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Dateq SPL 3

  • Kadara
  • 24. Mai 2013 um 23:59
  • Kadara
    Beiträge
    243
    • 24. Mai 2013 um 23:59
    • #1

    Hallo miteinander,

    Ich spiele mit dem Gedanken mir einen Dateq SPL3 TS zu kaufen um bei DJ Jobs auf denen ich nicht vor Ort bleibe ein wenig mehr Sicherherit zu haben.
    In meinen Augen ist das momentan die beste Möglicheit einen DJ einzubremsen.
    Klar kann ich im Controller die Limiter zu schrauben, aber dann fahren eben 40% einfach total übersteuert.
    Außerdem ist es im Interesse der meisten Veranstallter, daß die DJs sich ans Limit halten, aber sie haben kaum die Kapazitäten um das ständig zu kontrollieren.

    Nun ist es schwierig im Netz brauchbare Informationen zu erhalten über die Geräte.
    Was mich interessiert sind die Möglichkeiten, die ich mit dem Gerät habe.
    Da schreibt irgendwie jeder was anderes, wo ich auch suche.

    Im konkreten geht es mir um folgende Punkte:

    -Kann ich am Gerät einstellen wie lange der DJ übersteuern darf?
    -Kann ich einstellen wie lange bei überschreiten des Pegels der Sound aus geht?
    -Schaltet der Dateq dann einfach auf Stumm, oder regelt der runter, oder schaltet der einfach nur nen Ausgang an den ich dann z.B den Controller hänge der dann aus geht?
    -Kann ich die Warn LED am Dateq zum DJ auslagern, oder muß ich dann immer das Rack in Sichtweite zum DJ aufstellen?

    Anscheinend ist das Gerät ja weit verbreitet, aber irgendwie find ich auf all die Sachen keine Antworten im Netz.

  • Jonnytrance
    Gast
    • 25. Mai 2013 um 00:17
    • #2

    http://www.dateq.nl/downloads/SPL23TSMKII.pdf
    Es gibt nie einen 100% Schutz!

  • Action Service
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    20
    • 25. Mai 2013 um 00:27
    • #3

    Schau mal auf der Dateq Website. Da bekommst du alle Infos und Broschüren und Anleitungen als Pdf zum Download.
    Der SPL3 hat eine 20V Fernüberwachungsausgang. Da muss man sich aber was für Basteln.

    Der SPL5 in Verbindung mit der SPL-D2 Anzeige wäre wohl eher die Lösung für deine Anforderung

  • Kadara
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    243
    • 25. Mai 2013 um 01:00
    • #4

    Also ich hab die Anleitung jetzt zwar durch, aber richtig schlau bin ich immer noch nicht.
    Ich kann also die Warnblinke auslagern.
    Aber der Rest ist irgendwie nicht wirklich erklärt.

    Der SPL5 mit SPL D2 ist halt echt ne Stange Geld.
    Außerdem werde ich zu 99% auch nicht das Mikro nutzen, sondern den Line Pegel überwachen.
    Daher würds mir eigentlich sogar der SPL2 TS tun.

    Nur so wie ich das lese kann ich den Sanction Mode, der mir ein Gerät abschaltet nur im Live Mode nutzen. Also nur mit Mikrofon.
    Oder sehe ich das was falsch?

  • verstärkerberserker
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    • 25. Mai 2013 um 08:47
    • #5

    Also ich habe seit Jahren einen SPL2 und das reicht mir vollkommen.
    Sanction Mode würde mir zwar gut gefallen, unterm Strich ist das aber nicht so positiv, wenn die Anlage ausgeht und der DJ beim Veranstalter rumheult.
    Ich mache bei DJ - Pulten (Pioneer) immer 10dB Abschwächer vorher rein, dann läßt sich das schöner einstellen.
    Natürlich gibt es dann DJs die ihr Pult um 50% überfahren, damit es dann auch wieder klingt, als wären die Limiter am Controller drin.
    Die "Ampel" Anzeige kriegt man zwar nicht raus aber bei den anderen Modellen geht das auch nur über Relais - also basteln.
    Der Sound dieses Limiters ist wirklich sehr gut, weil man ihn auf Grund seiner Trägheit nicht wirklich "hört". Ich benutze das sogar manchmal für Live-Bands z.B. auf kleineren Festival, wenn es ab 10Uhr leiser werden/bleiben muß.

