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Beiträge von Ton_Opa

  • Qualitätsstandards im Beschallungsgewerk

    • Ton_Opa
    • 17. Oktober 2004 um 19:11

    Vielleicht kann man ein "Fight´n´Flame" -Brett einrichten, indem auch ein bißchen mit Dreck geworfen werden darf.
    In der Regel ist es doch so, dass sich hier willenloses Gesabbel schnell als Unsinn entlarvt. Die Gefahr von wirklich schädlicher Verleumdung ist also gering.

    Mir liegt auch nichts daran, Kollegen schlecht zu machen. Ich habe aber auch schon mehrfach erlebt, dass sich insbesondere Chefetagen größerer Firmen durchaus ein Feedback auch von Gast-Techniker-Seite wünschen. Firmenintern läuft eh nix und der Rest wird unter dem Mantel des Schweigens verhüllt? So ist es kein Wunder, dass sich "unwillige" aber intrigant begabte Mitarbeiter lange auf den Bühnen halten und wirklich allen den Spaß an einem guten Job verderben.

    Wenn ich irgendwo im Rahmen eines Jobs mal intensiver Kontakt zur Dispo- oder Chefetage habe, verschicke ich hinterher immer eine kleine Mail, wie das für mich als Gast aussah (also auch oft: alles allerbest.).
    Es ist auch für die etwas unkommunikativen Kollegen eine Hilfe, wenn sie mal einen Dämpfer bekommen, jeder sollte die Chance bekommen, sich zu verbessern.

    Gruß
    Opi

  • High-Pass Filter im Cinchstecker?

    • Ton_Opa
    • 17. Oktober 2004 um 15:31

    kann funktionieren. Ist aber nicht besonders steil und setzt in jedem Fall die Quellimpedanz, die die Endstufe sieht, herab. Ist also nicht so gut für störanfällige Umgebung (Auto). Der Wert der verwendeten Bauteile dürfte kaum 1 Euro übersteigen. Auftretender Pegelverlust ist möglich und hängt von den anderen Komponenten ab (Endstufe sollte mindestens 47kOhm EingangsWiderstand haben, Ausgangswiderstand der Quelle möglichst unter 600 Ohm, für diese Werte ist das Ding vermutlich berechnet.)

    Gruß
    Opi

  • High-Pass Filter im Cinchstecker?

    • Ton_Opa
    • 17. Oktober 2004 um 15:31

    kann funktionieren. Ist aber nicht besonders steil und setzt in jedem Fall die Quellimpedanz, die die Endstufe sieht, herab. Ist also nicht so gut für störanfällige Umgebung (Auto). Der Wert der verwendeten Bauteile dürfte kaum 1 Euro übersteigen. Auftretender Pegelverlust ist möglich und hängt von den anderen Komponenten ab (Endstufe sollte mindestens 47kOhm EingangsWiderstand haben, Ausgangswiderstand der Quelle möglichst unter 600 Ohm, für diese Werte ist das Ding vermutlich berechnet.)

    Gruß
    Opi

  • Qualitätsstandards im Beschallungsgewerk

    • Ton_Opa
    • 17. Oktober 2004 um 15:07

    Qualitätssicherung....usw. halte ich alles für Quatsch.

    Am Ende kommt nur ein Gerangel um Zertifikate und Punktesysteme heraus.
    Die ständig voranschreitende Institutionalisierung der technischen Veranstaltungsbranche hat weder den Technikern noch dem Publikum Verbesserungen beschert, sondern einfach nur einer Handvoll Leuten Gelegenheit gegeben, mittels zweifelhaften Vorschriftenwerks den Markt weiter einzuengen.

    Jeder Versuch auf dieser Welle Geld zu verdienen, unterstützt diese beängstigende Tendenz.
    Da kann ich leider auch den Admin nicht ausschließen, der mit seinem Lautstärketools eine geistesschwache DIN-Norm quasi in ihrem Amt
    bestätigt.
    Eine "offizielle Katalogisierung" von Qualitätsmerkmalen wäre ein weiterer Schritt in diese Richtung.

    Es ist kein Geheimnis, dass in Deutschland und anderswo der "große Rock´n´Roll" immer von dem gleichen Vetternverein durchgezogen wird, auch wenn diese mit ihrem Ergebnis ab und an genauso tief ins Klo greifen wie alle anderen. In dieser Liga wird "Qualität" nach dem Anschaffungspreis des Materials definiert. Eine Tendenz, der hier viel nachgeeifert wird, obwohl wir alle wissen, dass teures Mat kein Garant für eine gelungene technische Umsetzung ist.

