Also ich bin kein begnadeter Trompetenspieler, sondern nur ein Laie auf dem dem Gebiet.
Aber die 130dB knackt man ohne Probleme.
Ein geübter Spieler kann sicher auch die Obertöne entlocken und vermutlich noch mehr Pegel erreichen.
docJordan
Also ich bin kein begnadeter Trompetenspieler, sondern nur ein Laie auf dem dem Gebiet.
Aber die 130dB knackt man ohne Probleme.
Ein geübter Spieler kann sicher auch die Obertöne entlocken und vermutlich noch mehr Pegel erreichen.
docJordan
Unter http://www.dr-jordan-design.de/Messungen_vuvuzela.htm
habe ich Messergebnisse für die allseits beliebten Vuvuzelas abgelegt.
Die in D häufige Variante ist gedämpft und erreicht so ca. 116dB
Ohne Dämper jedoch wird es jedoch abenteulich und sticht da doch manche PA aus, locker über 130dB!!!
Nach der WM werden die Teile sicher auch bei einigen Veranstaltungen zu finden sein, zudem sind die auch noch kompakt
und sehr leicht zu transportieren. Das wird so manche Pegelmessungen nach DIN15905 durcheinander bringen
und nicht nur das ![]()
docJordan
Ja ASIO hat so seine Tücken.
Setzen der Abtastrate oder deallokieren des Treibers hat manchmal auch lustige Seiteneffekte....
Hallo,
das ganze geht natürlich sehr schön mit Matlab oder dem kostenlosen Clone Octave.
Das ganze ist aber eher für Leute die tiefer einsteigen.....
docJordan
Gerade im Bereich der DIN60849 ist der NTI AL1 die Referenz für STI-PA (STI RASTI kann er nicht).
Daher ist das Gerät auch bei TÜV etc. sehr beliebt. Hier hat dann auch die Messung mit moduliertem Rauschen einen gewissen Bekanntheitsgrad. Ein alternatives Messsystem zum AL1 sollte daher das gleiche Mesverfahren anbieten und natürlich identische Ergebnisse liefern. Hier ist ein Messsystem mit Chirp/MLS zu komplex. Nicht Experten sind einfach damit überfordert wenn es auch um gezielte Fehlersuche geht. Beispiel : kleine Verschiebungen der Abtastrate zwischen Soundkarte und CD-Spieler können bei MLS zu interessanten Effekten führen. Und nicht jeder hat alle Details des Papers von Sven Müller verstanden.
Daher wird immer noch gerne RT60 mit abgeschaltetem Rauschen bestimmt....
Das moduierte Rauschen bei STI-PA ist auch wesentlich ähnlicher der menschlichen Sprache als MLS/Chirp. Bei nichtlinearen Effekten, wenn das Übertragungssystem eben nicht durch eine Impulsantwort beschrieben werden kann, kommt MLS/Chirp an seine Grenzen und man erhält dann andere Ergebnisse als mit einem NTI AL1 oder unserer Software im STIPA-Modus.
Wir hatten den Fall häufiger das es zu Differenzen zwischen impulsbasierten Messungen und moduliertem Rauschen kam.
Das waren für uns die Gründe ein mit dem NTI Al1 vergleichbares Software basiertes System zusätzlich anzubieten,
das wir auch intensiv mit dem AL1 vermessen haben.
Aus diesen Gründen stellt WinAudioMLS auch ausdrücklich beide Messverfahren zur Verfügung.
Aus meiner Sicht erfordert die Messung mit Impulsantwort eine höhere Einarbeitungszeit und ist einfach anfälliger für Benutzerfehler.
Der fortgeschrittene Benutzter kann durch Messung der Impulsantwort natürlich noch feinere Analysen machen.
Wenn man jedoch schnell und einfach eine STI-PA Messung machen will ohne eine Schulung zu besuchen geht das mit moduliertem Rauschen sehr gut. Sendesignal abspielen, STI-PA Messung starten, 15s warten, fertig.....
Hier noch eine kleine Info um die Begriffe STI STI-PA RASTI etwas zu erläutern
http://www.dr-jordan-design.de/german/STI_german.htm
Viele Software-Tools u.a. EASERA, Smaart können STI STI-PA RASTI berechnen, allerdings nur aus der Impulsantwort und das dann nicht live.
Diese Verfahren setzen voraus das man zunächst eine Impulsantwort messen kann was bei vielen örtlichen Gegebenheiten nicht geht.
Zuverlässiger und einfacher geht es mit dem modulierten Rauschen. Dieses Messverfahren wird von unserer Lösung WinAudioMLS, NTI Al1/XL2 sowie Bruel-Kjaer unterstützt. Alle anderen Messsysteme (auch ARTA) können das nicht.
Messungen mit moduliertem Rauschen sind sehr einfach, Signal abspielen, Start drücken und nach 15s Messwert ablesen.
Wir vermieten auch das NTI System
http://www.dr-jordan-design.de/german/system_STIPA_NTI_german.htm
Dies kostet neu zum Kauf ca. 2200Euro und ist damit etwa doppelt so teuer wie unsere eigene Lösung.
Wir vermieten dieses System für 199 Euro die Woche zzgl. Kaution und Versandkosten.
kein problem, wir bieten sowas an.
http://www.dr-jordan-design.de/german/rental_german.htm
Wir haben alternativ auch ein AL1 von NTI mit STIPA Option.
Hat jemand zufällig den Durchmesser für das
Audix TR 40?
Danke
docJordan
ja, 309 brutto ist der übliche Conrad und co preis,
Wir bieten den jedoch auf Nachfrage für 167 netto an.
