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Beiträge von tufkasr

  • TSP-Messung

    • tufkasr
    • 11. Juni 2008 um 11:19

    Hoernli,

    wie ich auf der vorigen Seite schon geschrieben hatte, beinhaltet deine Messung zur Ermittlung der Freiluftresonanzfrequenz des Chassis einen systematischen Fehler. Das bifilar aufgehangene Chassis stellt einen Doppelschwinger bestehend aus Membranmasse (Mms) und Chassismasse (Mc) dar. Zur Berechnung der Resonanzfrequenz wird eine Ersatzmasse Mme=(Mms*Mc)/(Mms+Mc) gebildet. Fuer den Einbauzustand kann die Masse des Gehaeuses annaehernd als unendlich angesehen werden. Die ungleich hoehere Masse des Gehaeuses und die membranbeschleunigungsabhaengige Haftreibungskraft in der Kontaktebene des Gehaeuses lassen diese Verallgemeinerung zu. Den Einfluss der fuer unterschiedliche Einbauzustaende wirksamen Luftlasten vernachlaessige ich, da diese ohnehin korrigiert werden muessen. Ich will versuchen an einem kleinen Beispiel den Einfluss dieses Fehlers naeher zu erlaeutern:

    Ich nehme ein sehr leichtes 12" Chassis (a=0.13m) mit mittelschwerer Membran
    Mc + Mms = 3500g, Mms = 80g, Mc = 3420g

    Das Chassis soll eine mechanische Nachgiebigkeit von Cms = 1.7E-4 m/N aufweisen. Die beschriebene Versuchsanordnung des Doppelschwingers weist eine schwingende Ersatzmasse von Mme = 78.2g auf. Die Resonanzfrequenz ergibt sich zu fe = 43.7Hz. Strebt nach dem Gehaeuseeinbau die Chassismasse gegen unendlich, gilt Mme = Mms = 80g. Die Einbauresonanzfrequenz (ohne Einfluss von zusaetzlichen Nachgiebigkeiten oder Luftlasten) ergibt sich zu fc = 43.2Hz. Das entspraeche einem Fehler von 1.1%, welcher sich bereits im Bereich der Ablesegenauigkeit waehrend der Resonanzfrequenzmessung befindet.

    Die Groesse des Fehlers steht in quasi-linearem Zusammenhang zum Verhaeltnis von Membranmasse Mms zu Treibergesamtmasse Mc+Mms. Das folgende Diagramm zeigt den Zusammenhang:

    Ich bin daher der Meinung, dass eine zuverlaessige Aussage ueber den stark variierenden Parameter Resonanzfrequenz nur ueber eine vorherige Bestimmung der bewegten Membranmasse moeglich ist. Mit dem von Hoernli beschriebenen Verfahren kann eine Differenzmessung mit zusaetzlicher Membranmasse durchgefuehrt werden. Die Auslenkung bei der beobachteten Resonanzfrequenz muss bei beiden Messung praktisch gleich gross sein. Fuer die selbe Auslenkung ist der ZSE-Versuch durchzufuehren, um die Nachgiebigkeit fuer diese Auslenkung zu bestimmen. Dabei entsteht ein erneutes Problem - der ZSE-Versuch setzt voraus, dass die gesamte auslenkende Kraft bekannt ist. Die bewegte Membranmasse, welcher sich zur Zusatzmasse addiert, ist aber unbekannt.

    Gruesse Sven

  • McKenzie C15-500

    • tufkasr
    • 8. Juni 2008 um 15:32
    Zitat

    Wollte ja eigendlich etwas Horngeladenes bauen damit auf openair Fähig


    Und im anderen Forum schreibst du, dass dir dass nix waere, von wegen Monosub, etc. Schau dir mal aufmerksam die Simulationen weiter oben an, lad dir Hornresp, und simuliere den Hornvorschlag (mit vernuenftiger Erwaermung).

  • Gehäuse für McKenzie 15-500 Treiber

    • tufkasr
    • 5. Juni 2008 um 15:16

    Moin Sven,

    kram erstmal im Netz und stell ein paar Informationen zu deinen Treibern zusammen. Dann kriegst du auch Kommentare hinsichtlich der Eignung in irgendwelchen Gehaeusen oder ein paar Tipps zur Abstimmung...

    Gruesse

    P.S. 2min googeln und dann das hier:

    http://www.lautsprechershop.de/pa/index.htm?/pa/bau_boss.htm

    Das sieht doch nach einem Plan aus. Monosub, quergelegt, Weltklasse.

    P.P.S. Ist vielleicht doch eher Party...

  • Wie schnell kühlt eine Schwingspule ab?

    • tufkasr
    • 5. Juni 2008 um 03:01

    Hi Inity,

    xmax=+-10mm, 40mm (peak-peak?) die ganze Nacht? Hmmm...