    Qualität kann sich erst dann durchsetzen, wenn sie auch gefordert wird. Der einzige Weg, das durchzusetzen, kann nur darin bestehen, immer wieder zu beweisen, dass ein guter Job möglich ist und vor allem durch das deutliche Üben von vernünftiger Kritik.

    Es kann nicht angehen, dass jedermann professionelle Lügen aufrecht erhält (eine Krähe kratzt der anderen kein Auge aus), nur um den Anschein zu erwecken, er gehöre dazu.

    Man muss dann schon mal "die Eier haben"; zu sagen: "mit diesem und jenem arbeiten wir nicht so gern zusammen, der hat uns zu oft blöd sitzen lassen".

    Solange für Künstler, Veranstalter und Behörden der schöne (oder sogar der offizielle) Schein wichtiger ist, als das Ergebnis, braucht sich vor allem die Mittelklasse, zu der ich dieses Forum zähle, keine Gedanken um einen Qualitätsstandard zu machen.

    Jeder Versuch, da etwas "offizielles" zu inszenieren, spielt nur denen in die Hände, die versuchen, mit Gesetzeswerk und Vorschriften den Markt zu kanalisieren.

    Das brauchen wir nicht. Für Qualität braucht man Leute, die Spaß an einem guten Job haben. Das lässt sich nicht durch ein Papier oder eine Kartei oder einen Standard erreichen. Das weiß auch jeder. Qualitätssicherung brauchen Leute, die zu blöde sind, ihr Ergebnis selbst beurteilen zu können.

    Gruß
    Opi

  • Aktiver oder passiver Splitter

    • Ton_Opa
    • 16. Oktober 2004 um 11:11

    Wenn die Band 8Auxwege fordert, kommt ihr um ein großes Pult nicht herum.
    Entweder ihr bekommt die Band von ihren hohen Ansprüchen herunterdiskutiert, oder ihr bietet das an, was gefordert ist: 8 Auxwege.

    Gruß
    Opi

  • Gehörschutz

    • Ton_Opa
    • 1. Oktober 2004 um 14:32

    Wenn ich Monitor mache und nach dem Soundcheck das ewige Festival seinen Gang geht, gönne ich mir Stöpsel.Die Dauer der Belastung macht den Hörschaden!

    FOH mache ich das niemals, wenn ich selber mische.

    Ich nutze billige Einmal-Stöpsel und habe immer eine Menge dabei, mit denen ich genervten Kollegen aushelfe.

    Das ganze Gesabbel um "lineare Dämpfung" bei Gehörschutz halte ich für am Thema vorbei, da sich der "Frequenzgang" unseres Ohres ja bekanntlich mit der Lautstärke ändert (Suchwort: Fletcher Munson). Argument für die teuren Dinger kann also nur der Tragekomfort und die Kosmetik sein.

    Grüße
    Opi

  • wieviel Unwahrheit verträgt die Produktwerbung...

    • Ton_Opa
    • 1. Oktober 2004 um 13:52

    Es gibt kein Bose Produkt, dass ich für Live-Beschallungen einsetzen würde.
    Allerdings rechne ich dem Hersteller hoch an, wie er fern jeder "Lehr"Meinung immer wieder experimentierfreudig völlig "lustige" Konzepte für den Wohnzimmerbereich entwickelt und verkauft hat. Das akustische Erbebnis mit gezielt erzeugtem indirektem Schall ist fürs Wohnzimmer wirklich interessant und den Kugelsegmentlautsprecher (der, glaube ich, nicht in Serie ging) hätt ich gerne mal gehört.

    Dreht mal eure Lautsprecher zu Hause einfach um! Interessant, nicht wahr?
    gar nicht mal so schlecht. Wenns nicht um Analysen geht, höre ich schon lange nur noch mit einem "Wohnzimmerstack" bei dem zwei Boxen die Rückwand bestreichen.

    Grüße
    Opi

  • wieviel Unwahrheit verträgt die Produktwerbung...

