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  2. verstärkerberserker

Beiträge von verstärkerberserker

  • Funny stuff

    • verstärkerberserker
    • 7. September 2026 um 18:29

    Uraltes Zitat eines sehr netten/guten amerikanischen Technikers: "No highs no lows, it must be......BOSE"

  • I want more of...

    • verstärkerberserker
    • 4. August 2026 um 18:49
    Zitat von Herr Nink

    Den kühlsten Sommer der Zukunft zu "genießen" (Satire off)

    Willkommen im wahrscheinlich kühlsten Sommer.......


    .....deines zukünftigen Lebens.

  • USV für FOH bzw. für das Lichtpult

    • verstärkerberserker
    • 4. August 2026 um 10:20

    Nachdem ich die Diskussionen über den Sinnvollen Einsatz von USV schon vor 10 Jahren mit den Kollegen geführt habe und auch in der letzten Firma (als Fachplaner) immer mal wieder unterschiedliche Ansätze zum Einsatz auf dem Tisch hatte, mal meine grundlegenden Regln:

    -Wenn der Strom ausfällt, ist eine Unterbrechung zu 99,9% sicher - mit oder ohne USV

    -Eine Unterbrechung kann nur bei "Mikro - Stromunterbrechungen" im bereich von ms (externe Netzumschaltung) durch USV verhindert werden, die man nur Findet, wenn man eine Netzüberwachung mit Datenlogger eingebaut hat

    -USV Geräte sollten immer direkt vor dem zu puffernden Gerät sein (keine großen Verteiler bzw. langen Kabel)

    -Zu puffern sind geräte die nicht hart abeschaltet werde sollten bzw. bei denen man vor dem Abschalten speichern würde und das Gerät dann herunter fahren (Mischpulte)

    -Außerdem macht es für die Show Sinn, alle Geräte zu puffern, die lange booten oder lange brauchen, bis sie weider da sind (Stage Boxen, DSPs, Rechner, Switche)
    -Auch eine USV kann defekt sein. Deshalb sollte der Einsatz immer hinterfragt werden

    -folglich macht der Einsatz für professionelle Geräte Sinn, bei denen der Hersteller schobn den Einsatz von USV vorgesehen hat: Geräte mit 2 (oder mehr) Netzteilen bzw. Anschlüssen (1x Netz, 1 x USV)

    -beim Puffern dieser Geäte bzw. der Dimensionierung der USV muss man darauf achten, dass sich die beiden Netzteile die Last teilen. Beim Netzausfall übernimmt dann das Netzteil, das auf der USV hängt die ganze Arbeit, zieht also den doppelten Strom. Wenn die USV im Normalbetrieb z.B. eine Auslastung von 60% anzeigt, kann es bei Netzausfall sein, dass sie überlastet ist und einfach Abschaltet. Damit hat man nichts gewonnen. Also nach dem Einrichten immer mal den Stecker ziehen und auf die USV schauen.

    -Man muss nicht jeden Scheiß puffern. Funkempfänger und noch wichtiger, InEar Sender haben auf der USV nichts veren. Die Band darf gerne wissen, dass das Publikum nichts mehr hört und muss nicht noch weiter spielen und sich über die komischen Reaktionen wundern.

    (-es gibt Künstler (aus Deutschland), die explizit auch bei Stromausfall mit dem Publikum kommunizieren wollen. Natürlich gibt es USVs auch im kW Bereich bzw. im Drehstromrack bis hin zum Container. Darum geht es hier wohl nicht)

    -Wie oben schon geschrieben, sollte auch der Techniker merken, dass was passiert ist. Bei mir ist nur das Pult und maximal die Kommunikation auf der USV.

    -Natürlich muss eine USV nach Gebrauch abgeschaltet werden. Geräte, die das nur aufwendig über Menüführung realisieren sind weniger praxistauglich

    -Auch die Akkus müsse getestet (vielleicht im Rahmen der VDE Prüfung) bzw. auch mal getauscht werden. Ist aber z.B bei APC kein Problem.

    -Bei längerer Lagerung macht eine Erhaltungsladung Sinn. Wir hatten die USVs im Regal immer Verkabelt und gelegentlich eingeschaltet

    -ONLINE USVs, sind nur nötig, wenn eine dreckige Spannung mit zerhacktem Sinus zu erwarten sind. Sie sind sehr schweer und können v.a. auch sehr viel Strom ziehen. Ich bin mal günstig an eine 3 KW online USV gekommen. Hatte aber max. 500W angeschlossen. Nach 30 min Arbeit auf Akku hatte ich dann endlich wieder Netz worauf sich die USV dann wohl zum Laden gleich mal die 3KW geholt hat. Hätte ich wissen können.

