Zitat von "wora"ich hatte das eher als scherz eingefügt
Ich hab es nur der Vollständigkeit halber erwähnt. Wir sind hier ja nicht nur unter uns^^
Zitat von "wora"ich hatte das eher als scherz eingefügt
Ich hab es nur der Vollständigkeit halber erwähnt. Wir sind hier ja nicht nur unter uns^^
Ich möchte mich auf den Zeitraum nicht festlegen, es ist aber in jedem Fall über ein Jahr her, dass man mir vom Konfigurator2 erzählte und dass man schon eine Weile darauf warte.
Ich weiß ja nicht, um welche PA es sich handelt, aber wären generell nicht ein externer Controller und die Amps ohne DSP machbar gewesen?
Waren die von rockline nicht die selfpowered?
Sense-Leitungen gabs bei so einigen Herstellern bevor Nexo. Selbst Peavey hatte Analog-Controller, die darüber Schutzfunktionen realisiert haben. Der Trick bei Nexo ist eher, da doch noch einiges mehr dranzuhängen, wie pegelabhängiges EQing und frequenzabhängiges Limiting, und zudem dieses auch später noch bei den Digitalcontrollern zu realisieren.
Das Konfigurator2-Spiel läuft ja nun schon mehrere Jahre. Was haben mir einige Hoellstern-Besitzer schon vor zwei Jahren einen vorgeschwärmt "Ja, der Konfigurator1 ist nicht gut, aber der neue, der wird soooo toll, alles wird viel besser". Das ist zwar sehr ärgerlich, aber das ist Software, die lässt sich wenigstens nachrüsten, auch wenns dauert... und dauert... und dauert. Was sich nicht so einfach nachrüsten lässt, sind Netzwerkschnittstellen, einerseits zur Steuerung, andererseits für Audio. Genau das Problem habe ich auch bei einem Systemcontroller einer PA, die ich gerne erwerben würde. Das gehört für mich einfach dazu in der heutigen Zeit. Wer RS485 heute noch als Standard verbaut ist für mich noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen (Mal ab von Billigheimern wie Behringer DCX, wo der Anwender eher selten über Vernetzung nachdenkt).
Zurück zur Software: Da fragt man sich auch, was daran so lange dauert. Haben die nur einen Entwickler, der die Hardware konstruiert und dann auch allein die Software schreibt? Selbst der müsste sich doch sehr auf die Hardware konzentrieren, damit das Ganze so lange dauert...
Bekanntlich habe ich keine Hoellstern-Endstufen, bin aber allegemein interessiert, was sich auf dem Markt tut.
Es werden sicherlich 55dB maximale Differenz zwischen "Linksanschlag" und "Rechtsanschlag" (virtuell) sein (Das könntest du ja mit deinem Testaufbau mal überprüfen). Es könnte aber durchaus sein, dass diese 55dB nur mit 50 Schritten abgebildet werden und A&H da nicht mit Kommawerten im Displayhantieren wollte und deswegen gerundet hat. Dann bleibt halt ab und an eigentlich ein 2dB-Schritt, der dann der Einheitlichkeit auf zwei physikalisch gleiche 1dB-Schritte geteilt wird.
Zitat von "bernd häusler"An dieser Box ist nichts, aber auch garnichts ideal,
Ja, nicht mal die Überhöhungen und Auslöschungen.
Zitatund doch spielt sie benutzbar.
Nicht zuletzt durch passende Presets. Da, finde ich, ist im Prinzip auch nichts zu sagen, allerdings sind das Konstrukte (die in ihrer Zahl offenbar zunehmen, siehe Seeburg K24 etc.), wo sich durch Überhöhungen und partielle Auslöschungen immer wieder die Frage ergibt, ob man bei dieser Frequenz gerade die Resonanz hört (die nicht mehr ganz das ist, was eigentlich am Chassis ankam) oder ob der Controller die Pappe quält. Zu wissen, was da passiert, hinterlässt kein gutes Gefühl... Gerade wenn das Ganze auch noch so breitbandig laufen muss.
Zitat von "MIKE"Und am besten noch irgendwas das die beiden 1" vom Pegel so runterfährt das die mit dem 8" mithalten können.
Einen... Lautstärkeregler?
Zitat von "bernd häusler"nein, ich meine nicht die Griffe. Was sollten die auch ändern?