    • Ton_Opa
    • 1. Oktober 2004 um 02:04

    Also, die FachKundenberater sind da teilweise sehr hart im nehmen.
    Ich habe öfter mal auf der PLS oder direkt im Verkaufsgespräch darauf hingewiesen, dass mich dämliches Marketing nicht abhält, ein einigermaßen funktionierendes Produkt zu kaufen und dabei mit einem freundlichen Lächeln angeregt, jetzt mal die Gebete beiseite zu lassen, damit wir ein bißchen ernsthaft simpeln können....

    hoho!

    Das geht meist nur mit Werkstattleuten oder Entwicklern. An der Verkaufsfront sitzen tatsächlich oft Leute, die verzweifelt an den Unsinn glauben wollen, den sie gelernt haben. Ich war verblüfft, dass die Verkaufsstrategen nicht begreifen, dass die meisten Leute mit solchen Verkäufern nix anfangen können, weil man von so einem einfach nicht die Info bekommt, die man braucht.

    Ich glaube, die Verkaufsabteilungen sind so unendlich viel dümmer als ihre Kundschaft. Es ist wirklich unverständlich, dass keiner von denen einfach mal ein glaubwürdiges Image für sich entdeckt, statt den ewigen Run auf zweifelhafte Superlative.

    Leider beobachtet man jedoch, dass in allen Bereichen, sei es nun Halbleiterlieferant oder Pulthersteller eine kräftige Tendenz weg von den alten Tugenden "solide, ehrlich, leistungsfähig" hin zu "total hipopsupergeiliidiotenkonsum".

    Da wird die Dokumentation der Specs bei Midas plötzlich dünn (vermutlich, weil sie "lowest possible THD" nicht unterbieten können, ohne ihr Venice mit Blei auszugießen), Yamaha bewirbt ihre Akivmischer plötzlich mit Pmax und die Billig-Chinesen werfen mit Digitaltechnik, die eigentlich mit negativen Versionsnummern ausgeliefert werden müsste, nur so um sich.

    Es ist wahrscheinlich das Selbe wie mit dem Fernsehprogramm: Ich kann einfach nicht begreifen, dass die Mehrheit diesen Mist in so hoher Konzentration sehen will. Da wird am Markt vorbeiproduziert, und statt ein paar kluge Köpfe mehr tolle Neuigkeiten bauen zu lassen, bezahlt man lieber ein paar studierte Werber, die uns mit ihren halben Wahrheiten verblöden wollen.

    Grüße
    Opi

  • wieviel Unwahrheit verträgt die Produktwerbung...

    • Ton_Opa
    • 30. September 2004 um 13:04
    Zitat

    Line-Array vom Boden bis zur Decke = Line-Array unendlicher Länge


    Absolut korrekt!

    Im Schlauch nimmt der Schalldruck mit der Entfernung so gut wie überhaupt nicht ab.

    Fa Bose hat schon recht... Die klassische Halbraumverdoppelung fällt zwar wegen der tollen Richtwirkung aus (findet ja aber doch statt, bei den tiefen Frequenzen)
    Aber die Reflexion verlängert für entfernte Zuhörer das LineArray in der Tat. Je weiter entfernt, umso flacher der Winkel, umso größer der Verdoppelungseffekt. Bei 2 Metern Arrayhöhe sinds ca 6 Grad aus der Nullachse, da schmeißt das Array garantiert noch und wirkt doppelt so groß - für Zuschauer, die weiter als 40m entfernt sind.

    Leider findet diese Reflektion aber 20m vor dem Array auf dem Fußboden statt. Dieser Platz muss also weiträumig freigehalten werden! Publikum darf also nicht in die Halle! Eine Sernstunde der Lautsprecherentwicklung.

    Fa Bose hat also schon recht, der Vorschlag ist nur leider völlig unpraktikabel (es sei denn, es geht nur darum, eine weite leere Fläche zu überwinden (Seebühnen?).

    Von solchen nicht falschen, aber praktisch "egalen" Verkaufsargumenten gibts überall immer mehr:

    neben den berühmten Storys vom AutoHifi ist Behringer in Wortschöpfung ganz groß. Die erfinden neue "technische Daten" wie:
    lowest possible distortion (UB Serie), wenn man das Teil durchmisst, fragt man sich, unter welchen Bedingungen die den astronomisch niedrigen Wert gemessen haben (wahrscheinlich muss man das Gerät mit flüssigem Blei ausgiessen und in einem Tiefseegraben versenken)
    Auch schön: IMP (invisible microphone preamp, zu deutsch: sorry, wir haben keine dedizierte Mic-Vorstufe.)

