Microtech Gefell:
036649/882-45
Es meldet sich Herr Rowehl oder Herr Müller.
Hier wirst Du geholfen.
Gruß
Martin
PS: richte doch bitte schöne Grüße aus
Microtech Gefell:
036649/882-45
Es meldet sich Herr Rowehl oder Herr Müller.
Hier wirst Du geholfen.
Gruß
Martin
PS: richte doch bitte schöne Grüße aus
Hallo,die Telefonnummer von Eberhard Kröckel, der die CAD Mikros in Deutschland vertreibt:
0611/2056031
Gruß
Martin
Hallo allerseits,
die NT 5 sind echt gute Mikrofone mit einem ausgezeichneten Preis-Leistungsverhältnis.
Was mir besonders gefällt, ist die Tatsache, dass sie eigentlich so gut wie nicht klingen, d.h. kaum Eigenklang besitzen. Genau das erwarte ich von einem Mikrofon für Stereomikrofonie-Anwendungen, und dafür sind sie ja gedacht. Eine so große Neutralität kommt einem in dieser Preisklasse nicht so leicht unter. Ich kann sie also nur empfehlen.
Das S1 ist auch ein sehr gutes Mikrofon, allerdings hat es schon einen individuellen Klangcharakter, nämlich stark betonte obere Höhen bei 10 kHz. Bei weiblichen Stimmen mit ausgeprägtem "S" ist dies nicht sehr empfehlenswert, man muss es ausprobieren. Von dieser Kleinigkeit abgesehen möchte ich dem Mikro eine hohe Neutralität bescheinigen, das aufgrund des grandiosen Poppschutzes (4-fach Gaze wie Neumann KMS 105) auch mit Korb einen ausgeglichenen Frequenzgang und überdies eine gute Impulsantwort besitzt.
Wer Interesse hat, kann von mir Diagramme von Impulsantwort und Frequenzgang des S1 bekommen. (PN)
Gruß
Martin
Hallo Fränkie,
Du hast recht. Die Messungen sind von mir und gehören zum o.g. Test. Die HF-Einstreuungen hört man nicht, es ist nur ein Schönheitsfehler. Es sei denn, Du hast ein Pult, das auf HF allergisch reagiert, ist aber in der heutigen Zeit eher unwahrscheinlich.
Die Daten der beiden benannten DI-Boxen sind nahezu identisch bis auf diese HF-Undichtigkeit und den Klirrfaktor, was auf einen preisgünstigeren Übertrager schließen lässt.
Hier ist der Link:
http://www.tools4music.de/docs/messwerte_di_boxen.gif
Gruß
Martin
Hallo,
wer´s wissenschaftlich möchte, der werfe mal `nen Blick nach da:
http://www.t4m-online.de/archiv/vgl_diboxenaktiv.doc
Gruß
Martin
Damit die Auswahl leichter fällt, git´s hier einen Vergleichstest:
http://www.sonic.de/cms/tests/clipmikrofone_4-04.html
Soundbeispiele sind auch dabei.
Gruß
Martin
Nachdem ich die Daten eines EM 900-Pärchens (Eigentum der FH hier) untersuchte, habe ich beschlossen, mir keine zu kaufen.
Ausserdem arbeiten die Teile phasenverkehrt, was mir sehr viel über die Verarbeitung und Qualitätskontrolle verrät.
FG´s und Impulsantwort kann ich auf Wunsch mailen. Bei Interesse einfach eine PN schicken.
Gruß
Martin
Hallo,
wer gerne mehr über die Bedeutung von technischen Daten - speziell bei Endstufen - in Erfahrung bringen möchte, wird hier bedient:
http://www.t4m-online.de/BB2/viewtopic.php?t=61
Gruß
Martin
... womit Du mir direkt aus der Seele sprichst!
Aber selbst, wenn man den Beweis erbringt, dass dieses Teil gnadenlos überholt ist, kann man die Eingeschworenen nicht überzeugen.
Das Problem ist wohl, dass in dieser Branche sehr viel Dilletantismus verbreitet ist, und im Gegensatz zum Handwerksmeister oder Facharzt oder Studiomusiker keiner einen Wissens- und Kenntnisnachweis erbringen muss, um als TT o.ä. durch die Welt zu tingeln. Daher kommt diese Misere - glaube ich. Die Arbeisweise dieser Leute baut nur auf deren (zugegebenermaßen wichtigen und wertvollen) Erfahrungen auf, die aber in vielen Fällen längst von der Physik überholt worden sind.
Gruß
Martin
Hallo nouve,
wir reden, glaube ich, aneinander vorbei.
Ich zweifle weder am Gehör der Musiker noch an der Loyalität der Verkäufer.
Aber der Singende selber hört nun mal nicht nur das, was aus der Box kommt.