  • Multi-Channel Audio für Drehscheibe

    • verstärkerberserker
    • 2. Juli 2026 um 09:35

    Nachdem jetzt doch ein paar konkrete Fakten auf dem Tisch sind, gebe ich doch mal meinen Senf dazu. Viele der genannten Ansätze sind bestimmt realisierbar. Unter den gegebenen Umständen werden wohl nur wenige in Frage kommen.

    1. noch nicht genannt wurde: Eine normale Verbindung per Multicore, das auf einem ungenutzen Teil der Drehbühne fixiert und als lange Schleiefe zur festen Bühne gelegt wird. Voraussetzung ist natürlich das ihr nicht Karusel fahrt bzw. nicht zu weit gedreht wird, z.B. zwischen zwei Bildern. Da sich die Kreativen meist spät entscheiden, wahrscheinlich aktuell keine gute Lösung.

    2. prinzipiell wäre mein Favorit die Lösung von"secluded"! Andenrs gesagt ein Pult mit abgesetzter DSP (Yamaha Rivage, Soundcraft/Studer, MidasPro,A&H...), die auf der Bühne steht und mit dreht. Bei der Einrichtung kann das Surface per Kabel genutzt werden. Welche Steuerprotokolle sich zur Übertragung via Netzwerk (WLAN) eignen, müsste man ausprobieren bzw. wäre das ein gutes neues Thema für das Schwarmwissen hier. Ich persönlich habe zwar schon bei allen Herstellern lange Netzwerkkabel zwischen Surface und DSP genutzt, diese aber noch nie durch Switche oder per WLAN verbunden. Ich habe gelernt: Nicht alles wo ein RJ45 rein passt ist Netzwerk. Alternativ Steuerung per App. Allerdings gehe ich davon aus, dass im festen Repertoire-Theater möglichst viel bestehende Technik genutzt werden soll, die dafür nicht unbedingt geeignet ist. Summe über Schleifringe an Hauspult.

    Zitat von HenrySalayne

    und ganze zwei Signalleitungen auf 3-Adrige Steuerleitung (ungeschirmt) adaptiert in diesen Schleifring laufen

    An der Stelle sollte eine Umrüstug auf geschgeeignete Letungen bzw. reichen ja Buchsen, die man abgreifen kann, nicht das Problem sein.


    3. Ein kleiner Mischer bzw. Tablet Mischer, der als Submixer auf der Bühne fungiert und dann auch nur per Wischbrett bedient werden kann. Auch wenn ich absolut kein Freund von Tabletmischern bin, würde ich dies Lösung als sicher funktionierend wählen. Hier sollte es auch genug Spielraum für eine budgetangepasste Lösung geben.

    4. Der Vorschlag von "lisa f." kann u.U. auch eine einfache Lösung sein, der einfach in den Repertoier Betrieb zu integrieren wäre. Voraussetzung sind natürlich genug Funkstrecken, die aber vielleicht schon vorhanden sind. Die Adapter sollen nicht das Problem sein. Da gibt es sicher genug Ansätze, das z.B. in ein Rack zu bauen und dort die nötigen Phantomspeisungen zu ergänzen. Die gibt es nicht mit Batterie. Vielleicht habt Ihr dafür auch noch einen alten Aktiv-Splitter.

    Von Bastellösungen die viel "Jugend forscht" voraussetzen, würde ich absehen, außer Du hast wirklich genug Zeit und Muße.

  • Shure SLX-D rauschen

    • verstärkerberserker
    • 27. Juni 2026 um 12:17
    Zitat von floger

    Bei den digitalen Strecken streut gerne die HF ein. Bei analogen stört das nicht, weil es eben analog zum Audio Signal ist. Aber die digitalen feuern halt konstant mit weißem Rauschen.

    Je nach Kapsel und eventuellen Unzulänglichkeiten in der Schirmung hört man das dann.

    Davon gehe ich auch aus.

