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  1. PA-Forum
  2. verstärkerberserker

Beiträge von verstärkerberserker

  • I don't need that, 2.0

    • verstärkerberserker
    • 12. Juli 2013 um 14:00

    Da bist Du wohl direkt im Zentrum der Inkompetenz gelandet. Leider gab/gibt es das immer wieder.
    Da ich in den letzten Jahren aber meistens auf der anderen Seite (örtliche PA) sitze/stehe, kann ich Euch versichern, dass die Horrorgeschichten, die Ihr hier schreibt, genau so gut anders herum funktionieren. Je nach Größenordnung kommen da schon mal FOH Leute, die einen sehr anstrengen können, sei es durch Inkompetenz oder Beratungsresistenz (die schlimmeren)

    Ein guter Band-FOHler ist bei mir jeder Zeit willkommen, da er mir ja Arbeit abnimmt und je nach Programm kann man das ja auch genießen, was der macht oder vielleich auch noch eine Kleinigkeit abschauen (ich bin auch nach 25 Jahren nicht am Ende des Lernprozesses).
    Ich behaupte mal, dass ich so jemanden zu 95% erkenne, bevor der überhaupt das Pult anfasst.
    Das fängt mit einem strukturierten, zielorientierten Gespräch an. Kurze Begrüßung, kurze Absprache der Eckdaten und Änderungen (die es meistens gibt) auch konkrete Fragen.
    Keine supersonder Insert-spezial-Patches die man woanders eh nicht erfüllen kann auf Festivals.
    Weiterhin zeichnet solche Leute z.B. aus:
    Ziel- und publikumsorientiertes Arbeiten beim Soundcheck (keine 4min Kick....).
    Solche Leute wissen auch, dass der Monitormann (den gibt es bei mir eigentlich immer) einige Mixe mehr zu machen hat und dass Ihre Band bei einem guten Bühnesound auch besser spielt.
    Ich könnte das jetzt fortführen aber grundsätzlich
    nutze ich den Besuch solcher Kollegen nach dem Soundcheck um einige Sachen zu erledigen, die sonst zu kurz kommen. Nahrungsaufnahme (oder das Gegenteil) Getränke holen......

    Leider gibt es (abhängig vom Festival/Programm) auch Situationen, wo man lieber den ganzen Tag selbst hinter dem Pult steht, alls einen Bandmischer/Freund vom Schlagzeuger/"ich mach das im Proberaum auch immer"/Bandfahrer........ an die Hand zu nehmen und als Babysitter zu zeigen, wie es gehen kann. Es ist mir auch schon zwei mal passiert, dass ich einen weggeschickt habe.
    Denn genau wie im Beispiel von "cen-music" kommt dann der Veranstalter zu mir und fragt, was los ist.
    Einige Beispiele:
    -Die Inserts (die der Kollege unbedingt so braucht) muß man auch einschalten - mehrmalige Erklärung nötig - fährt trotzem ohne
    -Wenn Du Deine VCA/DCA nicht hochschiebst, dann kommt da auch nichts.
    -Den Kanal muß man einschalten/entmuten
    -Leute, die -obwohl gerade der Sänger nicht zu hören ist- 5min. an den Gates schrauben, ohne dass sie eingeschaltet sind oder vielleicht ein mal zu gehen.
    -"Die Subs sind auf Aux" - "am H3000 mußt Du nicht nur drehen, sondern auch Drücken/Einschalten": mehrmaliger Hinweis ( Gut, bei K1 kommt auch Bass ohne Subs)

    auch das könnte man fortführen.

    Die Schnittstellt zwischen örtlichem- und Bandtechniker wird immer bleiben.
    Zwangsläufig kollidieren da auch einmal Gegensätze.

    Der Wunsch, dass die schlechten Bandleute nur noch zu den schlechten Örtlichen kommen und umgekehrt, wird sich leider nicht umsetzen lassen.