Darüber hinaus wieß er genau, welches Mikro er gerade hört, und mir will bitte keiner weis machen, dass das Wissen, ein Edelmikrofon in der Hand zu halten nicht eine gewisse Erwartungshaltung im Unterbewusstsein hervorruft.
Ansonsten war das ja die zwiete Methode , die ich vorschlug: Sänger wo anders hin und andere Leute hören und beurteilen.
Aber ich möchte als Sänger gerne selber hören, wie ich klinge. :oops: oder :lol:
Schönen Abend und schöne Grüße
Martin
Zitat von "BigSound"Nur ist dein Weg recht aufwendig und nicht von einer Amateurband zu bestreiten (finanzieren) Und die Profis bekommen oft einen Endorsment Deal wo noch der Punkt Geld ins Spiel kommt.
Ich denke, dass man sich 2 Stunden in einem Studio schon leisten kann, oder mehrere Sänger tun sich zusammen. Bei mir wird das in der Regel so gemacht, dass ein paar Leute mit ihren Mikros antanzen, und an einem Abend (3-4 Stunden) ist die Sache über die Bühne.
Kostet dann bei mir 40 EUR die Stunde (mein Studio ist bescheiden aber es hat noch jeden zufrieden gestellt)
Wenn es nicht allzu laut sein muss, stellt doch Grenzflächenmikros vor die Musiker, Ihr werden staunen
Gruß
Martin
Ein viel zu unbachtetes Problem liegt doch darin:
Beim Aussuchen eines geeigneten Mikrofons wird in der Regel der Proband an eine PA angeschlossen, rein gesungen und vom Sänger selber beurteilt, ob es gut klingt.
Der Knackpunkt ist folgender:
Der Sänger hört sich selbst hierbei über drei Wege:
1. Körperschall
2. Direktschall vom Mund zu den Ohren
3. Das was über Mikro, Pult und Box an die Ohren kommt.
4. Er weiß, welches Mikro er in der Hand hält und ist somit bereits psychologisch vorbelastet, bzw. durch den Verkäufer manipulierbar
Wie kann er also beurteilen, ob das Mikro gut klingt?
Meiner Meinung nach überhaupt nicht.
Ein besseres Ergebnis wird erzielt, wenn der Sänger in einem separaten Raum singt, und jemand anders das Signal, was aus den Boxen kommt, beurteilt.
Nachteile:
1. Der Sänger kann gar kein Urteil abgeben
2. Der Sound der Boxen und des Raumes, in dem sie stehen spielt mit hinein
3. Die Psychologie spielt immer noch mit
Eine weitere Methode ist, dass der Sänger einen geschlossenen Kopfhörer mit relativ neutralen Übertragungseigenschaften anzieht und sich darin hört.
Nachteile:
1. Der Körperschall bleibt vorhanden, und diesen sollte man nicht unterschätzen
2. Die Psyche
Die meiner Erfahrung nach beste, aber auch aufwändigste Vorgehensweise:
Man marschiert mit einem Koffer ausgewählter Mikros in ein Studio, welches über eine ordentliche Abhöre verfügt, singt dort über alle Mikros auf je eine Spur und hört sich diese dann nach Pegelangleichung! nach- oder besser durcheinander an. Am besten, ohne zu wissen, welches Mikro man gerade hört, um die Psychologie auszuschalten.
Gute Studios verfügen i.d.R. sogar über verschiedene Abhören bzw. Kopfhörer, was noch mehr Flexibilität einräumt.
Nun kann der Sänger selbst objektiv beurteilen, mit welchem Mikrofon seine Stimme seiner Meinung nach am besten klingt, da sich die Unterschiede tatsächlich nur noch auf das Mikro beziehen.
Einwand:
Eine PA klingt anders, als eine Studio-Abhöre!
Stimmt! Hier ist der TT gefragt, aus dem ankommenden Signal das Beste zu machen, schließlich bekommt er ja das Optimum geliefert.
Zugegeben, das ist schon umständlich und auch mit Kosten verbunden, aber diese werden von Instrumentalisten schließlich auch nicht gescheut.
Ich führe diese Methode selbst seit Jahren erfolgreich durch und bekomme dafür durchwegs positive Feedbacks.
Freilich gibt´s auch immer wieder mal einen TT, der nicht bereit ist seine SM58-Standard-EQ-und Gain-Einstellung am Pult ums Verrecken nicht verdrehen will und dann mit vielen Höhen kämpft, wenn ein Sänger mit einem KMS 105 oder M 900 daher kommt. Das sind dann die Leute, die Gerüchte in die Welt setzen, wie: :x "Kondensatormikrofone haben im Live-Betrieb nix verloren, die koppeln viel zu stark, nimm ein 58er, dann weißt Du was Du hast!" oder ähnlichen Schmarren.