    Vance Dickason beschreibt in seinem Buch "Lautsprecherbau" ein einfaches Verfahren zur Messung der Schwingspulentemperatur. Da ist nicht viel dazu, paar Widerstaende und Kondensatoren, ein 1000uF Kondensator, Gleichspannungsquelle und Voltmeter. Damit laesst sich unter deinen Praxisbedingungen die Veraenderung der Schwingspulentemperatur wunderbar beobachten. Und die Moeglichkeit zur Evaluierung kuehlender Masznahmen gibts kostenlos obendrauf.

    Es waeren sicher einige an den Ergebnissen interessiert...

    P.S. Ueber den Crestfaktor brauchst du dir keinen allzu grossen Kopf zu machen, wenn du mehrere Versuchsreihen mit repraesentativem Musikmaterial durchfuehrst. Wesentlich ekelhafter sind Zustaende, in denen bedingt durch das Musikprogramm eine asymmetrische Auslenkung der Schwingspule um ihren Ruhepunkt erfolgt. Ein Ende der Spule befindet sich dann haeufiger ausserhalb des Luftspaltes und erwaermt sich ueberproportional. Ein lokales Temperaturversagen waere die Folge. Und dieser lokale Temperaturanstieg ist unter Umstaenden aus der Messung der globalen Schwingspulentemperatur nicht vorhersagbar.

    P.P.S. Re=6Ohm, dT=100K, a=0.0039, dRe=6*0.0039*100=2.34Ohm

  • Frage: Aufstellung mehrerer PSE B81 Bässe

    • tufkasr
    • 4. Juni 2008 um 09:55

    Hi Stepu,

    hmmm, ohne es genauer zu wissen oder Ahnung zu haben - das letzte Segment des PSE B81 oeffnet sich sehr steil (80 Grad?) Ich vermute, dass sich hinsichtlich der Kopplung der Mundflaechen guenstigere Verhaeltnisse einstellen, reduziert man die Abstaende zwischen den vorletzten Segmenten der Hirnkontur (also wie von dir vorgeschlagen fuer L-R Aufstellung). Das Monocluster vor der Buehne koennte sich auch eignen. Die resultierende Buendelung laesst sich mit z.B. MAPPOnline abschaetzen. Mittels Delay laesst sich die Richtwirkung auch wieder aufweiten...

  • 4x 12" gegen 2x 18" Bassreflex mit der selben Gehä

    • tufkasr
    • 12. Mai 2008 um 13:05

    Eben jene Frage, welche den Beitragstarter quaelt, muss wohl auch anderen schon derbe zugesetzt haben. Zum Beispiel Don Keele. Dem war grad langweilig, also hat er sich folgendes ausgedacht: "Direct Low-Frequency Driver Synthesis from Specifications". Gibts hier:

    http://www.xlrtechs.com/dbkeele.com/papers.htm

    Man muss nun nichts anderes tun als eine kleine Excel-Tabelle zu erstellen, das interessante Gehaeusevolumen, die Erhoehung der Schwingspulentemperatur, die Strahlerflaechen und die gewuenschte Uebertragungsfunktion festzulegen. Hilfestellung zur Berechnung der Ersatzparameter fuer die akustische Serienschaltung der Treiber gibts hier:

    http://home1.stofanet.dk/cfuttrup/dpc/dpc.htm

    Na dann - ich bin gespannt, was dabei rauskommt (bezogen auf die moeglichen Wirkungsgrade und die Magnetkosten).

  • Time-Alingment, wie gehts richtig?

    • tufkasr
    • 9. Mai 2008 um 08:40

    Hoho Mike,

    bring mal Ruhe bei die Pferde. Darum geht es Markus meiner Ansicht nach; er fragt nach den Hintergruenden der Messungen. Dumme Fragen gibt es bekanntermaszen nicht.

    @ Markus - ich schreib noch paar Zeilen zu den einzelnen Messungen, dauert nur ein wenig; ich bin grad etwas beschaeftigt.

  • Time-Alingment, wie gehts richtig?

    • tufkasr
    • 7. Mai 2008 um 09:33

    Hallo Markus,

    das Driverack kann alles, was du brauchst. Ich hab die Alignment-Funktion des DCX noch nie eingesetzt, kann dazu also nichts sagen (aber: wenn du das Alignment einmal von Hand gemacht hast, vergisst du das nie wieder).