  • Passive DIs und Phasengang

    • verstärkerberserker
    • 12. Juli 2013 um 10:02
    Zitat von "wora"

    interessanterweise trifft man vor allem auf grossen bühnen fast ausschliesslich auf aktive BSS-DIs. warum das so ist, weiss ich nicht.

    -sie stehen auf sehr vielen Ridern
    -wenn sie nicht explizit draufstehen, dann steht dort meist "act. DI"
    -Ein weiterer Vorteil ist die Rote LED. Bei schnellen Changeover mit Rollrisern (extra Splitter-Mann) kontrolliert die erfahrene Umbaucrew beim Aufstecken der Unterverteilungskabel die DI-Boxen.
    Wenn die LED leuchtet, dann ist der Kanal schon gecheckt. Wenn dann jamand nach einem fehlenden Signal schreit, kann man gleich an den Backliner weitergeben, weil das Problem vorher liegen muß.

    Zerren hatte ich in den letzten Jahren eigentlich nur von Keyboars, Samplern o. DJ-Mixern. Bei BSS hilft der Pad aber wirklich. Allerdings bevorzuge ich an solchen Stellen wirklich passive Modelle.

    Es gibt auch Keyboards mit XLR (sym.) Out die zerren, wenn der Bediener zu viel Gas gibt. Dort kann man keine DI absenken. Auch der Pad am Splitter macht das dann nur leiser.

  • Anlagen "limitieren"

    • verstärkerberserker
    • 3. Juli 2013 um 18:28

    Da hast Du natürlich recht. Es ist egal, wie der Lärm entsteht.
    Es gibt aber genügend Veranstaltungen mit sehr dezidierten Anforderungen an die Limitierung der Beschallungsanlagen.
    Und hier ist es durchaus legitim, das Publikum oder andere Lärmquellen, als Messfehler auszuschließen.

  • Pioneer PA

    • verstärkerberserker
    • 3. Juli 2013 um 13:52


    Nachdem mir die Lagerscheune des Nostalgie-PA bekannt ist, sollte ich vielleicht in den neuen Markt drücken, der da gerade generiert wird. Auch Linsen sollten sich da noch finden. Selbst die Eltern der heutigen Zielgruppe haben das wahrscheinlich noch nicht gehört.

    cdt.sound: Es gibt immer wieder mal Systeme, deren Käufer denken, dass durch den Kauf dieses Systems alle ihre Defizite zum Thema Systemdesign, Aufstellung, Handling, Tuning.......weggeblasen werden.
    Dies scheint mir auch hier wieder einmal der Fall zu sein.
    Das Problem liegt aber wie so oft nicht am Holz sondern an den Anwendern. Ich habe es F1 zumindest 1x mit gutem Ergebnis gehört - allerdings auch nicht besser, als man das mit anderem Holz auch hätte machen können.
    Die anderen Ereignisse decken sich leider mit Deinen Beschreibungen.

  • Windmesser für den mobilen Einsatz an der Bühne

    • verstärkerberserker
    • 3. Juli 2013 um 13:26
    Zitat von "secluded"

    Ich würde 'mal den Tip abgeben: Wetterstation mit Funk-Messgeräten.

    Gleichfalls!!

    Zitat von "marce"

    Auf jeden Fall ist aber an jedem einer dran, außer die letzten 30 Schirme waren alle eine Ausnahmen...

    Auf den letzten beiden auf denen ich rumgestiegen bin waren keine. Bleibt die Frage offen, was die Ausnahme ist.

  • Anlagen "limitieren"

    • verstärkerberserker
    • 3. Juli 2013 um 11:03
    Zitat von "dechnikusch"

    vorgabe vom veranstalter max. 94 db in 10 meter von der bühnenkante gemessen ( was ? )

    Ich messe solche Forderungen nach Möglichkeit mit Korrekturwert, also Mikro an die PA und dann Vergleichsmessung um Publikumsgeräusch auszuschließen.