    ...Holz ist braun!

  • Kadara
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    • 25. Mai 2013 um 18:12
    • #6

    Also nen brauchbaren Limiter hab ich in meinem Controller drin.
    Da nochmal nen extra Limiter vorschalten sehe ich als weniger zielführend.
    Mir gehts in erster Linie schon darum, dem DJ ein Signal geben zu können und wenn ers ignoriert, drastisch runter zu fahren.

    Und wenn ich das nun richtig interpretiere, dann geht das nur über Mikrofon, oder?

    Ich fahre mit dem Pio DJM700 und der zerrt einfach sehr schnell oben raus.

    Und es soll ja auch einigermaßen funktionieren, wenn sich DJ Edelhorst mit seinem mühsam ersparten Reloop mischer die Ehre gibt.

  • verstärkerberserker
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    • 25. Mai 2013 um 21:01
    • #7
    Zitat von "Kadara"

    Also nen brauchbaren Limiter hab ich in meinem Controller drin.
    Da nochmal nen extra Limiter vorschalten sehe ich als weniger zielführend.

    Ich habe noch keinen Controller gefunden, der so limitieren kann, wie der Dateq (Von Apex gibt es auch so ein Gerät: ARGOS). Das ist eigentlich ein Limiter, der extrem träge reagiert, in beide Richtungen - Attack und Releas.
    Der zerstört in keinster Weise die Dynamik. Mal kurz eine laute Stelle oder eine lautere Ansage, gehen da ungehindert durch. Erst bei längerem Überschreiten des eingestellten Grenzwertes fängt der an zu regeln. Das ist, wie wenn einer langsam den Fader runter zieht.

    Zitat von "Kadara"

    Und wenn ich das nun richtig interpretiere, dann geht das nur über Mikrofon, oder?

    Ich denke die Modelle SPL3 aufwärts können auch mit Mikrofon arbeiten, müssen aber nicht. Die Bedienungsanleitung: http://www.dateq.nl/downloads/SPL23TSMKII.pdf ist im dritten Teil auch auf deutsch.
    Für eine Anzeige/Ampel für den DJ mußt Du aber trotzdem was mit Relais basteln oder Du stellst das Gerät einfach mit zum DJ (Blenden sind ja dran).

    ...Holz ist braun!

  • Kadara
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    • 25. Mai 2013 um 23:08
    • #8

    Die Bedienungsanleitung des Geräts hab ich durch.
    Nur so wie ich das interpretiere kann ich nur mit Mikro Sanktionieren.
    Oder hab ich was falsch verstanden.
    Alleine als Limiter ist die Kohle halt schon arg.
    Arbeitet der so viel besser als der im Xilica?

  • Jens Droessler
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    • 26. Mai 2013 um 00:53
    • #9

    Das Problem ist doch viel eher, dass die DJs ihre Pulte überfahren, wenns nicht mehr lauter wird. Da hilft auch kein Pegellimiter von Dateq, denn was schon verzerrt ist, kann auch der nicht mehr "entzerren". Der Vorteil der Dateqs ist eher die musikalische und endgültige Begrenzung, die eben nicht zum Schutz der Lautsprecher ausgelegt ist. Wenn du einen Controller so einstellen kannst, dass er klanglich ähnlich limitiert, brauchst du den Dateq nicht. Der Xilica könnte da eine Lösung sein.

  • Campfire
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    • 26. Mai 2013 um 10:47
    • #10

    ich meine gelesen zu haben dass die Dateqs alle ergänzend zu ihrer Musikalischen Limitierfunktion als "Strafe" den Pegel drastisch (deutlich hörbar) reduzieren sobald ein deutlich zu hohes Signal anliegt (12 oder 15 db).
    Das würde vermutlich meistens auch die LS schützen.....