    Ich will versuchen, die Grundlagen ein wenig zu erlaeutern: Laut streitbarer Definition ist die Gruppenlaufzeit (Begriff ebenfalls streitbar) definiert als negative erste Ableitung der akustischen Phase nach der Frequenz. Also tg = - d(phi) / dw ~ - (phi2 - phi1)/(w2 - w1) wobei phi die akustische Phase in rad und w die Kreisfrequenz in rad/s ist. Der Operand dt indiziert, dass die Gruppenlaufzeit eine Funktion der Frequenz ist. Das Minus zeigt an, dass die Gruppenlaufzeit positiv ist, wenn mit steigender Frequenz die akustische Phase von +180 nach -180 Grad dreht. Weiterhin heisst es, dass die Gruppenlaufzeit umso groesser ist, je groesser der Phasenunterschied zwischen zwei Frequenzpunkten (ergo je steiler der Phasenverlauf zwischen zwei Frequenzpunkten). Soweit klar? (ich hoffe, ich hab's richtig erklaert).

    Eine Zweikanalmessung benutzt den Referenzkanal unter anderem zur Ermittlung des zeitlichen Nullpunktes fuer eine Impulsmessung (miss mit Satlive in 1m und 4m Abstand und vergleiche die Lage der Impulsspitzen). Eine rein geometrische Laufzeit wird in einer Zweikanalmessung stets mit erfasst. Die geometrische Laufzeit bildet somit einen Summanden der Gruppenlaufzeit und beeinflusst die Phase. Steigt die Gruppenlaufzeit an, erhoeht sich auch die Steigung der akustischen Phase; diese dreht immer schneller zwischen + und -180 Grad je weiter das Mikrophon vom Messobjekt entfernt wird (das hattest du bei deinen Messungen beschrieben).

    Laut Theorie der linearen Systeme (ein Konglomerat aus dynamischem Schallwandler, Schallfuehrungen, etc. ist keins, aber man muss mal fuenf grade sein lassen) ist jedem Amplitudenfrequenzgang eineindeutig ein Phasenfrequenzgang zuzuweisen. Um eine moeglichst gleichmaessige Addition des Schalls zweier Schallquellen zu erreichen, solltest du die Uebertragungsfunktion (Amplitudenfrequenzgang) beider Quellen moeglichst nah an theoretische Filter (z.B. LR8 48dB/okt) angleichen. Ideale Hoch- und Tiefpaesse gleicher Eckfrequenz nach Linkwitz-Riley weisen an der Eckfrequenz eine Absenkung von -6dB und einen identischen Phasenfrequenzgang auf (bedeutet: Gruppenlaufzeit im Uebernahmebereich gleich).

    Du musst demnach eine theoretische Filterfunktion waehlen, die Eckfrequenz festlegen und den Amplitudenfrequenzgang beide Wege mittels Controller nah an das Ideal angleichen. Entspricht der Amplitudenfrequenzgang dem theoretischen Ideal, haengt die gemessene Phase waehrend des Alignments nur noch von geometrischen Laufzeitunterschieden und den Einfluessen der Reflektionen ab. Warum von den Reflektionen? Eine ideale Reflektion ist ein verzoegert eintreffendes Signal (ich beziehe mich nur auf stationaere Schwingungen). Der Laufzeitunterschied aendert den Phasenfrequenzgang der Reflektion; die Addition beider Signale entspricht nicht mehr dem Amplitudenfrequenzgang der Schallquelle. Es entstehen Ueberhoehungen und Ausloeschungen; die resultierende Phase des summierten Signals laesst nur schwerlich auf den Phasenfrequenzgang der Schallquelle schliessen. Daher sollten alle praktischen Masznahmen ergriffen werden, den Einfluss der Reflektionen auf die Alignmentmessungen zu reduzieren.

    Um ein vernuenftiges Alignment durchfuehren zu koennen, sind meiner Meinung nach folgende Schritte erforderlich:
    - Festlegung der idealen Filterfunktion und der Eckfrequenz (schwierigster Teil, hier spielt die Belastbarkeit und lineare Auslenkbarkeit des MT, die obere Grenzfrequenz des Subs, das Klirrverhalten ueber Pegel, etc. pp. eine Rolle. Am einfachsten geht die Untersuchung des Tops ueber eine Messung des Klirrverhaltens bei steigender Signalspannung mit z.B. ARTA)
    - Equalisierung von Sub und Sat mittels Groundplanemessung zur Optimierung der Uebertragungsfunktion
    - Groundplanemessung des Stacks zur Ermittlung des Laufzeitunterschiedes an der Trennfrequenz zwischen beiden Systemen
    - Korrektur der Laufzeit mittels Controller
    - Korrektur der raumakustischen Einfluesse mittels SmoothFFT-Messung auf Ohrhoehe fuer verschiedene Positionen im Hoerbereich

    Soweit...

  • Messung mit frequenzabhaengiger Fensterlaenge...

    • tufkasr
    • 3. Mai 2008 um 10:36

    Moin Tomy,

    danke fuer deine Antwort - ich dachte schon, dass Thema geht spurlos in die Abgruende des Archivs.