    Bei einer Messung:
    Auftrag war Messung am FOH (25m) für den Veranstalter. Durch Publikumsgeräusche (Klatschen, Pfeifen...) LeqA(20sec):108dB!!!!

  • Anlagen "limitieren"

    • verstärkerberserker
    • 2. Juli 2013 um 10:59

    Für Lärmbegrenzungen gibt es meiner Ansicht nach nicht die eine Lösung.
    Es gibt aber verschiedene Möglichkeiten die Vorgaben durchzusetzen. Die Art der Durchsetzung mache ich immer von den Gegebenheiten abhängig.
    Was ich einmal ausklammern möchte, ist dass eigentlich zuerst einmal ein Lärmkonzept erstellt werden sollte und manche Forderungen der Ordnungsämter schlichtweg nicht durchsetzbar oder aus der Luft gegriffen sind.

    Zu den Lösungen:
    1. Man kann Anlagen sinnvoll limitieren. Dazu würde ich aber nur die konkret dafür entwickelten Geräte benutzen (ich kenne Dateq und Apex). Der genannte dbx ist ungeeignet, da er beim Eingreifen die Dynamik der Musik zerstört.
    Voraussetzung dafür ist eine fest installierte Beschallungsanlage über die alles laufen muß. Für korrekte Ergebnisse und Einhaltung der Werte ist -je nach Auflage- einiges an Aufwand nötig, allerdings nur ein mal.

    2. Man kann den Pegel überwachen. Eine sachkundig Person misst mit geeigneten Mitteln und der verantwortliche (einsichtige) Techniker regelt nach und hält sich an die Auflagen. Diese Person muß aber immer anwesend sein (bezahlt)
    Das funktioniert theoretisch auch mit wechselnden Systemen.

    3. Wechselnde Systeme Limitieren:
    Das halte ich für nicht geeignet. Ich würde mir als Techniker erstens kein fremdes Gerät einschleifen lassen.
    Ausserdem kann ich als Technikernmit 100%iger Sicherheit dafür sorgen, dass das Gergät seinen Sinn verfehlt.

    Sonderlösung:
    In diesem Konkreten Fall (Aufgabenstellung von Seite 1) fällt 1. aus, da jede Band ihre eigene Technik mitbringt.
    Für eine feste Anlage fehlt oft das Geld, da der Wirt/Veranstalter dadurch die Bands meist auch nicht günstiger einkaufen kann ("die anlage ist im Preis dabei ob wir die brauchen oder nicht").
    Für einen Messtechniker gibt es oft auch kein Budget.
    Deshalb für mich die einzige Lösung:

    Automatische Pegelüberwachung, Visualisierung und zur Not Sanktionierung:

    Ich habe das mehrmals erfolgreich so gemacht:
    Eines der oben genannten Geräte mit externem Messmikro installieren und Grenzwerte ermitteln/einstellen. (Evtl. sind auch Uhrzeitabhängige Grenzwerte einstellbar: z.B. ab 22Uhr leiser nach TA-Lärm)
    Die Tonanlage muß auf einen gesonderten Stromkasten gesteckt werden, der möglichst viele verschiedenen Anschlüsse hat, damit sich keiner rausreden kann er bräucht was anderes. Dieser Kasten wird dann vom Festwirt/Verantwortlichen verschlossen (vermeiden von umstecken zur Umgehung).)
    Der Techniker bekommt ein Messgerät (oder Anzeige vom Dateq/Apex...gestellt), damit er überhaupt eine Möglichkeit hat den geforderten Pegel einzuhalten.
    Ist er zu Laut, schaltet das Gerät eine Warnleuchte an, ändert er in angemessener Zeit nichts, dann wird der Strom für die Tonanlage für einige Zeit ausgeschaltet.
    Spätestens wenn das 2 mal passiert ist wird er sich -wahrscheinlich verärgert- an die Grenzwerte halten.


