Eine zusätzliche Empfangsantenne in die Garderobe/Ausgabe?
Könnte zur Show dann abgeschaltet bzw. am Empfängerrack abgezogen/umgesteckt werden.
Wie lang wäre denn der Kabelweg, wenn man da was installiert?
es grüßt,
derautor
Eine zusätzliche Empfangsantenne in die Garderobe/Ausgabe?
Könnte zur Show dann abgeschaltet bzw. am Empfängerrack abgezogen/umgesteckt werden.
Wie lang wäre denn der Kabelweg, wenn man da was installiert?
es grüßt,
derautor
Zitateinfach eine Kopie mehr, wie sie zahlreich in unserer Branche zu finden sind...
Ganz genau! Ich habe schon vor längerer Zeit mal die original AKG-Clips und die JTS-Clone im Mischbetrieb (Toms, jeweils doppelt mikrofoniert) verglichen. Klangen in der Praxis identisch, wenngleich die JTS mehr Pegel liefern.
Das Thema pro und contra AKG MiniMics hatten wir ja schon ein paar Mal. Ich habe noch ein paar und nutze sie ab und an,
a. wenn schnell mal irgendwo noch was abgenommen werden muss und ein Clip Sinn macht (und schnell geht)
b. für Toms, wenn eher dezent getrommelt wird
c. für Cajon, rückseitig im Schallloch angeklippt. Vorteil: Sound/Pegel bleiben auch dann konstant, wenn der Spieler während des Gigs mit der Kiste über die ganze Bühne juckelt. Ohne EQ klingt hier imho kein Mikro richtig gut. Ob ich nun ein vermeintlich schlechtes AKG/JTS entzerre oder ein edles Beta98 ist mir dann ziemlich Wurst ![]()
d. die Bassdrum der Jazzcombo vorne mal wieder geschlossen ist. Da kann man dann alibimäßig was Dynamisches davorstellen und/oder aber auf der anderen Seite mit einem Clip etwas mehr Attack vom Schlegel (und leider oft auch mehr Snare) einfangen.
Direkt an der Snare brauche ich indes keins dieser Mics, wirklich nicht! Klingt für meine Begriffe "kalt", und auch die HH spricht zu sehr über.
es grüßt
derautor
Vor zwei Jahren war ich mal mit so einer Minicombo auf einem Festival in der Schweiz, als Klampfer :roll:
Im Bus: Drums, Gitarren, Amps, die übliche Mini-Backline eben.
Hatte mich damals extra erkundigt, Carnet muss sein & kostet!
Von der Band hatte dann aber keiner Bock, sich drum zu kümmern. Also sind wir ohne hingefahren.
"Wollen Sie zur Musik nach Hallau?", wollte die freundliche Grenzerin wissen. Dann interessierte man (Frau) sich noch für eventuell zuviel vorhandene Spirituosen und vielleicht nicht ganz gesetzeskonformes Rauchwerk. Unsererseits natürlich Fehlanzeige, also noch schnell die Pässe gescannt, und der Weg war frei.
Für die Instrumente hat sich kein Mensch interessiert. Und bei der Rückfahrt auf Nacht war der Grenzposten dann unbesetzt & offen.
Garantie, dass das immer so abläuft, gibt's natürlich keine.
Der Gig war nicht so der Brüller......
es grüßt
derautor
ZitatBrauch ich am MAC auch ein Crossover Kabel?
Denke schon. Ich nutze seit drei Jahren ein MacBook zum Steuern des LS9 (unter Windows/Bootcamp :oops: auf zweiter Partition), und das geht nur mit gekreuztem Kabel.
So, jetzt muss ich aber endlich auch mal den neuen Editor aufspielen...
es grüßt
derautor
ZitatAkustische Gitarren werden gerne dazu verwendet, um einen Mix ziemlich durcheinanderzubringen
Kompressor? ![]()
Möchte wetten, dass Manuel Moritz schon eine ganze Weile nicht mehr auf diese Schule geht... ![]()
Und "Manuela" ist auch schon lange Geschichte..... ![]()
ZitatEr zeigt aufs Case und meint "Na da steht 1000kg drauf!!"
![]()
Quizfrage: Was wiegt knapp eine Tonne und passt in eine Motorenkiste? ![]()
Was führt Dich zu der Aussage, das dieses Mikro die Wunderwaffe zu " Ich hör mich nicht " ist????
Ich kenne das nämlich ganz genau umgekehrt am Monitor.
Mag sein, das es ev. Bei Sänger mit Piano oder Acc Git. so ist, aber auf einer lauten Pop oder Rock Bühne ist das Mikro nicht wirklich extrem laut zu bekommen.
Und im Vergleich zu einem SM58 Kopf geht dieser deutlichst lauter!!!!!!
Das deckt sich auch mit meinen Erfahrungen.