    Deine Anmerkungen zur Zielfunktion sind natuerlich richtig. Hast du entsprechende Literatur zur Hand, welche die frequenzabhaengige Daempfung erlaeutert? Ich vermute dass in meinen konkreten Faellen der Einfluss dieser Daempfung recht gering ist. Alle Hoerbereiche befanden sich maximal 20m vom Hauptsystem entfernt. Ich wuerde die Daempfung gern mal nachrechnen, um den Einfluss evaluieren zu koennen.

    Fuer die Equalisierung des Fernbereiches von LineArrays werden starke Anhebungen des Hochtonbereiches erforderlich, um die Daempfung ueber grosse Distanz kompensieren zu koennen. Eine lineare Uebertragungsfunktion wird schon angestrebt. Allerdings muss man bei Systemen mit breiter Abstrahlcharakteristik Kompromisse hinsichtlich der Kompensation mit zunehmender Entfernung von den Systemen eingehen.

    Kannst du die Gewichtung vom Uebergang der Impulsantwort zur FFT der SmoothFFT mal naeher erlaeutern? Mit zunehmender Frequenz sinkt die Fensterlaenge. Kurzere Fenster weisen eine geringere Dichte der Spektrallinien auf (?). Die Amplituden der Spektrallinien muessen entsprechend dem Verhaeltnis ihrer Abnahme (Korrekturfaktor als Quotient der Spektrallienienzahlen von hohem zu niederem Frequenzbereich) korrigiert werden, um keine Sprungstellen aufzuweisen (?).

    Ich hab mal eine Q'n'D Skizze gekritzelt:

    A und B beschreiben die Situationen in normalen Hoerraeumen, in denen der Absorptionsgrad ungleichmaessig verteilt, und bei niedrigen Frequenzen niedrig ist. Die unterschiedlichen Fensterlaengen der SmoothFFT sind angedeutet. A schliesst die fruehen Reflektionen komplett in die Auswertung ein; E(fft)/E60 ist recht hoch; es wird ein bestimmter Teil der Gesamtenergie in die Berechnung der FFT einbezogen.

    B zeigt das kurze Fenster bei hohen Frequenzen. Entsprechend den psychoakustischen Anforderungen der SmoothFFT werden die fruehen Reflektionen werden nur teilsweise ausgewertet. Der Quotient E(fft)/E60 ist sehr klein, da T60,H viel groesser als t(fft,H) ist. In normalen Raeumen koennte durchaus T60=500ms einer t(fft,H)=10ms gegenueberstehen.

    Daher meine Frage, ob die geringe Energiehaltigkeit eines SmoothFFT-Fensters bei hohen Frequenzen die Auswertung beeinflusst.

    Dein Einwurf mit den nicht vorhandenen Sprungstellen gibt mir zu denken. Allerdings - die FFT gibt normalerweise Werte in dBSPL zurueck. Diese werden ueber die nominelle Empfindlichkeit des Mikrophons, der Mokrophonkorrektur und der Vorverstaerkung mit den Signalpegeln in Volt korreliert. Achtung jetzt wirds schwammig: wie definiert sich der Referenzpegel fuer die Transformation vom Zeit- in den Frequenzbereich? (ich hab hier deutliche Luecken was das Mathematische der FFT angeht).

    Hmmm - wie gehts weiter?

  • Portposition im Top

    • tufkasr
    • 2. Mai 2008 um 05:33

    Hi Ometa,

    Welchen Einfluss hat die Position des Ports auf den Klang (ich rede nicht von der Funktionsweise als Resonator)? Mitteltonanteile des 10" werden durch die mangelnde Daempfung des Gehaeuses; es soll ja BR sein, also muss das Volumen zur Funktionsweise relativ frei von Fuellmaterial bleiben; durch den Resonator nach aussen reflektiert. Die Phasenlage dieses Schmutzschalles ist von der Geometrie und den Laufzeiten der unterschiedlichen Reflexionen innerhalb des Gehaeuses abhaengig. Wenn du eine Winkelmessung durchfuehrst wirst du feststellen, dass die Addition der Schallanteile zu einen ungleichmaessigen, unsymmetrischen Rundstrahlverhalten fuehrt. Ich empfehle folgenden Versuch - leih dir eine 2 Boxen mit Resonator auf der Front und eine lange Schraubzwinge. Verschliesse den Resonator dicht mit deinen Sportsocken und einem Brett, filtere beide Systeme bei z.B. 120Hz und hoer dir die Unterschiede an.

    Der Resonator neben dem Horn wird relativ wenig Einfluss auf dessen Funktionsweise haben. Der Resonator kann (entgegen einschlaegiger Meinung) nicht essentiell zur Kuehlung der Treiber beitragen. Zwar zeigt der Resonator (in Abhaengigkeit der Dimensionen und der abgestrahlten Leistung) beachtliche Stroemungsgeschwindigkeiten, betrachtet man jedoch die Frequenzen, bei denen diese Geschwindigkeiten auftreten, wird deutlich, dass von kuehlendem Fahrtwind keine Rede sein kann. Es gibt einige juengere Beitraege hier im Forum, die recht anschaulich die Kuehlwirkung eines Resonators schildern.