    Das halte ich für die einzige Möglichkeit das unter den beschriebenen Bedingungen zu machen.

    Aber:
    Wichtig sind immer auch die Randbingungen.
    Das alles muß immer auch richtig kommuniziert werden.
    Um so etwas einzustellen ist einiges an Sachkunde nötig. Nur der Kauf eines Messgerätes qualifiziert niemanden so etwas einzustellen. Publikumsgeräusche als möglicher Messfehler sind bei der Installation möglichst auszuschließen.
    Ich versuche immer auch die Belange der Bands/Techniker im Hinterkopf zu haben.

    Die Rückmeldung von meinen Kunden war eigentlich immer, dass ca 80% super damit klar kommen. Für die restlichen 20% gilt "lernen durch Schmerz". Manipulationsversuche gab es wohl keine. Ärger mit dem Amt wohl auch nicht.

    Mein Tip:
    Das ist aus meiner sich die einzige sinnvolle Lösung für deine Problemstellung die auch bezahlbar ist.
    Allerdings wage ich aus deinen Lösungsansätzen (dbx166) schlussfolgern zu können, dass Du nich die nötige Sachkunde besitzt um so ein System richtig zu installieren, dass die Belange aller berücksichtigt werden (Ordnungsamt bzw. Anwohner, Veranstalter, Band).

  • Vi 1 Kopfhörerausgang Bug?

    • verstärkerberserker
    • 2. Juli 2013 um 08:45

    Mit dem Kopfhörer hatte ich keine Probleme aber ein ähnliches Phenomen.
    -bestimmt 2 Jahre her
    -Software damals ist heute schon lange nicht mehr aktuell

    Bei mir hat der Talkback (auf der Oberfläche) nicht funktioniert.
    Ich habe dann natülich den Fehler bei mir gesucht aber auch nach 3h (lange, langweilige Proben) nicht zum laufen gebracht und einen normalen Kanal genutzt.
    Am nächsten Tag habe ich mich nach dem Einschalten gewundert, dass die Monitoranlage so rauscht und siehe da: Talkback funktionerit plötzlich.
    Soviel mir bekannt ist, ist der Fehler nie wieder aufgetreten (Funktion wird auch selten genutzt)

    Folgerung für mich:
    -jeder Boot tut gut
    -Talkback rauscht

  • Gisen Audio FP10000Q

    • verstärkerberserker
    • 12. Juni 2013 um 07:49

    Wora hat es ziemlich genau getroffen.
    Wenn es nicht unzählige verschiedene Anwendungen, Kalkulationen, Ansprüche, Qualität-,Kosten-....anforderungen....
    geben würde, dann gäbe es auch keinen Markt für solche Geräte.
    Die Käufer solcher Geräte können sich im Gegenzug auch fragen, wieso jemand Geräte aus dem obersten Preissegment kaufen sollte.
    Und ich garantiere Euch, dass es immer jemanden geben wird, den alle Bedenken, die hier vorgebracht wurden (decken sich großteils mit meinen), überhaupt nicht interessieren.
    Im Bereich Installation stelle ich das immer wieder fest.

  • Amping Acoustic Line G Sub

    • verstärkerberserker
    • 29. Mai 2013 um 18:58

    Ich war eigentlich auch der Meinung, dass es die noch nicht gibt. Zu mindest nicht bei PAT.

    Deine Frage hat mich dann doch veranlasst mal zu suchen und
    siehe da,
    im Ausland scheint es die 3phasigen schon zu geben.

  • BSS FDS 366T & London Architect

    • verstärkerberserker
    • 28. Mai 2013 um 14:06

    Die einzelnen Programme kannst Du m.W. nicht einzeln auf der Festplatte abspiechern (und dann evtl. anders wieder zusammenstellen).
    Du kannst aber das komplette London Architect File speichern.
    Damit ist ein Backup gewährleistet und Du kannst die komplette Konfiguration Deines Omnidrive wiederherstellen oder auf andere Geräte aufspielen.
    Einfach under: File->save as....
    allerdings darf der "Zustand" nicht Online und Operate sein.