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • verstärkerberserker
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    • 26. Mai 2013 um 11:48
    • #11
    Zitat von "Kadara"

    Nur so wie ich das interpretiere kann ich nur mit Mikro Sanktionieren.


    Was verstehst Du denn unter Sanktionieren? Peitschenhiebe für den DJ - das wäre nach meinem Geschmack :twisted:

    Zitat von "aus der Bedienungsanleitung"

    Im Moment des anliegenden Signales an den Eingängen der Limiter, gehen die Limiter in “musicmode”
    oder DETECT-, REDUCTION- oder OVERLOAD, die mit LED`s angezeigt werden. Die
    anliegenden Signale werden erst zurückgereglt, wenn die eingestellte Schwelle überschritten ist.
    Im Moment des Zurückregelns des Signales,.....


    Das heist für mich eindeutig, dass der auch ohne Mikro arbeitet. Also genau wie mein SPL2, nur dass die Möglichkeit besteht über Relais Signale oder auch Sanktionen zu schalten.

    Zitat von "aus der Bedienungsanleitung"

    In der SPL2 Betriebsart ist es möglich eine zusätzliche Bedingung für die
    "sanction"-Funktion zuzufügen. Diese wird dann bei Überschreitung des
    Schwellwertes (Threshold) um mehr als 14dB aktiviert. Um diese Funktion
    zu nutzen müssen Kontakt 6 und 7 kurzgeschlossen werden........

    SANCTION-indicatie ("live"-Betriebsart). Wenn die WARNING-LED stetig aufleuchtet, und
    noch immer keine Änderung der Situation eingetreten ist, tritt die Sanktion in Funktion. Die
    SANCTION-LED leuchtet auf und die Speisung an den "Live-mode-OK" Pin wird abgeschaltet.


    Das heist für mich zum ersten, dass der Maximale Regelbereich 14dB sind.
    Zum zweiten, dass die Sanktionen sich nur auf die Schaltkontakte auswirken, nicht auf den Sound. Es ist dann vorgesehen (Festinstallation), dass z.B. die Verstärker stromlos geschaltet werden.
    Ich habe schon einmal geschrieben, dass ich das nicht für sinnvoll halte.

    Jens: Gegen das überfahrene Pult oder auch schlechte MP3s kann ich auch nichts machen und da hilft auch kein Dateq (oder APEX ARGOS). Er begrenzt aber das Signal ohne die Dynamik zu beeinflussen und klingt damit, wie Du es treffend benannt hast musikalisch. Ich kenne zwar den Xilica Controller nicht, aber ich habe noch keinen Digitalcontroller gefunden der beim Limiter eine Attack von ca. >100ms macht. Die genauen Werte des Dateq kenne ich nicht, aber gefühlt macht der Attack 6sec. und Releas 12 sec.
    wie eine Anlage klingt, die 100% im Systemlimiter fährt, kenn ich. Das mußte ich aus kostengründen oft genug so installieren. Da gibt es keinen Unterschied zwischen laut und leise mehr.

    Grundsätzlich ist so ein SPL Limiter nicht die allheilbringende Zauberschachtel. Aber richtig eingesetzt mit reiflich nachdenken und Erfahrung sammeln, kann er ein großer Schritt zu einem guten Ergebnis sein. Ich persönlich benutzte ihn in etwa so:
    -10dB Abschwächer im Eingang (besser regelbar)
    -threshold auf hohe Aussteuerung am DJ-Pult einstellen (so, dass Overload nicht möglich ist - entspricht den 14dB Regelbereich)
    -Danach hinter dem Limiter die PA auf gewünschte Lautstärke regeln.
    -DJ Monitor nicht vom DJ regelbar einstellen.
    (-evtl. den SPL2 beim DJ aufbauen und ihm erklären, dass bei leuchten der "Reduction" LED es nicht lauter wird - es gibt einige, die einem das glauben)
    (Das könnte auch über die Relais des SPL3 und z.B. Signallampen, Stroboskope, Nebelmaschinen.....was einem noch so einfällt, passieren)
    -Auch wenn der DJ jetzt Gas gibt, dann wird höchstens sein Monitor lauter und zwar um evtl. 14dB - das kann man u.U. mit Peitschenhieben vergleichen :D

    Heist nicht, dass es nicht doch noch schlimm werden kann, aber bis hier hin ist viel für ein gutes Ergebnis getan.

