltenst kümmern ;)

    In anbetracht der hier regionalen Veranstaltungen (Zwiebelmarkt Weimar, Krämerbrückenfest Erfurt) würde ich nicht sagen, dass es sich um die Billiganbieter handelt. Es sind natürlich die ortsansässigen bzw. regionalen Unternehmen vertreten und die kommen dann schon mit Meyer und Konsorten um die Ecke... Die machen ja auch noch n paar andere Geschichten. (Ja ich bin mir bewusst, dass eine Firma aus Thüringen eher als problematisch gesehen wird ;-))

    Eagl. Die Kollegen schauen dann manchmal schon danach, manchmal aber eben nicht. Ob man da eine Kongruenz zwischen Qualität, Größe und Leistung im Setup auffinden kann, möchte ich nicht beurteilen.

    Das Stadtfeste immer so einen schlechten Ruf bei Euch haben :P

    Zitat von "wora"


    ...mit dem galileo geht das ja optimal.

    Da brennt mir eine Frage unter den Nägeln. Was macht man bei bis dahin fremden Systemen mit fremdem Controller?

  • wora
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    • 15. Dezember 2011 um 16:00
    • #5
    Zitat von "jogi86"

    ...
    In anbetracht der hier regionalen Veranstaltungen (Zwiebelmarkt Weimar, Krämerbrückenfest Erfurt) würde ich nicht sagen, dass es sich um die Billiganbieter handelt. Es sind natürlich die ortsansässigen bzw. regionalen Unternehmen vertreten und die kommen dann schon mit Meyer und Konsorten um die Ecke... ...


    wow, habt IHR ein glück!!!
    aber ich hab ja auch "meistens" geschrieben, nicht "immer" ;)
    dennoch: es geht hier ja um linearrays, nicht um stadtfeste 8)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • wora
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    • 15. Dezember 2011 um 16:02
    • #6
    Zitat von "jogi86"

    ...

    Da brennt mir eine Frage unter den Nägeln. Was macht man bei bis dahin fremden Systemen mit fremdem Controller?


    also ich greife in der regel nicht in die controller der örtlichen beschaller. das ist deren brot!

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • jogi86
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    • 15. Dezember 2011 um 16:06
    • #7
    Zitat von "wora"


    wow, habt IHR ein glück!!!
    aber ich hab ja auch "meistens" geschrieben, nicht "immer" ;)
    dennoch: es geht hier ja um linearrays, nicht um stadtfeste 8)

    richtig... Ich muss wirklich sagen, dass ich in den meisten Fällen immer "Glück" hatte, wenn ich mit einer der Stammbands auf solch einer Festivität aufgeschlagen bin. (Egal wo in Good Old Germany)


    Zitat von "wora"


    also ich greife in der regel nicht in die controller der örtlichen beschaller. das ist deren brot!

    Also gehen wir im Thread mal davon aus, dass wir das System selbst einrichten und keines hingestellt bekommen?!?

  • karel noon
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    • 15. Dezember 2011 um 16:29
    • #8

    Ich denke das unterscheidet sich, je nach System und Gegebenheiten,
    Ist das Top überhaupt mit mehreren wegen angesteuert, wie viele Tops hängen an einem "weg" etc. Ich versuche mir alle Möglichkeiten offen zu halten wenn ich die Ansteuerung selbst bestimmen kann, in der Praxis reicht aber im Regelfall der EQ der gesamten Box (bzw. die der 2-4 zusammenhängenden) und das anpassen des Pegels dieser Gruppe, absenken einzelner Wege (hochtönend/mitten/lowmid) habe ich selbst noch nicht gemacht, und stelle mir vor das es auch erst ab einer bestimmten Größenordnung zum tragen kommt.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • tufkaklto
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    • 15. Dezember 2011 um 21:07
    • #9
    Zitat

    wora hat geschrieben:
    jogi86 hat geschrieben:
    ...
    In anbetracht der hier regionalen Veranstaltungen (Zwiebelmarkt Weimar, Krämerbrückenfest Erfurt) würde ich nicht sagen, dass es sich um die Billiganbieter handelt. Es sind natürlich die ortsansässigen bzw. regionalen Unternehmen vertreten und die kommen dann schon mit Meyer und Konsorten um die Ecke... ...