  • Alternative zu Motorola Funkgeräten

    • verstärkerberserker
    • 28. Mai 2013 um 10:55
    Zitat von "4Art"

    Das CP040 - die Mutter alles Funkgeräte-Traktoren :D

    Sehr guter Vergleich.
    Ich hatte schon Baustellen, wo es die Kenwood Geräte gab (Modell bin ich mir nicht sicher).
    Mein Eindruck war, dass man den Preisunterschied in der Hand gespürt hat und auch gehört.
    hast Du Dir mal ein paar CP040 anbieten lassen?
    Wir haben vor 2 Jahren eine Sammelbestellung gemacht, und da gabe es deshalb so viel Interesse, weil keiner gedacht hätte, dass die so günstig sind.
    (übrigens bei Kölnton).
    Das was ich für TK3000 mal schnell gegoogelt habe ist auf jeden Fall weit mehr als die Hälfte von dem, was ich mit reichlich Zubehör bezahlt habe.

  • Alternative zu Motorola Funkgeräten

    • verstärkerberserker
    • 28. Mai 2013 um 09:14

    Wenn es bei Deinen Kriterien für die Größe nicht ausscheidet:

    Motorola CP040.

  • Dateq SPL 3

    • verstärkerberserker
    • 27. Mai 2013 um 15:46
    Zitat von "Kadara"

    Das hätte ich halt schon gerne vorab sicher gewusst, ob das geht. Sonst hab ich nur für nen guten Limiter halt schon viel Geld hingelegt.

    Aus der Bedienungsanleitung:
    "..In der SPL2 Betriebsart ist es möglich eine zusätzliche Bedingung für die
    "sanction"-Funktion zuzufügen. Diese wird dann bei Überschreitung des
    Schwellwertes (Threshold) um mehr als 14dB aktiviert. Um diese Funktion
    zu nutzen müssen Kontakt 6 und 7 kurzgeschlossen werden."

    Nachdem ich den SPL2 habe und der keinen Mikro Eingang hat, würde ich sagen, dass das funktioniert.
    Die Ausgänge für die Relais sind ja eignetlich nichts anderes als eine "Kopie" der Anzeigen auf der Front.

    Falls Du sicher gehen willst - ich habe gesehen, dass man die Dateq Sachen ja auch mit 30T try and by gibt.

    Vielleicht bringt ein Download der Bediensoftware vorab ja mehr Aufschluß.

  • Dateq SPL 3

    • verstärkerberserker
    • 27. Mai 2013 um 11:32

    Wenn das mit den Sanktionen für dich und auch für Deine Kunden eine Lösung ist, dann ist das doch prima. Dann würde ich das auf jeden Fall angehen.
    Vom Prinzip her ist auch die Lösung mit dem Mikro nich so aufwendig. Dass klemmst Du vor eine Box (wenig Publikumseinfluss) und stellst die gewünschte Threshold am SPL ein. Ob es ohne Mikro funktioniert, käme auf einen Versuch an.
    Der "live-Mode" also mit Mikro ist für mein Verständnis so gedacht, dass der die Lautstärke überwacht, ohne dass ein Signal durch den Dateq geht.
    So habe ich das auch schon gesehen: Club/Halle mit extra Stromanschluß für Ton. Das Mikro am Dateq (irgendwo in der Halle) überwacht den Pegel. Wird es zu laut geht (über Relais) eine Warnlampe an. Reagiert keiner (macht leiser) schaltet nach 30sec der Strom ab.

    Die Abschwächer mache ich zwischen Pult und Dateq. Allerdings hatte ich zum Glück schon lange keine Pulte mit Chinch-Ausgang mehr.