    Du kannst das Gehaeuse so hoch abstimmen; du wirst eine Hubminderung erreichen, du kannst den erreichbaren Maximalpegel am unteren Uebertragungsbereich steigern. Wenn du es richtig angehst, kannst du einen Port realisieren, der nur die Dicke der Gehaeusewand als Laenge braucht. Aber - du wirst eine sehr hochguetige Abstimmung bekommen (Schwingspulenwaerme nicht vergessen), brauchst einen oder zwei Sperrkreise mit teuren Bauteilen (Spule wird recht maechtig) um mit deiner Aktivweiche die Uebertragungsfunktion realisieren zu koennen. Der Pegelgewinn im unteren Uebertragungsbereich der BR gegenueber der CB ist rund 2dB. CB ist einfacher gefiltert, da eine Abstimmung sehr niedriger Guete realisierbar ist, das Ausschwingverhalten wird deutlich besser, kein Schmutzschall aus dem Port. BR hat den Vorteil des hoeheren Pegels geringeren Hubs bei voller nomineller Leistung. Erwaegungssache. Ich wuerde beide Versionen testweise aufbauen und im Vergleich hoeren. Da Wirkungsgrade von CB und BR im oberen Frequenzbereich gleich sind, musst du die Weiche MT-HT nur einmal entwickeln.

  • Portposition im Top

    • tufkasr
    • 1. Mai 2008 um 04:01

    Kann Schotte nur recht geben. Verbanne den Port auf die Rueckseite oder den Boden/Deckel. Je nach Einsatzzweck des Gehaeuses (Stativ, Boden, Stack) bleiben meist nur wenige Moeglichkeiten offen.

    Was fuer einen Mitteltoener willst du denn einsetzen? 12" und 2kHz sind unter Umstaenden schwer vereinbar. Und - brauchst du Fullrangetauglichkeit? Wenn nein, oder vielleicht, koenntest du auf CB umsatteln. Erleichert einiges...

  • Time-Alingment, wie gehts richtig?

    • tufkasr
    • 1. Mai 2008 um 01:18

    ^
    :?:

    [OT] Hi Tomy,

    ich moechte nicht missverstaendlich klingen. Du hast mehr als recht; ich hatte vor 2 Wochen erst wieder die Freude, ein System zu hoeren, bei dem keine Anstrengungen unternommen wurden, den zeitlichen Bezug zwischen Tops und Subs herzustellen. Es war ein furchterregendes Geblubber und Gedroehne. Nach einem Q'n'D Timealignment klang das System tonal stimmig, zeigte kein ueberzogenes Nachschwingen und die empfundene Lautstaerke der Subs war um ein Vielfaches gestiegen (8dB nach Gehoereinstellung). Was ich sagen wollte - zum Timealignment gehoert die Kontrolle der Uebertragungsfunktionen im Uebernahmebereich zwingend dazu. Anderenfalls geht man Kompromisse ein, deren Fotrpflanzung nicht vorhersehbar ist.[/OT]

    Vielen scheint (noch) nicht klar zu sein, dass die Information "Bass" mit dem Frequenzbereich <100Hz wenig gemein hat. "Bass" zeichnet sich durch ein Gemisch verschiedenster Schwingungen aus, die aber zueinander in einem festen zeitlichen Zusammenhang stehen (!). Fuegt man zusaetzliche Zeitversaetze zwischen einzelnen Frequenzbereichen in die Information "Bass" ein, veraendert man die Information grundsaetzlich.

    Eine 5min-Demonstration mit einem Wave-Editor zeigt den Effekt wunderschoen. Lieblingssong auf 2 Spuren mono, mittels Lo-/Hi-Cut bei 100Hz getrennt, dann den Bass um 2..4ms nach hinten verrutschen.

  • Hörner und Riesen-Stacks: Strahlungswiderstand

    • tufkasr
    • 30. April 2008 um 11:05

    Sound-Klinik

    Ich weiss nicht so genau, worauf du hinaus willst. Welchen Einfluss der Nachgiebigkeit des eingeschlossenen Luftvolumens meinst du? Auslenkung an nichtlinearer Kennlinie bedingt durch Veraenderung der Nachgiebigkeit infolge der Kompression? Ich hab den Siegfried mal gefragt, ob er ein nettes Bild malen kann:

    http://www.linkwitzlab.com/images/graphics/air-distortn.gif

    Komisch. V0 im Teiler. Was soll das heissen?

  • Time-Alingment, wie gehts richtig?