    Dynacord hat schon Rauschwerte "muted" angegeben. Tolle Idee... da kann ich auch Kurzschlussstecker aus der Weltraumtechnik verkaufen. Einfach aufstecken, und auf dieser Line rauscht garantiert nur noch sehr, sehr wenig.

    Ich glaube es war sogar Sennheiser (oder Shure?), die ein Mords-Trara machten, weil ihr KondenserMic "sogar" eine Class A Vorstufe integriert hat. Ich glaube, es gibt so gut wie kein Condenser Mic, dass nicht ebenfalls so arbeitet.

    Richtig sachlich falsch sind diese Sprüche selten, eher unvollständig oder eben einfach Blödsinn, obwohl ich auch schon faustdicke Lügen in Manuals gefunden habe.

    Bei den "edleren" also teureren Anbietern beschränkt man sich darauf, die technischen Daten durch ungewöhnliche Randbedingungen schwer vergleichbar zu gestalten (Gewichtungskurven, Abschlusswiderstände) oder sie einfach zu verschweigen.

    Bei Rolls Royce soll ja auch in der Spalte für Pferdestärken nur ein Wort stehen : "enough".
    Präziser geht es kaum

    Grüße
    Opi

  • Monitormischer und FOH-Mischer anschliessen ? :lol:

    • Ton_Opa
    • 28. September 2004 um 10:17
    Zitat

    ... habe meinen Beitrag von heute nacht gelöscht. Es ist mir einfach zu blöd. Ich glaube es wurde eh schon sehr viel mehr gesagt, als in diesem Thread nötig war


    Besser ist das
    Aber auch ein wenig schlechter Stil, nicht wahr?:mrgreen:

  • Monitormischer und FOH-Mischer anschliessen ? :lol:

    • Ton_Opa
    • 28. September 2004 um 10:03

    guma
    Es wird nicht zuviel gelesen, es wird für meinen Geschmack zuviel geglaubt, was irgendwo einmal jemand gelesen haben will. Außerdem gibt es neben absurd praxisfernen Prospektgeschwätz auch in renomierten Fachbüchern geschriebene Worte, die überholt oder schlicht falsch sind. Ich freue mich, wenn jemand, wie auch ich, im Dschungel von Fachchinesisch und Aberglauben versucht, herauszufiltern, was wirklich praktisch von Bedeutung ist.
    Dann ist theoretisches Grundwissen eine enorme Hilfe. Es ist eben nur so, das es etwas überheblich anmutet, wenn du vier Fragezeichen postest und erwartest, dass alle Welt das als

    Zitat

    "nicht relevant" als Kriterium für Y-Splitt und gegen Übertrager an sich, sondern nur relevant als Kriterium für gute und gegen billige Übertrager.

    versteht. Nebenbei definierst Du hier Qualität wieder nur am Geld, ohne jeden praktischen Bezug. Was kostet denn ein Übertrager, der Dir anständig erscheint, wie groß und wie schwer ist er? Wird dieser überhaupt in normal käuflichen Splitboxen eingesetzt? Mit welchen billigen Splittern hast Du denn so schlechte Erfahrungen gemacht, hat ein Y in dem Fall besser funktioniert?

    Du schreibst:

    Zitat

    Ansonsten bin ich mit meinem Verhältnis von Theorie und Praxis in meinen Beiträgen ausserordentlich zufrieden.

    Ja, das merkt man, und solche Sätze sind die Selbstdarstellung, die ich meine.
    Aber genug davon, es steht mir nicht zu und intessiert mich auch nicht, hier irgendwelche persönlichen Sachen auseinanderzunehmen, ich wollte nur mein Posting vor Missverständnissen bewahren.

    PA-Peter
    Du empandest meine Profis in Anführungszeichen als persönliche Beleidigung, deswegen habe ich Dir das erklärt. Außerdem habe ich geschrieben, dass ich nicht genau Dich meine.

    Irgendwo musste meine Geschichte mit dem Profi-Club mal hin. Gehört ins Profibrett, geht ja nun mal nicht.

    Ich hoffe, nun alle Beleidigungen ausgeräumt zu haben.

    schöne Grüße
    Opi

  • Monitormischer und FOH-Mischer anschliessen ? :lol:

    • Ton_Opa
    • 27. September 2004 um 21:47

    @ Gerald1

    Zitat

    Warum legst Du alles auf die Goldwaage?