    ...Holz ist braun!

  • Kadara
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    • 27. Mai 2013 um 06:47
    • #12

    Wie man sieht gibts mal wieder verschiedenste sichtweisen.
    Die Veranstallter mit denen ich geredet habe waren von der Idee alle recht angetan.
    Zumal viele eben selbst ihre Probleme mit DJs haben und denen einfach nicht ständig auf die Finger schauen können.

    Wie regelst du vorab die 10db runter? Übers Chinchkabel?

    Das Problem ist eben wie Jens schon schrieb die Maßlos überfahrenen Pulte.
    Da hilft kein Limiter mehr.
    Hätte ja große Lust nen Ohrfeigenapparat am Sanktionsrelais anzuschließen, aber ich denke da gibts dann wirklich Probleme mit den Kunden :D.

    Also sollte das mit dem Sanktionieren auch funktionieren am Dateq ohne Mikro, wenn man nen Stecker bastelt, oder versteh ich das nun falsch.

    Klar gibt es keinen 100% Schutz, aber ich habe in jüngster Zeit ein paar mal Beschwerden gehabt, daß die Anlage ein paar mal total verzerrt gespielt haben soll.
    Aber komischer weise immer nur bei einzelnen DJs. Und dafür gibts nur genau einen Grund.
    Und das schreibt einem ein Kunde eben auch negativ an. Denn erst mal wirds auf die Anlage geschoben.
    Daher ist die Frage was da besser ist.
    Dem Kunden zu erklären, daß wenns mal ausgeht der DJ zu laut war, oder ihm zu erklären, daß die Anlage sicher nicht das Problem war wenns übel geschreddert hat.
    Und wenn man beim Einstellen den Kunden mit zur Hand nimmt, und ihm vorführt ab wann Feierabend ist, dann kann er ja auch bestimmen wie laut er es haben möchte. Ist ja nicht so, daß alles am Limit spielt.
    Das Problem ist ja definitiv das Signal, das irgendwann flöten geht.
    Schön ist beides nicht, aber der Anteil an DJs, der aus Prinzip den roten Bereich meidet um sauber zu klingen ist leider verschwindend gering. Bzw reicht ja eine Farbenblinder aus, wegen dem mal sämtliche Register ziehen muß.

  • verstärkerberserker
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    • 27. Mai 2013 um 11:32
    • #13

    Wenn das mit den Sanktionen für dich und auch für Deine Kunden eine Lösung ist, dann ist das doch prima. Dann würde ich das auf jeden Fall angehen.
    Vom Prinzip her ist auch die Lösung mit dem Mikro nich so aufwendig. Dass klemmst Du vor eine Box (wenig Publikumseinfluss) und stellst die gewünschte Threshold am SPL ein. Ob es ohne Mikro funktioniert, käme auf einen Versuch an.
    Der "live-Mode" also mit Mikro ist für mein Verständnis so gedacht, dass der die Lautstärke überwacht, ohne dass ein Signal durch den Dateq geht.
    So habe ich das auch schon gesehen: Club/Halle mit extra Stromanschluß für Ton. Das Mikro am Dateq (irgendwo in der Halle) überwacht den Pegel. Wird es zu laut geht (über Relais) eine Warnlampe an. Reagiert keiner (macht leiser) schaltet nach 30sec der Strom ab.

    Die Abschwächer mache ich zwischen Pult und Dateq. Allerdings hatte ich zum Glück schon lange keine Pulte mit Chinch-Ausgang mehr.

