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Allen & Heath GLD 80 - Erfahrungsberichte

  • StefanB
  • 20. Mai 2012 um 10:14
  • marcoboy
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    • 5. Juli 2012 um 22:31
    • #41

    Jawohl Chef :D Aber Meldungen dieses Kabel funktioniert ist erlaubt ? Das wäre Praxis.

  • guma
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    • 5. Juli 2012 um 22:37
    • #42

    Jawoll, Kabelmeldungen von echten GLD Besitzern und deren echten Veranstaltungen sind gerne hier gesehen :D

  • ADMIN
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    • 6. Juli 2012 um 00:21
    • #43
    Zitat

    Sehr geehrter Herr Ebner,

    Vielen Dank für die Möglichkeit, im PA-Forum zu schreiben. Zu allererst möchten wir klarstellen, dass das von Allen & Heath empfohlene Produkt ein KLOTZ a.i.s. Standardartikel ist, welcher nun mehr seit sechs Jahren bei uns erhältlich ist und kontinuierlich weiter entwickelt wurde. Somit ist es grundsätzlich möglich, diesen Artikel auch direkt bei uns zu beziehen.

    Dieser konfektionierte Artikel beinhaltet als Kabel unser flexibles RC5 aus der RamCat Serie. Allen & Heath hat dieses Kabel getestet und erreichte damit, in Verbindung mit den Pulten der iLiveT- und GLD-Serie, eine maximale Länge von 120m. Die Ethersound-Spezifikation dieses Kabels der Firma Digigram liegt bei 75m. Das RC5 besitzt im Gegensatz zu anderen CAT5-flex Kabeln einen stabilisierenden Innenmantel aus thermoplastischen Elastomer (TPE), einen Gesamtgeflechtschirm, sowie einen reißfesten Polyurethan-Außenmantel (PUR). Durch diese aufwendige
    Konstruktion wird die Übertragungsbeeinträchtigung durch Knick oder mechanische Beanspruchung vermieden.

    Für größere Strecken bieten wir das nicht ganz so flexible RC5SU (U/UTP) an, welches speziell für Aviom-Systeme entwickelt wurde (A-Net bis 150m) und das geschirmte RC5SB, welches von Yamaha Großbritannien bis maximal 120m Länge in Verbindung mit den Mischpulten der CL-Serie getestet wurde. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, wie bereits weiter oben in einem Beitrag erwähnt, ein Kabel, welches auch nach häufigem Gebrauch seine elektrischen Werte unverändert beibehält. Weiterhin benötigt man für 100 Mbit/s oder auch 1 Gbit/s keine Cat.6- oder Cat.7-Leitungen, die zudem einen größeren Durchmesser aufweisen und für Standard RJ45 / EtherCon Stecker nicht geeignet sind.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Hans-Peter Schweiger
    Klotz Audio Interface Systems AIS GmbH

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • j:hein
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    • 6. Juli 2012 um 02:33
    • #44

    GLD wurde ausgiebig getestet.
    Kurz zum Kabel: Das CAT7 von SOMMER (85m Rolle) lief zumindest heute im Lager einwandfrei und zeigte keine Auffälligkeiten.
    Am Samstag gibt es dann den ersten echten "live" Test Open-Air..

    Zur GLD: Feines Pult, sehr schnell und viele durchdachte Features. Auf den ersten Blick gibt es weniges, was ich vermisse.

    Vielleicht zwei Dinge, die die "permissions" der angelegten User betreffen:

    - Schade, dass es nicht möglich ist, dem angelegten User (Bsp: "rental"), das Löschen des Eventlogs zu verbieten,
    denn der Eventlog bietet sich super an, um zu schauen was wie lange mit dem Pult angestellt wurde.
    - Generell ist das mit den permissions so eine Sache, ich kann dem user den show-memory Bereich komplett (und das ist Schwachsinn) "ausblenden/verbieten", aber nicht in seinen Rechten dahingehend einschränken, dass er andere gespeicherte Shows nicht überschreiben,ändern kann etc....

    Vielleicht habe ich aber auch nur das ein- oder andere übersehen...
    So, nach dem Wochenende gibts mehr!

    hast du mal`n gaffa?