    Ich lege nichts auf die Goldwaage, sondern schildere meinen Eindruck.
    Gumas mit technischen Fachsimpeleien garnierten Selbstdarstellungen sind mir schon öfter aufgefallen(bitte nicht böse sein! ich meine es auch nicht böse!). Ich bin langsam etwas müde, immer dort als einziger Kontra zu geben, wo Guma mit ein paar Fachworten den Rest der Gemeinde zum Schweigen bringt....aber ich halte es für wichtig, öfter mal klarzustellen, dass nicht alles richtig und wichtig sein muss, nur weil es in irgendeinem Buch steht.

    PA-Peter

    Zitat

    Ganz besonders sind das auch alle meine Kunden, die so schreiben


    Das hätte ich jetzt so vermutet, wer sonst hätte einen Überblick über dein Sortiment?

    Ich wollte nix verschärfen, sondern habe überhaupt nur gepostet, weil eben niemand erwähnt hat, dass das Y auch handfeste Vorteile hat. Das kann man doch mal erwähnen, oder nicht?
    Wenn ich nicht weiß, wer mein Signal(Potential) bekommt, also ÜWagen, Presse, Mittschnitt auf anderem Stromnetz, gehört da natürlich ein Trafo zwischen, das habe ich auch geschrieben - aber diese Anwendung war hier nie gefragt.


    Und ich habe mir erlaubt, eine persönliche Meinung zum besten zu geben. Und für mich haben (häufige) Kaufanregungen nun mal einen schalen Beigeschmack.

    Außerdem bin ich tatsächlich auch ein bißchen angepisst, weil meine Anfrage, im Profi-bereich posten zu dürfen, mit der Begründung abgelehnt wurde, ich hätte dafür mein Inkognito aufzugeben.
    Dazu wollte ich mich nicht so recht entschließen (das hat mehrere berufliche Gründe, ich möchte einfach nach wie vor frei von der Leber meine Meinung über alle Produkte jeden Herstellers zum besten geben können)

    Es ist also nicht so, wie anfangs propagiert, dass man sich durch seine Beiträge fürs Profibrett qualifiziert, sondern durch persönliche Bekanntheit mit den bereits legitimierten "Profis" (oder als Repräsentant einer großen Firma?).

    Das Profi-Brett wäre also mit "Club" zutreffender betitelt.

    Ich glaube es wird jetzt deutlich, warum ich Profis in meinem thread in Anführungszeichen gesetzt habe.

    Diese Praxis, mit dem leidigen "Wer darf posten?-Thema" umzugehen, bedeutet für das Forum einen großen Schritt in Richtung kommerz, denn Mitgliedern großer Firmen verspricht man ganz schnellen Beitritt zum ProfiClub. Deswegen kommen Kauftipps mir so schal vor. Kommerz langweilt mich, denn von habe ich leider mehr als genug um die Ohren. Gerade den unkommerziellen Charakter des PA-Forums habe ich sehr genossen.

    Ich definiere Profi eher als "Fachmann" und hätte diese mir hier in Sachen "Beschallung" gewünscht, und nicht in Sachen "kommerzielles Interesse" oder "IHK-denn Ordnung muss sein".

    Ich habe festgestellt, dass das Profi-Brett für mich nicht sehr reizvoll ist, wenn ich dort nicht schreiben kann. Ich lese es also seit längerem nicht mehr.

    Für die übrigen Bretter zeichnet sich im letzten halben Jahr leider deutlich ab, was ich (und andere) bei der Diskussion um die Schließung der Profi-Bretter befürchtet haben: Das Grundthema wandelt sich in den übrigen Brettern erheblich, und für mich wirds hier leider auch immer öder, denn nur noch selten steigen die Clubmitglieder in die Niederungen der Normalobretter herab. Das finde ich bedauerlich, denn ich habe das PA-Forum sehr genossen.

    Also: nichts für ungut, ich werde eh nicht mehr oft stören.

    schöne Grüße
    Opi

  • Messmikrofon >20kHz ... 100kHz

    • Ton_Opa
    • 26. September 2004 um 13:43

    Vorstufen im Highend-Audiobereich gibts schon.
    zB. Millennia TD1 geht bis 100 kHz (-0.5 dB) kostet denn aber auch 1600 Euro.
    Sennheisers MKH800 (50 kHz -1dB) macht mit 3000 Euro das Audiomikrofon dann auch nicht billiger als die Mess-Miks. Aber das ist dann vielseitiger einsetzbar.