Die Wand, "gegen" die der 10"er spielt, ist nicht mehr gerade, sondern gebogen und weist damit eine variable Reflektionscharakteristik auf, zudem können Resonanzen durchaus durch die Verdrängung beeinflusst werden.
was passiert, wenn du in die Ecken neben dem Chassis zusätzlich 4 Löcher bohrst
Dann hab ich einen Dynacord F18PWH in klein! Nein, im Ernst, sollen die Löcher in die Rückkammer führen oder einfach noch nach außen oder gar einseitig geschlossene Röhren sein?
Zitat von "Teddytaste"Nicht jedes Mikro spielt an jeder PA, wer das glaubt ist ein Träumer
"Spielt" finde ich ein hartes Wort in diesem Zusammenhang. "Spielen" wirds immer, es sei denn PA oder Mikro ist defekt. Worüber man sich nicht streiten muss, ist dass nicht jedes Mikro in jeder Situation tauglich ist, das optimalste Ergebnis zu liefern. Damit meine ich nicht Gesangsmikro als Overhead, sondern schon Gitarrenmikro X passt nicht zum Gitarrensound Y. Das System besteht ja nicht nur aus Mikro und PA, sondern auch aus Instrument und eventuell noch Instrumentenverstärker. Der Gitarrist braucht für Durchsetzungsfähigkeit auf der Bühne vielleicht bös viele Obertöne aus dem Amp, aber für den FOH-Sound ist es mit "üblicher" Mirkofonierung (Mikrofon und Position) einfach zu heftig. Da kann was sanfteres oder gar an und für sich frequenzgangtechnisch nach bisheriger Meinung ungeeignet verbogenes genau das richtige sein. Aber wem erzähl ich das? Das wisst ihr alle selbst. Dennoch ist das letztenendes das gleiche Problem: Die Kette (zu der dann auch der Raum gehört, und im Zweifel auch das Ohr des Technikers) soll am Ende einen vernünftigen Sound ergeben. Wenn man einsieht, dass nicht jedes potentiell geeignete Mikrofon auch für genau dieses Instrument geeignet ist, muss man doch auch einsehen, dass auch andere Faktoren wie PA, Raum, Hörschwäche^^ die Eignung infrage stellen.
Generell kann man nicht alle Mikros für alle Zwecke und Situationen und Subkriterien dieser Situationen dabei haben, und Kanal-EQs gibts ja nicht ohne Grund. Bevor es sich scheußlich anhört, wird doch jeder von uns auch mal beherzt den EQ anfassen, wenn es sein muss, oder? Wenn das Ergebnis die Mittel rechtfertigt, kann doch keiner so recht was dagegen haben. Oder hab ichs hier nur mit Puristen zu tun?^^
Zitat von "marcoboy"Das mit dem Trafo ist Quark denn auch ein Ringkern hat einen Innenwiderstand und eine Sättigung.
Ich habe auch nicht gesagt, dass der Ringkern an sich die Impulse liefert, sondern das Netzteil. Und da gehört der Kondensatorpark dazu.
@ wora: Die Regelung der Netzteile ist nicht gravierend, da die Spannung nur konstant gehalten wird. Auch da gibt es sekundäre Kondensatoren, die ein wenig die Impulse abfangen, und diese sind dank hoher Frequenz und primären, größeren Elkoparks sehr schnell nachgeladen. Da würde ich mir sogar eher Sorgen machen, dass die Rails bei ClassH-Endstufen nicht schnell genug umgeschaltet werden, aber das werden sie heutzutage ohne Frage. Die Lab Gruppen Amps gehören zu den wenigen, wo tatsächlich die Spannung für die Ausgangsstufe stufenlos ans Signal angepasst wird. Das System arbeitet aber analog und ohne Verarbeitungslatenz. Genaugenommen kann man das System auch anders betrachten, nämlich als ClassD-Endstufe (das ist der Teil, der die Spannung anpasst) mit nachgeschaltetem aktiven Filter (die Ausgangsstufe in der ersten Betrachtung).
Auch die Regelung in der Camco V8 ist analog, obwohl man abfangs wohl mit einer digitalen Verarbeitung experimentiert hat. Aber man sagte mir, die Verarbeitung war zu langsam.
Stichwort roter CEE und Camco: Wo bleibt eigentlich die vor Jahren gezeigte V16 mit rotem CEE? Da ich gerne ein Coda-LA anschaffen möchte, wäre dieser Amp in Coda-OEM-Version mehr als interessant!