    Wir hatten mal nach Jahren problemfreier Nutzung von digitalen Strecken (ULXD; Axient), eine Problemmeldung von einer Tour, dass eine akustische Gitarre mit Taschensender stark rauscht. Vom Shure Support kam dann die Rückmeldung, dass dies bei sehr wenigen Pickups passiert und zwar weil das dauerahfte Funksignal der digitalen Übertragung das im Pickup auslöst.

    Fehlerbehebung damals war eine Kombination von Optimierungen:

    -Sendeleisung minimieren

    -Sender weiter vom Pickup entfernen (mit längerem Kabel) am Gurt auf den Rücken der Künstlerin (Körper zwischen Sender und Pickup).

    Damit war das Verhältnis aus Nutzsignal und Störsignal problemlos verwendbar und für alle Beteiligten akzeptabel. Das Rauschen war nur bei unrealistischer Gain Erhöhung noch wahrnehmbar.

    Als Info kam auch von Shure, dass das auch bei älteren Lavaliers, Headsets... passieren kann, die ja nicht unter den Anforderungen der digitalen Funkstrecken entwickelt und v.a. entsört und getestet wurden.

    Angeblich dürfte das bei neueren Mikros nicht mehr passieren, weil die Hersteller entsprechend anpassen bzw. auch testen. Wenn ich mich recht erinnere wäre das z.B. bei DPA ab CORE serie, konnte dazu aber auf die Schelle im Netz nichts finden. Konkret kann ich dazu auch keine Erfahrungen beitragen, da ich auch mit älteren Mikros nie dieses Problem hatte.

    Da das Rauschan also an der Quelle/am Mikro entstehen müsste würde ich versuchen wie folgt einzugrenzen:

    -Rauscht die gleiche Strecke auch ohne Mikro oder mit anderem Mikro?

    -Rauschen auch mit Line Signal bzw. Klinke....?

  • Mithöre Drahtlos

    • verstärkerberserker
    • 9. Juni 2026 um 10:45

    Wenn es eine Lösung mit InEar wird, könnten Komponenten von Personenführungsanlagen eine günstige Alternative sein.

    Wieso Du 2 Paddel für einen IEM Sender brauchst verstehe ich allerding nicht.

  • Mithöre Drahtlos

    • verstärkerberserker
    • 8. Juni 2026 um 18:37
    Zitat von audiobo

    Existiert eine Netzwerkinfrastruktur?

    Das wäre mein erster Ansatz. Hier gäbe es einige preiswerte Lösunge, die nicht unbedingt DANTE heißen müssen.

    Wie schon vorgeschlagen ginge das auch über das Internet. Aus dem Saal streamen und in den Büros (ich gehe davon aus, dass im Büro mit Computern gearbeitet wird) mit hören.

  • Dringend: Hilfe für Theatergruppe mit Funkmikro-Problemen

    • verstärkerberserker
    • 1. Juni 2026 um 14:05
    Zitat von 4Art

    Ich habe nochmals auf der Thomann-Website nachgeschaut: Dort steht definitiv nix von Diversity...

    Du musst erst auf "+mehr Anzeigen" gehen.

    Ich denke mit den hier gegebenen Hilfestellungen ist unter den vorliegenden Umständen (Bedienung durch Laien - Kommunikation um die Ecke) ziemlich das Maximim erreicht, was man empfehlen kann.

    Für eine zielführende Fehlersuche braucht es doch einiges an Hintergrundwissen und Erfahrung, um da Struktur rein zu bekommen.

    Gerade bei einfacheren Systemen ist die Störsicherheit meist geringer. Hier können sich auch kleinere Störfaktoren beim Senden (Abschirmung/Schweiß) und Empfangen (Position) addieren.

    Ich habe jetzt beim Überfliegen nichts zur Empfängerposition gelesen bzw.wie die Taschensender getragen werden.

    Nehmt Euch die Zeit für ausgiebige Tests im Versuch und unter Realbedingungen.

    Besser: holt euch professionelle Hilfe.

    Ich war letztes Jahr auch kurz in einer Schule in der die seit 3 Jahren verbauten Funkstrecken nicht mehr wirklich funktioniert haben. Die hatten auch alles mögliche probiert, aber nicht gemerkt, dass der Antennesplitter nicht mehr an war.

  • Imersiv (Objekt Basier) mischen. D&b oder L‘acuostics

    • verstärkerberserker
    • 27. Mai 2026 um 15:26

    Die Frage der technischen Umsetzung ist denke ich hinreichend beantwortet.