Bevor Ihr mich nun für meine Ansicht knüppelt, denkt mal emotionslos darüber nach. :wink:
Gruß
Martin
Hallo Messtechniker,
wer sich für so ein Gerät interessiert, kann hier mal nachschauen:
http://www.pa-forum.de/phpBB/viewtopic.php?t=30580&sid=08c10492f7a9d82bb3775117a4365856
Zitat von "tonzwerg"Und gerade eine Mischpultausgangsstufe oder sonst ein elektronisch symmetrierter Ausgang klingt deutlich anders, wenn er mal mit 150m Kabel und mal mit 5m Kabel betrieben wird. Das kann sich jeder "daheim" anhören.
Das ist gut möglich, wenn der Ausgang zu hochohmig ist. Das hat nichts mit symmetriert oder unsymmetriert zu tun, sondern lediglich mit Tiefpassverhalten, und dieses folgt einer ganz einfachen Gesetzmäßigkeit: fg = 1 / (2 x Pi x Za X Ck)
fg = Grenzfrequenz
Za = Ausgangsimpedanz
Ck = Kabelkapazität
Bei 150 pF je Meter und einer Ausgangsimpedanz von 600 Ohm kommen wir mit ca. 12 kHz langsam in den hörbaren Bereich. Wenn man also mit solchen Kabellängen hantiert, sollte man beim Kauf eines Mischpults tatsächlich auf dessen Ausgangsimpedanz achten, oder einen Verstärker dahinterhängen. (das kann auch eine kleine Endstufe oder ein KH-Verstärker sein, wer´s nicht glaubt, soll´s probieren) Solche Verstärker werden oft auch als "Cue-Verstärker" angeboten, hinter denen sich nichts anderes als eine "Ein paar Watt - Endstufe" mit dem Verstärkungsfaktor 1 verbirgt.
Gruß
Martin
Wie ich bereits schrieb, gibt es Fälle, wo das Kabel klanggestaltend wirkt, z.B. die passive E-Gitarre. Die Erklärung hierfür ist denkbar einfach (siehe Test).
Auch ein Mikrofonkabel hat Kapazität, Induktivität, Wellenwiderstand etc.
Nur wirken sich diese Größen hier nicht im hörbaren Bereich aus, solange das Kabel nicht einen knappen Kilometer misst. Somit ist die Diskussion über Kabelklang bei dieser Anwendung müßig, solange wir mit zig Metern hantieren.
Sollte mir jemals ein Blind A/B Vergleich vorgeführt werden, in dem ein Mensch reproduzierbar einen Unterschied zwischen verschiedenen Mikrofonkabeln hört, werde ich alle meine Behauptungen widerrufen, bis dahin bleibe ich allerdings standhaft.
Gruß
Martin
Hallo,
ist denn der Wert der Heizspiralen stabil, wenn sie warm werden?
Ich habe mir ein altes Industrie-PC-Gehäuse geschnappt, alles bis auf den Lüfter ausgebaut und durch Parallelschalten (um eine zu hohe Eigeninduktivität zu verhindern) von vielen hochwertigen 25-Watt Widerständen einen 2 x 4 Ohm-Dummy aufgebaut. Per Spannungsteiler und Gleichrichter dann den Lüfter angeschlossen (so dass er bei 500 Watt mit voller Drehzahl läuft) und per weiterem einsellbarem Spannungsteiler (L-Regler) einen Abgriff für eine leise Mithörmöglichkeit via Lautsprecher geschaffen. Zum Abgreifen der Spannung gibt es dann noch je Kanal eine BNC-Buchse, schaltbar von 0 dB auf -20 dB. Zum Schluss wurde das Ganze dann mit etwas Fummelei noch auf genau 4,00 Ohm abgeglichen. Diese Mimik habe ich in abgespeckter Form mittlerweile noch zwei mal gebaut, so kann ich von 2 bis 16 Ohm alles messen, bis über 1000 Watt Dauerbelastung. Ist zwar einmal viel Arbeit, lohnt sich aber auf Dauer.
Gruß
Martin
Hallo,
es gibt Fälle, wo das Kabel tatsächlich aufgrund seiner Kapazität den Klang mitgestaltet. Nämlich im direkten Kontakt mit passiven Magnet- oder Piezotonabnehmern, also bei passiven Gitarren resp. Bässen.
Bei Mikrofonkabeln tut sich unter einem knappen Kilometer difinitiv nichts hörbares.
In der Vergangenheit durfte ich zu diesem Tehma für Tools 4 Music zwei Tests durchführen:
http://www.t4m-online.de/archiv/vgl_gitarrenkabel.doc
http://www.t4m-online.de/archiv/vgl_mikrofonkabel.doc
Viel Vergnügen bei der Lektüre
Martin
Zitat von "4Art"@ Tobias: :mrgreen: Seltsame Geschichten gibt's... Schade, dass das bei der DI 100 und der AR 133 nicht gleich ist - etwas grüne Farbe auf die DI 100 und alles ist gut
Schau dir mal die Messdaten dieses Vergleichstests an!
Gruß
Martin