Du meinst die Griffe in der "Vorkammer"? Ob das ein durchdachter Trick oder nicht doch nur handlingtechnische Notwendigkeit ist?
Zitat von "klauston"Naja, wenn es darum geht, das die Zuspieler für ganz wichtige Sachen mit 3,5mm ausgestattet sind......
Wer arbeitet denn dann wirklich mit externer Soundkarte?
Das würde mich auch nachdenklich machen. Solange ich dafür verantwortlich bin und Gedei und Verderb der Veranstaltung daran hängen, liegt da eine externe Soundkarte hinten im Mischpult, nebst Kabel auf 3,5mm Klinke für den Fall, dass die Soundkarte mal unverhofft Pause macht. Wenns nur mal Pausenmusik oder Hintergrundmusik ist, reicht mir auch das 3,5mm Kabel. Da gibts aber durchaus auch andere Ansichtsweisen: Ich hatte neulich eine Tanzveranstaltung, da kamen die "Vortänzerinnen" auch nur mit dem MP3-Player im Taschenformat daher. Nicht mal ein Netzteil dafür hatten sie dabei... Und ohne diese Musik von diesem Player gäbe es keine Veranstaltung... Ich schweife ab.
Wenn ich von EtherCon als Standard rede, meine ich alles was kompatibel ist, also nicht nur genau die Neutrik.
@ ThoSchu: Die HiCon sind besser? Baut die jemand auf vorkonfektionierte Kabel oder ist das ein Fall für DIY? Wie genau werden die montiert, wenn nicht per Crimp-Zange (eine für normale RJ45 habe ich, ich weiß nicht ob man eine spezielle für EtherCon braucht, da ich diese Kabel bisher konfektioniert gekauft habe)?
Zitat von "simonstpauli"
Auf Festivals ohne Mittengraben geht es ja nur noch so, wie soll man denn am Samstagnachmittag noch durch die Menge ein Kabel legen? Da muß man auf die Gastleitung zurückkommen. Und die sollte dann auch spielen. Also kommt das spezifizierte Kabel in den Rider. Oder eine Auswahl von Kabeln, die spezifiziert sind. Ich sehe da in einer Dienstleistungsbranche speziell bei Festivals keine Probleme. Bei einem Einzelgig, wo eine Verlegung möglich ist (speziell Clubtour) halte ich es dann wieder für sinnvoller, das Kabel auch zu touren.
Ich denke, du hast mich da missverstanden. Ich meinte ja gerade, dass es doch meist funktioniert. Dass es in diesen Situationen nicht mehr anders geht, ist klar.
Allerdings habe ich in all den Ridern, die ein Kabel fordern, trotz mitgebrachtem Pult, nie eine genaue Forderung für das Kabel gesehen. Damit will ich nicht sagen, dass es das nicht gibt. Bisher war es das Höchste der Gefühle, wenn drin stand, welches Pult mitkommt, damit ich selbst beim Hersteller gucken konnte, ob die Kabel im Lager passen.
Es ist natürlich vollkommen richtig, dass man nicht "das Kabel macht 120m" sagen kann. Aber wenn man nicht an die Extreme gehen muss, also Längen wie 50 oder 70m auf Trommel hat, kann man bei ordentlicher mechanischer Qualität und geeigneten Spezifikationen sicherlich davon ausgehen, dass sie nahezu überall funktionieren.
Zitat von "oton""normales" Netzwerkkabel mit den typischen Steckern, selbst wenn diese von einem Neutrikstecker "umhüllt" sind, hat für mich ungefähr den Stellenwert einer Chinch Verbindung ... eigentlich hat das im Pro Audio Bereich nichts zu suchen.
Man sollte unterscheiden, ob es um Echtzeit-Anwednungen geht, wie Audioübertragungen, oder um typischen Netzwerkverkehr, also Fernsteuerung von Pulten, Fernüberwachung von Funkstrecken, Controllern oder Amps. Für letzteres tut es auch das übliche Netzwerkkabel, das muss ja auch nicht zwingend von schlechtester Qualität sein. Sicher sollte man sich dabei aber sein, dass an dieser Stelle auftretende Fehlübertragungen keinen störenden Einfluss auf die Echtzeitanwendungen haben.