    Zum Thema der Anwendung im Imersiv Mix würde ich vorschlagen mal auszuprobieren, ob Du das überhaupt noch brauchst.

    Meine Erfahrungen aus den Anwendungen auf L-ISA haben FÜR MICH ergeben, dass ich viele Tools und Herangehensweisen, die ich aus dem normelen Stereo Mix bzw. meist Mono Mix, gewohnheitsmäßig angewendet habe, nicht mehr gebraucht habe.

    Es gab auf einmal Platz für weniger gefilterte Signale und mehr Dynamik, ohne dass sich das negativ ausgewirkt hat. Im Gegenteil wurde der Mix (unabhängig von der Ortung) lebendiger.

    Wenn Du mal so einen Job mischen musst/darfst, würde ich Empfehlen, alte Herangehensweisen mal auf Bypass zu stellen und die Sache Ergebnisoffen anzugehen.

    (Die Technische Umsetzung könntest Du ja trotzdem vorbereiten)

  • I want more of...

    • verstärkerberserker
    • 19. Mai 2026 um 10:05

    Auch wenn wir hier abdriften, aber mit Lärm kennen wir uns ja schon etwas aus....

    Anscheinend ist (bzw. war bis vor kurzem) bei Motorrädern ein Klappe im Auspuff zur Reduzierung des Lärms unter Testbedingungen (Tempe/Drehzahl) vom Hersteller üblich bzwl auch nicht verboten! Hat sich VW viellicht hier was abgeschaut?

    Sebst die Messvorschriften der Fahrgeräusche (nicht Standmessung) ist aus meiner Sicht so realitätsfremd, dass man sich schon fragen darf, wer diese Vorschrift gemacht hat.

    Ich habe mir mal erklären lassen, dass bei Mororrädern bei der Vorbeifahrt gemessen wird und zwar bei 50 km/h im 2 und 3 Gang. Auch wenn ich selbst nicht fahre, bin ich mir sicher, dass mich unter diesen Bedingungen kaum ein Motorrad stört, da Drehzahl zu niedrig bzw. Standgas.

    Wenn ich aber bedenke, dass die Dinger im 2. Gang mittlerweile locker 100km/h machen, wird schnell klar, warum das weit an der Realität vorbei geht.

    Warum messen wir zum Schutz der Anwohner unser PA denn eigentlich nicht nur im Lager bzw. beim Hersteller und vor Ort dann mal während der Einlassmusik. Das wären vergleichbare Messbedingungen zum Straßenverkehr. Will natürlich keiner - ich auch nicht.

  • I want more of...

    • verstärkerberserker
    • 19. Mai 2026 um 09:34
    Zitat von tommes

    Ich empfinde ja mittlerweile JEDES Motorgeräusch als Belästigung, ist aber eher ein IDN.

    Ich grenze das für mich auf jedes unnötige Motorgeräusch ein. Es ist für mich nicht nachvollziehbar, warum ALLE Emissionen von Verbrennungsmotoren nach dem aktuellen Stand der Technik begrenzt werden müssen.

    -warum darf ein Auto (mit Sport-/Klappenauspuff) wesentlich lauter als mein Traktor von 1960 sein?

    Ich wohne auf dem Dorf. Dort fahren regelmäßig Traktoren (auch alte) den Berg hoch. die hört man schon. Gewisse Motorräder hört man aber noch nach 1km, wenn von den Traktoren nichts mehr zu hören ist.

    -wieso höre ich das Motorad auf der Autobahn, das 500m vor mir fährt, während ich den LKW mit >500PS, der unter Vollast den Berg hoch zieht, nicht wahrnehme.

  • Problem mit MacMini M4 und mehreren HDMI Ausgängen

    • verstärkerberserker
    • 18. Mai 2026 um 14:25

    Das Problem konkret kenne ich nicht, aber auch mein Bildschirm war schon mal "unauffindbar":

    Hast Du schon die versteckte Funktion "Monitore erkennen" probiert? Hat bei mir geholfen, wobei ich das vorher nicht kannte bzw. nicht nachvollziehen kann, warum man das so verstecken muss:

    Im Display Menü die "Option" Taste gedrückt halten: Dann wird aus der Schaltfläche "Night Shift" die Taste "Monitore Erkennen".

  • Soundhouse

    • verstärkerberserker
    • 12. Mai 2026 um 12:33

    Leasing ist ab einer gewissen Größenordnung sicher sinnvoll und üblich.