Ich mag KSM9 und KMS105 eigentlich sehr gerne. Nur auf richtig lauten Bühnen nicht, aus genanntem Grund.
es grüßt
derautor
ZitatWäre es mein Broterwerb, so würde dort ausreichend Holz stehen... auch für Lau wenns sein muß. Ihr glaubt nicht wieviele tausende ich die letzten 10 Jahre für die "Kundenzufriedenheit" gesetzt habe, auch wenn ich zumeist im Recht war.
Das ist die Krux unserer Branche. Welcher Maler käme auf die Idee, die Farbe, die er am WE beim Nachbarn an die Wand pinselt, selbst zu zahlen?
ZitatIch kann Autotune nicht mehr ertragen...diese fiese Gejaule ist imho grausam.
Zustimmung!
Aber live stelle ich mir das - häppchenweise eingesetzt - durchaus witzig vor. Zumal ich bislang keinen kenne, der das live benutzt.
Könnte auch beim Publikum einen gewissen Aha-Effekt auslösen.
Könnte aber auch nach hinten losgehen (die singen ja Playback!) ![]()
Man darf's halt auch nicht übertreiben.
back 2 topic--------
derautor
Mir geht es nicht um Korrektur (ich bin da verdammt oldschool - wer nicht intonieren kann, gehört nicht auf die Bühne
) sondern um den immer noch allgegenwärtigen Quäk-Effekt, angedacht zum Live-Einsatz bei einer R'n'B-Band.
Mal eine kurze Frage zwischendurch: Hat jemand schon mal Autotune (welche Version?) in SAC geladen und ausprobiert? Wie sieht's denn da mit der Latenz aus? Live-tauglich oder nicht?
es grüßt
derautor
ZitatUnd mal so nebenbei: Im Grunde genommen ist die KSK ja auch keine schlechte Idee. Wer von den Künstlern würde sich schon rentenversichern? So sorgt zumindest Papa Staat für etwas weniger Altersarmut in diesem Klientel....
Und wer sorgt für weniger Altersarmut bei unsereiner? Wir selbst! Sorry, aber ich sehe nicht ein, weswegen sich Künstler nicht auch mal für so weltliche Dingen interessieren sollten. Und kann an dieser Stelle nur Billbo zitieren:
ZitatEin ganz wunderbares Gesetz. Genau betrachtet besagt es, dass selbständige Künstler – im Gegensatz zu normalsterblichen beruflich selbständig tätigen Menschen – von Amts wegen als Bedürftige angesehen werden, die von Natur aus nicht in der Lage sind, eigenverantwortlich zu handeln bzw. für ihre Sozialabsicherung Sorge zu tragen. Wer sie versehentlich mit irgendetwas beauftragt, steht daher diesbezüglich automatisch in der Fürsorgepflicht.
Das mag sich in einer überwältigenden Zahl von Fällen ja durchaus mit der tatsächlich erlebten Wirklichkeit decken. Käme allerdings ein Wirtschaftsunternehmen auf die Idee, bestimmte Berufsgruppen ganz offiziell nach ähnlichen Kriterien zu bewerten („Klopapierlieferanten sind prinzipiell doof. Denen zahlen wir ihre Forderungen daher nicht komplett aus, sondern ein Teil des Geldes geht auf ein Sperrkonto, damit sie im Alter nicht verhungern“), wäre das ein Fall für den EU - Antidiskriminierungsbeauftragten.Natürlich möchte seither jeder gerne hauptberuflich Künstler sein. Auch, wenn er lediglich im Fließbandverfahren grenzdebile Reklametexte verfasst, anderen Menschen beim Anlegen von Theaterschminke behilflich ist, oder nachts aus Text – und Grafikfertigbausteinen Webseiten zusammenbastelt. Ist doch prima, wenn ich als Selbständiger die Hälfte meiner Sozialabgaben nicht selber löhnen muss, sondern meine Kunden (und damit ‚die Allgemeinheit’) dafür aufkommen lassen kann. Und das auch noch völlig legal.
Ist das Stapeln oder Untereinanderhängen von Tonmöbeln zu ästhetisch mehr oder weniger ansprechenden Gesamtgebilden (Kunst liegt sicherlich auch hier im Auge des Betrachters) nicht eigentlich auch eine in hohem Maße künstlerische Tätigkeit? Den offiziellen Status als teilunmündiger Halbidiot wäre ich dafür bereit, inkauf zu nehmen.
Mal schauen, was sich da machen lässt.Mit freundlichem Gruß
BillBo
es grüßt
derautor
ZitatWobei ich die Halle nicht wegföhnen darf oder will.
Keine Sorge, das wirst Du mit dem genannten Besteck kaum schaffen. Eher sind's die Bands auf der Bühne, die das erledigen. Marshall-Stacks und entsprechendes für den Bass können in Verbindung mit zuwenig PA grausam sein (müssen es aber nicht, ein wenig Disziplin vorausgesetzt).