ZitatManchmal fragt man sich schon, warum es die Hersteller nicht schaffen, einen sinnigen Standart zu schaffen/festzulegen, bei XLR ging das doch auch ...
Für alles, was RJ45-Stecker hat, ist doch EtherCon praktisch der Standard. Was anderes sieht man doch kaum mal.
Zitat von "billbo"dass die zentrale Schnittstelle so manch einer Großveranstaltung heute aus einer 3,5mm Klinkensteckerverbindung besteht.
Da kann ich dir nicht ganz folgen. Meinst du, um Laptop oder MP3-Player anzuschließen? So "zentral" würde ich das dann nicht sehen...
Man müsste es wohl ausprobieren. Aber es ist zu vermuten, dass das Ganze auch beim GLD störgeräuschfrei abläuft. Zumindest beim iLive, wenn man Ton am Surface einspeist und das Kabel abzieht, kommt kein Knacken oder ähnliches.
Grenzfläche ist gut, solange der Cajon-Klopfer kein "Kippler" ist. einige Jungs kippen mit dem Cajon eben immer um. Da kann die Grenzfläche rutschen, wodurch sich der Sound ändert, und schlimmstenfalls beim Anecken ungünstige Geräusche übertragen. Das sollte man also vorher mit dem Nutzer der Kiste klären. Ansonsten sehe ich es auch so: D112 ins/ans Loch (auch etwas schwierig bei den Kipplern) und NT5 von vorn. Ich selbst nehm da nicht das D112, sondern lieber ein Beta52 oder ein PVM520TN.
Ich will dir ja nicht zu nahe treten, aber 3HE Patchpanel finde ich unvernünftig groß. Ampracks möchte ich doch lieber kompakt haben, 1HE muss da genug sein. Ampracks haben bei mir einen 16A CEE-Stecker, wenn mehr als ein Amp drin ist, sonst SchuKo, beides fest dran (denn es ist nervig bis tödlich, ein spezielles Kabel dabei haben zu müssen, PowerCon z.B., damit das Amprack läuft). Bei 16A bedarf es keiner Automaten am Rack und keines FI/RCD. Diese stecken in einer Verteilung, die entweder im Dimmerrack steckt oder passend für die Gelegenheit mitgenommen wird ("Pilz" bei kleinen Sachen, Rackverteilung bei größeren).
Zu den Blenden: Passende Eingangszahl XLR und eine angebrachte Anzahl an Link-Out XLRs. Wenn das ein 4kanal Universal-Rack ist (also mal Front, mal Monitor) sind das 4 XLR-Ins und KEINE Link-Outs (Monitore werden seltenst weitergeschliffen, genauso wenig kleine PAs). Fürs große Holz gibt es dann Racks mit 2 XLR-Ins, 2 XLR-Link-Outs. Falls am Controller im Rack noch Ausgänge frei sind, bekommen zwei davon noch einen XLR-Out am Panel. Vier 4pol-Speakons, ein 8pol. Zur Übersicht nenne ich die Ampkanäle, derer vier es pro Rack gibt, einfach mal A B C D. Am 4pol 1 liegt A und B an, am 4pol 2 liegt B und A an, 3 bekommt C und D, 4 dann D und C. Am 8pol liegen alle reihedurch an. Dazu gibts pro Rack noch zwei Ethercon. Hat der Controller nur einen Ethernet-Port, ist noch ein popliger LAN-Switch mit im Rack, damit man rackweise daisychainen kann.
Für LAN gibts auch noch Headracks mit WLAN-Accesspoint, Beleuchtung und solchem Schnickschnack.
Zitat von "marcoboy"Das erkennt man an der Leistungsangabe 4OHM zu 2 OHM.
Das ist Unsinn. Der Maximalleistungsunterschied von vier zu zwei Ohm aus dem Datenblatt ist kein Anhaltspunkt für Bassfähigkeit. Die Verdoppelung der Leistung bei Halbierung der Impedanz (gerade von 4 zu 2 Ohm) schaffen im PA-Bereich und bei "modernen" Leistungswünschen ausnahmslos ClassD-Amps, also PWM-Geräte. Und gerade die sind eben selten der Bassbringer. Und die für ihre Basswiedergabe viel gelobten schweren Amps mit Ringkerntrafo, gerade die verdoppeln ihre Leistung von 4 auf 2 Ohm garantiert nicht. Auch die Crown I-Techs sind sehr gut im Bass (eine der Ausnahmen bei den PWM-Geräten) und gerade die tun nun das Gegenteil, nämlich die Leistung senken von 4 auf 2 Ohm. Wie erklärst du dir das?