    Wie Du das löst und was Du Deinem Kunden erklären willst, das mußt Du selbst wissen. Auf jeden Fall ist es keine Lösung die Limiter am Controller zuzuschrauben - das klingt u.U. ähnlich wie ein überfahrenes Pult. Das überfahrene Pult bringt beim Beispiel Pioneer auch die Gefahr mit, dass die Eingangswandler am Controller überfahren werden. Das klingt auch nicht toll - auch da helfen Abschwächer.

    Ich persönlich habe meinen Kunden schon einige male vorgeführt, wie es Klingt, wenn der DJ Mist baut. Dazu kann man ja mal die Anlage 30dB leiser machen - das stellt klar, dass es an der PA nicht liegen kann.

    Wenn Deine Kunden auf die Sanktionen stehen, dann mach - vielleicht fällt Dir ja noch was gemeineres ein als Strom abschalten. Ich hätte da so die ein oder andere Idee.... :twisted: :evil: :twisted: :evil: :twisted: :evil: :twisted:

  • Live-Plugins: Anbindung Madi vs. Dante

    • verstärkerberserker
    • 26. Mai 2013 um 21:08

    Danke Jungs. Da hatte ich wohl die dicke Brille auf, mit der man den Unterton überließt.
    Vielleich liegt es auch daran, dass einem so mancher Techniker/Pultmann Sachen erzählt.........
    Die glauben das wirklich und da wäre diese Aussage nichts ausergewöhnliches.

    Zitat von "guma"

    Dafür sind die eingebauten der aktuellen Digipulte schon sehr viel ordentlicher als manch ein unsinnig eingestellter 166er in meiner Erinnerung.

    Die unsinnig eingestellten 166er kenne ich auch. Aber auch bei eingebauten Plugins habe ich schon mal fast ein Schleudertrauma vom Kopfschütteln gekriegt :lol: .
    Da kommt doch einer am Sonntag (3.Tag) auf das Festival mit seinem Digidesign (mag ich) und erzählt mir, dass mit meinem PA Setup was komisch wäre, weil seine Kick Drum so anders ist.
    Da hatte der doch wirklich 3Kanäle dafür (In, Out, Subkick) in denen zwischen 1 und 3 komplett unterschiedliche Plugins gekämpft haben. Als ich die mal eben ausgeschaltet habe wurde es nicht unbedingt schön, aber es hat uns fast aus dem FOH geschoben. Bleibt nur die Frage wie das sonst geklungen hat.
    Will sagen: Wenn man noch mehr zum spielen hat, kann man auch noch mehr falsch machen oder nicht verstehen als bei einem 166er.

    Was anderes:
    Es gibt wohl von Soundcraft eine Guideline zur Anbindung von Plugins über Madi. Hat sich das schon mal jemand durchgelesen, ob das so Sinn macht?

  • Live-Plugins: Anbindung Madi vs. Dante

    • verstärkerberserker
    • 26. Mai 2013 um 12:46

    Die Erfahrungen von hermste kann ich so auch bestätigen.

    aber:

    Zitat von "verstärkerberserker"


    Dann mußt Du aber schon alle Kanäle so bearbeiten und das kann hier nicht das Ziel sein.


    Erkläre mir doch bitte einer mal was ich da falsch verstanden habe, oder ob ihr mich falsch verstanden habt.
    In meinem Verständnis sind Programme wie Logic dafür gedach die Funkionen eines Tonstudios zu übernehmen und werde von einigen dazu benutzt/missbraucht die geliebten Plugins (Effekte und Dynamics...) im Live betrieb einzusetzen. Hier geht es um den Vergleich zweier Schnittstellen um das zu realisiern.

    Zitat von "wora"

    eine digitale signalbearbeitung benötigt eine gewisse zeit, die kann doch nicht null sein?

    genau das ist auch mein grundlegendes Verständnis.
    Look-Ahead Zeit ist für mich ein Delay, das das Programm überall einbaut und dann mit den jeweiligen Delays der Anwendungen "verrechnet", damit es am Ende keine Laufzeitunterschiede der einzelnen Signale gibt. Bei 20ms Look-Ahead Zeit bekommen alle Signale eine Latenz von 20ms, egal was da für Rechnevorgänge (Plugins) arbeiten.
    Das ist für die Studioanwendung eine super Funktion.