    • tufkasr
    • 30. April 2008 um 10:43

    Hi Markus,

    ein paar Anregungen zu diesem Thema findest du auch im Party-Forum (z.B. http://www.party-pa.de/phpBB/viewtopic.php?t=56809%20) ). Welches Programm setzt du denn ein? SatLive ist nicht uebel, Smaart war bestimmt sehr teuer...

    Wer viel misst, misst Mist - ich empfehle zum Einstieg das hervorragende Buch (in miserabler deutscher Uebersetzung inkl. dutzender Fehlern in den Rechenbeispielen) von J. D'Appolito "Messungen an Lautsprechern" (Elektor Verlag). Dort erfaehrst du alle notwendigen Grundlagen, um deine gemessenen Daten auch auswerten zu koennen. Zum Beispiel den Zusammenhang von akustischer Phase und Gruppenlaufzeit. Dann wird dir klar, dass das schnelle "Drehen" der Phase unter anderem auf geometrische Laufzeiten zwischen Schallquelle und Mikro, ergo unguenstig gewaehlten Fensterbeginn zurueckzufuehren sein kann. Wichtig ist, dass der Fensterbeginn fuer beide gemessenen Systeme "absolut" gleich ist, d.h. beide Fenster muessen zum gleichen Zeitpunkt nach Beginn der Aufzeichnung beginnen.

    Zuerst solltest du aber die Uebertragungsfunktion der einzelnen Wege zueinander abstimmen. 24dB LR am Controller einstellen und nicht weiter drueber nachdenken fuehrt in den seltensten Faellen zu einem zufriedenstellenden Ergebniss. Entscheidend ist, dass die akustische Uebertragungsfunktion beider Wege moeglichst genau theoretischen Funktionen entspricht, z.B. LR 48dB/okt. Anderenfalls wirst du nur in seltenen Faellen eine saubere Addition der Wege erreichen (Anm. siehe Kleingedrucktes). Du musst entscheiden, bei welcher Frequenz du mit welchem theoretischen Filter trennen willst. Dann brauchst du fuer z.B. SatLive die Amplitudenfrequenzgaenge der beiden theoretischen Wege (fuer den Sub empfiehlt es sich, die Hochpassfunktion gleich noch mit einzubeziehen). Diese dienen dir dann als Vorlage, um die Filter der einzelnen Lautsprecher zu optimieren. Wo kriegst du diese Frequenzgaenge her? Entweder du misst dein DriveRack elektrisch (geht nur bis LR24), du leihst dir einen DCX, oder du importierst Excel-Daten ins SatLive (TomyN hat dafuer ein Tool). Schoen waere es, wenn Programme wie SatLive eine Funktion haette, mit der man sich diese theoretischen Filter auf Knopfdruck einblenden lassen kann (Deja'Vu - das hatte ich glaube ich schon mal gesagt).

    Und dann geht's ganz schnell in den Garten zum Messen: Groundplanemessungen von Sub und Top zur Angleichung der Uebertragungsfunktion und der Wirkungsgrade, Groundplanemessung der Einzelwege des aufgebauten Systems (auf identischen Fensterbeginn achten), genaue Messung der Geometrie (horizontale und vertikale Distanz der einzelnen Lautsprecher vom Mikro), Gruppenlaufzeiten aus den Messungen beider Wege im Bereich der Trennfrequenz mitteln (so +- 1/6okt), jeweilige geometrische Laufzeit beider Wege abziehen, die Differenz der resultierenden Werte am richtigen Weg als Delay einstellen. Ja - diese Q'n'D-Methode nimmt an, dass die Hoerposition unendlich weit von den Lautsprechern entfernt ist. Wenn du das auf eine bestimmte Entfernung oder Ohrhoehe umrechnen willst, brauchts nur ein bisschen Geometrie.

    Warum Groundplanemessung und nicht Ohrhoehe? Die Bodenreflexion des Topteils liegt immer im Bereich der unteren Trennfrequenz eines "durchschnittlichen" Tops. Fenstert man die weg, ist die Messung in diesem Bereich nichts wert, laesst man sie drin, stimmt weder Amplitude noch Phase.

    Na dann - auf zum Tag der Arbeit...


    Einige werden jetzt meinen, das haette keinen bedeutenden Einfluss, da sich die Laufzeitunterschiede eh' nur fuer einen diskreten Punkt kompensieren lassen. Ich meine; die Stellen, die man gezielt beeinflussen und optimieren kann, sollte man ernsthaft betrachten. Denn die Fehlerfortpflanzung neben dem Optimierungspunkt ist so einfach nicht nachzuweisen, dass es zulaessig waere, die akustische Uebertragungsfunktion stiefmuetterlich zu behandeln.