  • marcoboy
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    • 6. Juli 2012 um 10:58
    • #45

    So meine lieben ich habe ein Angebot von Klotz bekommen :D

    Es wird das Klotz RC5SB Preislich nahm sich das nicht viel mit Sommer. Also gehe ich auch kein Risiko ein.

  • timotimo
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    • 6. Juli 2012 um 12:54
    • #46

    Da meine oben gestellte Frage in der ganzen Kabeldiskussion untergegangen ist stelle ich sie nochmal anders: wie verhält sich denn das GLD80, wenn ich das Netzwerkkabel ziehe? Geräusche? Wie lange dauert es, wenn ich das Netzwerkkabel wieder stecke, bis ich wieder Ton habe? (beim iLive ist mir das Schuppe, ich stecke innerhalb von wenigen Sekunden auf beiden Seiten auf das Sparekabel um, und das Tonsignal läuft solange weiter... Da kann ich auch Chinakabel nutzen, aber das wird ja jetzt im anderen Thread diskutiert.)

  • wora
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    • 7. Juli 2012 um 00:43
    • #47

    dieser vergleich hinkt ein bisschen.
    die signalverarbeitung der iLive findet bekanntermassen nicht im pult, sondern im mixrack statt. das bedeutet, das man das pult für den betrieb nicht zwingend benötigt.
    die signalverarbeitung in der GLD findet dagegen, wie bei den meisten anderen digipulten auch, wirklich im pult statt. und das bedeutet, dass das kappen der verbindungsleitung unweigerlich zum tonausfall führen wird.
    beide vorgehensweisen habe ihre spezifischen vor- und nachteile.
    so dauert das laden einer show mit der iLive deutlich länger, weil erstmal viele daten vom mixrack zum surface übertragen werden müssen. das geht dafür bei der GLD deutlich flotter.
    man sollte sich also VOR dem kauf darüber klar sein, was man nun genau haben möchte!

    und ganz ehrlich: mir ist es auch mit der iLive seit 2008 noch kein einziges mal passiert, das die netzwerkleitung gekappt wurde...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • timotimo
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    • 7. Juli 2012 um 06:28
    • #48

    Wieso hinkt der Vergleich? Man kann doch durchaus vergleichen: wir verwenden iLive-T und überlegen, ob in T-80 oder GLD-80 investieren. Und wenn man den Thread über Probleme mit Cat-Kabeln liest ist das doch ein wichtiger Gesichtspunkt. Beim GLD-80 findet die Signalverarbeitung im Pult statt, aber ohne die Stagebox sind zu wenig Anschlüsse vorhanden, um das sinnvoll zu nutzen. Im iLive T kann ich das Stagerack mit Laptop alleine nutzen. Alles Argumente, die man abwägen muss. Ausserdem war es eins der Hauptargumente für die Zuverlässigkeit der iLive, dass das Stagerack unabhängig vom Kabel läuft. Daher finde ich die Frage berechtigt: was passiert, wenn ich beim GLD das Kabel abziehe und wieder anstecke?

  • wora
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    • 8. Juli 2012 um 13:51
    • #49

    es wäre gut möglich, das dies auch mit knackgeräuschen einhergeht, wenn die signalverbindung plötzlich unterbrochen wird. das ist dann nämlich sofort ein "undefinierter systemzustand", der keine gesteuerte regelung mehr zulässt.
    da nach der abrupten trennung vom "mutterschiff" aber keinerlei audiodaten mehr verarbeitet werden können, dürfte dann ziemlich schnell ruhe sein ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • guma
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    • 8. Juli 2012 um 17:37
    • #50

    Das funktioniert aber bei anderen Herstellern mit Signalbearbeitung imPult ganz gut. MADI Rack ab- und wieder anstecken kenne ich als "funzt geräuschfrei und sofort", dazwischen natürlich nicht. 8) .

    Wie das beim GLD ist, würde mich natürlich auch sehr interessieren.

