Vorab zwei Fragen:
1. Was spricht gegen die XLR-Ausgänge der Aktivboxen, um zur nächsten zu gehen?
2. Warum nicht einfach und billig ein Y-Kabel bauen?
Vorab zwei Fragen:
1. Was spricht gegen die XLR-Ausgänge der Aktivboxen, um zur nächsten zu gehen?
2. Warum nicht einfach und billig ein Y-Kabel bauen?
Du weißt schon, dass 200ms bei 60Hz ganze 12 Perioden sind? 4320° Phasendrehung durch EQs, das möcht ich erst sehen.
Dass die Endstufe das Chassis elektrisch bedämpft ist ja kein Geheimnis. Allerdings bleibt offen, wie diese Dämpfung auf die Helmhöltzer wirkt.
Zitat von "Pfälzer"In der Auflistung fehlen noch die DigiMod-Module von Powersoft.
???
Zitat von "LuisT"Mir sind nur Zwei bekand. Zum einen Powersoft die sehr hochwertige Produckte und eine grose auswahl haben oder Digipro - Audio die warscheinlich etwas günstiger sind.
Powersoft: http://pro-audio.powersoft.it/an_series_list.php?use_in=63&id_menu=213
Digipro: http://www.digipro-audio.com/products.phpBeide Firmen stellen ebenso DSP-Karten für Ihre Module her.
Das Material für die Front der Schutzhüllen wurden nach Ausführungen des Herstellers testweise längere Zeit mit größeren Mengen Wasser bespritzt. Das hat sich wohl ganz gut gemacht, sonst hätte man weiter nach passendem Material gesucht.
Allerdings würde ich zur Sicherheit für die Zeit, wo keine Veranstaltung läuft, auch nochmal Plastiksäcke drüberstülpen. Auch der Stoff hält nicht ewig bei Dauerfeuchtigkeit.
Gaze funktioniert nur bei ausreichendem Abstand zwischen Gaze und Box. Die Maschen sind so groß, dass man durchgucken kann, das bedeutet, dass be stürmischem Wetter ("schräger" Regen, starker Wind) das Wasser durchaus durchspritzt. Dafür braucht man dann Abstand. Den Rest macht dann der Schaum vor der Box.
@ Jonnytrance: Du kannst aber nicht nur die "rechte" Flanke betrachten. Zudem ist es nicht nur ein PEQ, sondern insgesammt vier, plus 24dB Hochpass bei 27Hz. Es dröhnt einfach nicht.
@ mike severloh: Richtig. Und habt ihr euch schonmal angeschaut, wie hoch die Güten der typischen Dröhnsysteme (BR, BP) sind? Die sind nicht selten zweistellig. Da muss man sich mit PEQs aber schon ganz schön abmühen, um in den Bereich zu kommen. Und dann fehlen immer noch die Wechselwirkungen der Einzelsysteme einer BR- oder BP-Box.
Es ist aber kein Shelving.
Dir ist schon klar, dass der URPS schon ab 110Hz abwärts angehoben wird? Das Maximum sind die erwähnten Werte. Bei ca. 60Hz sind es schon 12dB Anhebung!
@ Jonnytrance: Wenn das so wäre, müsste ein URPS ja die letze Dröhnkiste sein. Das kann ich in meinem Wohnzimmer nun gar nicht nachvollziehen. Mein Wohnzimmer-URPS ist aus Gründen der Kompaktheit wirklich stark angehoben nach unten hin, ca. 30dB bei knapp unter 30Hz. Da dröhnt selbst in meinem Wohnzimmer üblicher Größe nichts.
@ Jonnytrance und unknown_artist: Ich habe damit schon experimentiert. Das bringt nicht viel. Es ist mehr oder minder einfach eine zeitliche Verzögerung in einem Frequenzbereich. Das Ausschwingverhalten an sich ändert sich kaum bis gar nicht. Wenn man den großen Boooom auch aus an und für sich impulstreuen Subs holen möchte, besorgt man sich einen Aphex mit Big Bottom oder man komprimiert den Sub-Ausgang vom Controller sehr stark mit geringer Attackzeit. Dadurch werden die Peaks vermindert und das leidere Ausschwingen des Tons wird im Verhältnis lauter. Natürlich wirklich nur im Subband anwenden, also vllt. bis 90Hz sinnvoll.
@ lovat: Michael Jackson war mit viel Inhalt unter 40Hz auf Tour, wofür größere Mengen BT7 eingesetzt wurden. Das würde ich auch als "Live" betrachten... Für Rock'n'Roll brauche ich das aber üblicherweise nicht, aber gerade da komme ich eher mit dem Bandpassinfra-Sound zurecht als bei Konserve. Um es klar zu sagen: Unter meinem Alpha machen sich bei Konserve meine Basshörner wesentlich besser als der Original-Infra S2. Bei Live, wenn der Raum nicht zu kritisch ist, macht es keinen großen Unterschied, da ich am EQ noch einiges biegen kann.
Ich glaube eher, dass der DSP ohne größere Macken funktioniert. Behringer hat ja auch genug Erfahrung. Ich meine, eein UltraDrive hat noch einen Softwarebug, der stört aber wohl nur wenige. Warum sollte Behringer da komplett andere DSP-Technik verbauen als die, die sie schon entwickelt haben und in Massen zum "Pfenningsbetrag" bauen?
Allerdings würde ich mir bei einer 2x3kW an 4 Ohm-Endstufe durchaus noch einen einstellbaren RMS-Limiter wünschen.