    wow, habt IHR ein glück!!!
    aber ich hab ja auch "meistens" geschrieben, nicht "immer"
    dennoch: es geht hier ja um linearrays, nicht um stadtfeste

    Ich war da schon dabei und bin überzeugt, das es Billiganbieter sind.

    trotzdem hat der Kollege am FOh einen Spitzenjob gemacht, wie er das System gebaut hat ( zumindest die Jahre wo ich dabei war ) und das hat Niveau von guten Großfirmen gehabt. Das mit der Kohle ist dann ein anderes Thema

    Was übrigens auch sehr gut geht und ich gerne mag, das sind vernetzte Endstufen wie D12 oder die LA8
    Damit kann man wunderbar über Laptop ein System bedienen und auch Zonen machen.
    Und die machen durchaus Sinn

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • Johannes Schilling
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    • 15. Dezember 2011 um 21:18
    • #10
    Zitat von "jogi86"

    Also gehen wir im Thread mal davon aus, dass wir das System selbst einrichten und keines hingestellt bekommen?!?

    Wer es einstellt ist mir bei der Frage letztendlich egal, ich wollte ja wissen, wie derjenige der es einstellt es macht und warum er es so macht ;)

    Zitat von "jogi86"

    Da brennt mir eine Frage unter den Nägeln. Was macht man bei bis dahin fremden Systemen mit fremdem Controller?

    Da es hier ja um eine bestimmt generelle Herangehensweiße geht, wie man sein System anpasst, sollte es doch in Bezug auf die Frage egal sein, mit was man dann diese Korrekturen macht.

    Zitat von "Karel Noon"

    Ich denke das unterscheidet sich, je nach System und Gegebenheiten,
    Ist das Top überhaupt mit mehreren wegen angesteuert, wie viele Tops hängen an einem "weg" etc.

    Das ist natürlich richtig, aber was ich eigentlich wissen wollte war, wie Kollegen die einzelnen Zonen ihres Systems bearbeiten, wenn sie zwischen den oben gennanten Möglichkeiten wählen können und warum sie das so machen, also Sichtweiße und Erfahrung damit.
    Vielleicht macht ja sogar irgendwer noch was völlig anderes? (aber wie gesagt, bei "normalen" Möglichkeiten im Controller, also sowas wie MLA mal außen vor)

  • jogi86
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    • 15. Dezember 2011 um 21:36
    • #11
    Zitat von "klauston"

    Ich war da schon dabei und bin überzeugt, das es Billiganbieter sind.

    Vom Material her nicht... Vom Preis kann es mir egal sein. Ich bin nicht der, der die Insolvenzvorgänge verwalten muss und ich bin kein Konkurrent.

    Zitat von "Johannes Schilling"

    Da es hier ja um eine bestimmt generelle Herangehensweiße geht, wie man sein System anpasst, sollte es doch in Bezug auf die Frage egal sein, mit was man dann diese Korrekturen macht.

    Ist es nicht. Es hängen auf diesem Planeten genügend Cluster rum, die nicht Controller gesteuert sind. Aktives Zeug, bei dem ein Signal einfach durch 6 oder 8 oder 12 Böxchen durchgeschliffen wird (wohlmöglich ohne Cat5 Anbindung). Dort kann man, wenn überhaupt an der Box selbst eingreifen.