  • Jens Droessler
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    • 8. Juli 2012 um 18:14
    • #51

    Man müsste es wohl ausprobieren. Aber es ist zu vermuten, dass das Ganze auch beim GLD störgeräuschfrei abläuft. Zumindest beim iLive, wenn man Ton am Surface einspeist und das Kabel abzieht, kommt kein Knacken oder ähnliches.

  • j:hein
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    • 8. Juli 2012 um 20:23
    • #52

    Kurzes Update:
    Gestern 8h Open-Air mit dem Sommer-Mercator CAT7 gehabt, FOH circa 20m von der Bühne entfernt. Keinerlei Probleme oder Auffälligkeiten im Log. Das System spielt einwandfrei und die CPU ist verdammt schnell.

    Was die Cat-Kabel abstecken während des Betriebs Sache angeht, so werde ich das die Tage im Lager testen und dann Feedback geben.

    hast du mal`n gaffa?

  • TWOsider
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    • 9. Juli 2012 um 01:00
    • #53

    n'Abend

    Trennen der Verbindung zwischen GLD und AR2412 während des laufenden Betriebs ist problemlos. Es passiert genau das, was man auch bei einem analogen Pult beim Trennen des Multicores erwarten würde: Musik ist aus. Ohne Knackser.

    Und wenn man das Kabel wieder steckt dauert es ca. 1-2 Sekunden und dann läuft Audio ganz normal weiter. Ohne Knackser.

    Die AR2412 hat Relais in den Ausgängen. Diese fallen sofort ab, wenn das Rack den Sync zum Pult verliert. Hat man keine direkte Verbindung zwischen Pult und Rack (sondern geht über einen Switch), sollte man am Besten direkt Gigabit und darauf ein dediziertes VLAN mit Priorität schalten denn die 100 MBit/s werden nahezu 100% ausgelastet. Hier im Test mit einem HP Procurve hat schon das Einschalten von STP (Spanning Tree) auf dem Switch ausgereicht, um im Abstand von 2 Sekunden Dropouts in Form von Knacksern auf den immer gleichen Kanälen zu erzeugen, der Sync geht aber dadurch noch nicht verloren. Gefährlich ist auch Broadcast-Traffic auf dem gleichen Netzwerk-Segment. Pult und Rack kommunizieren soweit ich das analysieren konnte auf Layer 2 über LLC per Broadcast miteinander, d.h. nicht IP-basiert. Das Pult selbst kann man über eine Art MIDI-over-IP fernsteuern, dazu gibts bei A&H auf der Seite eine PDF mit den möglichen Befehlen.

    An Kabeln funktioniert hier 60m "Siemens" S/UTP auf Trommel mit Ethercon sowie 20m "Baumarkt" FTP bzw. SF/UTP mit Standard-RJ45 jeweils problemlos. Aufgerollt, abgerollt, egal. Neben dem dicken CEE/Harting wurde es jetzt noch nicht getestet, aber da mache ich mir wenig Sorgen.

    Ein guter Indikator für die Qualität der Verbindung zwischen Rack und Pult sind die Lnk/Err-LEDs direkt neben den Buchsen. Wenn ich hier testweise eine Strecke von gut 130m aus der 60m Trommel, mehreren 20m Patchkabeln und dazu der Hausverkabelung zusammenstückele (und damit die A&H-Spezifikation von 120m überschreite und dazu mit mehreren Kupplungen und Steckverbindungen hantiere) kommt die Verbindung trotzdem zu Stande, Audio läuft mit vereinzelten Dropout-Knacksern (einer etwa alle 10-20 Sekunden) und die Lnk/Err-LEDs leuchten rot. Tausche ich ein 20m gegen ein 5m Patchkabel (also jetzt etwa 115m) klappts ohne Dropouts und mit gelb blinkenden LEDs, also Normalzustand.

    Gutes System 8)

    Faderfreaks Veranstaltungstechnik GbR

  • wora
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    • 10. Juli 2012 um 00:21
    • #54

    danke für diesen umfangreichen und praxisbezogenen beitrag!