Aber keine 2 Ohm beim großen Modell, wie es aussieht... Zudem muss man wohl erstmal sehen, wie sowas klingt, und dann, wie lang sowas hält. Ich meine, es wird wohl seinen Grund haben, wieso erst jetzt Produkte mit der CoolAudio-Technologie (nehme ich zumindest an) kommen, die Behringer vor Ewigkeiten eingekauft hat.
Ich verstehe auch nicht, wieso sowas heute noch ohne Ethernet-Anschluss zur DSP-Steuerung und wenigstens XLRs zum Weiterschleifen des Eingangssignals daherkommt. Diese Endstufe mit DSP wird doch wohl in den seltensten Fällen die einzige im Rack sein.
Dann ist ein Frequenzbereich zeitlich verschoben, trotzdem ändert sich nichts am Ausschwingverhalten, was für den psychoakustischen Effekt verantwortlich ist. Der verzögerte Frequenzbereich sorgt dann wiederum dafür, dass die Impulswiedergabe verschlechtert wird. Ich empfinde das keinesfalls als wünschenswert...
@ David69: Das ist auch so. Die DSPs/Controller einiger Systeme beherrschen diesen "Trick" im Rahmen des Machbaren (In einem komplexen Signal wird es schwierig, das Ausschwingen einzelner Töne/Klänge zu beeinflussen).
@ Jonnytrance: Groupdelay allein hilft so gut wie gar nicht. Das beeinflusst nur die Einschwingzeit, in manchen Fällen sogra nur die Zeit, bis das Einschwingen überhaupt anfängt.
@ Lovat: Ich habe die Sache schon mehrfach durch. Diverse Horn-PAs messen sich frequenzgangmäßig (teilweise nach EQing) genauso wie BR- oder Bandpass-Systeme, im Hörvergleich klingt die BR- oder Bandpass-PA bis zu 6dB lauter (Das ist der Pegel, der bei den Horn-Subs zugegebenwerden musste, um in etwa gleichzuziehen). Beispiele für diese Horn-Bässe sind HD15, AZ PW410H, meine eigenen 12"-Basshörner und und und. Trotz allem klingen die Horn-PAs einfach eine gute Ecke präziser und die Wiedergabe erschlägt einen fast gegenüber gleichlauten BR-Systemen
@ lovat: Ich denke, du bist da auch etwas auf dem Holzweg. Gerade im Bassbereich ist unser Gehör generell unempfindlicher (daher ist auch die "Spaßkurve" nötig) und auch unempfindlicher gegenüber unlinearem Frequenzgang. 3dB Unterschied bei 50Hz sind sehr unauffällig. Im direkten Vergleich, mit Sinustönen, ist es wahrnehmbar, aber schon mit Musik wird es sehr schwer. Und ohne Vergleich... da lohnt die Aufregung nicht. Ein Sub, der -6dB bei 42Hz macht bringt auch die 40Hz noch hörbar rüber, ohne dass einer aufgeregt auf- und abspringt und "die 40Hz sind zu leise" keucht.
Der Grund, warum der zusätzliche F1 Infra bzw. X1 so auffällt, ist in der Tat einfach das längere Ausschwingverhalten. Dass das Ohr solchen psychoakustischen Tricks "zum Opfer" fällt, ist kein Geheimnis. Selbst wenn die 18er Hörner messtechnisch genauso laut und tief spielen (was sich per EQ bis zu gewissen Pegeln, bei denen dann verglichen wird, problemlos machen lässt), klingt der Bandpass sowohl lauter als auch tiefer.
@ TomyN: Das ist mir durchaus bewusst. Aber andere Hersteller schaffen es ja auch, ihr Editoren in C++ oder was auch immer zu schreiben.
@ marce: Wenn es ein Mythos ist, wieso wird dann nicht sämtliche Software in Java geschrieben? Warum ist es dann immer die Java-Software, die am ehesten träge reagiert? Wieso ärgern sich diverse Admins großer Firmen über die Performance Java-basierter Verwaltungssoftware? Warum verbraucht der Yamaha PM5D-Editor weniger Resourcen als der iLive? Alles wegen der Mythen?
Ich finde es bei aller Liebe traurig, dass der Editor mit dem Resourcenfresser Java geschrieben wurde.
Wenn die Tops aktiv getrennt werden müssen, kommst du um ein wenig Messarbeit nicht drumrum. Dabei kannst du auch gleich ermitteln, wie tief diese Tops kommen.
Es gibt bisher noch wenig verbreitete Möglichkeiten, die Latenz bei FIR auch im Bassbereich zu senken. Allerdings arbeitet man noch daran, die Latenzen in einen komplett unkritischen Bereich zu senken.
Frei programmierbare 4 auf 4 Controller sind mir nicht bekannt. Auch 4 auf 6 Controller sind mir völlig unbekannt. Aber der Xilica XP4080 ist eine gute Wahl. Leider wäre für den Monitoramp ein weiterer nötig, da es wie gesagt kein Modell mit 4 Ins und 4 Outs gibt. Ein solches Xilica-Modell würde ich mir auch wünschen!
@ j:hein: Hast du schonmal bei Audiozenit nachgefragt, was so empfohlen wird?
Wenn Geld keine Rolle spielt, empfehle ich PowerSoft K20 für den Bassbereich und eine K6 oder K8 für die Tops. Ausreichend Reserven in allen Bereichen und auch der harte Hochtonklang im Leistungsgrenzbereich fällt dann weg.
Alternativ Lab Gruppen PLM20000Q. Die ist von der "Amtlichkeit" über jeden Zweifel erhaben.