    Wie Du das löst und was Du Deinem Kunden erklären willst, das mußt Du selbst wissen. Auf jeden Fall ist es keine Lösung die Limiter am Controller zuzuschrauben - das klingt u.U. ähnlich wie ein überfahrenes Pult. Das überfahrene Pult bringt beim Beispiel Pioneer auch die Gefahr mit, dass die Eingangswandler am Controller überfahren werden. Das klingt auch nicht toll - auch da helfen Abschwächer.

    Ich persönlich habe meinen Kunden schon einige male vorgeführt, wie es Klingt, wenn der DJ Mist baut. Dazu kann man ja mal die Anlage 30dB leiser machen - das stellt klar, dass es an der PA nicht liegen kann.

    Wenn Deine Kunden auf die Sanktionen stehen, dann mach - vielleicht fällt Dir ja noch was gemeineres ein als Strom abschalten. Ich hätte da so die ein oder andere Idee.... :twisted: :evil: :twisted: :evil: :twisted: :evil: :twisted:

    ...Holz ist braun!

  • Kadara
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    • 27. Mai 2013 um 15:21
    • #14
    Zitat von "verstärkerberserker"

    Ob es ohne Mikro funktioniert, käme auf einen Versuch an.

    Das hätte ich halt schon gerne vorab sicher gewusst, ob das geht. Sonst hab ich nur für nen guten Limiter halt schon viel Geld hingelegt.

    Zitat von "verstärkerberserker"

    vielleicht fällt Dir ja noch was gemeineres ein als Strom abschalten. Ich hätte da so die ein oder andere Idee.... :twisted: :evil: :twisted: :evil: :twisted: :evil: :twisted:

    Die würden mir sicher auch nicht ausgehen, aber die laufen alle drauf raus, daß keiner mehr bei mir auch nur ein Kabel mieten würde ^^.

  • verstärkerberserker
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    • 27. Mai 2013 um 15:46
    • #15
    Zitat von "Kadara"

    Das hätte ich halt schon gerne vorab sicher gewusst, ob das geht. Sonst hab ich nur für nen guten Limiter halt schon viel Geld hingelegt.

    Aus der Bedienungsanleitung:
    "..In der SPL2 Betriebsart ist es möglich eine zusätzliche Bedingung für die
    "sanction"-Funktion zuzufügen. Diese wird dann bei Überschreitung des
    Schwellwertes (Threshold) um mehr als 14dB aktiviert. Um diese Funktion
    zu nutzen müssen Kontakt 6 und 7 kurzgeschlossen werden."

    Nachdem ich den SPL2 habe und der keinen Mikro Eingang hat, würde ich sagen, dass das funktioniert.
    Die Ausgänge für die Relais sind ja eignetlich nichts anderes als eine "Kopie" der Anzeigen auf der Front.

    Falls Du sicher gehen willst - ich habe gesehen, dass man die Dateq Sachen ja auch mit 30T try and by gibt.

    Vielleicht bringt ein Download der Bediensoftware vorab ja mehr Aufschluß.

    ...Holz ist braun!

  • marcoboy
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    • 28. Mai 2013 um 13:01
    • #16

    Ich bin leider unterwegs, kann dir Montag das ganz genau erklären. Da ich schon viele dieser Geräte verbaut habe. Bis dahin etwas Geduld.

  • Kadara
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    • 29. Mai 2013 um 08:44
    • #17

    Das klingt doch vielversprechend ;).
    Danke schonmal vorab. Die Zeit hab ich noch.
    Wird frühestens in 1-2 Monaten angeschafft.

  • marcoboy
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    • 2. Juni 2013 um 10:22
    • #18

    Also ich gebe mal einen kurzen Überblick.

    SPL2 ohne Messmikro
    SPL2TS ohne Messmikro mit Timeslot (Uhr wo für gewisse Zeiten der Limter abgeschaltet werden kann)
    SPL3 mit Messmikro lässt sich vorne abschalten Funktion dann wie SPL2
    SPL3TS wie SPL3 nur mit Timeslots

    SPL5 mit Messmikro, Timeslots auch mit unterschiedlichen Schwellen, externe Anzeige SPL-D2, Messwertspeicher
    SPL-D2 Anzeige mit Messmikro auch als Schallpegel Meßgerät alleine einsetzbar.