    Bei Soundhouse stand aber das Lager komplett mit Material voll. Davon wurde bestimmt auch die ein oder andere Anschaffung finanziert, was ich aber nicht konkret nachvollziehen kann.

    Aber trotz großer Werte im Lager (ich schätze mal alleine ca. 400 braune Boxen inkl. Amping, Zubehör...) wird da am Ende nicht viel übrig bleiben. Ich bin gespannt wie viel das wirklkich ist, wenn mal die Zahlen offen liegen bzw. wie viel da für den Insolvenzverwalter weg geht. Mehrere Quellen haben mir da was von 60% berichtet.

    Das Material von Soundhouse wurde komplett im Paket an eine (höchstbietende) Firma verkauft. Dort wird es wahrscheinlich auch in die Vermietung gehen bzw. weiter verkauft werden. Diverse Positionen habe ich schon auf GVT gesehen. Das was in der Autktion aufgetaucht ist, waren aus meiner Sicht die uninteressanten Reste. Die Autktion hatte also auch direkt nichts mit der Insolvenz zu tun.

    Da ich mir nicht sicher bin, welche Details aus meinem letzten Angestelltenverhältnis jetzt noch unter die Verschwiegenheitspflicht fallen, werde ich dazu lieber keine konkreten Aussagen machen.

    Allerdings kann ich gerne meine persönlichen Ansichten zu möglichen allgemeinen Fehlern in der Geschäftsführung kund tun:

    -ich stimme WORA zu und gehe sogar noch weiter. Es gibt sogar Geschäftsführer, die von der Technik keine Ahnung haben und von kaufmännischen Regeln noch weniger!

    -Es gibt immer noch Leute, die ohne Plan nach dem Schneeball System wirtschaften. Ein Loch stopft das andere. Probleme, Schulden, Finanzen.... wander von der rechten in die linke Tasche.

    -Es gibt Leute, die sich an keinerlei Regeln, Vorschriften, Gesetze.... halten wollen.

    -Es gibt aus meiner Sicht kein System, dass diese Leute rechtzeitig stoppt.

    -Alle Mechanismen, die einem helfen können sich in einem Fall gegen solche unseriöse Gebaren zu wehren sind viel zu träge, weshalb ihre Wirksamkeit verpufft.

  • Soundhouse

    • verstärkerberserker
    • 11. Mai 2026 um 11:45

    Als ehemaliger Mitarbeiter kann ich hier vielleicht ein paar Infos beitragen, die etwas schärfer sind als der Blick in die Kristallkugel.

    Die Firma befand sich seit Mitte Juli 2025 im vorläufigen Insolvenzverfahren. Mitte November 2025 wurde ein Insolvenzverfahren eröffnet und Masseunzulänglichkeit fest gestellt.

    Im kompletten Jahr 2025 wurde aber schon so gut wie keine Aufträge mehr abgearbeitet, weil keine Rechnungen mehr gezahlt wurde bzw. auch keine Gehälter.

    Aus meiner Sicht wurde was die Produktionen angeht, gut gewirtschaftet und es gab über das Jahr gemittelt immer genug Aufträge (monatliche Schwankungen hat wahrscheinlich jeder).

    Es fehlte aber viel Geld, das der Geschäftsführer wo auch immer (angeblich USA), anderweitig verwendet hat.

    Von den unzähligen Aussage zu dem fehlenden Geld bzw. dessen heilbringenden Rückkehr (vervielfacht) hat sich meines Wissens nach keine einzige als wahr erwiesen.

    Ich persönlich wünsche meinem ehemaligem Arbeitgeber und Chef, dass er für jede einzelne Straftat -sofern er sie begangen hat- ausreichend lange in einer vergitterten Gemeinschaftsunterkunft verbringen darf.

    Ich gehe davon aus, dass sich das Insolvezverfahren noch ein paar Jahre hin zieht. Meine Hoffnung, hier als Gläubiger noch einen schönen Batzen aus der Veräußerung der nicht geringen Werte der Technik zu erhalten, geht mittlerweile gegen Null. Ich wünsche niemendem hier mal in ein Insolvenzverfahren verwieckelt zu werden - das läuft komplett anderes als man sich das so vorstellt. (bitte hier keine neuen Diskussion aufmachen)

  • Hintergrundbeschallung auf 450m²

    • verstärkerberserker
    • 8. April 2026 um 14:25
    Zitat von karel noon

    Ihr werdet erstaunt sein wie viel schlechter diese billigst Ela Lautsprecher klingen.