  • Johannes Schilling
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    • 15. Dezember 2011 um 21:49
    • #12
    Zitat von "jogi86"


    Es hängen auf diesem Planeten genügend Cluster rum, die nicht Controller gesteuert sind. Aktives Zeug, bei dem ein Signal einfach durch 6 oder 8 oder 12 Böxchen durchgeschliffen wird (wohlmöglich ohne Cat5 Anbindung). Dort kann man, wenn überhaupt an der Box selbst eingreifen.

    das hat dann aber auch mit der ursprünglichen formulierten Frage nichts zu tun.
    Falls ich mich also nicht präzise genug ausgedrückt haben sollte, um was es geht, bitte ich das zu entschuldigen und formuliere hier jetzt noch mal ganz genau, um was es eigentlich gehen sollte:

    Wie bearbeitet ihr die einzelnen Zonen eines Arrays, wenn ihr die Möglichkeiten habt, in den jeweiligen Zonen auf den Gesamtpegel der Module, die Pegel der einzelnen Wege der Module und einen EQ zuzugreifen?
    Super wäre es, wenn derjenige der das beantwortet dann auch sagt, warum er das so macht. Also was er sich dabei gedacht hat und welche Erfahrungen er damit gemacht hat.
    Und wie gesagt, vielleicht macht ja wer noch was anderes!?

  • jogi86
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    • 15. Dezember 2011 um 22:18
    • #13
    Zitat von "Johannes Schilling"

    das hat dann aber auch mit der ursprünglichen formulierten Frage nichts zu tun.
    Falls ich mich also nicht präzise genug ausgedrückt haben sollte, um was es geht, bitte ich das zu entschuldigen und formuliere hier jetzt noch mal ganz genau, um was es eigentlich gehen sollte:

    Wie bearbeitet ihr die einzelnen Zonen eines Arrays, wenn ihr die Möglichkeiten habt, in den jeweiligen Zonen auf den Gesamtpegel der Module, die Pegel der einzelnen Wege der Module und einen EQ zuzugreifen?
    Super wäre es, wenn derjenige der das beantwortet dann auch sagt, warum er das so macht. Also was er sich dabei gedacht hat und welche Erfahrungen er damit gemacht hat.
    Und wie gesagt, vielleicht macht ja wer noch was anderes!?


    Brauchst Dich doch nicht entschuldigen. Wir werden uns doch einig. Also in der Tat gehe ich meist so vor, dass ich lediglich EQ bearbeite und weder HF oder sonst etwas über Shelving bearbeite. Was aber an und an mal vorkommt, ist in der Tat, dass ich die unteren Boxen im Array etwas leiser fahre. Nett hierbei ist es natürlich, wenn noch der ein oder andere Bass im Array hängt. (Unter anderem um dem von dir genannten Energieverlust im LowMid/Bassbereich entgegenzuwirken.) Ich finde es beispielsweise recht schick, wenn in nem Meyer Array noch 2 HP500 hängen. (gerade bei dem "kleinen" M'elodie in der Kombi mit HP700).

  • wora
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    • 15. Dezember 2011 um 23:37
    • #14

    so ganz generell kann man das sicher nicht beantworten, denn durch die vielen möglichkeiten in vielen controllern ergeben sich auch sehr viele freiheitsgrade. man muss sich dann in der jeweiligen situation entscheiden, was am sinnvollsten ist.
    bei einer standard-anwendung macht es sicherlich sinn, die oberen einheiten per shelving-eq zu pushen, während man die unteren mit einem solchen EQ eher ausbremsen muss.
    dann gibt es noch einen bereich im mittelton, wo die chassis gut miteinander koppeln. hier muss man auch mit einem eq arbeiten. das ist aber sehr von der länge und vom aufbau des arrays abhängig.

    wie gesagt: das kommt sehr auf die anwendung (also auch auf das system) an.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • freeze
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    • 16. Dezember 2011 um 11:41
    • #15

    Sind solche Eingriffe nicht unnötig sofern das Design des Arrays selbst (Anzahl der Module, Winkelung) richtig gemacht wurde?

  • jogi86
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    • 16. Dezember 2011 um 11:54
    • #16

    Anzahl und korrekte Winkelung (das zu beschallende Feld soll gleich ausgestrahlt werden) alleine reichen da meist nicht. Örtliche Gegebenheiten und Voraussetzungen (Reflexionsflächen, Boden-, Wand-, Deckenbeschaffenheit etc.) muss man bei all dem auch betrachten und beachten.