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • TWOsider
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    • 12. Juli 2012 um 01:54
    • #55

    Nach einer ausgiebigen Test-Session scheint es mir so, als gäbe es einen Bug beim digital kontrollierten Analog-Gain. Zwischen den Faktoren

    • 5, 6
    • 11, 12
    • 30, 31
    • 36, 37
    • 41, 42
    • 48, 49


    besteht kein Unterschied, d.h. es ist unerheblich ob ich z.B. 30 oder 31 dB Gain einstelle, am Vorverstärker ändert sich dadurch nichts. Erst beim Schritt auf 32 dB ändert sich die tatsächliche Verstärkung. Alle Angaben ohne geschalteten Pad.

    Testmethode: Signal-Generator mit Sinus-Ton und passendem Pegel geroutet auf einen beliebigen Ausgang, diesen per kurzem XLR-Patch an einen beliebigen Eingang und dann die Pegel-Anzeige auf dem Bildschirm beobachten, während man den Gain hochschraubt. Bei Zeiten werde ich auch nochmal Messtechnik da dran halten. Ich gehe aber davon aus, dass es nicht bloß ein Fehler in der Anzeige auf dem Bildschirm ist, sondern da tatsächlich irgendwo etwas nicht ganz passt.

    Mir ist klar, dass der analoge Gain bei diesem System nur in 1 dB-Schritten digital einzustellen ist und ich will auch keine Pfennigfuchserei wegen einem dB mehr oder weniger betreiben. Es interessiert mich aber durchaus, ob hier einfach ein Bug in der Software ist, oder ob der Preamp gar nicht die spezifizierten 55 dB Einstellbereich hat sondern "nur" 50 dB.

    Mit der Bitte um Verifizierung bei anderen GLD / AR2412, die Firmware hier ist 1.02:
    Evtl. kann das jemand auch mal auf seiner iLive (T) mit iDR testen, ist ja verwandt.

    Faderfreaks Veranstaltungstechnik GbR

  • Dosenfutter
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    • 12. Juli 2012 um 06:36
    • #56

    Ich denke, es werden schon 55dB sein, aber auch wenn die Anzeige um 1dB veränderbar ist, gibt es vielleicht nicht so viele Zwischenschritte von der Hardware.

    You probably have the right hammer, you've just got to stop hitting your thumb.

  • Steppo
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    104
    • 12. Juli 2012 um 21:39
    • #57

    Da gibt es sicherlich noch eine feinere Stufung und wenn sie erst mit Update folgt

  • tufkaklto
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    • 12. Juli 2012 um 21:58
    • #58
    Zitat von "Dosenfutter"

    Ich denke, es werden schon 55dB sein, aber auch wenn die Anzeige um 1dB veränderbar ist, gibt es vielleicht nicht so viele Zwischenschritte von der Hardware.

    Naja, in Anfangszeiten waren 6db analoger Gain noch üblich, inzwischen sollte eigentlich überall ein Analoger Mic Preamp in 1db Schritten steuerbar sein, und ich bin fast überzeugt, das hat das Pult auch

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • Jens Droessler
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    • 12. Juli 2012 um 22:15
    • #59

    Es werden sicherlich 55dB maximale Differenz zwischen "Linksanschlag" und "Rechtsanschlag" (virtuell) sein (Das könntest du ja mit deinem Testaufbau mal überprüfen). Es könnte aber durchaus sein, dass diese 55dB nur mit 50 Schritten abgebildet werden und A&H da nicht mit Kommawerten im Displayhantieren wollte und deswegen gerundet hat. Dann bleibt halt ab und an eigentlich ein 2dB-Schritt, der dann der Einheitlichkeit auf zwei physikalisch gleiche 1dB-Schritte geteilt wird.

  • marcoboy
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    • 12. Juli 2012 um 23:14
    • #60

    das findest du raus. -60dbu Signal auf dem Eingang Gain voll auf müssen 0dbu ergeben.

    +5db sind immer vorhanden. Der Gain sollte sich zwischen 5-- 60db stellen lassen in 1db schritten. Egal ob die Steuerung auf 7bit Midi basiert.
    41 db Verstärkung sind 41db und keine 40db. Das darf nicht sein. Ansonsten Treffen mit Rockline der hat so eine Neutrikkiste die findet das amtlich raus :)

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