    100v ist für sowas echt ok, ich würde aber weniger dafür gute Lautsprecher einsetzen.


    Dem kann ich nur zustimmen. Die billigesten Modelle eignen sich wirklich nur für Durchsagen ohne Qualitätsanspruch. Da die Teile ja nur im Hintergrund arbeiten sollen, ist ein schöner Hochton Voraussetzung, den man in der Regel nur mit 2 Wege Systemen bekommt. Diese gibt es immer noch in großer Auswahl in billig.

    Ein grundsätzliches Problem dieser Deckeneinbaulautsprecher ist die punktuelle Beschallung, die man selbst mit vielen Speakern nicht gleichmäßig hin bekommt. Ich habe da noch auf einem alten Windows Recher eine Simmulationssoftware von Yamaha, die das sehr gut verdeutlicht.

    Definitiv nicht mehr billig, dafür aber wirklich hochwertig finde ich die Komponenten von NewTec-audio. Damit bekommt man mit viel weniger Speakern ein definitiv gleichmäßigeres Ergebnis. Habe ich zwar erst zwei mal verbaut, bin aber definitiv begeistert. Auch die Reaktion des Architekten (den interessiert Klang ja nicht wirklich) war super.

    Gerade bei 100V Lautsprechern fällt ja ein sehr großer Teil der Kosten auf die Arbeitsleistung für die Installation (weil die Lautsprecher so billg sind). Da kann sich die Ersparnis bei der Installation am Ende schon rechnen (vorausgesetzt, man berücksichtigt die Arbeit bei der Kalkulation), weil man aufgrund der 180 Grad Abstrahlung eben viel weniger braucht.

  • L-Acoustics L1 und CS1

    • verstärkerberserker
    • 30. März 2026 um 14:01

    Auch wenn ich schon wirklich sehr lange mit den Produkten von L-Acoustics arbeite, habe ich keine direkten Infos zum L1. Natürlich kann ich mir aus der Erfahrung was zusammen reimen. Diese Vermutungen würde ich aber nicht teilen.

    Was ich aber gerne kund tun kann ist meine Meinung zu machem Statement, das man hier so liest.

    Zitat von Volker

    Spannend ist auch, ob es dann die lowmids hat, die im L2 fehlen

    Auch wenn ich erst seit Februar (mehrmals) darauf gearbeitet habe, frage ich mich, wie Du darauf kommst.

    Ich ordne das genau so ein, wie die folgende Aussage:

    Zitat von test

    Sb 18 und Kara mit 2*8‘. Das fand ich vermutlich wegen der Anhebung im ht nicht gut.

    Grundsätzich kriegt man jedes System durch Fehler in der Anwendung oder Bedienung dazu nicht gut zu klingen. Wenn ich als Gast Techniker auf ein PA stoße, vertraue ich im ersten Schritt immer auf eine professionelle Arbeit des Anbieters. Ich musste aber auch schon mehrfach bei L-Acoustics PA vor Ort eingreifen, weil grundlegende Fehler gemacht wurden. Das passiert auch bei anderen Herstellern. Dagegen ist kein Hersteller immun. Bei L2 ist die Möglichkeit bei der Berechnung der Winkel Fehler zu machen auf jeden Fall geringer 8o

    Zitat von marce

    bei solchen Kisten kommt mir immer der Gedanke, dass ich hoffe, dass die "Weiterentwicklung" nicht das "meistens verwenden die User folgende beiden Curveing-Winkel" im Verbindung mit "wir packen 4 Flares ist ein Gehäuse und ersetzen die 4 Seitenwände durch ein einzelnes Brett" darstellt...

    Die Weterentwicklung beim L2 (sollte bei L1 dann ähnlich sein) war aus meiner Sicht, dass man die Kompromisse, die man bein den herkömmlichen Line Arrays bewusst eingegangen ist, weg gelassen hat. Bei herkömmlichen Line Arrays ist der minimale Abstand der Schallquellen schon mal über die Gehäuse gegeben. Außderdem sollen die gleichen Komponenten sowohl bei minimalem, als auch bei maximalem Winkel möglichst gut performen. Wenn man die Komponente im Grenzbereich nutzt, kann das immer nur als Kompromiss funktionieren. Weder 0 Grad, noch 10 Grad oder mehr können gleichzeitig die optimale Performance liefern. Was wir machen ist eben immer noch ein Kompromiss. Dafür muss man bei L2 die Anpassungen, die man früher über die Winkelung gemacht hat, jetzt elektronisch machen, was für mich ziemich gut funktioniert. Das Ergebnis ist eine viel gleichmäßigere Verteilung auf beiden Achsen. Dass die 12er im Low für mehr Richtung sorgen, tut hier sicherlich auch seinen Teil dazu.