  • gert
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    • 16. Dezember 2011 um 11:56
    • #17
    Zitat von "jogi86"

    Wie bearbeitet ihr die einzelnen Zonen eines Arrays


    Na dann will ich das mal versuchen. Ich gehe davon aus das du von Zonen in einzelnen LA Hangs spricht also zb. Oben, Mitte, downfill etc.

    Also am besten ist es natürlich wenn man gar nicht Zonen muss. Das heisst man bekommt die Trimmhoehe und die Array internen Winkel so gut hin das man nicht muss.
    Nun denn, es passiert schon häufig das die Winkel evtl nicht reichen oder es Bauart bedingt zum Abriss der Wellenfront kommen würde wenn größere Winkel genutzt würden.
    In diesem Fall nutzt man ja die Technik des Shadings ( Abdecken). Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten. In den jungen Tagen der Arraytechnik wurde das mal über Gain am Amp gelöst.
    Wenn wir jedoch sagen das Phase gainabhaengig ist, und Kopplung zwischen Arrays phasenabhängig ist, müssen wir sagen das Gainshading bei Definition Falsch ist. Denn es zerstört die Koppelparameter.
    Viele Hersteller bieten dazu jetzt FIR Shelving und Contour Filter an. zb im Galileo oder in den LA 8 Amps.
    Diese sind für diesen Zweck vorgesehen und theoretisch und auch praktisch die einzig wahre Lösung.
    Allerdings sehe ich bei einem Array welches vielleicht Nur 4 Meter Über dem Boden hängt auch nicht wirklich ein Problem wenn man bei der untersten Box den Winkel aufreisst oder mal am Gain dreht. Wenn ich 4 Meter weg von einer V Dosc stehe brauche ich keine Zylinderwelle. Das ist auch so kohärent genug.
    Aber obere Boxen mit kleinen Winkeln auf Reichweite tunen geht eigentlich nur per FIR Filtern.
    Aber bitte erst mal ohne versuchen.

    Practice, Practice, Practice

  • simonstpauli
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    • 16. Dezember 2011 um 13:07
    • #18

    Ich nutze in aufgeteilten Arrays hauptsächlich Pegel und High Shelf, um die Zielfläche möglichst gleichmäßig zu beschallen.

    Heutzutage, mit ausreichend Processing an Bord, ist das einfach und zielgerichtet auszuführen, vor einiger Zeit habe ich mir oft mit Anhebung und Absenkung von einzelnen Wegen am Amping beholfen.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • wora
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    • 16. Dezember 2011 um 15:38
    • #19
    Zitat von "freeze"

    Sind solche Eingriffe nicht unnötig sofern das Design des Arrays selbst (Anzahl der Module, Winkelung) richtig gemacht wurde?

    das kommt sehr auf das system und die anwendung an. die controllerpresets können nicht alle erdenklichen anordnungen erfassen, deshalb muss man da auch mal eine anpassung vornehmen. deshalb ist der einsatz eines systech natürlich die beste methode, das systemder jeweiligen situation bestmöglich anzupassen.
    bei idealen bedingungen und wenn man dazu die passenden presets gewählt hat, braucht man natürlich nix einstellen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • ThoSchu
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    • 16. Dezember 2011 um 16:16
    • #20

    Ich bin verwirrt!

    Helft mir mal kurz:

    Ein Linearray soll per Definition eine kohärente Wellenfront abstrahlen.

    Verändert man nun den Frequenzgang einzelner Module im Array mit IIR Eqs, verändert man auch die Phase.

    Damit auch das Verhalten über die Zeit.

    Also nicht gut, oder?

    Warum aber soll ich nicht zum Beispiel den Höchtöner im Downfill im Gain leiser machen dürfen?

    Danke für die hoffentlich hilfreichen Erklärungen...

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