    Zur Live-Anbindung:
    -Für Effekte sehe ich grundsätzlich keine großen Probleme
    -Inserts: Ich gehe davon aus, dass nicht in jedem Kanal ein Plugin arbeiten soll. Das heist für mich, das bei 20ms Look-Ahead Zeit, in jedem Kanal in dem ein Plugin arbeitet eine zusätzliche Latenz von 20ms auftaucht (unabhängig von den Latenzen der Schnittstellen, um die es hier geht)
    Das halte ich nicht für gut.
    Deshalb meine Aussage, dass das wenn dann schon auf allen Kanälen passiern sollte (FOH!/im Monitor:für mich undenkbar).

    Falls ich da falsch liege, dann würde ich mich freuen, wenn mir jemand erklären könnte, wo mein Denkfehler ist.

    Zitat von "hermste"

    Wer groß mit Waves-Plugins arbeiten möchte, sollte sich investitionstechnisch ein Digidesign/Avid-System überlegen, da muss man zumindest nichts basteln.


    Das sehe ich für mich auch so.
    Aber auch da tauchen sofort Latenzen auf, sobald man ein Plugin nur einschaltet. Ich habe das mit Digidesign schon mal probiert.

  • Dateq SPL 3

    • verstärkerberserker
    • 26. Mai 2013 um 11:48
    Zitat von "Kadara"

    Nur so wie ich das interpretiere kann ich nur mit Mikro Sanktionieren.


    Was verstehst Du denn unter Sanktionieren? Peitschenhiebe für den DJ - das wäre nach meinem Geschmack :twisted:

    Zitat von "aus der Bedienungsanleitung"

    Im Moment des anliegenden Signales an den Eingängen der Limiter, gehen die Limiter in “musicmode”
    oder DETECT-, REDUCTION- oder OVERLOAD, die mit LED`s angezeigt werden. Die
    anliegenden Signale werden erst zurückgereglt, wenn die eingestellte Schwelle überschritten ist.
    Im Moment des Zurückregelns des Signales,.....


    Das heist für mich eindeutig, dass der auch ohne Mikro arbeitet. Also genau wie mein SPL2, nur dass die Möglichkeit besteht über Relais Signale oder auch Sanktionen zu schalten.

    Zitat von "aus der Bedienungsanleitung"

    In der SPL2 Betriebsart ist es möglich eine zusätzliche Bedingung für die
    "sanction"-Funktion zuzufügen. Diese wird dann bei Überschreitung des
    Schwellwertes (Threshold) um mehr als 14dB aktiviert. Um diese Funktion
    zu nutzen müssen Kontakt 6 und 7 kurzgeschlossen werden........

    SANCTION-indicatie ("live"-Betriebsart). Wenn die WARNING-LED stetig aufleuchtet, und
    noch immer keine Änderung der Situation eingetreten ist, tritt die Sanktion in Funktion. Die
    SANCTION-LED leuchtet auf und die Speisung an den "Live-mode-OK" Pin wird abgeschaltet.


    Das heist für mich zum ersten, dass der Maximale Regelbereich 14dB sind.
    Zum zweiten, dass die Sanktionen sich nur auf die Schaltkontakte auswirken, nicht auf den Sound. Es ist dann vorgesehen (Festinstallation), dass z.B. die Verstärker stromlos geschaltet werden.
    Ich habe schon einmal geschrieben, dass ich das nicht für sinnvoll halte.