  • AJHorn vs. WinISD

    • tufkasr
    • 30. April 2008 um 10:21

    Du willst den Treiber in ein 200l Gehause einbauen, und dieses mit einem Resonator (A=500cm2, l=23cm) versehen. Mmmh, das sieht nach einem stark verzoegertem Ausschwingen aus. Ich wuerde mal Vb=150l und fb=37Hz in den Raum werfen. Ja - diese Version kann innerhalb der linearen Auslenkbarkeit weniger Leistung abgeben, allerdings sieht das Ausschwingverhalten evtl. ein wenig guenstiger aus.

    Ich hab's mit Hornresp und WinISD simuliert, passt eigentlich ganz gut zusammen.

  • Messung mit frequenzabhaengiger Fensterlaenge...

    • tufkasr
    • 30. April 2008 um 06:21

    Hi Tomy,

    danke fuer deine Antwort, ich geh mal die Dinge durch, die mir immer noch unklar sind:

    "...und zum anderen die späteren Reflexionen durch das kürzere Fenster mehr ausgeblendet werden als in den Mitten und Tiefen." Das sehe ich ja gerade als DEN Hauptgrund die SmoothFFT einzusetzen. Spaete, psychoakustisch "diskrete" Reflexionen werden aussen vorgelassen. Und hier liegt auch das vermutete Problem bezueglich des Algorithmus, mit dem SmoothFFT die einzelnen Frequenzbereiche zusammenfuegt. Ich verstehe dich so, dass im Moment nur die Ergebnisse der einzelnen FFT's aneinandergefuegt und ausgemittelt werden.

    (Ich hab betontermaszen keine Ahnung, darum darf ich das Folgende schreiben!) ABER: Das Ausklingspektrum (Sprungantwort) jedes einzelnen SmoothFFT-Bandes gibt Aufschluss ueber das Abklingen und die Energieverteilung diffuser Reflexionen. Um die Sache einfach zu halten gehe ich davon aus, dass der Lautsprecher eine annaehernd lineare Uebertragungsfunktion aufweist (den Anspruch mittels SmoothFFT auch noch Unstimmigkeiten der Lautsprecher ausgleichen zu koennen. Innerhalb jedes SmoothFFT-Bandes sollte also die gemessene Energieverteilung ueber die Parameter Raumdimensionen und Absorptionsgrad mit der abgestrahlten Leistung korrelieren (stark vereinfacht). Das untere Frequenzband weist die groesste Fensterlaenge auf, wertet jedoch nur einen Teil des Abklingspektrums aus da t(fft)<T60. Als Masz fuer den Energiegehalt der SmoothFFT kann z.B. der Quotient aus den Integralen E(t(fft))*dt / E(T60)*dt (nenn ich mal Efft/60) dienen (der Quotient t(fft)/T60 scheint mir ungeeignet, da die zeitliche Verteilung frueher Reflexionen so nicht mit betrachtet werden kann). Die Fensterlaenge jedes SmoothFFT-Bandes sinkt mit steigender Mittenfrequenz. Um den Quotient der Energieintegrale konstant zu halten, muesste T60 proportional zu den adaptierten Fensterlaengen absinken. Das kann in realen Raeumen durchaus der Fall sein, sicher ist es hingegen nicht. In guten Hoerumgebungen wie Abhoerraeumen mit nahezu konstantem Absorptionsgrad wird eine drastische Unterbewertung der SmoothFFT-Baender bei steigender Frequenz eintreten. Genau diesen Zusammenhang habe ich im Verdacht, die praktische Anwendung der SmoothFFT fuer die Equalisierung einer Beschallungsanlage in bestimmten, akustisch guenstigeren Raeumen zu erschweren.

    Der Loesungsansatz scheint mir relativ einfach:
    - Messung einer Impulsantwort mit maximaler Fensterlaenge (und bedachter Festlegung des Fensterbeginns, idealerweise mit manueller Kontrolle)
    - Ermittlung der Sprungantwort fuer jedes SmoothFFT-Band und Berechnung von T60, den Quotienten der Energieintegrale Efft/60 und der Ermittlung des maximalen Quotienten max Efft/60
    - Berechnung der SmoothFFT fuer die individuellen Baender wie gehabt
    - Korrektur der FFT-Amplituden jedes einzelnen SmoothFFT-Bandes mittels max Efft/60 / Efft/60
    - Zusammenfuegen der FFT

    Ich denke, auf diese Weise laesst sich die SmoothFFT einfach an die unterschiedlichen akustischen Gegebenheiten verschiedener Raeume und Abhoerpositionen anpassen.

  • Stacking von Bell VPS700ext.

    • tufkasr
    • 29. April 2008 um 07:52

    @ Heinz Bimpf

    Genau die von dir vorgeschlagene Kombination habe ich probiert, intensiv gehoert, gemessen, etc. pp. Die ist nicht zum Klingen zu bringen. Starke Phasenunterschiede, starke Verfaerbungen, alles was man eben erwartet.