    Ob das System für große open Airs wie auf den Bildern das Optimum darstellt, kann ich noch nicht beurteilen. Ich schätze, dass man nicht jede Anwendung eine Line Array damit ersetzten kann. Sicherlich wird man die tonale Balance nutzen können. Ob das auf große Stecken bzw. bezüglich Pegel mit einem K1 mit halten kann, werde ich erst kommentieren, wenn ich es gehört bzw. probiert habe.

    Persönlicher Eindruck L2:

    Ich habe mich anfangs schwerer getan die Stimme so einfach nach vorne zu kriegen, wie ich das von den K1/K2/ VDOSC Systemen gewohnt war. Die Erklärung, die ich mir zurecht gelegt habe: Es gibt beim L2 die Mitteltöner nicht mehr. Diese vielen kleinen 5" Speaker, die nie negativ aufgefallen sind, nie im Limit waren und auch nie kaput gegangen sind, haben gerade in diesem Bereich einen guten Job gemacht. Es ist einfach so, dass es einen Unterschied macht, in welchem Wandler die Frequenz erzeugt wird.

    Das ist für mich aber kein Kritikpunkt sondern hat nur was mit Gewohnheit zu tun. Mittlerweile merke ich das nicht mal mehr.

    Die beta Phase neuer Systeme läuft meist 1 Jahr bei den wirklich großen Anbietern. Wenn es dann noch ein paar Monate dauert, bis die ersten System in Deutschland ausgeliefert werden. Unter dem Aspeckt kann man sich einfach wieder hin setzten bzw. getrost mit dem guten Material arbeiten, das es schon gibt.

  • Hat Shure mit SLX-D+ Sennheisers EW-D/X gekillt?

    • verstärkerberserker
    • 27. März 2026 um 11:43
    Zitat von wora

    definitiv!

    analoge sendestrecken haben quasi keine latenz

    Analoge Pulte auch nicht! 8o

    Gibt es eigentlich noch analoge Funkstrecken im PRO Segment zu kaufen oder etwas genauer, wurden hier neue/weiterenwickelte Produkte aufgelegt, nachdem die digitalen Strecken Einzug gehalten haben?

  • Hat Shure mit SLX-D+ Sennheisers EW-D/X gekillt?

    • verstärkerberserker
    • 26. März 2026 um 19:05
    Zitat von wora

    ich kann mir jetzt nicht wirklich vorstellen, dass man bei digitalen sendern keine pegelanpassung mehr machen kann. vor allem bei taschensendern muss man doch die vorstufe irgendwie an das analoge eingangssignal anpassen können?

    Ich kann jetzt nur von Shure berichten und weiß das nur vom AD1 (Axient) auswendig:

    -es gibt einen PAD mit -12dB. Ich kann mich nicht erinnern, das gebraucht zu haben. Vielleicht was für echte Line Signale

    -es gibt einen regelbaren Offset von ca. -12 bis +20. Wenn ich das richtig verstanden habe, ist das aber kein Gain, sondern eine Funktion, um mehrere Sender mit unterschiedlichen Quellen auf einem Empfänger (nicht gleichzeitig) anzupassen. Habe ich nie benutzt. Eine Anwendung wären für mich z.B. mehrere Gitarren mit mehreren Sendern auf einem Empfänger, also ohne Umstecken.

    Die Tatsache, dass der Menüpunkt nicht Gain sondern Offset heist, habe ich für mich so interpretiert, dass das auf der digitalen Seite passiert. Vielleicht kann das noch jemand genauer beantworten.

  • Hat Shure mit SLX-D+ Sennheisers EW-D/X gekillt?

    • verstärkerberserker
    • 26. März 2026 um 18:51

    Für mich waren zu analog Zeiten die hochwertigen Strecken von Shure und Sennheiser (mit AT hatte ich zu wenig Erfahrung, als dass ich das beurteilen könnte) zwar sehr gut, kamen an ein Kabel aber nie ganz ran.