Einen amtlichen Adapter mit 9,3mm für das MM1 haben wir nicht.
docJordan
Wir haben amtliche Adapter aus Alu auf 1/4" (innen 7mm) aussen 13mm mit eingefastem Dichtring.
Das MM1 hat leider 9,3mm
Man kann natürlich den Adapter "aufbohren", dann verliert man allerdings den Innendichtring.
Beim MB30 von Earthworks war ein simpler Kunststoffadapter dabei, so dass es wieder an 1/2" passt.
Für das MM1 benutze ich einen Korken mit Loch der wunderbar aussen 1" hat....
docjordan
wir bieten den Kalibrator Center 326 für 199,00 netto an
dem kann ich nur zustimmen, für typische LS-Messungen spielt die geringere Empfindlichkeit keine Rolle. Bei hohen Pegelen ist eine gute 1/4"-Kapsel prinzipiell im Vorteil. Für solche Anwendungen ist eine 1/4" sinnvoll
Wenn man jetzt aber raumakustische Parameter misst (Nachhhallzeit, Impulsantwort etc) wird es problematisch.
Hier stört das 15dB stärkere Eigenrauschen erheblich, da so ein höherer Anregungspegel verwendet werden muss. Bei größeren Hallen ist dies durchaus ein Problem, weil die Dodekaeder nicht so sehr auf Leitung getrimmt sind, da freut man sich über jedes dB das man sich sparen kann.
Messungen an Lüftern etc. (kommt im PA Bereich immer mehr vor)
Aktiv gekühlte Lichttechnik wird zunehmend zu einem Problem.
Hier hat man mit einem 1/4" mic keine Chance.
Es gibt kein Mikrofon für alle Anwendungen, daher sollte man sich im klaren sein, was man messen möchte.
docJordan
PS:
die anderen 1/4"Kapseln im 1/2"Gehäuse sind auch nicht viel besser als das Behringer bezüglich des Eigenrauschens.
Das Vergleichmic war auch kein G.R.A.S sondern ein bezahlbarer Nachbau....
Und demonstiert sehr eindrucksvoll den Unterschied
Bei der Empfindlichkeit trennen sich Welten,
einfach mal die beiden Dateien unter
http://www.dr-jordan-design.de/german/mic_DJD_class1.htm
anhören
docJordan
Also WinAudioMLS kann über ASIO 192khz 24bit 64kanäle und kann so sämtliche
Audio Hardware ausreitzen.
Mit der "Stingray" Messkarte http://www.usb-instruments.com sogar bis 1Mhz Abtastrate.
docjordan
Mit einer Klatsche kann man durchaus sinnvoll messen.
Die Richtcharakteristik ist nicht schlecht,
allerdings ist unter 200Hz nicht viel Schallenergie vorhanden,
da wird es dann mit dem Signal/Rauschabstand etwas schlecht.
das geht dann doch deutlich besser mit Log-Chirps.
Zum Vergleich ist es aber immer mal gut auch mit alternativen Verfahren zu messen.
Eine Pistole erzeugt zwar reichlich Schallpegel, das Schallfeld ist aber ziemlich gerichtet, daher mit Vorsicht zu geniessen.
docJordan
Um die Unterschiede zwischen den verschiedenen Klassen von Messmikrofonen zu veranschaulichen habe ich 2 kurze Hörbeispiele hochgeladen.
Einmal das ECM8000 aus der 1/4" Klasse (aussen 1/2") und dann ein echtes 1/2" MessMikrofon.
Mikrofonabstand ist ca. 1m und eine sehr leise Schallquelle aus einem Lautsprecher.
Beide Mikrofone verwenden den gleichen Vorverstärker (m-audio mobile pre).
Gain ist so eingestellt, das der Pegel identisch ist.
Durch den geringen Pegel ist Rauschen gewollt und hier hört man deutlich den Unterschied.
Hier kann man sehr schön hören, wie sich das hohe Grundrauschen vom ECM8000 auswirkt (ca 12dB mehr)
ECM8000
http://www.dr-jordan-design.de/Download/ECM8000.mp3
1/2" Messmikrofon
An Elektronik ist dort nichts weltbewegendes enthalten,
Spannungsversorgung und der FET als Impedanzwandler
Wichtiger ist eher die mechanische Anpassung, solche Gewinde selber zu schneiden
macht kein Sinn. Daher würde ich auch von Selbstbau-Massnahmen abraten.
Die alten 1/2"-Gefell Kaspeln sind ja auch noch gut für wenig Geld erhältlich,
die brauchen allerdings 200V Polarisationspannung und da macht Selbstbau noch viel weniger Spass....
docJordan
Die Kaspseln alleine sind ohne den passenden Vorverstärker kaum zu verwenden.
Da hier wirklich nur der reine Kondensator enthalten ist.
Die einfachen 1/4"Kapseln wie sie in diversen Mikrofonen verbaut sind,
enthalten bereits den Vorverstärker (FET).
Diese kann man mit ca 3V Versorgungsspannung für den FET betreiben und dann an ein Mikrofoneingang anschliessen.
Die "echten" Kapseln benötigen zwingend den Impedanzwandler, da ein normaler Mikrofoneingang
mit Impedanzen von mehreren GigaOhm nichts anfangen kann.
Wie gesagt es handelt sich hier um "echte" Messmikrofone, die ein anderes Bauprinzip verwenden
(das rein physikalische Prinzip ist natürlich gleich)
und daher wenig mit den "Musiker"-Messmikrofonen gemeinsam haben. Diese sind meist nur darauf getrimmt so auszusehen.
D.h. preiswerte 1/4"-Kapsel in einem 1/2"-Gehäuse.....
Für viele Zwecke natürlich völlig ausreichend.
docJordan