    Vielleicht kannst du das Horn der VPS700T drehen (auf 40Hx80V), 500L+420L+700T stacken und die Stacks gegeneinander anwinkeln. Das koennte (!) besser funktionieren, wird aber im "Nahbereich" auch Phasenunterschiede verursachen. Wenn du immer 2 Stacks je Seite einsetzen willst (was durchaus zu empfehlen ist), solltest du bei Bell nachfragen, was ein Umtausch der Tops gegen die 420T kostet. Die funktionieren deutlich besser, wenns um die Clusterbildung geht.

  • Hörner und Riesen-Stacks: Strahlungswiderstand

    • tufkasr
    • 28. April 2008 um 05:10

    @ link

    Du irrst ein klein wenig in deiner Betrachtung. Der Antrieb (ich verweise auf Bernd Haeusler's hervorragende Abhandlung im Party-Forum zur Messung der Treiberparameter) ist die stabilste Groesse eines dynamischen Wandlers. Der Antrieb wird sich im Stack nicht veraendern. Auch die Luftlast je Treiber wird sich nicht veraendern, vergleicht man den Einzelbetrieb und den Stackbetrieb. Der hauptsaechliche Unterschied (mit den von dir beschriebenen Folgen) ist die Veraenderung des Strahlungswiderstandes, bedingt durch die Vergroesserung der Mundflaeche und die Veraenderung des effektiven Hornkonturparameters (hoffentlich schreibe ich mit letztem keinen Mist).

  • Schaltbild t.Bone SCT800

    • tufkasr
    • 28. April 2008 um 01:29

    Holger,

    mal ganz im Ernst - das du deine sensiblen Entwicklungen vor Plagiaterie schuetzen musst, versteht sich von selbst. Aber ein Mikrophon, welches fuer 220 Eur inkl Mehrwertsteuer abgegeben wird, hat einen Einkaufspreis von schaetzungsweise 45..55 Eur. Die verwendeten Schaltungen sind Standardschaltbilder aus den 50er oder 60er Jahren.

    Wer bei derartigen Produkten Schutz vor Plagiaten als Grund vorschuetzt, keine Schaltplaene zu veroeffentlichen, verabschiedet sich in meinen Augen voellig von jeder Vernunft. Es ist ohnehin jedem moeglich, Kenntnis ob der Schaltung zu erlangen; jedoch das Missverhaeltnis von Kosten zu Nutzen verhindert jegliche Plagiaterie.

    Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, zu denen einem Fernseher ein Schaltbild als Teil der Bedienungsanleitung beilag...

  • Messung mit frequenzabhaengiger Fensterlaenge...

    • tufkasr
    • 26. April 2008 um 13:11

    Moin,

    TomyN's SatLive stellt mit der SmoothFFT ein Verfahren zur frequenzabhaengigen Fensterung gemessener Impulsantworten zur Verfuegung. Damit soll der Einfluss frueher Reflektionen auf die "Faerbung" des Klangbildes erfasst werden ohne die gesamte Hallfahne fuer jede Frequenz mit auswerten zu muessen. Naehere Informationen finden sich in der SatLive Hilfe.

    Als Systeme kommen direktstrahlende Mitteltontreiber und Hochtonhoerner zum Einsatz. Die Richtcharakteristik wird sich demnach mit steigender Frequenz von Kugel zu Niere hin zu Superniere veraendern. Wenn ich im definierten Beschallungbereich, welcher sich innerhalb des Richtwirkungsbereiches der Pa befindet, mehrere Messungen durchfuehre und diese mittele, stellt sich (zumindest in allen Faellen die ich kuerzlich gemessen habe) ein Hoehenabfall dar. Das System ist unter quasi-anechoischen Bedingungen abgestimmt worden; der abgestrahlte Direktschallfrequenzgang also hinreichend linear.

    Wenn ich die gemittelte Hauptkurve invertiere und auf den Controller uebertrage, "klingt" das System "scharf", also deutlich ueberartikuliert im oberen Frequenzbereich. Welcher Algorithmus kommt zur Anwendung, wenn die 9 einzelnen FFT-Ergebnisse zu einer gewichteten Kurve zusammengefuegt werden?

    Betrachte ich nur die Reflektion an einer einzelnen, idealen Grenzflaeche, ergibt sich folgende Situation: durch die zunehmende Veraenderung der Richtcharakteristik wird mit steigender Frequenz die Reflektion weniger Energie enthalten. Wie erfolgt die Wichtung der beiden benachbarten SmoothFFT-Segmente? Der Schalldruck der ersten Wellenfront ist fuer beide Frequenzpunkte identisch (linearer Amplitudenfrequenzgang des Systems). Der untere Frequenzpunkt strahlt kugelfoermig, der obere supernierenfoermig. Damit wird die Reflektion des oberen Frequenzpunktes viel weniger Energie enthalten als die des unteren...

    Ich bin etwas ratlos...

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