Ich würde mir was anderes überlegen....
es grüßt
derautor
Wisst ihr, welches mein erstes Digitalpult war? Cubase VST!
Kenne ich in- und auswendig!
Mischen auf dem PC? Kein Problem, ich mach mir da gar keine Sorgen! ![]()
Endlich hab' ich mein Pult zuhause, kann es mir einrichten wie ich mag, kann damit nach Belieben Tag und Nacht experimentieren bis ich es in- und auswendig kenne, muss nicht beim Verleiher um eine Lernaudienz im zugigen Lager bitten, muss keinen anderen ranlassen ectppp..
Ich kann machen, was ich will
Hurra!
ZitatOb der "Tonmann/frau" was kann oder nicht ist auch nicht mehr wichtig, solange er seine IP Adressen & Co im Griff hat.
Da muss ich widersprechen: Wenn der/diejenige nicht mischen kann und nicht weiß, wie EQs, Dynamics ect. angewandt werden, ist das Mischwerkzeug, auf welchem Suboptimales entsteht, schlichtweg egal.
es grüßt
derautor
ZitatDas waren doch die Teile mit dem Rohrgehäuse.
Ja, sogar mit integrierter Leiter ![]()
ZitatHLA in 'ner Disse...?
Ja, zum GläserausdemRegalschießen in der Bar ganz hinten ![]()
Oder die Disse ist ganz hoch und das HLA hängt unter dem Dach und strahlt runter.
Die Fabrik in HH wurde in den 90ern mal so beschallt. Ist das noch so? War ewig nicht mehr drin.
Grüße
derautor
ZitatDu glaubst auch die "Finanzkrise" ist das was in den Medien erzählt wird?
Was denkst Du denn, was sie ist?
Zitatwas ich aber nach wie vor nicht verstehen kann ist die annahme, das wir als bediener überhaupt keinen einfluss auf die pultdesigns haben. das halte ich für unlogisch, denn die hersteller sind natürlich bestrebt, möglichst akzeptierte pulte zu bauen. und da hat unsere meinung einen gewichtigen stellenwert.
ZitatNatürlich fragt ein Pulthersteller auch den techniker, wie er es denn gerne bedienen würde,
Mich hat noch nie ein Hersteller gefragt, wie ich das Pult gerne hätte...... ![]()
Spaß beiseite, Bedienoberflächen für Live-Pulte zu entwickeln war/ist scheinbar ein langer Schaffens (Leidens?)prozess. Hat im analogen Sektor bestimmt gute 20 Jahre gedauert, bis man die Anordnung Gain - EQ - Auxe - Pan - Routing - Mute -Fader und den PFL ganz unten beim Kanalzug als die Lösung erkannt hat, die den meisten Anwendern recht ist.
Da analog ja nun tot ist :D, könnte man das auch endlich mal in als den analogen Status Quo in Stein meißeln. ![]()
Hätten die Hersteller früher mehr mit den Anwendern kooperiert, wären uns solche Ausrutscher wie "Gains unten über den Fader" oder "Auxe über EQ" erspart geblieben. Wobei das alles höchstens das erste Viertelstündchen ungewohnt war und mich beileibe nicht so genervt hat wie der VA-Erstkontakt seinerzeit mit einem Yamaha DM. ![]()
Im Digitalbereich gibt es momentan die Varianten "Layer extrem" (Yamaha), "total Kanalzug-orientiert" (Midas) und eben so ein Zwischending, mit dem sich Soundcraft meiner Meinung nach sehr gut plaziert haben. Ich schätze mal, dass sich in der nächsten Zeit alles in diese Richtung bewegt, und es Dank verbesserter Kommunikation mit unsererseits auch nicht mehr ganz so lange dauern wird.
Und um nochmal auf die Ausgangsfrage zurückzukommen: Man muss alle Digitalpulte innerhalb seines persönlichen Radius bedienen können. Wer viel tourt und nicht in der Position ist, immer seinen Liebling mitzunehmen bzw. anfordern zu können, muss sich da halt stärker reinknien als der fest angestellte Messekonferenzler mit nur Yamaha im Lager.
es grüßt
derautor
ZitatEin analoges Gerät mit gleichen Möglichkeiten ist auch nicht viel günstiger oder bietet nicht dieselben Möglichkeiten.
??
Irgendwie widersprüchlich/verwirrend
! Naja, das analoge Pendant zum LS9 (wenn es denn existierte) wäre schon ein ganz ordentliches Dickschiff. Preislich und platzmäßig liegen da Welten zwischen!
ZitatAber diese Dinger sind eben nicht da um schön zu sein sondern zum Geld verdienen.
Exakt so sieht's aus, +1!
es grüßt
derautor