    Warum ein Limter im Systemcontroller nicht das gleiche ist.

    Weil dieser keine so großen attack und release Zeiten besitzt. Das Eingangssignal bzw. der Schallpegel wird über einen Zeitraum Überwacht. Kommt es zu einer Überschreitung des Grenzwertes wird nach einiger Zeit das Signal am Ausgang gesenkt. Das Gerät beobachtet das Signal weiter wird nach der Senkung das Eingangsignal weiter erhöht wird das Gerät ihn weiter und schneller senken. Wird das Eingangssignal wieder Reduziert nimmt der Limiter die Senkung langsam zurück.

    Durch diese Arbeitsweise bleibt die Dynamik des Signals erhalten. Ein Systemlimiter würde die Signalspitzen hart abschneiden. Der SPL lässt kurzzeitige Überschreitungen sogar zu wenn das Signal wieder unter den Grenzwert fällt.

    Das diese Arbeitsweise nicht Endlos so gehen kann muss klar sein. Denn irgendwann ist das Pult voll ausgesteuert oder der Eingang des Limiters Clipt . Deshalb gehen die Geräte nach -14db Senkung in den Sanktion bzw. zeigen den Overload an. Beim SPL5 wird das Eingangssignal um einen Wert X gesenkt. Man kann es so weit einstellen das die Musik auch ausgeblendet wird. Die Zeit bis die Sanktion ausgelöst wird und wie lange sie anhält lässt sich einstellen.


    Mit oder ohne Messmikro?

    Für eine Mobile Anwendung ist es egal in beiden Fällen muss bei jeder Anwendung der Pegel korrekt eingestellt werden. Für Festinstallation hat das Messmikro deutlich Vorteile. Weil als Indikator der Schallpegel herangezogen wird. Egal welches Mischpult oder PA angeschlossen ist.

    Ausgänge?

    das Gerät bietet aus Ausgänge auf einen SUB-D diese sind aber nicht belastbar. Sie müssen mit einer Schaltung (Optokoppler oder Lastrelais <10mA ) angepasst werden. Dann kann man Lichtsäulen etc. dort Anschließen. Einige Ausgänge arbeiten negiert. Bei Anschluss einer Leuchte muss man das berücksichtigen.

    Eigentlich würde für dich ein SPL2 reichen. Ohne Timeslots oder wird die Funktion benötigt des man das Gerät ab eine Uhrzeit auf bypass schaltet?

    Mit der Software lässt sich das Gerät nur auslesen zum Einstellen benötigt man einen Key. Den ich natürlich habe :roll: Beim SPL2 entfällt das.

    Bei Interesse kann ich dir die Geräte auch anbieten als die bekannten Dealer :roll: Auch die Anpassung an die Lichtsäule etc. ist möglich.

  • tufkadib
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    • 2. Juni 2013 um 12:04
    • #19

    Wie wäre es denn, die Sanktionierung ohne Lautstärkeneingriff vorzunehmen? An den Limiter einen Zähler anschließen und immer wenn eine Pegelsanktionierung erfolgen würde, 10% vom Lohn abziehen. Das ist die Stelle, wo es dem DJ weh tut. Alles andere malträtiert das Publikum.


    MfG
    DirkB

  • marcoboy
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    • 2. Juni 2013 um 14:04
    • #20

    Nunja das ist wenig kontraproduktiv. Wenn du den Sollwert z.Bsp auf 100dbA festlegst und den DJ das androhst fährt der einen Pegel von 90dbA. Beschwerden von Gästen leitet dieser zum Veranstalter. Im schlimmsten Fall lehnt er den Job das nächste mal ab.

    Die Geräte hört man in dem Sinne nicht Dirk. Da sie die Dynamik in dem Sinne nicht einschränken. So lange wie nichts Übersteuert ist. Man muss diese also auch sinnvoll einstellen.

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