    Gruß
    Opi

  • Monitormischer und FOH-Mischer anschliessen ? :lol:

    • Ton_Opa
    • 26. September 2004 um 11:30
    Zitat

    ...immerhin verdiene ich meine Brötchen damit Splitsysteme und Verkabelungen zu Planen und installieren!!!


    Genau.
    Und dein kaufmännisches Engagement scheint deine Sichtweise etwas zu färben.

    Ich habe aber nicht genau Dich gemeint. Der Grundton hier auf den offenen Seiten hat sich einfach geändert. Statt dass hier Infos und Denkanstösse ausgetauscht werden, beenden deine schreibaktiven Kunden die Threads allzuoft mit:"Kauf doch einfach beim Peter..."
    sorry, das nervt mich.

    guma
    Meine Sichtweise ist in der Tat auf die technischen Eigenheiten reduziert, die praktisch relevant sind. Es interessiert eben niemanden, der auf der Welt ein SM 58 benutzt, dass es vielleicht bessere Mikrofone gibt. So schrecklich ist die Impedanz mit typisch 300 Ohm auch nicht - und sie ist immerhin trafosymmetrisch.

    Informiere dich bitte über die Verzerrungen, die bei passiver 1:1 Übertragung auftreten, dann brauchst Du auch nicht mehr

    Zitat

    ????

    hinter Tatsachen zu schreiben, die Dir neu sind.

    Dein Hinweis auf die Gleichtaktunterdrückung ist wertvoll, das bleibt eine Stärke der Trafos, aber ob das praktisch relevant ist? Klingt leider auch eher nach Prospektwissen oder nach einem Verkaufsargument, als nach einem Erfahrungswert.
    Der Hinweis auf Soundänderung durchs Multicore ist nicht zutreffend, weil dort Kabelverluste am Eingangswiderstand des Pultes eine Rolle spielen; ob Split oder nicht, hat auf diese Größen keinen Einfluß.

    Es besteht also eigentlich überhaupt kein Anlass zu deiner "Widerrede". Ein Hinweis auf die Gleichtaktunterdrückung wäre konstruktiv und kurz gewesen. Sie steht mit keiner meiner Aussagen im Widerspruch.
    Es ist schön, dass Du soviel weißt, es ist schade, dass du Dein Wissen nicht deutlicher in Theorie und brauchbare Praxis unterteilt hast.

    Grüße
    Opi

  • Monitormischer und FOH-Mischer anschliessen ? :lol:

    • Ton_Opa
    • 25. September 2004 um 20:15

    Um meinem Namen und meiner aldmodischen Philosophie gerecht zu werden, möchte ich kurz in die Diskussion werfen, dass das Y-Kabel drei Vorteile hat:

    1. Es rauscht am wenigsten
    2. Es treten keinerlei Verzerrungen (THD) durch den Splitter auf
    3. Es ist am billigsten

    Es passt mir nicht, dass hier immer wieder von den "Profis" die teuersten Lösungen als die einzig amtlichen propagiert werden. Wenn amtlich gleichbedeutend mit öffentlich-rechtlich ist, mag das stimmen. Klangmäßig ist ein Splitter aber immer eine Einbuße - das Y-Kabel nicht.

    Man braucht die galavanische Trennung nur, wenn man keinen Einfluss auf die Netz (Potential)Verteilung nehmen kann (oder keine Ahnung davon hat). Wer sein Gerümpel auf Bühne und FOH nicht mit Ys brummfrei angestromt bekommt, schafft es bestimmt auch, eine Brummstörung in ein total trafosymmetriertes System zu basteln.

    Viel Spaß dabei
    Opi
    (Schnaub!) kannjawohlnichangehnfrüherhamwirnochallesunddasgingauchdiejugendhatsowiesokeineIdealemehrichweißauc

  • Feedback über Dolmi-Kopfhörer

    • Ton_Opa
    • 25. September 2004 um 10:28

    das Routing ist korrekt.
    Wenn jemand sein Mikro in den Lautsprecher hält, kann man halt kaum was gegen Feedbacks machen (außer Ausschalten).

    Man kann die Situation enschärfen, indem man kontrolliert, ob die (drahtlose?) Kopfhörerstrecke vielleicht hoffnungslos kompimiert (weil übersteuert).
    Die meisten Funk- und IR-Systeme sind Sound- und Pegelmäßig so grottig, dass man versucht ist, ordentlich Pegel reinzuschieben. Etwas sorgfältigeres Pegeln entschärft die Situation.
    Grundsätzlich muss man mit der Gefahr des ahnungslosen oder arglistigen Chinesen leben.