    Das ist seit ULXD und Axient nicht mehr der Fall.

    Der eigentliche Zugewinn an Qualität findet aber erst im Grenzbereich, also wenn der Empfang schlecht wird statt. Selbst bei grenzwertigem Emfpfangspegel kann die Quality des Signals noch bei 100% sein.

    Ich habe das früher den Azubis in etwa so erklärt:

    Wenn Du schlecht siehst, kannst Du auch schlecht lesen. Dem digitalen System ist es egal, ob die Ziffern beim Sehtest verschwommen sind, so lange es irgendwie untescheiden kann, ob es eine 0 oder 1 ist.

    Es ist aber auch richtig, dass es bei den digitalen Strecken Qualitätsunterschied zum Kabel gibt bzw. auch geben muss. Das liegt aber am Audio Codec, den die Hersteller entwickelt haben bzw. nutzen.

    Gerade als Digital raus kam war die Skepsis ja noch viel höher als jetzt. Schließlich war das ja neu und konnte für machen nicht funktionieren. Ich weiß, dass da diverse Test gemacht wurden. Von einem (Shure) weis ich, dass es hörbare Verfälschungen gab, wenn der Obertonanteil im Verhältnis zum Grundton sehr hoch war. Das war z.B. beim Ausklingen einer Triangel sehr deutlich zu hören.

    Seit dem weiß ich, dass ich nie eine Triangel mit einer digitalen Funkstrecke übertragen werde. Wäre ich aber vorher auch nicht drauf gekommen.

    Wir hatten auch mal eine Rückmeldung von einem Trompeter, der ein leises pulsierendes Geräusch gehört hat. Im Lager konnten wir das nur mit unfassbarer Verstärkung hören. Am Ende half die alte analoge Strecke. ABER: bei einem Besuch vor Ort hat sich dan raus gestellt, dass der Compressor auf dem Pultkanal im Monitorpult regelmäßig mit 20dB zugeschlagen hat!

    Außerdem haben mir einige wirklich gute Gitarristen berichtet, dass sie erst seit Axient mit Funk spielen, auch wenn sie vorher auch schon auf sehr großen Bühnen unterwegs waren, aber die klanglichen Einschränkungen beim Sound nicht in Kauf nehmen wollten.

    Zum Thema Gain bzw. Pegel:

    Meine grundsätzliche Zustimmung.

    Allerdings hatte ich zu analogen Zeiten viel mehr Probleme bzw. Arbeit damit, weil z.B.

    -eine zu niedrig ausgesteuerte Strecke schlechter klang

    -es teilweise bei den Shows keine Möglichkeit gab, den Pegel vorher individuell anzupassen

    -man teilweise nach dem Soundcheck noch mal nachbessern musste, was dann wieder alle Pultleute betraf bzw. die Künstler genervt hat.

    -der Künstler in der Show doch noch mal alles gegeben hat und die Stecke ins Clip ging

    -...

  • Hat Shure mit SLX-D+ Sennheisers EW-D/X gekillt?

    • verstärkerberserker
    • 24. März 2026 um 17:49
    Zitat von Jan

    ULX-D ist das älteste Digital System von Shure jetzt.

    Stimme ich absoult zu.

    Einen Aspekt vergessen aber viel bzw. kennen ihn überhaupt nicht.

    ULX-D war ursprünglich als System für Festinstallationen angekündigt.

    Es hat dann nur zuerst die R-Serie (teilweise) abgelöst, weil Axient auf sich warten lies.

    Da ULX-D das Installationssystem ist, gibt es aber auch:

    -Funk Grenzflächen (D8)

    -Funk Schwanenhälse (D6)

    beide mit entsprechenderm Zubehör/Ladetechnik.

    Von daher könnte diese System weiterhin parallel zu Axient laufen, da es eigentlich einen anderen Markt bedient.

    Für die Vermietung wäre ich aber auch direkt bei Axient. Als das raus kam, habe ich mal ausgerechnet, dass der Unterschied nur ca. 21% beträgt. Das ist beim technischen Mehrwert von Axient ein klares Kaufkriterium.

Anstehende Termine

  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Mittwoch, 23. September 2026 – Freitag, 25. September 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Sachkunde für Fliegende Bauten

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Virtueller Stammtisch im Chat

    Dienstag, 29. September 2026, 21:00 – 23:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00

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