    Jens: Gegen das überfahrene Pult oder auch schlechte MP3s kann ich auch nichts machen und da hilft auch kein Dateq (oder APEX ARGOS). Er begrenzt aber das Signal ohne die Dynamik zu beeinflussen und klingt damit, wie Du es treffend benannt hast musikalisch. Ich kenne zwar den Xilica Controller nicht, aber ich habe noch keinen Digitalcontroller gefunden der beim Limiter eine Attack von ca. >100ms macht. Die genauen Werte des Dateq kenne ich nicht, aber gefühlt macht der Attack 6sec. und Releas 12 sec.
    wie eine Anlage klingt, die 100% im Systemlimiter fährt, kenn ich. Das mußte ich aus kostengründen oft genug so installieren. Da gibt es keinen Unterschied zwischen laut und leise mehr.

    Grundsätzlich ist so ein SPL Limiter nicht die allheilbringende Zauberschachtel. Aber richtig eingesetzt mit reiflich nachdenken und Erfahrung sammeln, kann er ein großer Schritt zu einem guten Ergebnis sein. Ich persönlich benutzte ihn in etwa so:
    -10dB Abschwächer im Eingang (besser regelbar)
    -threshold auf hohe Aussteuerung am DJ-Pult einstellen (so, dass Overload nicht möglich ist - entspricht den 14dB Regelbereich)
    -Danach hinter dem Limiter die PA auf gewünschte Lautstärke regeln.
    -DJ Monitor nicht vom DJ regelbar einstellen.
    (-evtl. den SPL2 beim DJ aufbauen und ihm erklären, dass bei leuchten der "Reduction" LED es nicht lauter wird - es gibt einige, die einem das glauben)
    (Das könnte auch über die Relais des SPL3 und z.B. Signallampen, Stroboskope, Nebelmaschinen.....was einem noch so einfällt, passieren)
    -Auch wenn der DJ jetzt Gas gibt, dann wird höchstens sein Monitor lauter und zwar um evtl. 14dB - das kann man u.U. mit Peitschenhieben vergleichen :D

    Heist nicht, dass es nicht doch noch schlimm werden kann, aber bis hier hin ist viel für ein gutes Ergebnis getan.

  • Live-Plugins: Anbindung Madi vs. Dante

    • verstärkerberserker
    • 25. Mai 2013 um 21:05
    Zitat von "oton"

    doch doch in Logic geht das ... wenn du dann noch 20ms Look-Ahead Zeit einstellst, hast du sogar eine NEGATIVE Latenz .... was sagst du jetzt ..

    Dann mußt Du aber schon alle Kanäle so bearbeiten und das kann hier nicht das Ziel sein.

  • Dateq SPL 3

    • verstärkerberserker
    • 25. Mai 2013 um 21:01
    Zitat von "Kadara"

    Also nen brauchbaren Limiter hab ich in meinem Controller drin.
    Da nochmal nen extra Limiter vorschalten sehe ich als weniger zielführend.

    Ich habe noch keinen Controller gefunden, der so limitieren kann, wie der Dateq (Von Apex gibt es auch so ein Gerät: ARGOS). Das ist eigentlich ein Limiter, der extrem träge reagiert, in beide Richtungen - Attack und Releas.
    Der zerstört in keinster Weise die Dynamik. Mal kurz eine laute Stelle oder eine lautere Ansage, gehen da ungehindert durch. Erst bei längerem Überschreiten des eingestellten Grenzwertes fängt der an zu regeln. Das ist, wie wenn einer langsam den Fader runter zieht.

    Zitat von "Kadara"

    Und wenn ich das nun richtig interpretiere, dann geht das nur über Mikrofon, oder?

    Ich denke die Modelle SPL3 aufwärts können auch mit Mikrofon arbeiten, müssen aber nicht. Die Bedienungsanleitung: http://www.dateq.nl/downloads/SPL23TSMKII.pdf ist im dritten Teil auch auf deutsch.
    Für eine Anzeige/Ampel für den DJ mußt Du aber trotzdem was mit Relais basteln oder Du stellst das Gerät einfach mit zum DJ (Blenden sind ja dran).

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