    Gruß
    Opi

    edit: vielleicht finden sich für Vortragende andere Kopfhörer? (Pfropfen sind eklig, aber sicherer weil nicht so laut)

  • test: 25Euro-Schallpegel-Messgerät von Conrad

    • Ton_Opa
    • 23. September 2004 um 14:11

    hab das ding seit mehreren Jahren und immer mal wieder mit den teuren Leq Teilen vor Ort verglichen. Mit Filter A und Charakteristik slow verblüffend korrekte Ergebnisse. Für den schnellen Lärm-Überblick taugt das allemal. Wir haben die Vergleiche meist mit PinkNoise gemacht. Für Frequenzanalysen war da keine Zeit.

    Gruß
    Opi

  • Wie sag ichs nur dem Techniker?

    • Ton_Opa
    • 14. September 2004 um 14:15

    hmm mal kurze Statements:

    Deppen gibts überall, bei Techies, Mukkern, Handwerkern.

    Mix von der Bühne ist immer ein Kompromiss zu Lasten des Sounds im Publikum. Deswegen weigern sich FOH Leute oft, von der Bühne zu mischen.

    Ein MixBrett halte ich für wünschenswert, denn ob man von ellenlangen Dummschwätzgeschichten über Mat, wie sie hier zu lesen sind, etwas lernt, ist ebenfalls zweifelhaft. Andererseits werden ja Anfragen für dieses Thema hier ja auch nicht gelöscht, sondern durchaus bereits beantwortet.

    Es ist in der Tat ein erstaunliches Phänomen, dass die Qualität der Leistung (also : Sound, Umgangsformen, und Einsatzbereitschaft) überhaupt nichts mit dem kommerziellen Erfolg von Technikern oder Beschallungsfirmen zu tun haben. Das ist bei Laien wie bei Profis so.
    Das kann nur der Kunde ändern: Also der, der die Dienstleistung bezahlt.

    Deswegen: bitte deutlich an der richtigen Adresse beschweren (Verleiher, Veranstalter)

    Wenn ich keinen guten Klempner finde, bau ich mein Klo selbst an. Man hat keine andere Wahl-
    Deswegen Peter Z:
    Weiter, wie bisher.... oder doch der eigene Techniker. Natürlich ist es nur schwer einsehbar, dass man den selbst bezahlen muss..... aber ich zum Beispiel repariere nach mehrfachen miserabelen Erfahrungen mit dem Handwerk meine Heizung auch nur noch selbst, ..... nützt ja nichts.

    schöne Grüße
    Opi

  • Übertragung per Telefonleitung DRINGEND !!!!

    • Ton_Opa
    • 1. September 2004 um 10:57

    Line-Übertrager vorn und hinten, die Telefonstrippe symmetrisch nutzen und alles wird gut. Sollte die Telefonleitung sogar einen Schirm haben (Alufolie und einen blanken Draht) diesen auf einer Seite mit Audio-masse vebinden, die andere Seite offen lassen. Das mit dem Schirm geht nur, wenn der nicht in irgendeiner Unterverteilung ebenfalls auf Masse liegt. Dann lässt man den Schirm ganz beiseite.

    Gruß
    Opi

  • Probleme mit A&H Gl2200

    • Ton_Opa
    • 31. August 2004 um 18:39

    Ich hatte GL2 und GL2200 lange in Rocker-Verleih in der Wartung. Die Dinger sind wirklich durch Nebel, Schnee und Regen gegangen.

    Kaum Stress.
    In der Tat: Es gab mal wackliges am Eingang (Lötstellen der Koppelkondensatoren für Phantom)
    Und Kunstoff-Insertbuchsen können bei jedem Gerät schon nach einmaliger grober Fehlbedienung i.A. sein (-15dB?).

    Einmal hat sich ein Gleichrichter im Netzteil verabschiedet (GL2200).

    Ich war immer erstaunt, wie wacker sich diese "BilligPulte" schlagen. Es gab keinen einzigen Ausfall aktiver Bauelemente! wirklich empfehlenswert.

    Gruß
    Opi

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    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
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    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
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    Dienstag, 29. September 2026, 21:00 – 23:00
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