Zu den technischen Details: Die Netzteile von modernen und qualitativ brauchbaren wie auch von den altbekannten Ringkern-Bassmonster-Amps könnten allesamt die notwendigen Ströme liefern, um die Leistung zu verdoppeln, zumindest für Musik mit durchschnittlichem Crestfaktor. Die Hersteller integrieren aber bei den Ringkern-Amps eine Strombegrenzung, damit die Transistoren nicht überlastet werden. Ja, jetzt könnte man sagen, die sollen doch einfach mehr einbauen, damit auch bei zwei Ohm die Ströme noch machbar sind, aber 4 Ohm ist nunmal die Standardanwendung, und darauf wird optimiert. Der Kunde möchte selten für Features zahlen, die er nicht braucht. Bei den modernen Schaltnetzteilamps wiederum gehört eine Strombegrenzung zum integralen Schutzkonzept, einerseits um Transistoren zu schützen (hier gilt das Gleiche: Mehr würde helfen, aber bezahlt wirds nicht. Defakto hat ein PWM-Amp ja sogar weniger Transistoren als ein ClassAB- oder -H-Amp, da die Verlustleistung wesentlich geringer ist), andererseits um den Amp in Betrieb zu halten (Stichwort Leitungsschutzschalter B16).
Um jetzt mal ein Beispiel zu nennen: Studio R X12. Das ist ein konventioneller Amp, der 2x 3,3kW Dauerleistung an 4 Ohm macht, und an 2 Ohm 2x5,5kW, ebenfalls Dauerleistung. Dieser Amp hat keine Begrenzung auf dem Netzteil, er kann über 60A aus dem Netz aufnehmen. Trotzdem verdoppelt sich die Leistung von 4 Ohm auf 2 Ohm nicht. Um wie gesagt die Transistoren zu schützen!
Die von Eighteensound auch. Und? Bei nichtmal 200V Spitzenspannung braucht man das auch, um den nötigen Headroom für Korrekturen zu haben. Dank kurzer Kabel und darauf ausgelegter Schaltung ist das sicher kein Problem.
Ich habe ja auch nicht gesagt, dass du Unrecht hast, nur dass man nicht generell sagen kann, dass große Amps Unsinn sind. Z.B. kann man auch weniger belastbare Lautsprecher mit großen Amps und funktionierenden RMS-Limitern zu höherer Dynamik verhelfen, sodenn es die Auslenkung zulässt (Man könnte noch einen Schritt weiter gehen und frequenzabhängige Auslenkungslimiter integrieren, technisch ist das sehr einfach). Sensor-controlled Subs wie die von Coda oder die per IPAL-Modul betriebenen Subs brauchen ebenfalls viel Endstufenleistung, damit die Korrekturen überhaupt funktionieren (Wenn der Amp schon im Limit ist, wie soll er dann noch Korrekturen vom Sensor verarbeiten? Daher ist da viel Headroom nötig).
Wie schon im anderen Thread gefragt: Wie wahrscheinlich ist es, dass es wirklich am Kabel und nicht an anderen Umständen liegt? Wie z.B. störende Netzwerktechnik, größere Mengen an Kabel noch auf der Trommel, ungeeignetes Kabel für diese Längen, strahlende Sörquellen sehr dicht beim Kabel (Dimmerkabel daneben?). Auch möglich wäre Konfektionierung von minderer Qualität, z.B. Stecker nicht ordentlich angecrimpt. Solche Probleme sind mir auch aus der EDV bekannt. Selbst Kabel, die monatelang ohne Probleme GBit mitgemacht haben, wollen nach ein paarmal ab- und Anstecken selbst 100MBit nur noch mit Paketverlusten machen. Sowas ist für Echtzeit-Audio natürlich tödlich, da keine Zeit bleibt, verlorene Pakete nochmal zu schicken.
Ich bekomme ja nun immer wieder Rider rein, wo "Pult wird mitgebracht, Kabel von FOH zur Bühne stellt der lokale Vermieter". Wenn es da nun so oft Probleme gäbe, wie es sich bei manchen hier anhört, wäre das doch ein großes Risiko seitens Veranstalter und auch Künstler.